Perserkatze, etwa 6 Jahre alt ist meiner Meinung todkrank, wie helfen?

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Beitrag von haarerauf 25.09.06 - 23:59 Uhr

Hallo,

schwieriges Thema....
Es geht um eine etwa 6-jährige Perserkatze meiner Nachbarin. Die Katze hat schon seit etwa einem halben Jahr "Anfälle" spuckt etwa 3 mal pro Woche. (Ist das normal bei Langhaarkatzen?)

Die Anfälle sind laut Nachbarin wie Epilepsie. Die Katze hat sie vor etwa 3 Jahren aus dem Tierheim München geholt.

Die Nachbarin ist schon älter, (knapp 60 Jahre), lebt von Alg II. Tierarztkosten kann sie sich nicht leisten. Auch Ratenzahlung ist nicht drin.

Die Nachbarin hat kein Geld für den Tierarzt, wartet die Anfälle ab, danach geht es der Katze besser. Für den Moment.

Heute erzählt sie mir, dass die Katze laufend Kot verliert, alles ist verschmiert, über Nacht sei der Hintern kahl geworden und der Po kahl und verschmiert.

Sie hat die Katze vorläufig in den Korb gesperrt und mich um Rat gefragt.

Am liebsten würde sie die Katze einschläfern lassen oder dem Tierheim zurückgeben.

Ich kann ihr nicht helfen. Das einzige Tierheim in München macht erst am Mittwoch wieder auf.

Habt ihr Ideen?

Danke für die Tipps.... Ich weiß im Moment echt nicht, wer mir mehr leid tut, die Katze oder die Nachbarin:-(

Beitrag von saegele 26.09.06 - 07:55 Uhr

In Notfällen (Fundtierabgabe etc.) ist das Tierheim in Riem immer erreichbar und immer besezt. Am besten wendest du dich dorthin.
Selbst wenn die Katze nicht Todkrank, sondern einfach "nur" krank ist, sollte ihr schnellstmöglich geholfen werden.

LG S. mit 2#katze

Beitrag von hippocampus 26.09.06 - 08:39 Uhr

Also...wenn ich sehe, dass meine alte Nachbarin, die von Harz4 lebt..sich keinen Tierarzt leisten kann, dann bin ich ein netter Nachbar und fahre mit der Katze zum Tierarzt. Leider kann man das nicht bei jedem und leider kann das auch nicht jeder. Es gibt in jeder grösseren Stadt (und München nennt sich selbst ja Weltstadt) eine Einrichtung die sich um Katzen kümmert....hier in Aachen ist es die Katzenhilfe und in Wuppertal nennen sie sich SoS Cats. Vielleicht können die der alten Frau ja helfen...es muss auf jeden Fall etwas gemacht werden, denn wenn sich das Tier nur quält hat niemand etwas davon schon gar nicht die Frau die sich eigentlich kein Tier leisten kann.

Ich wünsche auf jeden Fall euch allen, dass geholfen werden kann. Wenn man mit dem Tierarzt spricht, vielleicht gibt es ja auch einen netten Menschen ;)

In Berlin gibt es eine fahrbare Notfallklinik, in der Strassenkinder mit ihren Hunden, Ratten und was auch immer hinkönnen...Vielleicht gibt es sowas in München auch? Da ist der Dienst am Tier kostenlos.....die werden von einer Stiftung der Veterinärmediziner gestützt.

Liebe Grüße

h.

Beitrag von chou99 26.09.06 - 09:02 Uhr

Hi!

Wird sie auch dünner in letzter Zeit? Könnte mit der Schilddrüse zusammenhängen.
Wenn du es dir leisten kannst, dann fahr mit der Katze doch mal zum Tierarzt, 6 Jahre ist doch echt kein Alter für eine Katze um sie einfach so totzureden.

