ALG II-Rechner

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von collin.joels.mama 25.09.06 - 14:27 Uhr

Hallo,

und zwar geht es um folgendes:

Ich möchte ausrechnen, ob wir einen Anspruch auf ALG II hätten.

Es geht um die Sparte Einkommen. Brutto-und Nettoeinkommen meines Mannes ist klar. Ich habe jedoch derzeit kein Einkommen ausser Mutterschaftsgeld und Erziehungsgeld.

Nun werde ich ja nach meinem persönlichen Einkommen gefragt. Wie gebe ich das da jetzt ein?

Gebe ich das Mutterschaftsgeld unter Einkommen oder sonstige Einkünfte ein? Und muss ich das Erziehungsgeld überhaupt irgendwo eintragen???

Das Mutterschaftsgeld wurde mir ja schon beim Erziehungsgeld angerechnet, darf es dann überhaupt nochmal beim ALG II berechnet werden???

Wenn nicht, dann hab ich versäumt, schon eher einen Antrag zu stellen, weil dann hätte ich ja auch schon eher einen Anspruch gehabt.

Oder könnt ihr mir das ausrechnen?

Also mein Mann verdient in der Ausbildung 666,15€ brutto, 545,46 netto. Wir erhalten für unseren Sohn Kindergeld. Mutterschaftsgeld erhielt ich vom 01.06.06-05.10.06 und zwar in Gesamthöhe von 2169,96€. Das waren pro Tag 17,08€.

Ich selbst war noch in der Ausbildung bis einschließlich 21.06.06, da habe ich meine Abschlussprüfung gemacht. Vom Arbeitgeber erhielt ich in der letzten Abrechnung 169,89€ Zuschuss zum Mutterschaftsgeld und 405,08€ Urlaubsabgeltung für den Urlaub, den ich aufgrund der Frühgeburt nicht nehmen konnte, also ausbezahlt bekommen habe. Das Netto in der letzten Abrechnung betrug 487,06€.

Ab Oktober erhalte ich Erziehungsgeld, im Oktober vorerst noch 260 Euro, ab November dann 300€.

Unsere Miete beträgt 380€ für 3ZKB, 77qm, in Saarbrücken, 70 € Nebenkosten kommen noch hinzu. Für die Heizung (Fernwärme) zahlen wir einen Abschlag von 86€/Monat, Warmwasser ist nicht beinhaltet.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe bis jetzt noch kein ALG II beantragt, weil wir mit unserem Einkommen eigentlich einigermaßen haushalten konnten. Soll ich den Antrag dann erst ab 05.10. stellen, also dem Tag, ab dem ich kein Mutterschaftsgeld mehr bekomme, oder ruhig schon jetzt???

Eigentlich wollte ich in der Elternzeit Teilzeit arbeiten gehen, was mir jedoch nun nicht möglich ist. Mein Sohn ist erst seit 2 Wochen zuhause, und aufgrund der Frühgeburt brauch er mich erstmal die erste Zeit voll und ganz.
Sicher bin ich nun mit meinem Antrag spät dran, da ich ja schon für Oktober das Geld bräuchte. Gibt es irgendeine Möglichkeit, von der ARGE schon eine Art "Vorschuss" zu erhalten? Ich habe mir bzgl. Miete etc. schon extra meinen Mietanteil zurückgelegt, weil ich schon ahnte, dass es so kommt. Leider erledige ich solche Sachen wie Ämtergänge immer auf den letzten Drücker.

Für ausführliche Antworten wäre ich sehr dankbar, da ich mich auf diesem Gebiet leider gar nicht auskenne. Ihr seid ja die Experten.

Schonmal Danke im Voraus für eure Mühe .

Lg Steffi

Beitrag von evebaby 25.09.06 - 16:31 Uhr

http://www.geldsparen.de/content/finanzen/Soziales...sub=960

Beitrag von collin.joels.mama 25.09.06 - 17:05 Uhr

Dein Link geht leider nicht.... :-(

Beitrag von collin.joels.mama 25.09.06 - 18:20 Uhr

Sorry,
ich glaube ihr habt mich falsch verstanden. Oder ich habe mich falsch ausgedrückt. Wie ich zu dem Rechner komme, weiß ich. Mein Problem ist, dass ich nicht weiß, wie ich das mit dem Mutterschaftsgeld und Erziehungsgeld etc. eingeben muss. Ich komm da einfach nicht weiter.

Wenn ich es so eingebe, wie ich es für richtig halte, kommt ein ALG II von 879,00€ raus (!!!!!!!) #schock Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so korrekt ist! Das kommt mir soviel vor!

Lg Steffi

Beitrag von junimond.1969 25.09.06 - 22:57 Uhr

Vor der Geburt gibst Du den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, den Du vom Arbeitgeber erhältst (so Du den bekommst) wie ein normales Erwerbseinkommen ein - also Brutto und Netto. Der Rechner errechnet automatisch den richtigen Freibetrag. Nach der Geburt verfährst Du ebenso, ziehst aber vom Netto vor der Eingabe 300,- € ab, denn wenn das Mutterschaftsgeld auf das ErzG angerechnet wird, bleibt der Betrag von 300,- € zusätzlich frei.

Das Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse gibst Du 1:1 als weiteres Einkommen von Dir ein, also pro Kalendertag 13,- €, so Du dies so erhalten hast.

Gruß
Ch.