Erziehungsmethoden eurer Eltern

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von steffiemum 25.09.06 - 17:28 Uhr

Hallo,

welche Erziehungsmethoden haben eure Eltern früher angewandt?

Wie betrachtet ihr diese Methoden aus heutiger Sicht?

Gab es Strafen bei euch früher und wenn ja, welche?

Gab es körperliche Strafen?

Liebe Grüße

Steffie

Beitrag von andrea_right_back 25.09.06 - 17:34 Uhr

heftig....

streng, viele bestrafungen, auch schläge, und das nicht zu kn app #gruebel

und trotzdem....

ich bin respektvoll anderen gegenüber, weiß mich zu benehmen, bin überall gerne gesehen..

damit will ich schlagen nicht gut heißen AAAAABBBEEEERRR...

habe eben heute ein negativbeispiel erlebt: war auf der post, als ich wieder rauswollte standen 3 jungs ( etwa 10-12) vor der tür mit ihren fahrrädern und haben die tür so verbaut das ich nicht rauskam, ich hab sie dann gebeten von der türe wegzugehen damit ich raus kann, da meinte einer: was willstn alte????

ich darauf; hey, mal ned frech werden rotzbengel ( war schon leicht angesäuert).... bin dann ins auto, auf die straße gebogen, da waren die mitten auf der straße am cruisen mit ihren rädern #schock ich gehupt.... die haben mir den stinkefinger gezeigt und sind grinsend weiter kreise auf der straße gefahren :-[.... ich hab dann nur rausgebrüllt sie sollen die fliege machen sonst steig ich aus!!!

die sind dann abgedüst, aber ich hab mich schon gefragt was die wohl für eine erziehung hatten?!?!?

SOWAS hätten wir uns NIEMALS erlaubt in unserer kindheit!!!


ich finde das idealmaß ist genau dazwischen, nicht zu lasch und nicht zu streng!!

andrea

Beitrag von steffiemum 25.09.06 - 17:50 Uhr

Darf ich fragen wie alt du bist?

Beitrag von andrea_right_back 25.09.06 - 18:33 Uhr

35 warum?

Beitrag von andrea_right_back 25.09.06 - 19:43 Uhr

keine antwort mehr??? würde mich dann doch mal interessieren was mein alter zur sache tut #gruebel

Beitrag von steffiemum 25.09.06 - 21:31 Uhr

hallo andrea,

ich wollte nur wissen, in welche "generation" ich dich einordnen darf.

ich bin übrigens 26

lg

steffie

Beitrag von schnuffelschnute 25.09.06 - 17:40 Uhr

Hallo Steffie,

mein Vater war streng, manchmal ungerecht, ab und zu setzte es mal was. Darüber heute nachgedacht, oftmals zurecht, ich nehm ihm nichts übel

Mama war liberaler, hat eher mal Unsinn mit gemacht. Schläge gabs von ihr kaum, viel schlimmer fand ich den Liebesentzug, der tat mehr weh als jede Haue :-(

Was ich sehr schade fand war, dass mein Papa immer der Ansicht war, weil ich ein Mädchen war könne er mit mir nichts unternehmen, ich würde mich ja nicht dafür interessieren. Musste ihm erst mal mit der Nase drauf stoßen, dass ferngesteuerte Autos auch für Mädchen cool sind :-)

Lg

Ariane

Beitrag von gori_mama 25.09.06 - 17:50 Uhr

Wieviel früher? Ich bin ein 80-er Jahrgang. Meine Eltern haben irgendwie "unbewusst" so einiges richtig gemacht. Weiß auch nicht so recht, wie aus mir was geworden ist #freu#freu;-);-);-);-):-p:-p#schein#schein#schein#schein#schein#schein#schein

Beitrag von xxsummer 25.09.06 - 17:55 Uhr

Hallo Steffie!!

Interessanter Thread;-)

(Schau mal in Rubrik "Erziehung" unter -Kinder schlagen-Per Gesetz verboten)#freu

Holla die Waldfee , gings da rund.Da sollte man sich echt überlegen was man so bei ähnlichen Themen schreibt.#schein

rofl- also ich muß sagen, daß ich eine schöne Kindheit hatte.
ich habe wohl auch schon mal von meinen Eltern KLAPSE bekommen( keine Schläge , niemals Ohrfeigen etc. sondern einfach mal ein paar auf dem Arxxx) Und ehrlich ,die waren verdient,weil ich meine Eltern manchmal zur Weißglut gebracht habe.

