Ich fühle mich als Rabenmutter *snief*

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von floeppchen 25.09.06 - 09:14 Uhr

hallo, ich muss mir mal etwas von der seele schreiben.

ich habe gerade unseren spatzemann in die kita gebracht, heute bleibt er vom frühstück bis halb elf dort, wir sind nocoh mitten in der eingewöhnung.
jetzt sitze ich hier zu hause und weiss nichts mit mir anzufangen. luke hat geweint, beim ankommen schon. ich hab immer gedacht ihm wird es dort spass machen mit den ganzen kindern usw. aber irgendwie hab ich da wohl nicht so sehr mit dem trennungsschmerz gerechnet :-(
ich fühle mich so richtig schlecht und hab magenprobleme wenn ich an nächste woche denke wenn ich wieder arbeiten gehe. ich werde dann meinen kleinen mann nur abends sehen, mein mann wird ihn in die kita bringen, weil ich das zeitlich nicht schaffen würde.

wird man jemals mit dem schlechten gewissen fertig???

klar, es ist wichtig das ich wieder arbeiten gehe, sonst sieht es knapp aus in unserem bugett, aber ist es das wert? ich könnt gerade nur #heul

sorry das ich hier einfach mal so losgetippt habe, aber vielleicht können mich einige verstehen.

liebe grüsse
nicole und der kleine luke der nicht bei mir ist #schmoll

Beitrag von bluemchenswelt2003 25.09.06 - 09:28 Uhr

hallo,

du bist bestimmt keine rabenmutter !!!!

das vorne weg.

meine kleine geht esrst nächstes jahr in den kindergarten
und habe ich jetzt schon so ein schlechtes gefühl.

aber so ist leider der lauf der dinge,
das wird schon.

arbeiten lenkt ja auch ab.

nette grüsse von #blume

Beitrag von colli28 25.09.06 - 09:44 Uhr

Hallo Nicole,

Du bist bestimmt keine Rabenmutter (dann wäre ich ja auch eine, nene ;-))

Amy geht seit Anfang April auch in die Kita, wir hatten nur fünf Tage zum Eingewöhnen und ich bin schon am zweiten Tag nicht mehr mit drinnen geblieben. Klar fühlt man sich schlecht und weiß nicht wohin mit sich. Bei der Eingewöhnung hat Amy noch nicht geweint und ich habe mich schon gefreut, wie locker sie das wegsteckt. Aber als ich sie dann früh immer schon um halb sieben abgeben musste, hat sie auch manchmal bitterlich geweint und ich musste mir im Auto auch immer ein paar Tränchen wegdrücken.
Meine Freundin bringt ihren Sohn immer kurz nach uns in die Kita und sie versicherte mir regelmäßig, dass Amy da schon gar nicht mehr weinte.
Mittlerweile geht unsere Süße sehr gerne hin, nur manchmal klammert sie sich bei der "Übergabe" noch an mich. Aber man sieht, wie sie dabei grinst.
Dein Kleiner wird sicher auch bald nicht mehr weinen und bis dahin hilft nur, den Abschied so kurz wie möglich zu halten. Lieber kurz drücken, Luke der Erzieherin übergeben und raus. Sobald Mama oder Papa nicht mehr zu sehen sind, hören die Kleinen auch ganz schnell auf zu weinen.

Liebe Grüße

Nicole und Amy (die mittlerweile manchmal heult wenn man sie abholt #heul)

Beitrag von deoris 25.09.06 - 09:45 Uhr

Hallo
du bist keine Rabenmutter und deinem Kleinen geht es dort bestimmt ganz gut.Levin geht seit 2 Monaten in den Vorkindergarten ,3 mal die Woche von 9-12.Am Anfag ging es mir so wie dir ,Levin hat immer geweint und ich habe mich richtig schlecht gefühlt.Wenn ich zu Hause nur Kindergarten gesagt habe ,brach er in Tränen aus.Dann nach paar Wochen habe ich mir gedacht ,wenn er heute nicht will lasse ich ihn zu Hause ,do da kam er selber an und sagte "mama,Levin will Kindergarten." #freu Seit dem gibt es keine Tränen mehr und er freut sich richtig ,er erzählt immer was sie da gemacht haben und mit wem er gespielt hat ,bei diesem Wetter gehen sie immer in den Wald ,ich habe schon Berge an Zapfen und Kastanien ;-) und bemalte Klammoten.
Warte ab ,wenn er lernt ,dass du immer wieder kommst und ihn abholst ,dann wird alles viel besser.
Für mich war es aber auch wichtig sich richtig zu verabschieden und auch wenn der Kleine weint nicht abzulenken.So hat Levin auch schnell verstanden ,dass ich immer wieder komme.
LG

