Haustier?!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von vonne83 25.09.06 - 21:50 Uhr

Wir würden uns gerne ein Haustier anschaffen, weil wir der Meinung sind das es unserem Mini gut tun würde!
Aber ist er mit 1 1/2 Jahren vielleicht noch zu klein?

Gruss Vonne

Beitrag von knutschkulla 25.09.06 - 21:54 Uhr

Wir haben seit 4 Jahren einen Hund, Yannick ist 16 Monate und die beiden verstehen sich prächtig. Ihr müsst bedenken, dass es dann ein kleines Wesen ist, dass euch braucht und müsst das auch mit eurem Kind vereinbaren. Yannick und Welpi sind manchmal gegenseitig eifersüchtig aufeinander, aber nicht immer ;-)

Beitrag von 9605paja 25.09.06 - 21:57 Uhr

Hallo,

die gleiche Frage habe ich mir kürzlich auch gestellt.

Niklas ist 16 Mon.

Wir haben uns entschlossen zu warten bis Niklas das richtig versteht (Umgang,Pflege etc), und wenn er den Wunsch danach äußert.

Also ich denke vllt. mit 3.

Denn so ein Tier bedeutet auch Verantwortung die er jetzt noch nicht übernehmen kann.

lg paja

Beitrag von schwarzerfrodo 26.09.06 - 07:46 Uhr

Hallo
Ich finde es schön wenn Kinder mit Haustieren aufwachsen.
Wir hatten Frodo ( ein Kater ) schon vor Laura und ich hatte auch so meine Bedenken ob er nicht eifersüchtig wird, doch das hat sich gelegt, der Kater ist jetzt 3 Jahre alt und hat der Kleinen nie etwas angetan, obwohl sie manchmal sehr Grob mit ihm umgeht.
Laura ist 16 Monate alt und darf schon ganz viel übernehmen, sie darf ihn Morgens füttern, oder einfach nur die Terassentür öffnen und ihn rauslassen, oder täglich frisches Wasser auffüllen es macht ihr Spass und ich finde das sie schon früh lern Verantwortung zu übernehmen.
LG Agata

Beitrag von kleene0106 26.09.06 - 08:43 Uhr

Hallo,

es kommt wohl immer darauf an, was für ein Haustier ihr haben möchtet.

Wir haben uns einen Welpen gekauft, da war mein Sohn 16 Monate alt und meine Tochter gute 2 1/2 Jahre alt.

Bei uns hat es super geklappt, allerdings muss man viel aufpassen und von Anfang an den Kindern deutlich machen, dass das Tier kein Stofftier ist, sondern ein Lebewesen. Zumindest in der ersten Zeit hätte ich meine Kinder nicht mit dem Hund allein gelassen (in einem Raum). Mittlerweile geht es ganz gut, sie haben aber auch begriffen, dass sie ihn "nur" streicheln dürfen, nicht treten; nicht hauen; nicht am Fell ziehen; nicht tragen; nicht doll drücken!

Der Hund ist mittlerweile fast schon der beste Freund meines Sohnes.:-D
Das Interesse meiner Tochter hält sich in Grenzen. Mal lässt sie ihn kaum allein, dann ist er mal wieder völlig unwichtig.

Wichtig war uns, dass der Hund nicht den Kindern gehört, sondern UNS, bzw. in erster Linie uns Eltern.
Sie brauchen jetzt also noch keine Verantwortung übernehmen und sie werden es später auch nur geringfügig machen müssen, denn die komplette Verantwortung für so ein Tier möchte ich keinem Kind auferlegen, egal wie alt es ist. Sie haben später noch ganz andere Sorgen und Probleme, da müssen sie sich nicht noch mit einem Tier rumschlagen, dessen Verantwortung sie sich beim Kauf noch gar nicht voll bewusst waren.


LG
Kleene

Beitrag von cateye 26.09.06 - 11:40 Uhr

Wir hatten bereits unseren Hund (mittlerweile 8 Jahre alt) und unsere beiden Katzen (4 und 12 Jahre alt) bevor unser Sohn sich angekündigt hat.

Sicher hatte ich anfangs auch Bedenken, ob das alles so gut geht. Aber jetzt mache ich mir keine Sorgen mehr.

Unser Hund ist der liebste Freund unseres Sohnes (12 Monate alt). Sie spielen zusammen und kuscheln zusammen. Marvin teilt sogar sein Essen mit dem Hund. Die Katzen hatten am meisten Schwierigkeiten mit dem kleinen Wurm, aber auch das hat sich gelegt. Klar hat Marvin auch schon mal nen kleinen Kratzer abbekommen, wenn er zu stürmisch auf die Katzen zugegangen ist, oder er sie einfach nicht in Ruhe lassen konnte.