Ich habe keine Schäden zurückbehalten und mir geht es gut#huepf

(ich sag es nur schon mal rein vorsichtshalber, bevor wieder so eine Hexenjagt veranstaltet wird:-p)

Es gab allerdings auch Strafen wie :Stubenarrest,Fernsehverbot usw.

Meine Tochter wird NICHT geschlagen. Sie ist 9 Jahre alt.Ist zwar im moment auch sehr schwierig ,da sie leider schon pubertiert.Da ticken die Kinder eh anders.Aber wenn sie total neben der Spur ist und nur noch knatschig ist reicht schon nur
Fernsehverbot und Game Boyverbot.#schock

So jetzt bin ich ja mal gespannt ob dein Thema wieder eine Lawine der Entrüstung bei manchen verursacht;-)

Wie siehst du es denn selber??

lg
Iris

Beitrag von steffiemum 25.09.06 - 18:10 Uhr

hallo iris,

ich bin 26 und habe noch keine kinder.

nun ja, meine eltern waren auch liebevoll, aber auch streng. aus heutiger sicht war das auch ok so.

ich habe übrigens auch welche auf den po bekommen früher, war die klasische tracht prügel mit dem kochlöffel.

Beitrag von luise.kenning 25.09.06 - 18:40 Uhr

hallo,

ich bin Jahrgang 1978, bin das mittlere von 3 Kindern (Schwester + 4 Jahre, Bruder - 5 Jahre).

Meine Eltern haben mich immer als gleichberechtigten Partner in allen Verständnisfragen gesehen und haben mich mit sanfter Führung erzogen. Es gab klare Regeln, die auch immer klar definierte Konsequenzen bei Nichteinhaltung nach sich zogen.

Gestraft haben meine Eltern nicht, es gab NIE einen klaps oder Ohrfeigen oder ähnliches. Ich hatte nie Hausarrest oder TV-Verbot oder Taschengeldentzug.

Vielmehr haben mir meine Eltern den Sinn von Verboten und Regelnb erklärt und mir gezeugt, welche Konsequenzen es hätte, wenn es keine Regeln gäbe

zb wenn ich abends nicht ins bett gehen wollte, haben sie mich ne weile lang machen lassen um mich dann am schlafen zu hindern... als ich ins bett wollte, durfte oich ne weile lang nicht... ich erkannte also, dass ich ohne ausreichend schlaf müde bin und abends eh nix mehr passiert.

wenn ich meine hausaufgaben nicht machen wollte, haben sie mir das zweimal gesagt... dann musste ich wohl die konsequenz tragen, dass das in der schule sehr peinlich wurde....

bei uns gab es nie worte wie "dafür bist du zu klein!" oder "weil ich es sage" oder "solange du deine füße unter meinen tisch stellst".

dafür bin ich meinen eltern wirklich dankbar.

Luise

Beitrag von simone_2403 25.09.06 - 18:43 Uhr

Hallo

Welche haben sie angewandt #kratz Ich denk mal gute #freu .

Wie ich sie aus heutiger Sicht betrachte? Ich sags mal so.Wenn ich mir eine gefangen hab,dann hatte das auch seinen Grund.
Ich muss dazu sagen,bei Opa(bin bei den Großelter aufgewachsen) reichte durchaus ein Blick,Oma hat mir ganze 2 mal eine gelang und die hatte ich definitiv verdient.

Hat mir das was ausgemacht?Hmmm...nunja,es hat zumindest seine Wirkung nicht verfehlt.Ich hab niewieder versucht meiner Oma eine freche Klappe anzuhängen(erste Backpfeife) genauso wenig wie ich jehmals wieder versucht hab mir 2 Mark aus dem Geldbeutel zu nehmen ohne vorher zu fragen(zweite Backpfeife).

Ich liebe meine Großeltern sehr,hab mit nichten einen seelischen Schaden davon getragen und denke das in dem Alter in dem ich damals war,reden nicht viel gebracht hätte.

