Wochenbett und die erste Zeit zu Hause

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Beitrag von musikengel78 24.09.06 - 02:02 Uhr

Huhu an alle "schon-Mamis",
würde gerne mal wissen,wie für Euch der KH-Aufenthalt nach der Geburt und dann die erste Zeit zu Hause so war?
Habe "dummerweise" angefangen ein Buch über das erste Lebensjahr vom Baby zu lesen und bin dann auch noch über den Bericht "Wochenbett" bei urbia gestolpert. Bin total verunsichert deswegen, wie das alles klappen soll, was ich vorbereiten muß für die erste Babyzeit... Wenn man das alles so liest, dann könnte man meinen, dass man erstmal völlig außer Gefecht gesetzt und abhängig von allen Menschen ist, die sich dann herrlich einmischen und das Privatleben für einen bestimmen dürfen. Ist die erste Zeit wirklich so schlimm? Wie lief's bei Euch und vor allem, worauf habt Ihr vorher geachtet (Vorbereitungen)? Wäre prima, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte, bin ganz schön fertig :-(
Gruß Silke und Louisa inside (33.SSW)

Beitrag von fruchtbombe 24.09.06 - 06:54 Uhr

Hallöchen,

ich denke, da ist jeder anders. es wird ja oft gesagt, man sollte "Flitterwochen im Bett mit Kind" machen. hatte ich keine Lust zu. ich war zum Ende der Schwangerschaft beweglich so eingeschränkt, daß ich lieber raus wollte und mir auch ein wenig Hausarbeit nichts ausgemacht hat. wir waren mit dem Kleinen schon nach wenigen Tagen in der Stadt, Eis essen, am Strand usw. wir haben einfach das gemacht, wozu wir Lust hatten und was uns gut getan hat. ganz zu Anfang schlafen die Kleinen ja auch noch viel und weinen oft nur, wenn sie Hunger haben oder das Bäuchlein weh tut.

ich hatte einen Kaiserschnitt und war 4 Tage im Krankenhaus. Krankenhaus nervt natürlich, aber auch die Zeit vergeht....

entspann Dich, das wird schon. hör einfach auf Dich und das Baby - dann machst Du's schon richtig!!

LG

Beitrag von lolli23 24.09.06 - 06:58 Uhr

Hi Silke,

also bei mir war es so: ich war nach der Geburt funf Tage im Krankenhaus. Doch dort habe ich nicht entspannt. Mein Kleiner lag auf der Neugeborenen-Station, weil er sich am übergegangenen Fruchtwasser infiziert und von der Geburt einen Schlüsselbeinbruch hatte. Ich bin so gut wie keine Minute von seiner Seite gewesen -saß fast die ganze Zeit auf einem unbequemen Stuhl an seinem Bettchen. Mein Bett auf der Wochenstation war so gut wie nie benutzt.Deshalb war ich eigentlich nach dem Krankenhausaufenthalt schon fix und fertig.
Auch die ganze körperliche Umstellung macht einem arg zu schaffen: man schwitzt und blutet wie ein Schwein, ich hatte noch drei Dammnähte, hatte schon Brechreize wenn ich Essen nur sah, hatte am dritten Tag nach Entbindung einen echten Heultag und war schlaff. Nur für meinen armen, kleinen Wurm wollte ich stark sein.

Dann ging es nach Hause: mein Mann brachte mich Freitags nach Hause, packe seine Sachen und fuhr in den lange geplanten Wochenendurlaub. Dazu muss ich sagen: unser Kind kam 10 Tage nach ET und die fünf Tage Krankenhausaufenthalt waren nicht eingeplant. Ich war also alleine. Keine Verwandten, Freunde alle in Urlaub nur Baby und ich...

