Hörgeräte/Kostenübernahme von Rententräger ?Wer kennt sich aus?

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von positiones 25.09.06 - 12:05 Uhr

Hallo Zusammen,

ich weiß gar nicht so recht wo ich mich momentan hinwenden soll also frag ich erst mal hier nach :-)

Also habe beiderseits eine Innohrschwerhörigkeit.
(Bruder hat das auch jedoch helfen normale Hörgeräte nix mehr bekommt nun Implantate)
Links hör ich noch zu 70%
Rechts nur noch 30%
Bräuchte also dringend bis spätestens nächstes Jahr wenn ich wieder arbeiten geh(TVÖD Kindergarten) beiderseits Hörgeräte.
Die Hörgeräte die ich aber benötige müssten digital sein und 1 davon kostet ab 1100€
Die normalen Hörgeräte reichen bei mir nicht aus wenn ich wieder in Räumen bin in denen es sehr laut zugeht.

Mit dem Akkustiker und meinem Ohrenarzt die zusammen arbeiten und mit denen ich auch gut klar komm,
haben mir nun etwas geschrieben damit ich evtl einen Zuschuß oder gar die Kosten ganz von meinem Rentenversicherungsträger übernommen werden.
Auch mein Arbeitgeber hat was dazu geschrieben.

Hat da jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?
Über Antworten wäre ich dankbar

Liebe Grüße Nicole

Beitrag von marmelade_82 25.09.06 - 18:31 Uhr

Bei mir hat das Integrationsamt die Hörgeräte bezahlt. Zwar nicht alles aber das meiste. Musste nur einen kleinen Teil zahlen.

Ich bin auch wie du vorgegangen (HNO-Hörgeräteakkustiker-Behörden). Ich habe zuerst den Antrag bei der Arbeitsagentur eingereicht. Hat nicht geklappt, da ich die Geräte nicht nur für die Arbeit sondern auch Privat brauche. Dann hat mein Akkustiker den Antrag beim Integrationsamt eingereicht. Und gottseidank haben die es übernommen #huepf#freu

Insgesamt betragen die Kosten für beide Hörgeräte 3.670 €!!!
Die Krankenkasse hat nur 982,19 € für die Geräte bezahlt. Die 2.687,81 € hat das Integrationsamt bezuschusst. Und ich musste nur 268,78 € dazuzahlen.

Mein Mann hat seine Geräte voll von der Arbeitsagentur erstattet bekommen #schmoll:-[ Frag mich nicht warum :-(

LG
Melli

Beitrag von positiones 25.09.06 - 19:59 Uhr

Hallo Melli :-)
erst mal danke für deine Antwort.

Hmm könntest du mir sagen wie du das Schreiben für das integrationsamt geschrieben hast?#kratz

Und vorallem ...gibt es das für jede Stadt oder wie..ich weiß nicht mal richtig was das für ein Amt ist.
Weil dann ..bevor ich das ja an meinen Rentenversicherung sende..dann doch lieber an das Integrationsamt oder?

Ich werd mal schnell Googeln :-)

Grüßle Nic

Beitrag von positiones 25.09.06 - 20:05 Uhr

Also.
Erst mal vorweg das Arbeitsamt bezahlt mir sowas nicht,
da ich in einem unbefristetetn Vertrag im öffentlichen Dienst bin.
Laut Akkustiker.
Wäre ich arbeitslos...wäre es anscheind was anderes,bin ja nur in Elternzeit.

Hab nun ein Integrationsamt gefunden...was meinst du soll ich da anrufen und einen Termin vereinbaren oder lieber was schriftliches hinsenden??

Ich mein ich kann ja nicht einfach hin und sagen *Sie ich brauch jemand der meine Kosten für die Hörgeräte übernimmt....alles en bissl doof :-(

Ich solch einer Lage was mit der Behinderung angeht war ich noch nie...muss auch sagen das ich lange gebraucht habe das ich auch dazu steh das ich hörgeräte brauche...hört sich komisch an aber ist leider so...weiß auch nicht warum.
Seit der Geburt meines Kleinen hab ichs dann bemerkt.:-)

Nunja wär schön wenn du mir nochmals antworten würdest :-)
LG Nic

Beitrag von marmelade_82 26.09.06 - 06:23 Uhr

Hey, du bist ja wie ich im öffentlichen Dienst #freu

Also, am besten gehst du zu deinem Hörgerätenakustiker und gemeinsam reicht ihr den Antrag auf Hörgeräteversorgung #kratz oder was weiß ich, für das Integrationsamt ein. Nicht aufgeben falls die (Integrationsamt) deinen Antrag ablehnen. Beharrlichkeit zahlt sich aus #pro

Viel Glück und melde dich!!

Melli, die hochgradig hörgeschädigt ist.

Beitrag von christinamarie 26.09.06 - 08:36 Uhr

Hallo Melli,

.... ist für die Kostenübernahme durch das Integrationsamt ein Schwerbehindertenausweis/Anerkennung notwendig? Ich habe gerade meine Hörgeräte bestellt (1800 Euro Zuzahlung). Die Zuzahlungskosten sind der echt Hammer, ich bin auch öffentl. Dienst. Ich würde mich über deine Antwort freuen.

Liebe Grüße#danke
Christina

Beitrag von positiones 26.09.06 - 09:40 Uhr

Sodele Ihr lieben.
dann werd ich doch die Woche gleich mal zu meinem Akkustiker und den darum bitten das beim Integratrtionsamt einzureichen:-D

Ich selbst han nen Schwerbehindertenausweis seit 2 Monaten.
(Hab nicht vorher gewusst das ich sowas brauch#gruebel)

Ich informier Euch auf jedenfall weiter #huepf

Ach ich arbeite als Erzieherin in ner Tagesstätte.
EVANG.Kirchengemeindeamt Karlsruhe :-)

Grüßle Nic

Beitrag von marmelade_82 26.09.06 - 09:56 Uhr

Wie hoch ist dein Grad der Behinderung?

Bei mir liegt es auf 80 % und ich habe auch noch Rundfunkgebührenbefreiung :-p#huepf und außerdem noch mehr Vergünstigungen #huepf Informier dich mal beim Versorgungsamt oder beim Finanzamt wegen der Steuervergünstigungen. Am besten bist du beim Versorgungsamt aufgehoben.

Viel Glück #klee

Melli

Beitrag von positiones 26.09.06 - 10:38 Uhr

Habe 50% bekommen.unbefristet.

Steuerbegünstigen hab ich schon bekommen..hab die letzten 7 Jare nachgezahlt bekommen...war schon en Sümmchen:-)

Dann GEZ befreiung. Das wars auch schon..mehr bekomtm man eben erst ab 80%

Obwohl ich noch sehr schlechte Augen habe...wurde aber nicht anerkannt weil ich ja mit Kontaktlinsen oder Brille zu 100% sehe.

Naja bin trotzdem Zufrieden :-)
Mein Bruder hat auch 80%


Grüßle Nic