Ansonsten gabs mal Fernsehverbot (und das wenn das Ferienprogramm lief #heul#schmoll ) oder mal Hausarrest.
Konnte man allerdings an einer Hand abzählen,ich war ja ein braves Mädel #schein#hicks

lg

Beitrag von trollmama 25.09.06 - 19:30 Uhr

Sollte ich mich irren, schon einmal vorab 'Sorry'.
Aber irgendwie beschleicht mich bei dem Eröffnungsthread ein komisches Gefühl, denn ein solches Posting habe ich schon viel zu oft gelesen.
Immer in verschiedenen Foren und auch immer regelmäßig wiederkehrend. Muß ich noch erwähnen, daß sich die (oder der?) TE dazu niemals mehr zu Wort gemeldet hat.
Also liebe Leute, bevor Ihr brav weiterantwortet, bitte ich Euch zu warten, bis sich steffiemum zu meinem Verdacht, daß es sich hierbei um einen Fake handelt, geäußert und ihn (hoffentlich!) entkräftet hat.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von steffiemum 25.09.06 - 21:35 Uhr

hallo, klar melde ich mich wieder und ich bin mir auch bewusst, dass dieses ein heikles thema ist und es auch sicherlich eine überwindung kostet hierüber zu schreiben oder zu berichten.

aber ich denke auch, dass es ein wichtiges thema ist.

vielleicht kann man ja mal seine erfahrungen und meinungen austauschen.

ich habe dieses übrigens auch schon mal in meinem freundeskreis mit meinen beiden besten freundinnen getan, es war interessant, was man so alles erfahren hat. dazu später dann noch einmal mehr.

liebe grüsse an alle

und ich hoffe den verdacht ausgeräumt zu haben

steffie

Beitrag von eineve 25.09.06 - 22:27 Uhr

<<welche Erziehungsmethoden haben eure Eltern früher angewandt? <<

sinnlose schläge mit allem was keine fingerabdrücke hinterlies bis das es auf dem kinderrücken zerbrochen ist, ohne erklärung einfach so aus der laune heraus. dazu psychoterror erpressung und einschüchterung.

>>Wie betrachtet ihr diese Methoden aus heutiger Sicht? <<

aus der ferne.

>>Gab es Strafen bei euch früher und wenn ja, welche? <<

siehe "erziehungsmethoden"

>>Gab es körperliche Strafen? <<

allein schon seelische strafen sind menschen unwürdig - nur sind kinder menschen?

Beitrag von jasminb 25.09.06 - 22:41 Uhr

Hallo Steffie,

ein heikles Thema#gruebel

Meine Schwestern und ich haben früher mal öfters einen Klaps oder sogar Schläge bekommen. Und es war jedesmal schrecklich. Selbst bei nichtigen Gründen konnte meine Mutter sich nicht bremsen.

Ich hab mir geschworen, es besser zu machen. Meine Tochter wird gewaltfrei erzogen. Und ich hatte bisher Erfolg. Sie steckt zwar grad mitten in der Trotzphase und raubt mir sämtliche Nerven, aber ich halte durch.

Auch von verbaler Gewalt (Beleidigungen) halte ich nichts.

Ich habe von damals noch so vieles in Erinnerung und werde es nie vergessen. Kinder vergessen sowas nicht. Da kann jeder sagen was er will.

LG Jasmin

Beitrag von mara299 26.09.06 - 09:20 Uhr

Wow, wenn ich das so lese ... Junge Junge.

Hups, hallo erst einmal !

