Wie überzeuge ich meinen Mann von einem Umzug...

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von pfeffi1976 25.09.06 - 10:22 Uhr

... in eine eigene Wohnung?

Ich schreibe nun einfach alles mal in Stichpunkten auf:

- Wohnen momentan bei Schiegervater im Haus
- Seine Kinder sind ständig da
- Seine Freundin ist oft da
- Haben zwar eigene Zimmer, doch geht jeder ungefragt rein
- Rücksicht wir nie genommen (haben ein 3 Monate altes Baby)
- Geld wäre da, Mann will aber lieber sparen
- Ich werde dadurch wahnsinnig, da ich lieber ein eigenes Heim hätte

Mein Vorschlag wäre an ihn:

- Erstmal in Miete wohnen und nebenbei Geld in ein Bausparvertrag einzahlen und dann erst ein Eigenheim

Doch stoße ich immer wieder auf unverständnis.
Ich sehe unsere Beziehung bröckeln, wenn ich noch länger hier wohne (seit mehr als einem halben Jahr), zumal ich von einem seiner Brüder schickaniert werde...
Menno will doch endlich ein normales Familienleben :(

Ich will unbedingt eine eigene Wohnung, noch dieses Jahr, doch wie soll ich meinen Mann überzeugen???

Bitte helft mir, sonst gehe ich hier ein...

pfeffi

Beitrag von cephir 25.09.06 - 11:33 Uhr

Manche sind nicht zu überzeugen...
oder versuchen dies seit über 30jahren.....#gruebel
das sowas nix für die dauer ist-ist klar......
aber wenn dein mann nicht will---- kennst das ja mit den *windmühlen

Beitrag von verzweifelte04 25.09.06 - 11:43 Uhr

hallo!

..mann muss nicht unbedingt vorher in eine wohnung! ..wir hatten nicht viel eigenkapital und haben mit dem hausbau begonnen - wir zahlen etwa genauso viel für unseren kredit zurück, wie uns die miete für eine wohnung gekostet hätte.

und ich würde eher früher als später mit dem bauen beginnen. die preise steigen ständig, alles wird teurer. ich bin froh, dass wir doch so früh gebaut haben (wollten eigentlich auch etwas warten).

lg
moni

Beitrag von smash79 25.09.06 - 13:17 Uhr

Hallo Pfeffi

Ich kann Dich sehr gut verstehen, hab vor ein paar Jahren ähnliches durchgemacht, es war die Hölle :-[ Ich lebte mit meinem (Ex)-mann auf dem Hof seiner Eltern, zusammen mit seiner Schwester und der Grossmutter. Hab diese Nähe auf Dauer nicht ertragen können, und wollte einfach nur noch weg #heul Leider konnte ich meinen Mann nicht davon überzeugen, hatte keine Chance #schmoll

Darum hab ich dann einen Schlussstrich gezogen und - wir haben uns getrennt :-(

Wenn ein Mann stark mit seiner Familie verwurzelt ist, hat man es als Frau sehr schwer, ihn da wegzubringen.

Heute bin ich wieder in einer glücklichen Beziehung, wir leben unser eigenes Leben und keiner redet uns rein. Wir wohnen etwas abseits von beiden Familien und das geniessen wir sehr #freu

Versuche doch mal intensiv mit deinem Mann zu reden, mehr kann ich Dir leider auch nicht raten #gruebel

Viel #klee und alles Gute...

Beitrag von enti1976 25.09.06 - 17:15 Uhr

mh, sag ihm doch klipp und klar, dass es für dich unerträglich ist, weiter so zu wohnen!!!

und informiere dich schon mal über wohnungen - sei es kauf oder miete - hab selber eine Eigentumswohnung (3 Zimmer) gekauft und zahle im Monat ca. 420 € ab - das wäre auch die Kaltmíete für eine vergleichbare Wohnung - und ist inzwischen auch für 450 € kalt vermietet, da wir im Haus meines Mannes wohnen.

dann kannst du ihn vielleicht eher überzeugen, wenn du sagen kannst, wie teuer es käme usw....

und ihr habt irgendwann euer eigenes -seid ja beide nicht mehr so jung, dass man noch daheim wohnt.

LG Irina ET -8

Beitrag von nick71 25.09.06 - 18:09 Uhr

Hast Du ihm mal ganz deutlich gesagt, dass Du Eure Beziehung deswegen gefährdet siehst? Sparen ist ja gut und schön...wenn einer aber extrem unter so einer Situation leidet, sollte einem das auf jeden Fall wichtiger sein. Ist ja nix, was man nicht ändern könnte (was anderes wäre es, wenn Ihr Euch finanziell keine Wohnung leisten könntet...aber dem ist ja nicht so). Ich kann Dich übrigens gut verstehen...hatte selber den Horror, jahrelang in unmittelbarer Nachbarschaft von meinen Eltern UND (mittlerweile Ex-)Schwiegereltern gewohnt zu haben. Und ich behaupte, dass u.A. diese Wohnsituation dazu beigetragen hat, dass meine Ehe letztendlich den Bach runtergegangen ist. Die ständigen "Einmischungen" (auch wenn's mit Sicherheit gut gemeint ist) verkraftet auf Dauer nahezu keine Beziehung.

Beitrag von smash79 26.09.06 - 08:35 Uhr

Hallo !!

Unglaublich, schon wieder eine "Verbündete" ;-) Lies mal meinen Beitrag weiter oben, mir gings genauso wie Dir #schmoll

Es ist doch wirklich traurig, wie viele Ehe wegen der Familie in die Brüche gehen. Wenn man sich gegenseitig nur etwas mehr Abstand gönnen würde, wäre die Scheidungsquote um einiges geringer. Und den Männern müsste man allen mal in den Hintern treten, dass denen ihre Frauen so wenig wert sind :-[ Oder sie laufen alle mit Scheuklappen durch die Gegend, und merken nicht, dass wir Frauen ein harmonisches, EIGENSTÄNDIGES Familienleben brauchen, um dauerhaft glücklich zu sein.

Liebe Grüsse
Smash79, die ebenfalls durch die Hölle gegangen ist #heul