Combined Test auffällig, jetzt Fruchtwasseruntersuchung ? RATLOS !!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von khoffmann 25.09.06 - 15:29 Uhr

War letzte Woche im Spital, Nackenfaltenmessung + Blutwerte (Combined Test). Biochemie nicht OK, jetzt Risiko 1:182

Arzt rät zur Fruchtwasseruntersuchung ?

Ich weiß nicht, was ich machen soll ?

Soll ich mir Gewissheit holen, mit einer 1 - 0,5 %igen Risiko einer FG ? Ich wüßte auch nicht, wie ich mich dann entscheiden würde, bei negativem Ergebnis.

Was würdet Ihr machen ? War jemand schon in einer ähnlichen Situation ?

Arzt hat dann noch ein US gemacht und unser Mini hat sich am Kopf gegriffen, so als ob er sagen würde, komm, jetzt macht Euch keine Gedanken ....

Danke für Eure Antworten,

lg
Kathrin

Beitrag von simone_2403 25.09.06 - 15:32 Uhr

Hallo Kathrin

>>Arzt hat dann noch ein US gemacht und unser Mini hat sich am Kopf gegriffen, so als ob er sagen würde, komm, jetzt macht Euch keine Gedanken .... <<

Für MICH gäb es keine weiteren Untersuchungen.Genommen wird,wie geliefert.

Ich glaub bei sowas hilft es nur,ganz fest in sich hinein zu hören und dann eine Entscheidung zu treffen.

lg

Beitrag von kollege23 25.09.06 - 15:34 Uhr

Hallo Kathrin!!!
Aslo bei mir waren die tests auch auffällig hatte genau das gleiche Risiko wie du habe mich für die Chrorionzottenbiopsie entschieden es ist Gott sei dank alles in ordnung! Ich weiss nciht habe die untersuchung zur Beruhigung gemacht da ich nicht weeiss wie ich auf ein "behindertes" Kind reagiert hätte da abtreinung zwar nicht in frage kam aber ich wollte mich doch dann mit den gedanken anfreunden das mein kind nciht gesund ist und so mit hätte ich dazu noch 25 SSW zeit! Ich bin froh das ich sie gemacht habe und würde sie immer wiede rmachen! Klar ist das Risiko einer FG da aber hat man dieses Risiko nicht auch über die ganze SS?????
Du wirst bestimmt nun antworten bekommen die dafür und dagegen sprechen aber abnehmen können wir dir diese entscheidung nicht!
Kannst du mit einem kranken kind leben??? Reicht es dir es zuwissen wenn das baby da ist! Stell dir die fragen wenn du sie mit nein beantwortest dann lass die untersuchung machen!
lg yvonne

Beitrag von cateline 25.09.06 - 15:38 Uhr

Hallo Kathrin,
als erstes müßt ihr Euch klar werden was ihr mit einem evtl. neg. Testergebniss macht. Das ist in meinen Augen das wichtigste eigentlich schon vor dem Nackenfaltentest, denn warum macht man ihn den. Es gab letzte Woche hier eine unschöne Diskussion zum Thema Abtreibung, das kann jeder nur für sich entscheiden.


lg cateline

Beitrag von c_lay 25.09.06 - 15:39 Uhr

Hallo Kathrin,

ich habe gar keine Test in der Richtung machen lassen, da es für mich unerheblich ist. Auch ein behindertes Kind werde ich lieben.

Ein Beispiel habe ich.

Meine Schwester hat Drillinge. Damals mit künstlicher Befruchtung. Bei einem kam dann bei der Nackenfaltenmessung ebenfalls ein höherer Wert raus.

Meine Schwester hat jegliche Fruchtwasseruntersuchung etc. abgelehnt, da sie sagte, sie haben jetzt soviel auf sich genommen um überhaupt Kinder zu bekommen und die Gefahr ist grösser alle 3 zu verlieren, als das ein Kind behindert ist.

Und was kam bei der Geburt.