Meine Eltern haben mich zwar sehr streng erzogen, aber Strafen in dem Sinne ... nö ... ich wusste einfach was ich darf, warum und wieso ich andere Sachen nicht darf und wenn ich Mist gebaut habe, dann wurde mir gesagt das man enttäuscht ist und wenn man sonst eher sehr liebevoll erzogen wurde tut so ein "Ich / Wir sind von dir enttäuscht." mächtig weh.
An richtige Strafen erinnere ich mich kaum. Einmal wurde ich eingesperrt ... da war ich 6 Jahre und bin ständig unter der Kreissäge von meinem Vater rumgekrabbelt um zu spielen ... Resultat, er sebelte sich den Daumen ab.
Einmal musste ich am Tisch so lang sitzen bleiben bis ich gegessen hatte (es gab Rosenkohl) ... am späten Nachmittag gaben sie aber auf und ich durfte gehen.
Und das einzige Mal das ich eine Ohrfeige bekam war weil ich, angeblich (das sehe ich bis heut' nicht ein) frech vor anderen meinem Vater gegenüber geworden wär. Da war ich 15 und meine Antwort war dann auch gleich das er das nicht noch mal machen sollte weil ich ihn sonst anzeige. Liebe hin oder her, man schlägt nicht !
Wie sehe ich das jetzt wo ich selbst Mama bin ? Ähnlich. Ich denke es gibt immer einen Weg um auf Dinge wie Schläge zu verzichten und da mein Mann als Kind mehr als einmal geschlagen / geprügelt worden ist, kommt das für ihn auch gar nicht in frage.
Ich finde zwar das meine Eltern etwas hart waren mit dem "enttäuscht" sein, aber im Endeffekt denke ich es ist der bessere Weg.

LG, Mara

Beitrag von aggie69 26.09.06 - 11:14 Uhr

Ich wurde von meinen Eltern mit sehr viel Liebe und Respekt erzogen - heißt, sie respektierten auch mich und meine Meinung!
Ich wurde niemals geschlagen, hatte zwar nach gewissen Regeln zu leben, die aber nicht wirklich streng waren.

Ich bekam kein festes Taschengeld. Wenn ich etwas brauchte, dann sollte ich es sagen. Es wurde darüber diskutiert und wenn es sinnvoll erschien, wurde es gekauft. Wenn ich Geld für mich haben wollte, konnte ich es mir verdienen - mit freiwilligen Arbeiten! Da hieß es dann schon mal von Papa: Ich habe gesehen, daß Du mein Auto gewaschen hast. Danke! Bekommst Du 5,00 Mark für. Mir wurde nicht die Pflicht auferlegt, irgendwelche Arbeiten zu machen aber ich wußte, wenn ich es von mir aus tat, lohnte sich das für mich! (z.B. im Winter Schnee fegen, sonst Straßentour machen, Gartenarbeiten u.s.w.) Gute Verbesserungsvorschläge waren oft 10,00Mark wert.

Wenn ich hier manchmal die Frage lese: Wie lange dürfen Jugendliche abends draußen bleiben? - muß ich echt lachen. Diese Frage stellte sich bei uns nur selten. Als Kind mußte ich eigentlich um 18.00Uhr zu Hause sein. Wenn ich mal eine halbe Stunde später kam, hat keiner was gesagt, denn ich hatte ja doch keine Uhr mit (Uhren waren damals noch was Besonderes und wurden von Kindern nur selten zum Spielen getragen) Die anderen Kinder mußten auch so um 18.00Uhr nach Hause und wenn die heim gegangen sind, dann bin ich auch nach Hause. War doch ganz normal.
Als ich dann älter wurde (ab ca. 14), fragten meine Eltern natürlich wohin ich ginge und wann ich zurück sein werde. War nicht weiter schwierig. Kino begann um 19.30Uhr, Film ca. 2Stunden, dann eine halbe Stunde Heimweg - also so gegen 22.00Uhr Wo ist das Problem? Manche Filme gingen auch länger, manchmal wurde auf dem Heimweg getrödelt - na und, dann war es eben halb oder um elf bis ich zu Hause war. Wen interessiert es? So lange ich in der Schule klar kam, hat da zu Hause keiner was dagegen gehabt.
Mit 15 ging das Mopedfahren los. Ja, mit 15!!!! Tolle Zeit! Den Sommer über sind wir jeden Tag in ein anderes Dorf zur Disco gefahren oder ins Freilichtkino. Da war es ganz normal, daß man erst gegen Mitternacht nach Hause kam. Ich habe meinen Eltern ganz normal gesagt, wo ich hin will und es war o.k. Ich hatte doch keinen Grund zu lügen.
Gerade wegen dieser Freiheit bin ich nie ausgeflippt oder habe den Bogen überspannt. Ich habe weder zu rauchen noch zu trinken angefangen. Drogen gabs damals noch keine - nur dieses Lösungmittel-Schnüffeln aber ich war nicht so bekloppt da mitzumachen. Hatte ich doch nicht nötig!

