Fühle mich total ausgebrannt - kennt Ihr das auch?

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Beitrag von mondschaf75 24.09.06 - 17:00 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Ich weiss auch nicht, was mit mir los ist. Ich fühle mich total ausgebrannt und erschöpft. Mein Kleiner (6 Monate) ist schon seit seiner Geburt ein nicht so guter Schläfer; von Anfang an konnte man ihn nicht einfach mal so ins Bettchen oder in die Tragetasche legen denn dann gab es sofort

Wir haben damals wirklich alles versucht. Auch jetzt braucht er es noch, dass ich ihn abends und nachmittags im abgedunkelten Zimmer umhertrage bis er eingeschlafen ist - ich gebe ihm diese Art von Nähe gerne - jedoch ist dabei das Problem, dass er so nachts alle 1.5h aufwacht und wieder herumgetragen werden möchte - und es wird dann immer schwieriger, ihn zurück ins Bettchen zu legen. So schlafe ich nun oft bei ihm im Kizi auf einer grossen Matratze - er braucht diese Nähe nunmal.

Aber langsam habe ich Angst, dass sich das NIE von alleine gibt. Je älter er wird, desto mehr Druck verspüre ich von der Umwelt, so nach dem Motto: "naja, sooo klein ist er ja nun wirklich nicht mehr" - Aber was soll ich bloss machen - er hat nunmal ein Problem mit dem Schlafen.
Was meint Ihr? Wird das irgendwann wirklich von alleine besser?

Ausserdem hat der Kleine im Moment eine schlechte Phase - also ich hoffe, es ist "nur" eine Phase - zur Zeit komme ich zu nix - wenn ich nur um die Ecke verschwinde, fängt er an zu maulen und steigert sich in ein Geschrei rein. Auch sonst ist er oft unzufrieden, schläft noch weniger und es bleibt mir kaum noch Zeit, mal was für mich zu tun. Ich ess schon nicht mehr, was mir schmeckt, sondern das, was halt grad so von der Zeit her drinliegt....Im Moment sehe ich überall im Haus nur unerledigte Sachen - da müsste man putzen, da die Hemden bügeln und die Fenster.......
Aber ich bin so ausgebrannt, so müde. Manchmal ist mir sogar schon fast zuviel, schnell mal unter die Dusche zu gehen und spazieren zu fahren - denn auch während ich dusche nörgelt er herum und im Kiwa ist er auch nicht mehr zufrieden.....

Vielleicht liegt es daran, dass er seit einer Woche den Vierfüssler macht und krampfhaft versucht zu krabbeln? Vielleicht kann er auch demnächst sitzen? Ich möchte hier eigentlich nicht herumjammern - aber es täte mir gut, von Euch zu hören, ob Ihr auch schon mal so Zeiten hattet, wo Euch alles zuviel wurde? Ich bin einfach überhaupt nicht fit im Moment und muss mich zu allem aufraffen.....

Hatte am FR noch geschrieben, dass ich zum ersten Mal alleine weggehe (Klassentreffen) das ist voll in die Hose - der Kleine hat vom Papa nix gegessen und nur geschrieen - 1.5h später war ich wieder daheim

So, genug herumgeheult; jetzt nimmt der Papa den Kleinen und ich verschwinde mal in die Wanne mit einer Klatschzeitschrift
Bestimmt komme ich so wieder auf die Beine.....

Liebe Grüsse
Mondschaf

Beitrag von kathyherzchen 24.09.06 - 17:09 Uhr

Hallo Schäfchen..
das mit der Wanne ist eine prima Idee. Mach dir nen paar Kerzen an und entspanne einfach ne halbe stunde. Ich bin auch nen bissl ausgemergelt, weil Julian nachts schlecht schläft. Er hat nun schon 2 Zähne (mit 4 monaten) und ich glaube das war echt schmerzhaft. Aber ich verschwinde immer in der Wanne, wenn mein männe da ist.
Und nu lass dich knuddeln. Und glaub mir, mit 18 trägst du deinen Sohn nicht mehr in den Schlaf.
Liebe Grüße
Kathy + Julian 23.5.2006

Beitrag von mondschaf75 24.09.06 - 19:02 Uhr

Huch ja, was sind schon 18 Jahre! ;-)
Danke, die Wanne hat gut getan - wird schon alles irgendwann besser!!

