Was ist anders bei Privatver. in der SS?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tinamaria32 24.09.06 - 13:29 Uhr

hallo ,
was ist eigentlich anderes wenn man Privatversichert ist als gesetzlich ?

Macht man da die üblichen Voruntersuchen?

Was ist da anders oder doch nicht?#kratz

gruss
tinamaria
(6w+0)

Beitrag von finnya 24.09.06 - 13:36 Uhr

Hallo,

bei mir ist alles das gleiche geblieben (erstes Kind vor 3 Jahren -da war ich noch Familienversichert über meine Mutter, zweites jetzt, da bin ich über meinen Mann in der PKV).
Das Ersttrimester Screening musste auch ich komplett selber bezahlen, die Vorsorgeuntersuchungen sind die gleichen, Ultraschall bekomme ich jedes Mal, aber das war bei der ersten SS auch so, kommt auf den Arzt an und nicht auf die Versicherung.
Einzelzimmer im Krankenhaus und Chefarzt war auch in der gesetzlichen drin (man muss halt nur darauf bestehen).
Nur: die meisten Privaten zahlen die Hebamme nicht, was die gesetzlichen komplett übernehmen und mit dem Mutterschaftsgeld ist auch doof, das ist weniger als bei den gesetzlichen.

Grüßli,
Finnya

Beitrag von anyca 24.09.06 - 13:46 Uhr

Meine Private zahlt die Hebamme nur für die Nachsorge, nicht vorher. Geburtsvorbereitungskurs mußte ich völlig selbst bezahlen.

Beitrag von suri76 24.09.06 - 14:45 Uhr

dass das einen haufen geld kostet. die PVK. was ja die meisten menschen nicht wissen wollen. ( sorry )

also, ich bin PVK, weil ich muss ( nicht, weil ich die einkommensgrenze erreiche )

und ich muss erstmal alles vorstrecken. zur zeit durchschnittlich 1700€ pro monat. meistens bekomme ich bis auf 50-100€ alles zurück. ( nunmal jetzt 10 mal 50€ rechnen.....nur für die ss )

mir wurde gesagt, dass die hebamme und der GVK übernommen werden. allerdings hab ich hier noch keine rechnungen erhalten und kann es nicht bestätigen.
hängt wohl auch von der kk ab.

mein mann ist auch PVK und muss alles - kurse - selbst bezahlen. aber ich glaube, dass ich bei den gesetzlichen auch so.

alle ärzte wollen dich als PVK-schwangere melken. man macht nicht nur die üblichen untersuchungen, sondern deutlich mehr. ( der arzt muss aber vorher immer anmerken, ob es übernommen wird und dann kannste entscheiden, ob du es haben willst )

zB: uns hat man zu einem US-spezialisten geschickt, undzwar 160km weiter weg. #augen aber ok.

ansonsten macht man schon die üblichen untersuchungen und halt bei bedarf auch mehr.

lg: suri ( 26.ssw )

Beitrag von anyca 24.09.06 - 20:27 Uhr

Ich bin auch ein "PVK weil ich muß, nicht weil ich will" Fall #augen, aber zum Glück zahlt meine Kasse recht zügig, so daß ich bei hohen Rechnungen auch erst einreichen kann und wenn die Kasse das Geld überwiesen hat überweise ich es weiter an den Arzt. Weiß gar nicht, wie ich das sonst bei der Feindiagnostik (rund 500 Euro #schock) hätte machen sollen!

Beitrag von suri76 24.09.06 - 20:31 Uhr

recht zügig???? SCHÖn für dich. welche kasse ist das?

ich kassiere des öfteren mahnungen, weil meine kasse 4-5 wochen braucht. :-[

500€ sind eine kleinigkeit zur zeit bei mir.....bin schon eher im 1000er bereich.....#heul

ich sag immer, gott bewahre, dass ich es brauche....dennoch. PVK ist nur dann gut, wenn man richtig krank ist....sonst bist du die gemolkene kuh der nation....

und die gesetzlichen regen sich über 10€ pro quartal auf???? ich würd liebend gern bei jedem besuch 10€ auf den tisch legen, wenn damit alles abgegolten wäre.....#augen mal nix für ungut....

lg: suri

Beitrag von pingu76 24.09.06 - 23:27 Uhr

Naja, ich bin auch privat versichert, weil ich es muß (Bundesbeamtin) und mir wird trotzdem die Praxisgebühr abgezogen von der Beihilfeerstattung. Nix für ungut.

Und wegen der "gemolkenen Kuh der Nation": Es gibt immer zwei. Der eine, der melkt (der Arzt) und der andere, der gemolken wird/gemolken werden will.;-)
Dafür ist auch jeder selbst ein bißchen verantwortlich. Ich lasse mich von meiner Ärztin bestimmt nicht über den Tisch ziehen. Und ich beäuge alles etwas kritisch. Aber das muß ja jeder selbst entscheiden!