Mit 15 hatte ich einen Freund, der mußte in der Woche um 20.00Uhr zu hause sein. Was für ein Scheiß! Er hatte fast täglich Training bis 19.00Uhr, danach konnte er noch schnell eine halbe Stunde zu mir kommen und das wars dann! Na danke! Telefon gabs natürlich nicht - also mußte man die kurze Zeit nutzen für Gespräche und Hilfe bei Hausaufgaben u.s.w.

Ich bin dankbar, daß mich meine Eltern in dieser "eingesperrten Welt -DDR" doch mit so viel Freiheit haben aufwachsen lassen. Stubenarrest, Fernsehverbot u.s.w. waren nur Dinge, die ich vom Hörensagen kannte. bei uns zu Hause gab es sowas nicht. Ich habe meine Freiheit auch nie übermäßig ausgenutzt, denn wenn man alles darf, findest man es nicht mehr so interessant.

Beitrag von urbani 26.09.06 - 12:09 Uhr

Ich fand meine Kindheit nicht glücklich. Mein Vater war/ist nervlich krank und war für mich ein Tyrann. Nur sein Wort galt, alle mussten sofort parieren, wir wurden oft verprügelt und zwar mit einem Ledergürtel, wurden erniedrigend behandelt, hatten einfach nichts zu melden. Meine Mutter dagegen war die Liebe in Person. Wir wurden sehr von ihr verwöhnt, allerdings muckte sie nie gegenüber meinem Vater auf. Ein, zwei Mal hat er auch sie geschlagen.

Ich hatte immer Angst, war immer froh, wenn mein Vater arbeiten war oder alleine in den Urlaub fuhr (kam öfter vor, dass er Mutter mit 7 Kindern alleine ließ und 4 Wochen lang unterwegs war).

Ich wollte meine Kinder niemals mit Schlägen erziehen und tue dies auch nicht. Muss ehrlich gestehen, dass ich es manchmal schon angedroht habe oder den Kindern erzählt habe, was mein Vater mit mir gemacht hat und dass ich es niemals gewagt habe zu widersprechen.

Heute ist mein Vater ganz anders. Er ist ein liebevoller Opa und das wurmt mich manchmal. (Er nimmt wohl Medikamente, die seine nervliche Erkankung verbessern). Meine Kinder lieben ihn und können sich gar nicht vorstellen, wie er früher war.

Und erst dadurch fange ich auch an, ihn gern zu haben. Mein Vater hat mir in meinem ganzen Leben noch nie gesagt, dass er mich liebt, hat mich nie in den Arm genommen, hat nie gesagt, das er stolz auf mich ist. Zu meinen Kindern ist er liebevoll. Ich weiß nicht, warum!

Schläge machen die Beziehung zwischen Eltern/Kind kaputt. Wenn ich mal richtig wütend werde, werde ich schon mal richtig laut, aber ich will meine Kinder nie schlagen!

urbani

Beitrag von kruemlschen 26.09.06 - 13:50 Uhr

Hallo Steffie,

das find ich ja mal einen interessanten Tread! #huepf

Aus heutiger Sicht finde ich, ich hatte eine sehr sehr schöne Kindheit und die Erziehung meiner Eltern war gut.

Ich bekam zur Strafe überwiegend Hausarrest und Fernsehverbot, geschlagen wurde ich höchst selten von meiner Mama, und wenn dann halt n paar Klapse auf'n Arsch, von meinem Dad kann ich mich an genau drei Watschen (flache Hand ins Gesicht ;-) ) erinnern und die hatten alle gesessen, waren aber m.E. mehr als verdient!

Ich wurde immer in alles mit einbezogen und habe sehr viel Freiheit genossen sofern ich mir diese auch verdient hatte.
Daher bin ich schon sehr früh selbständig geworden und auch schon mit 17 ausgezogen #freu

Heute habe ich ein so super Verhältnis zu meinen Eltern wie man es sich nur wünschen kann! #liebdrueck

Ich glaube aber trotzdem, dass ich mit meinen Kindern mal strenger werde, als meine Mom mit mir.

LG Krüml #mampf