Frage zu ausländischem Nachnamen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von julia.e 25.09.06 - 16:48 Uhr

Hi ihr lieben Mitschwangeren!

Mein Mann ist ja Türke und ich habe bei der Hochzeit auch seinen Namen angenommen (was ich eigentlich nicht wollte, aber es hat sich letztendlich so durchgesetzt).
Nun möchte er auch einen Vornamen für das Kind, das deutsch und türkisch entspricht. Das möchte ich aber nicht, weil es ja schon einen türkischen Nachnamen hat, da sollte der Vorname zumindest deutsch sein, denke ich #gruebel

Nun habe ich ihm den Vorschlag gemacht, dass ich wieder meinen Mädchennamen annehme und unser Baby wie ich heißt und es einen Vornamen seiner Wahl bekommt.

Bzw wenn ich wieder meinen alten Namen annehme, kann unser kleiner Schatz dann einen Doppelnamen bekommen?

Wo kann man sich da erkundigen? Fragen püber Fragen..

Hoffe, ihr könnt mir helfen oder mir Tipps geben.


Liebe Grüße und danke, Julia mit Schatzi #baby 30. SSW

Beitrag von mausi2103 25.09.06 - 16:53 Uhr

Hallo,

geht das überhaupt. das man einfach nach der hochzeit wieder seinen Mädchennamen annehmen kann?? Ich befürchte bald, dass das garnicht geht... Aber vielleicht kannst du ja mal beim standesamt nach fragen #augen

LG

Nicole + #baby Luca 18. ssw

Beitrag von cinderella79 25.09.06 - 16:58 Uhr

HUHU,
derjenige ehepartner, dessen name nicht ehename geworden ist ( und das ist ja deiner) kann auch noch nach eheschliessung seine namenswahl rückgängig machen. aber nur EINMAL!!! wenn du nun wieder deinen namen annehmen wolltest, würde das bedeuten, du kannst seinen nachnamen dann nie wieder tragen.
zum kind: die kinder tragen immer den ehenamen, und das ist bei euch der name des mannes geworden. also wenn du nun auch wieder anders heissen möchtest, für dein kind gilt der ehename...
zumindest soviel ich weiss, einen doppelnamen gibt es bei kiddys auch nicht. das ist deswegen so damit dein kind im heiratfähigen alter dann nicht eine partnerin heiratet, die auch einen doppelnamen hat, einer der partner dann den (doppel)namen des partners annimmt und seinen auch behält, und dann am ende womöglich tina müller-schulze meier-schneider heisst...
LG
C*

Beitrag von bcis 25.09.06 - 17:19 Uhr

ich hatte letztens eine ähnliche frag,und mein standesamt sagte, es ist keine änderung nach eheschließung möglich.
rufe morgen aber nochmals dort an,würde ich dir raten.
ich habe einen doppelnamen,erst deutsch,dann den namen meines mannes.

;-)
ps
hier noch ein link für ausländische namen

Beitrag von bcis 25.09.06 - 17:20 Uhr

ich hatte letztens eine ähnliche frag,und mein standesamt sagte, es ist keine änderung nach eheschließung möglich.
rufe morgen aber nochmals dort an,würde ich dir raten.
ich habe einen doppelnamen,erst deutsch,dann den namen meines mannes.

;-)
ps
hier noch ein link für ausländische namen http://www.babynamenetwork.com/

da findest du auch türkische,die international klingen




Beitrag von percanta 25.09.06 - 17:18 Uhr

Jallo Julia,
ich glaube, Cinderella hat in allen Punkten recht.
Bei uns - Argentinien - Deutschland (nein, nicht das WM-Viertelfinale, sondern mein Mann und ich) - wurde aber noch gesagt, wir könnten beim 1. Kind noch entscheiden, wie wir das mit dem Familiennamen halten; wir haben nämlich in D. nach argentinischem Namensrecht geheiratet (das geht bei binationalen Ehen) und müssten uns erst bei Kind Nr 1 entscheiden, nach welchem Namensrecht SIE geführt werden - und das gilt dann für alle weiteren.
Doppelnamenregelung stimmt, wie C. sie erklärt hat.
Das Wissen über diese Regelungen ist leider schlecht gebündelt. Beim Standesamt haben sie aber ein dickes Buch, in dem die ausländischen NAmensrechte aufgeführt sind, und das deutsche kennen sie nat. auch; um ganz sicher zu sein, würde ich mich dort informieren! Aber bei ARG. hab ich die Erfahrung gemacht, dass die (bindenden) Infos unvollständig waren, das dt. Standesamt kannte EINE Regel des arg. Namensrechts, zum Glück diejenige, die wir wollten. Die anderen beiden, die wir auch aus seiner Familie kennen, waren ihnen unbekannt, nicht im dicken Buch verzeichnet und wären darum nicht gegangen!
Und zum Vornamen - es sollte einigermaßen zusammengehen mit dem Nachnamen, ich kann Deine Argumentation (1 türk. und ein dt. Namensteil, wie auch die Identität aus beidem besteht) gut nachvollziehen. Gut finde ich in solchen Fällen immer Namen, die in beiden Sprachen funktionieren, dh. aussprechbar sind und im Idealfall so oder ähnlich in beiden Sprachen existieren. Aber es gibt auch binationale Familien in meinem Umfeld, die sich ganz klar für EINE Sprache entschieden haben, und dabei auch nicht immer nach dem Lebensumfeld (Leben in D? Im anderen Land?) gehen. FInd ich alles völlig ok.
Ahmet Meyer und Marie Üzkal klingen beim ersten Hören vielleicht komisch, aber sie drücken auch viel von der Identität aus. Du selbst zeigst diese Identität ja auch mit Deinem zweisprachigen Namen, und ich tu es mit meinem Doppelnamen.
Viel Glück...
Percanta

Beitrag von kristina1979 25.09.06 - 17:22 Uhr

Mmh, ist der Nachname denn "so richtig" türkisch oder für unsere Verhältnisse gut auszusprechen?
Was wäre dann mit so etwas "eingedeutschteren" Namen wie Dilara oder so?
Wenn Du da noch was Deutsches hinterhängst, klingt das super, finde ich...

Ich finde für ein Mädchen auch Miray super schön, oder Meryem!
Beides Namen die meiner Meinung nach nicht urtürkisch klingen ;-)

Wäre das evtl. einen Alternative, bevor ihr jetzt anfangt und Deinen Namen ändern laßt?

Lieben Gruß -
Kristina mit Gerrit-Marian (ET -21 :-))