Verfällt der Urlaub bei Beschäftigungsverbot?

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Beitrag von mischu 25.09.06 - 09:19 Uhr

Ich hab 2003 meinen Sohn zur Welt gebracht und hatte fast von Anfang an ein Beschäftigungsverbot. Im Klartext heißt das, dass ich nur 1 Tag Urlaub in 2003 genommen habe. Nun bin ich bis November im Erziehungsurlaub und im Januar beginnt mein Mutterschutz. Ich hab irgendwo gelesen, dass der Urlaub nicht verfällt, sondern an den Erziehungsurlaub angehangen werden kann. Stimmt das?

Beitrag von klaus_ 25.09.06 - 09:28 Uhr

verfällt nicht (ohne Gewähr)

die Frage ist, ob es moralisch gerechtfertigt ist

(unabhängig davon, dass einige Unternehmer natürlich AUCH keine Moral mehr haben, aber das ist ein anderes Kapitel)

Wenn Du weiter in der Firma arbeitest:
Ich würde an Deiner Stelle aktiv auf die Geschäftsführung (und keinen Hansel !) zugehen, die Sachlage darlegen und sie auffordern , zu erklären, wie das jetzt gehandhabt werden soll. Wenn die alle mit den Schultern zucken, würde ich anbieten, einen Teil wegstreichen zu lassen.


Klaus

Beitrag von mischu 25.09.06 - 11:31 Uhr

Ich weiß worauf du anspielst. Das hat aber nichts mit Moral zu tun. Ich weiß zu 100%, dass ich mit den Leuten nichts mehr zu tun haben will. Und ich hab dafür auch gute Gründe. Die Alternative wäre eine Kündigung meinerseits, wogegen selbst das A-Amt keine Einwände hätte. Ich würde nichtmal ein Sperre von denen bekommen. Da hab ich mich schon erkundigt. Es geht also wirklich nur darum, so wenig wie möglich Tage dort hin zu müssen.

Beitrag von kaskla 25.09.06 - 09:37 Uhr

Hallo,

also ich habe im März 2004 entbunden und war ab Mitte Dezember 2003 im Beschäftigungsverbot. Hatte aus 2003 10 Tage Urlaub über und natürlich die paar Tage, die mir für 2004 zugestanden hätten. Mein Arbeitgeber hat mir den Urlaub ohne zu Fragen, bezahlt. Die Personalchefin hatte sich erkundigt und "mußte" dann zahlen....

klaudia

Beitrag von 81nadine 25.09.06 - 15:51 Uhr

Hallo Mischu!

Der Urlaub verfällt nicht. Habe direkt an den Mutterschutz meinen Resturlaub genommen und bin danach in Elternzeit gegangen.

Und zu den "unangemessenen" Kommentarschreibern:Ein Beschäftigungsverbot bekommt man nicht aus Spass an der Freude, hierbei besteht LEBEBSgefahr für Mutter oder Kind.

Alles Gute,

Nadine

P.S. Der AG bekommt meist einen Grossteil des Geldes von der Krankenkasse wieder.