Alle drei sind kerngesunde, klevere und gaaaanz tolle Jungs.

Die Entscheidung, was Du tun sollst kann Dir keiner abnehmen. Frage Dich einfach, kann ich mit einem behinderten Kind leben, und wenn nicht, gibt es noch die Möglichkeit dieses Kind später zur Adoption frei zu geben.

Noch eine Frage. Kennst Du Kinder/Menschen mit Down-Syndrom?

Meine Erfahrungen sind, dass diese Menschen gaanz tolle Menschen sein können.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Lieben Gruß

Claudia inkl. Constantin 25.SSW

Beitrag von kati_n22 25.09.06 - 15:51 Uhr

Da wird Dir von uns keiner helfen können. Eine Fruchtwasseruntersuchung macht auf jeden Fall nur dann Sinn, wenn Du ein behindertes Kind abtreiben möchtest.

Das Risiko eines falsch auffälligem Ergebnis ist beim combined Test generell ziemlich hoch. Hast Du Dir da vorher Gedanken drüber gemacht? Die Chancen das mit deinem Kind alles gut ist sind größer als die Wahrscheinlichkeit, das eine Chromosomenstörung vorliegt. Aber wenn Du sichergehen willst kommst Du nun um eine FU nicht rum....
Was Du jetzt in der Hand hälst ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung gestützt auf statistischen Durchschnittsdaten - nicht mehr und nicht weniger.

LG
Kati

Beitrag von maultier73 25.09.06 - 15:51 Uhr

Hallo Kathrin, war genau in dieser Situation, da meine Blutwerte leider auch schlecht waren, daher ein erhöhtes Risko vorlag. Die Woche danach war so schlimm für mich, ich war echt am Ende. Diese Ungewissheit hat mich aufgefressen. Habe mich deshalb für eine F.U: entschieden, weil der seelische Stress auch nicht gut fürs Kind sein kann. Der Arzt war erfahren und sehr nett, der Eingriff ging ganz schnell vorbei und ich habe mich ausreichend geschont, sprich ich habe zwei Tage im Bett gelegen. Und das Schnelltest-Ergebnis hatte ich schon am nächsten Morgen: Ein gesunder Junge! Jetzt kann ich meine Schwangerschaft wieder genießen, ohne dauernd zweifeln zu müssen. Ich hatte auch Angst vor der F.U. , aber für mich war es richtig. Egal wie Du Dich entscheidest, ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut wird!!!
Lieben Gruß #liebdrueck
Sabine und Männlein 18SSW

Beitrag von khoffmann 25.09.06 - 16:03 Uhr

Danke für Eure Antworten.

Ich weiß, die Entscheidung kann nur ich alleine treffen. Wollte nur mal andere Erfahrungen / Meinungen hören.

Ich glaube, ich würde es nicht über's Herz bringen, mein Baby abzutreiben, wenn die FU was ergeben würde.

Die Frage ist nur, ob ich mit der Ungewissheit dann noch 7 Monate leben will.

Ich werde mal darüber schlafen.

Danke nochmals,

lg
Kath

Beitrag von sand8 25.09.06 - 16:34 Uhr

Dein Risiko von 1:182 halte ich bei einer 34-jährigen für gar nicht besonders hoch. Schon allein dein Alter (das sogenannte "Hintergrundrisiko") ergibt ja ein Risiko von ungefähr 1:300.

Dieser Wert heißt ja, dass statistisch gesehen eines von 182 Kindern mit demselben Testergebnis eine Chromosomenstörung hat. Das bedeutet, das Risiko, dass dein Kind eine Chromosomenstörung hat, liegt deutlich unter einem Prozent!

So viele Frauen werden durch das Ersttrimesterscreening unnötig verrückt gemacht. :-[

Mein aus einem schlechten Biochemie-Ergebnis resultierendes Risiko betrug 1:28. Ich habe schließlich eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen: Alles ist in Ordnung!

LG sand8