Beitrag von tati_plus_wuerstchen 25.09.06 - 09:50 Uhr

hallo nicole,

ich muss meiner vorschreiberin nicole rechtgeben: gib deinem luke noch etwas zeit, dann weint er nicht mehr. es ist wirklich "nur" der direkte trennungsschmerz - sobald du wegbist, weint er sicher nicht mehr. bei den kleinen ist ablenkung alle.

ich fange auch nächste woche wieder an. mir ging es anfangs ist der krabbelstube auch so wie dir, aber mein kleiner hat sich gut eingelebt (geht schon - mit urlaubsunterbrechungen - seit mitte juni hin), er macht einen munteren eindruck, lacht und erzählt viel. und scheint sich unheimlich viel von den größeren kindern abzugucken.

also: du bist keine rabenmutter!!!!!!!!!! deinem kleinen wird es nach der eingewöhnung gefallen! eine erzieherin bei uns meinte, dass die eingewöhnung (bis die kiddies wirklich gewöhnt sind hinzugehen und sich dort heimisch fühlen) gut und gern 3-4 monate dauern kann.

kopf hoch, das wird!!!!

liebe grüße
tati

Beitrag von floeppchen 25.09.06 - 10:01 Uhr

danke ihr lieben *smile*

ich müsste es ja auch so wissen, schliesslich bin ich erzieherin in einer kinderkrippe, trotzdem ist es etwas anderes wenn es das eigene kind ist.

aber einen kleinen vorteil hat es jetzt, ich kann die eltern auf meiner arbeit deutlich besser verstehen :-)

ich danke euch ganz herzlich für euren zuspruch

nicole und luke, der gleich schon wieder abgeholt wird *smile*

Beitrag von flower2203 25.09.06 - 10:23 Uhr

Hallo Nicole,
mir gehts heute ähnlich. Mein kleiner Sebastian (20 Monate) geht seit 2 Wochen in die Krippe. Die Eingewöhnung hat sehr gut geklappt und ist eigentlich abgeschlossen. Nächsten Montag geh ich dann wieder arbeiten.

Ich hab schon das Gefühl, dass es ihm in der Krippe gefällt, er sich wohl fühlt und Spaß am Zusammensein mit den anderen Kindern hat.

Trotzdem fühl ich mich heut so komisch. So unruhig und nervös, weiß gar nichts mit mir anzufangen. Eigentlich wollte ich doch diese Woche die freien Vormittage richtig genießen.

Heut nacht hat er total schlecht geschlafen, ich dachte schon, er brütet was aus. In der Früh wars aber wieder ok. Beim Abschied hat er sich an mich geklammert. Die Erzieherin hat ihn mir dann ganz bestimmt aus dem Arm genommen. Nach kurzen Warten, ob ich Schreien höre (war nicht der Fall) bin ich dann aber gleich gegangen.

Insgesamt hab ich aber kein schlechtes Gewissen. Ich glaube der Zeitpunkt für ihn passt und es sind nur 25 Stunden die Woche, die Nachmittage haben wir also noch für uns.

Naja, es wird sich alles einspielen. Jetzt werd ich mal den Haushalt machen (gähn).

Liebe Grüsse und alles Gute für Euch
Karin

Beitrag von kisa79 25.09.06 - 10:26 Uhr

Hi Nicole,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich musste meinen Sohn mit 13 Monaten in die Kita geben, da ich ebenfalls wieder arbeiten musste. Die Eingewoehnungszeit war fuer mich blanker Horror, ich habe ihn dort weinend zurueckgelassen und bin heim und habe selber erstmal ne Runde geheult. Das ging ein paar Tage so, dann wurde es besser.
Sobald er sich einlebt und Anschluss findet, wird der Trennungsschmerz sicher nicht mehr so gross sein. Mein Sohn hat das wirklich toll gemacht und geht jetzt problemlos und gerne in die Kita - und ich kann beruhigt arbeiten.

Also nur etwas Geduld, das wird.

LG
Kisa