Extrem trockene Hautstellen, was hilft?

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Beitrag von scrub 25.09.06 - 22:25 Uhr

Hallo!

Habe schon bei Baby gepostet, da ich denke, es könne was mit der Schwangerschaft zu tun haben, aber danach fiel mir diese Ecke ein, evtl. könnt Ihr mir ja weiterhelfen.

Zum Ende der Schwangerschaft hatte ich es schon einmal (früher nie!), es ging von allein mit viel cremen weg. Jetzt habe ich aber seit 2 Monaten mit so trockenen Stellen an Händen und Füßen zu kämpfen, dass die Haut einreißt, und wie! Und es bilden sich immer wieder eine Art Schuppen, die natürlich super trocken sind, und wieder einreißen. Mir scheint, die Haut nimmt Feuchtigkeit/Fett gar nicht an...

Die Hautärztin konnte mir bislang nicht weiterhelfen. Sie sagte nur, es sei ein Ekzem - da halt ich mir ja den Bauch vor lachen, Ekzem heißt ja nur Hautveränderung, das sieht man ja. Verschrieben hat sie mir Salbe mit Urea und Cortison (gering dosiert), sie weiß jedoch nicht, woher es kommt. Und vor allem: es geht nicht weg!

Tipps gegen diese extrem rissige Haut (aua!) nehme ich mir sehr gern zu Herzen! Freue mich auch über den Namen eines guten Dermatologen in Lübeck, wenn Ihr einen kennt!


#danke schon jetzt für Eure Antworten!
Jes

Beitrag von eineve 25.09.06 - 22:29 Uhr

vermeidest du fetthaltiges essen? ein fehler.

ansonsten ist eine gute sofort hilfe blistex. auch hilft in blumenerde die hände "baden" und am besten die hände nur mit kernseife waschen keine lotion oder so und wenns den lotion sein soll - ein paar teebaulöl tropfen einmischen.

und - wassertrinken nicht vergessen.

Beitrag von scrub 25.09.06 - 22:43 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich esse völlig normal, da mein Mann (ein Sahne, Creme Fraiche etc. Liebhaber) viel kocht, denke ich auch nicht, dass wir fettarm essen.

Trinken tu ich ausreichen, als ich noch stillte sogar viel, daher kann es nicht kommen.

Hast du das auch mal gehabt?

Jes

Beitrag von eineve 25.09.06 - 22:52 Uhr

ja.

speziell nach 2 narkosen und nach einer ausleitung in kombination mit dem geannten wars weg.

sahen und creme fraiche ist auch zuviel fett. - zuwenig und zuviel tut nicht gut.

im übrigen ist die haut auch meistens das spiegelbild der magenbeschaffenheit. ess mehr bananen der schleim ist besser für den magen als die sahne und das fraiche.

was trinkst du viel? wasser? oder eher die anderen "schmeckenden" aber nicht wirklich dem körper wasserzuführenden getränke? ich trinke auser dünnen tees kaffee mit milch nur wasser - kein cola etcpp -nicht mal verdünnte säfte als flüssigkeitszufuhr für meinen körper.

Beitrag von scrub 25.09.06 - 23:03 Uhr

Oh je, jetzt habe ich wohl das Bild einer Sahne schaufelnden Familie gezeichnet. Nein, SO heftig ist das nun nicht. Ich denke, wir ernähren uns recht ausgewogen. Und getrunken wird Cappuccino, Tee, Saftschorlen, Wasser, Milch. Cola und Co gibt es bei uns nicht.

Eines verstehe ich nicht. Was genau meinst du hiermit? "speziell nach 2 narkosen und nach einer ausleitung in kombination mit dem geannten wars weg." Evtl. bin ich schon zu müde, aber irgendwie raffe ich den Satz nicht wirklich...

Komisch finde ich nur, dass ich soetwas noch nie hatte. Als ich es das 1. Mal im Februar bekam dachte ich erst, es sei eine Hautreaktion auf ein Fleckenmittel, da die Stelle genau dort ist, wo Stoffe aufliegen, wenn ich Flecken rausschrubbe. Aber das kann es nicht sein, weil es wieder kam, ohne dass ich irgendwelche Flecken behandelt hätte...#gruebel

Jes

Beitrag von eineve 25.09.06 - 23:11 Uhr

wann hast du entbunden und was alles wurde dir iniziert?

der körper ist irgendwann als müllhalde voll und braucht einfach mal eine "general" reinigung - früher in ausübung des religösen aspektes der fastenzeit zwischen aschermittwoch und ostern - heut zutage muss der mensch selber drauf kommen das er ab und an seinem körper eine entschlackung gönnt.