LG Susann

Beitrag von suri76 25.09.06 - 08:57 Uhr

achso, DU kannst beeinflussen, dass deine ärztin nicht für jedes mal, wenn du einen termin ausmachst, 16,52€ abrechnet wegen beratung ( auch telefonisch)???? #kratz schön für dich. also, ICH kann das nicht beeinflussen.

und leider auch nicht, wenn sie mich für 700€ zu einem speziellen US schicken, weil sie meinen, mein kind hätte etwas, was in keinem medizinbuch steht und das müsse unbedingt 160km weiter weg untersucht werden.....ich wüsste nicht, dass gesetzlich versicherte in so einem fall selbst aufkommen müssen.
allerdings hoffe ich, dass meine kasse das übernimmt, weil´s ja für die ärzte wichtig war, das abzuklären.

und deine kosten bei der PVK können nicht so hoch sein, wenn du dich damit eingermaßen zufrieden gibst. sorry.

mir zieht die behilfe jährlich meherer hundert € statt praxisgebühr ab....das alles nenne ich nunmal melken. ich wüsste nicht, was ich daran ändern soll. schön, wenn DU das kannst.

gruß: suri

Beitrag von galandriel 25.09.06 - 09:04 Uhr

Hallo,
also endlich schreibt mir mal jemand aus der Seele...

Vielleicht können wir uns ja mal austauschen, wie das mit der privaten KV und der Beihilfe so läuft?! Bin da selbst "Betroffene" gerne auch über VK....

Beitrag von pingu76 25.09.06 - 09:17 Uhr

Hallo Suri,

Erstmal vorab: Ich bezahle monatlich 218 € für die PKV. Das finde ich nun nicht gerade wenig und ich bin natürlich genauso wenig begeistert wie Du oder andere privat Versicherte hier. Das wollte ich damit auch gar nicht sagen.

Und daß ich viele Kosten der Ärztin nicht beeinflussen kann, ist auch klar. Und die Kosten für den Spezialisten, zu dem die mußtest, waren ja auch unumgänglich. Würde ich auch nicht anders machen. Ich frage aber z.B. schonmal nach, ob die eine oder andere Untersuchung sein muß oder wenn mir ein Medikament verschrieben wird, ob es nicht vielleicht ein günstigeres gibt usw. Weißt Du jetzt, was ich meine? Ich habe mich vielleicht in meinem letzten Beitrag etwas zu allgemein ausgedrückt. Aber wir beide können sehr schlecht beurteilen, ob der Arzt uns jetzt abzockt oder einfach nur die gängigen Gebühren abrechnet. Könnten wir höchstens bei unserer PKV nachhaken. Ich bin bei der DKV und die haben eine Hotline, wo man sich bei zweifelhaften Rechnungen Rat holen kann.

Aber sag mal: Du schreibst, daß Dir jährlich sehr viel von der Beihilfe abgezogen wird. Wie kommt das? Mich interessiert das wirklich, denn bei mir bezahlt die Beihilfe ja auch nicht alles. Aber das, was sie nicht oder nur zum Teil bezahlen, bezahlt dafür die DKV. Ich habe dort extra einen Beihilfeergänzungstarif. Bist Du Landesbeamtin? Vielleicht läuft das bei Euch ja anders.

LG Susann

Beitrag von suri76 25.09.06 - 09:23 Uhr

ja, bin landesbeamtin. RLP. jährlich 300€ als eigenbeteiligung, heißt irgendwie anders, ich kann mir den dämlichen namen nicht merken.
dann monatlich 13€, damit ich bei der PVK diesen chefarzt-tarif nutzen kann. weil die beihilfe ohne diese 13€ nix dazuzahlen würden.

dann zahlen sie zb keine mutterschaftsvitamine. das wusste ich auch net, ich muss welche für 60€ nehmen, da das das einzige produkt ist, bei dem man jodid rausnehmen kann. wird nicht bezahlt.

und bei jeder rechnung bekomme ich ca. 50€ nicht erstattet. da ich zur zeit monatlich eineriche, sind es im jahr gute 4-500e zusätzlich zu den o.g. #schmoll

wie ich sagte: gott bewahre, aber PVK ist nur dann richtig gut, wenn du ernsthaft krank bist.

weißt du, alleine als ich meine insulinspritze inkl. alles holen musste, hab ich 480€ in der apotheke bar hinlegen müssen. das hab ich zwar erstattet bekommen, aber erst 4 wochen später. solang hat es aufm konto gefehlt.

ah, so einen beihilfeergänzungstarif hab ich auch. aber die debeka zahlt beispielsweise die vitamine danna uch nicht. bei meinem tarif geht es um azrtkosten, die nur zu soundsoviel % übernommen werden. den rest zahlt dann die kkasse.

