ab wann beschäftigungsverbot??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von coller 25.09.06 - 18:20 Uhr

halli hallo,

ich lag für zwei wochen wegen verkürzten GMH (2cm) und Trichterbildung am mumu im KH.
seit ich raus bin muss ich 2 mal wöchentlich zum fa an den wehenschreiber. got sei dank keine wehen in sicht. ich habe schonung zu haus und viel bettruhe verordnet bekommen.darf aber mal für 5 min an die luft wenn ich kann.
mein fa hat mich erstmal bis zum 29.09. krank geschrieben und meinte er denkt das ich wohl nicht mehr in dieser ss arbeiten gehen werde. ich habe auch bei längerem stehen und gehen schmerzen.

nun meine frage: was ist beschäftigungsverbot? was ist daran anders als eine krankschreibung? wieso hat mein fa mir dann nicht gleich Beschäftigungsverbot erteilt?
oder bekomme ich jetzt immerzu nen krankenschein bis zum mutterschutz? wäre doch mit einem Krankenschein einfacher!

fragen über fragen - ach ja hat das vielleicht auch was mit dem Geld zu tun?

ich hoffe ich habe jetzt keine frage vergessen #hicks

#danke euch allen

lg coller und krümel 20+4ssw

Beitrag von sabses 25.09.06 - 18:36 Uhr

Hi!

Bei Beschäftigungsverbot bekommst du auch immer dein volles Gehalt. Bei einer Krankschreibung bekommst du nach 6 Wochen ja nur noch das Krankengeld nämlich 2/3 vom Gehalt. Das Mutterschaftsgeld errechnet sich ja auch vom Gehalt der letzten 3 Monate. Also wenn du BV hast vom vollen Gehalt ansonsten (bei einer Krankschreibung) nur von 2/3 deines Gehalts. Keine Ahnung warum die deine FA erst nochmal krankgeschrieben hat wenn du sowieso BV bekommst.

Sabse 27+0

Beitrag von keimchen 25.09.06 - 18:37 Uhr

hi...

ich versuch dich mal aufzuklären, hab selber ein bv.

also, das bv wird ausgesprochen, wenn bei weiterführen der arbeit eine gefahr für die gesundheit von mutter und/ oder kind besteht.
unterschied zur krankschreibung: bei der krankschreibung zahlt nach 6 wochen die krankenkasse, und du bekommst dann nur noch 63% deines bisherigen gehaltes.
beim bv zahlt weiterhin der arbeitgeber, du bekommst 100% deines gehaltes (der arbeitgeber kann sich das geld "zurückholen " von der kasse, also hat niemand einen verlust dadurch)
ja, und das ist auch gleichzeitig der finanzielle aspekt bei der sache ;-)

so, ich hoffe, du bist jetzt schlauer :-)
wenn dein arzt dir ein bv ausstellt... nimm es an (kannst ihn auch drum bitten, hab ich auch gemacht), ist besser als immer wwieder krankgeschrieben werden.

alles gute noch

susi mit #sonne leon inside (et-22)

Beitrag von anne1974 25.09.06 - 18:40 Uhr

Hi,

also, ein beschäftigungsverbot bedeutet, dass du gar nicht mehr arbeiten darfst, das läuft dann alles über die krankenkasse.

für dich ist es im endeffekt eine krankmeldung,allerdings mit dem unterschied, dass du nicht aus der lohnfortzahlung fliegst. be einer normalen krankmeldung würdest du ja nach 42 tagen nur noch einen teil deines gehaltes von der krankenkasse bekommen.

in diesem fall trägt dein ganzes gehalt die krankenkasse. für deinen arbeitgeber ist das beschäftigungsverbot auch besser, da wie gesagt, die kosten von der krankenkasse getragen werden.

ich hoffe, ich konnte dir soweit weiterhelfen.

grüßli,

anne + krümel 28.+ 1 SSW

Beitrag von wenke77 26.09.06 - 14:35 Uhr

Hallo!

Bekomme ich bei 3 Wochen Krankschreibung ( = 14 Arbeitstage) noch volles Gehalt wenn ich anschliessend wieder normal arbeiten gehe?

Lohnt es sich wg der Ausfallzeit vom Arzt Bescheinigung über Notwendigkeit der AU wg vorliegender Erkrankung ausstellen zu lassen?

Ich meine, damit AG sieht, dass ich krank und Chef etwas " milder gestimmt " werden kann, wenn überhaupt ???

Restliche 8 Kranktage in diesem Jahr waren aus anderen Gründen!
Wäre dann mit den 22 Ausfalltagen wg Krankheit bei 10% oder, und ab 15% gibts doch Gehaltskürzung, hab ich letztens mal aufgeschnappt..?!???

Danke für Meinungen!

Beitrag von claudia130879 25.09.06 - 18:40 Uhr

Hallo!

Also bei mir war es so, dass ich so ca ab der 23.ssw krankgeschrieben war, aber kein BV bekommen hab. Warum, das kann ich dir auch nicht genau sagen. Meine FÄ meinte damals, dass in meinem Fall eine krankschreibung und kein BV angesagt wäre. (war schwanger mit Zwillis und Arbeit einfach zu anstrengend)

Der Unterschied liegt grade beim Geld.
Beim BV bekommst du dein normales Geld weiter und bei der krankschreibung nach 6 Wochen ja nur noch so ca 65% davon. Also ist ein BV von dem her schon besser.

Vom daheimbleiben her ist kein unterschied. Nur, dass du, wenn du krankgeschrieben bist, halt meiner Meinung nach noch mehr einschränkungen hast, da man da ja auch nicht überall unterwegs sein sollte und so, was aber in deinem Fall vielleicht eh schwierig ist...

Ich hoffe, ich konnte dir ein bischen helfen!

Liebe Grüße, Claudi mit Jannik und Emily geb. am 16.09.2006