sei es im magendarmbereich eine sanierung, stoffwechsel mässig um die unnatürlichen flüssigkeiten - sprich narkosen - auszuleiten oder sonstige im fettgewebe abgelagerten gifte, die der körper dort nicht mehr ablagern kann.

im übrigen - fettgewegeablagerungen passiert auch magersüchtigen - da kann der körper nix mehr ablagern und versucht sinnlos und unnütz das über die haut auszuscheiden - was wiederum - da diese stoffe sehr scharf sein können- zu hautirritation führt. kurz bevor ich in kortison eingelegt wurde - hab ich in eigen regie einfach mal ausprobiert und entsprechende leute mit kenntnissen ausgefragt.

Beitrag von scrub 26.09.06 - 00:20 Uhr

Entbunden am 4.3.2006 und keine Injektionen.
Hilft dir das weiter?

Die Hatstellen sind unter den "Schuppen" echt rot, teilweise heiß, und jucken manchmal, aber nicht immer.
Würd den Mist echt liebend gern loswerden.

Evtl. hast du ja noch eine Idee, ich bin dir auf jeden Fall dankbar. Werd jetzt aber erst mal schlafen gehen. Dir auch eine gute Nacht!

Jes

Beitrag von schokobine 26.09.06 - 08:43 Uhr

Hallo,

für mich hört sich das nach Schuppenflechte (Psoriasis) an. Meine beste Freundin hatte das immer während bzw. nach den Schwangerschaften am schlimmsten. Sie hat alle möglichen Behandlungen probiert - am besten hat ihr aber eine Licht-Therapie geholfen.
Oder hat deine Hautärztin das ausgeschlossen? Soviel ich weiß, können die Infektionsherde bei Psoriasis oft sehr unterschiedlich aussehen. Vielleicht solltest du wirklich mal eine 2. Meinung von einem anderen Dermatologen einholen.

Mein Mann hatte vor ein paar Jahren mal an einigen Stellen am Körper so kleine runde Stellen, die sehr trocken und schuppig waren. Wirklich erklären konnte sich das unser Hautarzt auch nicht. Er empfahl meinem Mann, täglich nach dem Duschen eine "Körperspülung" mit einer Mischung aus Milch und Olivenöl zu machen. Ich habe das für Humbug gehalten und mich totgelacht, als er sich jeden Morgen einen halben Liter Olivenöl-Milch über die Schultern gegossen hat #freu Aber schon nach kurzer Zeit wurden die Hautstellen sichtbar besser - schließlich, nach 2 - 3 Wochen - war nichts mehr zu sehen! #kratz :-D

LG Sabine

Beitrag von scrub 27.09.06 - 12:53 Uhr

Danke!
Ich werde auf jeden Fall einen 2. Dermatologen aufsuchen, die bisherige "Behandlung" finde ich absolut unbefriedigend.
Von Schuppenflechte hat die Hautärztin nichts gesagt, aber meine Freundin erwähnte das einmal...
Hoffe, ich bin es bald los und schlauer.
Jes

Beitrag von duuud 26.09.06 - 13:12 Uhr

Hallo!
Habe grundsätzlich auch mit trockener Haut zu kämpfen, bislang konnten die vom Hautarzt empfohlenen (oder selten verschriebenen) Salben nicht großartig helfen.
Aus diesem Grund teste ich seit Jahren immer mal wieder die ein oder andere Salbe auf "eigene Faust" aus der Apotheke. Dabei bin ich auf "Asche Basis Fettsalbe" gestoßen (die ist wirklich richtig fetthaltig und hilft auch bei trockenen Lippen).
Da ich mit vielen Allergien gesegnet bin, vertrage ich auch nicht alles und mir bleibt nichts anderes übrig,als immer wieder auszuprobieren, was geht, und was nicht geht.
Die o.g. Salbe vertrage ich sehr gut und ich habe auch das Gefühl, der Haut damit auch die nötige Portion Fett zu geben, was ja bei vielen "wässrigeren" Salben nicht der Fall ist.
Vielleicht hilft Dir ja mein Tipp, obwohl das wahrscheinlich nicht die Ursache bekämpft (die muss man ja auch erstmal finden...?)

Beitrag von scrub 27.09.06 - 12:54 Uhr

Danke für die Mail, aber Asche Basis habe ich schon hier, und die schafft es auch nicht. #heul
Jes