Ich habe an diesem Wochenede das Stillen aufgegeben. Mein Kleiner NIMMERSATT wollte am liebsten jede Stunde an die Brust. Trotz Milcheinschuß aß und aß er. Als ich ihm dann 1er Nahrung gab, hatte ich endlich drei Stunden Ruhe. Mein Kleiner hatte eben durch den Infekt viel nach zu holen. Aber ich bereue im Nachhinein nicht, dass ich das Stillen aufgab. Er wächst und gedeiht auch so prächtig.

Mittlerweile ist er in der 10. Lebenswoche und wir haben eine neue "Normalität" gefunden. Den kleinen Scheißer geb ich nicht mehr her. Nur beim nächsten wird einiges nach dem Krankenhausaufenthalt anders sein.

Und du? Versuch es besser zu machen als ich!

Viel Kraft für die erste Zeit wünsche ich dir und viel Glück für die Geburt!

lolli

Beitrag von naki 24.09.06 - 07:05 Uhr

Hallo Silke!

Mein Jonas kam am 31.7.05 pünktlich auf den Termin auf die Welt. Nach der Geburt hab ich gesagt niewieder und nun ist schon das zweite unterwegs. Die Schmerzen sind so schnell vergessen, daß kannst Du Dir gar nicht vorsellen. Hat die Natur wohl so eingerichtet.

Ich war drei Tage im Krankenhaus. Auch wenn Du Dich gleich wieder fit fühlst,bleib mind. zwei Tage drin. Es ist ständig jemand da der Dir hilft und Du kannst Dein Baby auch mal abgeben wenn Du schlafen möchtest.

Zu Hause kam dann die große Umstellung, weil ja kein Tag-Nachtrhythmus da ist. Und nach ein paar Tagen kam dann der sogenannte Heultag. So war es jedenfalls bei meinen Freundinnen und mir.

Perfekt vorbereiten,daß gibt es gar nicht. Meine Mutter hat uns für drei Tage vorgekocht, daß wars. Und wenn es Leute gibt die sich unbedingt in alles einmischen wollen, gleich abschaffen. Außer Du meinst die Ratschläge könnten Dir helfen. Du bist die Mama und Du wirst sowieso vom Gefühl her alles richtig machen,nur keine Angst.

Nach zwei Wochen hast Du dann wahrscheinlich schon bissl Routine drin und es kommt Dir schon fast alles normal vor. (Damit meine ich aber nicht das Dein Baby durchschlafen wird, daß dauert schon bissl länger). Und außerdem hast Du am Anfang Deine Hebamme da. Die kannst Du dann alles fragen und sie wird Dir helfen.

Hab keine Angst, Du wirst daß schon richtig machen,Du bist ja schließlich die Mama:-)

Alles alles Gute
LG Naki

Beitrag von bruja2005 24.09.06 - 07:14 Uhr

Hallo Silke,

Also ich wohne im Ausland und da ist der Mutterschutz nicht ganz so ausgepraegt wie in Deutschland, wo Du ab 6 Wo vor Geburt freigestellt wirst und demnach sah es bei uns so aus...

Ich habe bis einschliesslich dem Tag der Geburt gearbeitet & wir waren auch noch schoen shoppen gewesen :-p (Wehen fingen abends um 1am an) und demnach war ich in den ersten Wochen nach der Geburt einfach nur KO und muede #gaehn denn ich hatte auch eine normale Geburt die lange war (nicht schlimm einfach nur lange).

Wenn Du Dich gut vorbereitest gibt es kein Chaos, denk einfach praktisch #kratz:

Ich hatte fuers Kind soweit alles auf 2-3 Wochen Sicht eingekauft: (Pampers, Wischtuecher, Flaeschchen und Sterilisater fuer den Fall der Faelle etc) ;-)

Ab der 36 SS Woche fielen meine Einkaeufe allg. immer ein wenig groesser aus als gewoehlich und ich hatte mich fuer den Fall der Faelle eingedeckt zB: fuer den Haushalt als solches (Waschmittel, Spuelmaschienen Tabs,... etc) Kosmetik (Seife, Shampoo,...) und Essen (Nudeln & Reis, Fleisch etc eingekauft und eingefroren, Wasser, Milch etc halt all den Kram den man so gut aufbewahren kann). #bla