naja, immerhin haben wir ja hier nicht zustände, wie in den usa.

lg: suri

Beitrag von danareha 25.09.06 - 09:09 Uhr

also 1700 € im Monat ist ja wohl unglaublich was ist das denn für eine Abrechnung?
Ich bin auch privat und mein Arzt hat sogar ein 3 D Ultraschallgerät, ich bekomme jedes Mal Ultraschall d.h. einmal im Monat und Labor und bezahle jedes Mal 380 € bekomme aber auch alles wieder.
Ansonsten weiß ich , dass mittlerweile von der gesetzlichen KK nur noch 3 US Untersuchungen bezahlt , alles andere muss man selber bezahlen, das sind ca. 40 € pro US.
lg dana

Beitrag von suri76 25.09.06 - 09:13 Uhr

1700€ von den ärzten insgesamt, nicht eine abrechnung.

die FÄ rechnet ca. 600€ im monat. KEIN 3D!!!! #schmoll dann mein diabetologe und die blutuntersuchungen alle 3 wochen inkl. labor und besprechung. dann meine zuckerteststreifen und alles andere, was ich dazu brauche. habe gerade vorgestern meine abrechnung fertiggestellt. inkl. einmal notaufnhame-besuch. ich komme auf 1952€. bisher war das eher niedriger.

nicht jede ss muss nur zur VU. manche haben durchaus mehr....

gruß: suri

Beitrag von danareha 25.09.06 - 09:29 Uhr

trotzdem ist es unverschämt für eine Terminvereinbarung etwas abzurechnen, da musst du ja mit der Ärztin selber gesprochen haben.
Fakt ist jedenfalls, dass die Privaten ca. 40 % mehr bezahlen als die GV und das Budget dort nicht gedeckelt ist, das heißt der Arzt nutzt das natürlich aus. Wäre er ja auch eigentlich blöd, wenn er das nicht machen würde, wie gesagt die GV zahlen bei der ganz normalen Vorsorge ihre 10 € im Quartal plus die 40-50€ US. Für den 3D US sogar das doppelte bis dreifache. Außerdem wird bei mir öfter Toxoplasmose Titer bestimmt, da ich negativ bin, aber Tierärztin, d.h. oft in Kontakt mit verwahrlosten Katzen, das bezahlt die Kasse auch alles, was vorher nicht der Fall war, jedes Mal 50 €.
Es kommt sicher auch darauf an in welcher Kasse man ist und ob Pflichtmitglied (Beamter etc.) oder nicht.
Und mal ehrlich, wenn unsere Babys dann da sind und gesund ist uns das doch im Nachhinein auch alles egal oder?:-)

Beitrag von suri76 25.09.06 - 09:34 Uhr

hmmm, also, ich weiß dann im nachhineinen nicht mehr, wann ich mit der FÄ gesprochen habe. aber zB. im kkhaus hab ich auch angerufen wegen termin, und die rechnen mir das auch als beratung ab. ist aber bei mir im bekanntenkreis auch so. je nach arzt entweder 10,52€ oder 16,---€.....

naja, im endeffekt zahlen wir wirklich mehr und unterstützen damit erheblich die GV. das ist eine tatsache.

letztedlich haste auch recht: ist egal, solang unsere kinder gesund auf die welt kommen.

dennoch könnte ich mich da weiterärgern, weil PVK zB während des mutterschutzes weiterbezahlt werden muss. plus bei uns muss das baby auch PVK werden. #augen solltenw ir erziehungsgeld bekommen, reichen die 300€ genau hierfür und ich muss nach 8 wochen wieder arbeiten gehen.

naja, aber WIR werden es eh nicht ändern.

grützis: suri

Beitrag von ana85 25.09.06 - 09:59 Uhr

Hi!

Guck dir mal die Rechnungen durch, du siehst nicht immer US drauf und wenn, dann schreibt dein Arzt dazu, dass der aus wlechen Gründen auch immer sehr sehr wichtig war...denn auch die Privaten zahlen eigentlich nur 3 US....

BIn gesetzlich versichert, kriege aber jedes mal einen US und zahle nix zu weil meine Ärztin dass eben nicht berechnet...
das ist von Arzt zu Arzt unterschiedlich...

LG, Ana mit #baby inside (ET +3#augen)

Beitrag von schwangeramos 24.09.06 - 17:36 Uhr

Ich bin im August verbeamtet worden und fast der PK beigetreten. Nur die Tatsache, dass ich dann im Erziehungsurlaub monatlich 200 Euro abtreten muss, hat mich dazu bewogen freiwillig gesetzlich versichert zu bleiben. Der Beitrag allerdings ist monatlich zunächst noch höher als der der PK.