Ich denke, wenn ihr einen Welpen holt, wachsen die Beiden zusammen auf und das ist das Beste für Beide.
Natürlich müsst ihr am Anfang immer ein Auge auf beide haben und den Hund nicht mit dem Kind alleine lassen.
Erklärt eurem Kind, dass der Hund ein Lebewesen und kein Spielzeug ist. Wenn das Kind alt genug ist, kann es auch kleine Aufgaben übernehmen, wie z.B. Futter oder Wasser geben. So lernt es schnell Verantwortung zu übernehmen und es macht ihm auch noch Spass. #freu

Lasst euch doch einfach mal im Tierheim beraten und schaut euch dort die Tiere an. Und lasst euer Kind mitentscheiden welchen Hund/welches Tier ihr haben wollt.
Wichtig ist, dass die Beiden von Anfang an gut miteinander klar kommen und keiner vor dem Anderen Angst hat.

LG Maria

Beitrag von kleene0106 26.09.06 - 13:08 Uhr

Hallo Maria,

>Marvin teilt sogar sein Essen mit dem Hund.<
#freu Ja soweit sind wir auch schon!!!#freu

Ich finde es teilweise wirklich total süß und witzig wie die drei miteinandern umgehen.:-D

Was habt ihr für einen Hund?


Kleene

Beitrag von cateye 26.09.06 - 21:59 Uhr

Hi Kleene,

erschrick jetzt nicht, aber wir haben eine 8 Jahre alte Pitbull-Mischlingshündin. Sie selber hat bereits 2 mal Welpen auf die Welt gebracht und daher noch die Mutterinstinkte in sich. Deshalb geht es auch so gut und sie ist sehr sozial eingestellt.

Am wenigsten Probleme hat man sowieso mit Hündinnen die bereits Welpen hatten. Mit Rüden kann es schon mal zu Machtkämpfen kommen, wenn das Spielzeug weggenommen wird. ;-)

LG Maria

Beitrag von kleene0106 26.09.06 - 23:19 Uhr

#schock ich soll mich nicht erschrecken!!!!!!!#schock


;-)Nein, hab mich nicht erschrocken oder doch - vielleicht ein ganz kleines bisschen.:-D

Bei solchen Hunden habe ich immer ein bisschen Angst bzw. ich habe Respekt vor ihnen. Aber das liegt wohl eher daran, dass seit einiger Zeit die Kampfhunde so an den Pranger gestellt werden.#gruebel

Na da bin ich ja mal gespannt was noch auf uns zukommt, wir haben einen Rüden.:-D
Bis jetzt gab es noch keine Rangeleien um Spielzeug, aber was nicht ist - kann ja noch werden.#schwitz


Schönen Abend noch.
Kleene:-)

Beitrag von cateye 26.09.06 - 23:27 Uhr

Ja, leider werden diese sogenannten Kampfhunde doch sehr verunglimpft.
Ich bin der Meinung, jeder Hund kann ein Kampfhund sein und es liegt immer am anderen Ende der Leine.

Ich hab mich damals beim Stadtamt melden müssen, als ich meine Lucy bekommen habe und die haben mir gesagt, dass es weniger Hunde wie Pittis, Amercan Staffordshare o.ä. sind die beissen und ausrasten, sondern viel mehr die Schäferhunde und Dackel. Aber die dürfen vom Gesetz her nicht auf die Liste der Kampfhunde, denn es sind ja "Deutsche" Schäferhunde.

Und Respekt sollte man vor JEDEM Hund haben. Denn man kann nie wissen was passiert. Egal ob kleiner oder großer Hund. *lächel*

Wünsch dir auch nen schönen Abend.

LG Maria

Beitrag von kleene0106 27.09.06 - 08:42 Uhr

Nein, ich denke auch dass JEDER Hund gefährlich sein kann. Zähne haben sie schließlich alle und am Ende stammt jeder Hund vom Wolf ab.

Wir haben "nur" einen Coton de Tuléar, das ist ein kleiner weißer zotteliger Hund (Schulterhöhe max. 28 cm), trotzdem lege ich meine Hand nicht für ihn ins Feuer.

Neulich kam eine Familie auf mich zu, dessen Kinder unbedingt unseren Rhino streicheln wollten (was ja auch nachvollziehbar ist;-)), sie fragten ob er beißt und ich sagte ihnen nur: "Bisher hat er noch nicht gebissen, aber ich übernehme keine Garantie dafür, denn man kann es nie wissen." Allerdings sprach ich damit eher die Mutter der Kinder an, statt sie selbst.
Am Ende haben sie nur einmal ganz kurz gestreichelt und dann war gut. Aber wie gesagt, man weiß es nicht - manchmal kommt's den Hunden halt einfach in den Kopf, dabei konnten sie jahrelang total brav gewesen sein.

LG
Kleene