Freunden und Verwandten hatte ich vorher gesagt, dass ich die erste Zeit Ruhe haben moechte und Besuche kurz und knapp sein sollten und vor allem nicht alle gleichzeitig einfallen sollten ! Ich muss sagen die meisten haben sich immer daran gehalten und es gab wirklich auch keine Probleme. #cool

Das Kind habe ich nie geweckt, sondern wenn es schlief dann war es so und wenn es gestillt wurde bin ich runtergekommen wenn das Kind fertig war ! Allg. habe ich gesagt wer das Kind anfassen moechte muss sich vorher die Finger waschen. ;-)

Du bist nicht hilflos oder ausser Gefecht gesetzt (was wuerden denn dann die mehrfach Muetter hier machen,...? #schock), sondern es geht Di nach 1-2 Tagen Babyblues (genau wie PMS) gut aber Du musst Dein Kind kennenlernen und dazu solltest Du Dir und dem Kind die noetige Ruhe geben ! Lass Dir in nix reinreden, sonder hoer auf Deinen inneren Schweinehund :-p und dann machst Du das ganz locker.

Unsicherheiten gibt es immer mal und dann frag wirklich nur eine oder zwei Personen nach Rat wo Du glaubst dass Sie nuetzliche Tips haben koennten.

Alles alles Gute fuer Dich und den Zwerg und keep #cool

Beitrag von naki 24.09.06 - 07:15 Uhr

Was ich noch sagen wollte, nimm Hilfe an! Wenn Du mal echt fertig bist oder so, sollen Oma oder Opa das Baby mal nehmen. Ich hab es am Anfang nicht getan, weil ich dachte er braucht mich 24 St. aber ne Stunde bei den Großeltern hätte ihm nicht geschadet und mir auch nicht!

Beitrag von sparrow1967 24.09.06 - 09:16 Uhr

Im Prinzip geht es ja darum, dass Du dich erholst und dein Baby richtig kennenlernen kannst. Dein Körper hat ne Menge geleistet und darf sich auch mal ausruhen ;-) und das geht am besten im bett ! Die Arbeit laß andere machen. Auch wenn dir mulmig dabei zumize ist- ruh dich aus. Du brauchst Kraft zum stillen(?) bzw. um auch nachts für dein Baby da zu sein.
Ein paar Tage Ruhe solltest du dir wirklich gönnen. Meine Hebi hat drauf geachtet ;-), dass ich mich ausruhe- sie wußte, dass ich bei den beiden Großen sofort wieder versucht habe 100% zu geben. Einkaufen , Haushalt, Baby. Du kommst in der ersten Zeit sehr schnell an deine Grenzen und hockst auf einmal da und brichst zusammen ( muß nicht- kann aber) - psychisch und auch körperlich.

Laß dich verwöhnen und sieh es als Belohnung für hart geleistete Arbeit - und glaub mir - sooooo schnell wird dich niemand mehr belohnen, wenn der Krümel erstmal n paar Wochen auf der Welt ist ;-).

Ich hatte ne Hebi und meinen Mann - sonst niemanden. Das reichte mir aus.


sparrow

Beitrag von janarotermond 24.09.06 - 09:35 Uhr

Hi,
also ich war wirklich ziemlich ausgenoggt. Hatte ne tolle unkomplizierte Gebutr im Geburtshaus - aber in der ersten Woche hat mir selbst sitzen einfach weh getan. da bin ich echt nur aufgestanden, wenn ich musste.

Das Stillen fand ich die ersten Wochen auch sehr anstrengend, mein ganzer Körper war irgenwie fix und alle und ich hab das Wochenbett gebraucht. Ich hab ne Haushaltshilfe gehabt und hab immer versucht zuschlafen, wenn die kleine schlief.
Ich war auch nach der Woche eher noch unfit, weil ich halt einfach nicht so die fitte sportliche binb...

jana