Nachsorgehebamme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ana85 25.09.06 - 11:27 Uhr

So, ich nochmal....

Hi!

Nachdem ich grad erfahren habe, dass so ziemlcih alle Hebammen der Stadt mehr als überlastet sind stellt sich für mich die Frage, brauche ich eigentlcih eine für die Nachsorge?

Ich blein ja so 3 bis 4 Tage im KH, dann komm ich heim und mein Mann hat nochmal 7-10 Tage Urlaub...ok, er kann die Hebamme nicht ersetzen aber ist da um mich zu unterstützen und so..ausserdem kommt meine Mama jeden Tag vorbei und hilft mir mit dem Baby...
und auch wenn mein Mann wieder arbeiten geht, wird meine Mum jeden Tag kommen

Also was meint ihr...brauch ich ne Nachsorge Hebamme unbedingt? Ich vertrau meiner Mum sowieso mehr als jeder Hebamme...

LG, Ana mit #Baby inside (ET +3#augen)

Beitrag von tinahomberg 25.09.06 - 11:31 Uhr

Liebe Ana,

ich denke, du hast dir deine Frage mit dem letzten Satz selber schon beantwortet. Jeder muss das für sich selber entscheiden und wenn du mit deiner Mama so gut klarkommst, sollte es keine Probleme geben.

LG
Tina

Beitrag von doppelherz 25.09.06 - 11:34 Uhr

Hallo,

hmm ... ist wirklich Typsache würde ich sagen; also ob man eher überängstlich ist oder doch recht selbstbewusst sein Mutterdasein startet.

Ich habe bei Emely meine Nachsorgehebi von mir aus GAR nicht in Anspruch genommen. Sie kam freiwillig und von sich aus insgesamt 2mal und danach hatte es sich. Natürlich hatten auch wir "Startprobleme", aber ich bin immer so an die Sache rangegangen: Es ist MEIN Kind. Ich kann grundsätzlich nicht viel falsch oder gar "kaputtmachen". Probieren geht über studieren :-). Und es war gut so. Denn damit nimmt man sich auch viel von der anfänglichen Angst, die ja doch da ist, bei so einem zarten Persönchen. Gut wäre allerdings, wenn du als Erstgebärende eine Hebi zwischendurch mal telefonisch erreichen kannst, sobald kleine Problemchen auftauchen, mit denen man mangels Erfahrung noch nicht so recht umgehen kann (z.B. was tut man bei Blähungen? Isst mein Kind genug? Nabelpflege? usw.). Bei Erfahrungen von Muttern wäre ich etwas vorsichtiger. Ich weiß ja nicht, wie alt deine Mum ist, aber manche Dinge, die vor 20 Jahren total normal waren, sind inzwischen teilweise kaum mehr vertretbar.

Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, bei unserem 2. Baby gar keine Nachsorgehebi zu rufen. Ich bin bei Emely schon fast ohne ausgekommen und bin ja jetzt auch schon sowas wie ein "Profi" ;-) durch meine Erfahrungen mit meiner 1. Tochter.

LG und alles Gute für dich von
Simone #sonne + Emely #baby + Krümelchen #ei (noch 12. SSW)

Beitrag von ana85 25.09.06 - 11:52 Uhr

Hi...

ja, das hat meine Mann auch gesagt
'bei deiner Mutter ist es ja auch shcon 21 Jahre her'

Ja, mag sein, ganz ehrlich....SEINE Mutter und MEINE Mutter, da liegen echt welten dazwischen....die Tipps, die siene Mutter mir so gibt sind wirklich veraltet.... (z.B. sagt sie mir dass man bei Jungs die Vorhaut zurückmachen muss beim wischen oder dass man den Kindern, wenn sie Zahnen den Schnuller in Honig tunkt) während meine Mutter immer sagt, dass man die Sachen auf gar keinen Fall tun soll...sind jetzt nur wenige Beispiele....aber ich hör von meiner Schwiegermutter eben wie sie das vor 20 Jahren gemacht hat und stelle fest dass das total veraltet ist und die TIpps von meiner Mutter hab ich auch so damals im GVK (übrigens die beste Hebamme der Stadt) gehört....ich weiß nicht, aber in Kroatien hat man vor 20 Jahren halt schon gewusst, dass Kinder auf dem Rücken und ohne Nestchen schlafen sollen, während mein Schatz, hier im Deutschland vor 20 Jahren auf dem Bauch schlief.....

Ich find halt ne Hebamme macht eben nur Sinn, wenn man denkt, dass die alte Generation alles falsch gemacht hat oder man niemanden hat der kommen und helfen kann....
Aber ich hab ja jemanden...nur findet mein Mann eben, dass wir eine Hebamme brauchen..ich hab auf jeden Fall jemanden den ich zwischendurch anrufen kann....ausserdem hat ja meine Schwester vor erst 3,5 Jahren entbunden und kennt sich noch ganz gut aus....
Mal schauen was mein Schatz so sagt...
Und ich glaub auch du hast recht, also beim zweiten werd ich mir wahrscheinlich gar keine Gedanken mehr über sowas machen

LG, Ana

Beitrag von perserkater 25.09.06 - 11:44 Uhr

hallo ana

das ist wirklich was ganz individuelles!

ich hab mich dagegen entschieden aus beinahe den gleichen gründen wie du!

wenn du deiner mama und deinem mann eh mehr vertraust, wirst du auch ohne sehr gut zurecht kommen!

liebe grüße
sylvia + timothy 30ssw

Beitrag von kleinschnappi 25.09.06 - 11:50 Uhr

hallo,

also ich hatte eine Hebamme zur Nachsorge und war wirklich froh darüber. Meine Mutsch war zwar die erste Woche auch jd Tag bei uns und hat geholfen aber eine Hebamme kann sie nicht ersetzen.
Du wirst gerade in der ersten Zeit viele Fragen haben, viell auch Probleme mit dem Stillen, der Nabel muss ordentlich versorgt werden wenn er abgefallen ist...-ich war froh das meine Hebi am Anfang jd Tag kam und ich sie auch heute bei Fragen immer anrufen kann. Ich kannte meine Hebi schon aus der Frauenarztpraxis un so war sie keine Fremde für mich (hat immer die Voruntersuchung und den GVK gemacht).
Aber das muss jeder für sich entscheiden-und da Du jetzt noch keine Hebi hast wird es best schwer noch auf die Schnelle eine zu finden.

Janine und Jasmin (10.08.06)

Beitrag von simimomo 25.09.06 - 12:02 Uhr

Hallo Ana,

also ich habe mir eine organisiert. Habe auch noch keine Erfahrung, aber ich denke, es kann nicht schaden. Meine Freundin hatte eine und meinte, sie fand es wichtig und richtig gut. Ich denke zum einen hängt es davon ab, wie es Dir geht. Da kann es hilfreich sein, dass nochmal jemand schaut, wie sich die Gebärmutter weiter zurückbildet und wie evtl. Geburtsverletzungen heilen, Tipps geben etc. Meine Hebi macht auch erste Übungen für die Rückbildung mit ihren Patientinnen.
Zum anderen denke ich halt, dass es in den ersten Tagen praktisch ist, jemanden zu haben, dem man Fragen zum Kind stellen kann und einfach ein beruhigendes Gefühl, dass jemand vom Fach nach dem Baby schaut, aber das hängt sicher davon ab, wie wichtig dir das ist.

Viel Glück!


Simimomo (ET-4)