Grüße
Nicole

Beitrag von cephir 26.09.06 - 09:06 Uhr

Versorgt sie die Katze überhaupt vernünftig???#gruebel
Das Langhaarperser öfter mal so fellbubbel hochwürgen-ist so gut wie normal... denn sie putzen sich und so gelangt es *in die katz.......
das man einem langhaarperser öfter die pupe sauber machen muss ist klar
Stell dir vor du hättest so einen fellwuschel am hintern würdest aufs kloset gehen-und dann KEIN klopapier nehmen...#aha

Und das bei dem tier der ar... schon kahl ist-ist auch ganz klar...
die bakterien-unsauberkeit-normalerweise kann man denen den bobbes etwas frei rasieren lassen...
Und was genau für anfälle??? Das rumgöbeln???#kratz
versteh das nicht so ganz......


Mir tut das tier leid:-( ein Langhaarperser muss regelmässig gepflegt werden..... sie lässt das tier verkümmern#schmoll

Hol die Katze da besser raus-ist echt besser für das tier#liebdrueck

Beitrag von haarerauf 26.09.06 - 09:56 Uhr

Guten Morgen Alex,

die Katze wird schon gut versorgt, mit dem Po gabs auch sonst wohl keine Probleme. Erst jetzt auf einmal. Vor allem, dass die Haare ausgehen am Hintern. Die Katze hat sonst immer einen gepflegten Eindruck gemacht.

Die Anfälle sind wohl so, dass die Katze krampft und kurzzeitig gelähmt ist. Dauert aber nur ganz kurz. Danach ist die Katze etwas belämmert und ist wieder gut. (Ich hab das selbst noch nie beobachtet).

Also nicht die "g'spinnerten-5-Minuten"-Anfälle.

Ich will der Frau ja irgendwie helfen. Ich ruf jetzt mal im Tierheim an....

Schönen Tag noch.

Beitrag von cephir 26.09.06 - 10:02 Uhr

na dann halt uns ma auf dem laufenden

#gruebel

Beitrag von hippocampus 26.09.06 - 10:05 Uhr

das mit dem krampfen könnte eine Form der epilepsie sein...hat eine unserer Katzen auch und ihr geht es auch gut...wird aber auch ständig beobachtet

Beitrag von cocoskatze 26.09.06 - 10:20 Uhr

Tja, was soll man da raten??

Punkt 1 wäre ein Tierarztbesuch. (Vielleicht mitfinanzieren?)

Punkt 2 wäre eine "Kurzhaarfrisur" für die Katze ( Kotverschmiertes Bein- und Popofell sind eine Qual für Katzen!!!)

Fakt ist wohl leider, daß man sich kein Tier halten sollte, wenn man es sich nicht leisten kann.

Wie wäre es, ein neues Zuhause für die Katze zu suchen?
Unterstütz deine Nachbarin darin, sie wird dir vielleicht dankbar sein.

Beitrag von haarerauf 26.09.06 - 10:38 Uhr

Hallo Simone,

mitfinanzieren kann ich nichts.
Weißt Du, die Frau lebt von Alg II, das war nicht immer so. Aber wie es halt so ist, Mann gestorben, gekündigt worden. Mit 60 findet man nicht so leicht eine neue Stelle.

Neues Zuhause wäre natürlich gut. Aber für eine kranke Katze auch nicht so leicht zu finden.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Gruß

Beitrag von emelie.ylva 26.09.06 - 20:47 Uhr

ich finde es immer traurig wenn menschen sagen das man sein tier abgeben soll wenn man es sich nicht mehr leisten kann!! ich möchte auch nicht das man mir meine drei wegnimmt nur weil ich mir die butetr mal nicht mehr aufs brot leisten kann, für viele menschen ist ein tier was sie über jahre haben der einzige halt den man nicht einfach wegnehmen soll...ich finde es unmöglich ehrlich!!


wenn das tier krank ist sollte man helfen, man unterstützt so einen menschen auch oft wenn man mal ne dose futter kauft!!

und ich finde man soll auch nicht sagen das sie die katze vernachlässigen tut zumal gesagt wurde das die katze sonst immer in ordnung war!!

wann finden denn die anfälle statt??? nach dem toilettengang oder nach dem essen??