LG
Mondschaf

Beitrag von muriel347 24.09.06 - 17:13 Uhr

mir ging das ganz genauso. es gibt fotos von mir aus der zeit, da sieht man mir das auch an. ich sah grau und abgekämpft aus. anna schlief genauso schlecht. und sowieso nur bei mir im arm ein und zwar ausschließlich. ich habe sie 19 Monate gestillt. an weg gehen war gar nicht zu denken. ich kam zu nix. fühlte mich gar nicht mehr wie eine frau. und dann kam irgendwann auch noch die entscheidung, wieder schwanger zu werden. 4 jahre tat ich nichts anderes als schwanger zu sein und/oder zu stillen. doch julia hat sich dann mit 9 monaten zu meinem bedauern selbst abgestillt und hat früh schon durchgeschlafen. und jetzt bin ich wieder frei und sooo stolz auf meine mäuse und rückblickend habe ich das gerne durchgemacht. denn meine mädels hat es gut getan, dass ihre mama sooo ganz und gar für sie da war. stück für stück habe ich mir freiraum zurückgeholt.

es lohnt sich diese harte zeit durchzumachen. du darfst den blick nicht verlieren, wann du grenzen ziehen musst die dein kind irgendwann acuh braucht. jetzt aber noch nicht.

#herzlich Muriel

Beitrag von naki 24.09.06 - 17:18 Uhr

Hallo Mondschaf!

Oh ja, daß kenne ich gut. Mein kleiner ist jetzt faßt 14 Monate und wacht immernoch einmal in der Nacht auf. Was übrigends ein rießen Fortschritt ist.

Er hat die ersten 2 1/2 Mte nur geschrien, einmal sogar 5 St. am Stück. Danach war er sehr sehr quenelig, wollte immer beschäftigt werden, wollte nie liegen, mußte ihn immer tragen. Hab mir zweimal den Ischiasnerv eingeklemmt. War völlig fertig, hab mich manchmal richtig hängen lassen aber alles für den kleinen getan. Dachte immer es sind die Zähne, was auch manchmal sicher so war. Es war wirklich sehr anstrengend.
Irgendwann haben wir das Buch jedes Kind kann schlafen lernen ausprobiert. (Mit 10 Mte). Wir haben es nur sechs Tage ausgehalten. Seit dem klappts abends recht gut. Und wie gesagt, einmal wacht er auf, Schnuller, dann is ok. Damals hab ich auch meine Matratze rübergeschleppt, manchmal vor Erschöpfung sogar auf dem Teppich geschlafen. Tagsüber schläft er gar nicht alleine, nur mit mir im Ehebett. Mein K-arzt hat gesagt, daß ich das mit dem Buch auch tagsüber machen soll, aber ne, daß pack ich nicht nochmal. Ich glaube auch, daß ich es viel früher hätt machen sollen. Meine Freundin hat es mit ihrer Tochter gemacht, als sie sechs MTe alt war, es klappt bei ihr super. Ich werbe hier aber nicht für dieses Buch, ich würde es nicht nochmal machen.

Ja, ich glaube heut noch, daß es nie besser wird. Aber es ist ja schon besser geworden.

Schade, daß ich Dir keinen richtigen Tipp geben kann!!

Viel viel Glück

LG Naki

Beitrag von mondschaf75 24.09.06 - 19:00 Uhr

Hallo Naki

Ja, ich kenne das Buch und ich habe es zu Hause. Aber ich würde es bei meinem Kleinen NIEMALS anwenden; ich verurteile jedoch niemanden, der das macht.

Ich finde die Methode zu krass und glaube auch, dass es für das Kind schwerwiegende Folgen haben kann.

Und ich glaube, dass ein Kind, dass so oft erwacht wie unseres, dies aus einem Urinstinkt macht; er macht das nicht, um mich fertig zu machen.....ich hoffe einfach, dass es irgendwann mal besser wird.

LG
Mondschaf

Beitrag von schnutchen1980 24.09.06 - 18:47 Uhr

Hallo Du armes Schaf!
Wie ist es denn mit DEINEM Schlafverhalten, hast auch Du Probleme mit dem Einschlafen obwohl Du so schlapp und groggi bist ?Wenn ja, könntest Du es mal mit Globuli, denn bei Einschlafproblemen hilft Ambra recht gut.
Liebe Grüße
-Steffie-

Beitrag von mondschaf75 24.09.06 - 19:01 Uhr

Hallo Steffie,

Danke, aber mein Schlafverhalten wäre super, wenn ich denn schlafen gelassen würde ;-)
Kann auch relativ gut wieder einschlafen, wenn der Kleine endlich wieder eine Runde schläft.....

LG
Mondschaf

Beitrag von schnutchen1980 24.09.06 - 19:09 Uhr

Ok dann war das ein Griff ins Klo...gut forsch ich mal weiter an Dir herum *grins*
Aaah Coffea würde mir noch einfallen, hast Du denn Hektik daheim ?
Grüßle
-Steffie-