Wie lange mit 8 Monaten zur Tagesmutter?

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Beitrag von suppenhuhn 26.09.06 - 09:49 Uhr

Hallo, Ihr Lieben!

Mia ist zwar gerade mal 8 Wochen alt, aber ich muss mich jetzt schon um Kinderbetreuung & Co kümmern, da bei uns der Babyboom ausgebrochen ist und man sonst vielleicht nirgendwo unterkommt.

Ich möchte ab April 2007 (dann ist Mia 8 Monate alt) wieder in Teilzeit arbeiten. Mein Chef ist sehr nett und meinte, dass ich auch viel von zu Hause aus machen kann. Allerdings soll ich ca. 6 Stunden pro Woche im Büro sein. Wie würdet Ihr das nun aufteilen? Soll ich das an einem Tag abarbeiten und Mia so lange zur Tagesmutter geben oder lieber an zwei Tagen je 3 Stunden? Ich kann mich nicht so reinversetzen, wie sich die Kleinen in dem Alter so machen. Vom Gefühl her würde ich ja lieber die letzte Variante nehmen. Andererseits bin ich selbst mit 6 Monaten ganztags in die Krippe gekommen, ohne nennenswerten Schaden genommen zu haben. ;-)

Würde mich sehr über ein paar Tipps freuen! Vielleicht auch, nach welchen Kriterien Ihr die Tagesmutter aussucht...

1000 Dank und liebe Grüße von Conne

Beitrag von maxi77 26.09.06 - 10:07 Uhr

Hallo. Also meine Mausi wird jetzt 10 Monate und ich glaube mit 8 Monaten haette ICH sie einmalig fuer 6 Std zur TaMu gegegben, natuerlich kannst du vorher so eine Eingewoehnungsphase mitmachen und dann wirst du es ja sehen wie sie sich so hat. Ich glaube das ist kein Vergelich mit damals. Also ich haette meine niemals mit 6 Monaten abgegeben. Da geht ja erst die Zeit los wo sie alles mehr und mehr versteht. Habe aber vor Kind noch anders gedacht. Wollte heochstens 2 Monate zu hause bleiben. Tja nun waren wir eh im Ausland und habe dafuer schon meinen Job aufgegeben. Wer haette das gedacht, ICH LIEBE VOLLMAMI zu sein ;-)

LG und es wird sich alles zeigen, glaube mir.;-)

Beitrag von nane29 26.09.06 - 10:07 Uhr

Hi Conne,

Lena ist jetzt 19 Wochen alt und ich plane, sie mit ca. 7 Monaten zweimal die Woche zur Tagesmutter zu geben, später dann evtl. 3x. Die sagte übrigens, dass viele Babys mit 8 Monaten eine Fremdelphase kriegen und es besser sei, deshalb vorher oder nachher mit der Betreuung zu starten - aber das ist nicht immer so, würde ich aber im Auge behalten...).

Es hängt sicherlich sehr viel davon ab, wie das mit dem Füttern ist. Stillst du?
ich stille voll. Will demnächst anfangen, eine Malzeit zu ersetzen am Vormittag.
Lena soll dann von 9 bis 14 Uhr zur Tagesmutter. Also, das ist ein Punkt, den du dir überlegen solltest. Du kannst auch abpumpen, aber nicht alle Babys nehmen die Flasche - dann solltest du Mia evtl. jetzt schon dran gewöhnen....

Für die 6 Stunden-Variante spricht, dass du einmal konzentriert durchpowern kannst bei der Arbeit. Und du sparst dir Fahrerei.

Unsere Tagesmutter meinte, es wäre sinnvoll, Lena mindestens 2x die Woche zu ihr zu geben. Weil sie ja noch 3 andere Kinder betreut und Lenchen dann nicht jedesmal ihren Platz in der Gruppe neu "erobern" muss - krass gesagt. Aber ich kann mir vorstellen, was sie meint.

Schaden tut das deiner Kleinen so oder so bestimmt nicht - es ist alles eine Frage der Organisation ;-)

LG Jana + Lena *18.05.06

Beitrag von nane29 26.09.06 - 10:18 Uhr

Ach so, noch zu den Kriterien -

unsere Tagesmutter wohnt direkt gegenüber. Meine Nachbarn haben sie empfohlen, wir haben 2 Kinder im Haus, beide waren bei ihr.

ich sehe sie öfter. Sie ist eine dicke, vollbusige, liebevoll und zugleich sicher wirkende Frau um die 50 (kann das immer ganz schlecht schätzen). Sie schiebt immer schnaufend eine 3er-Karre mit lachenden kleinen Kindern zum Stadtpark und ich fand sie auf den ersten Blick klasse.

In ihrer Wohnung ist ein total chaotisches, tolles großes Spielzimmer und überhaupt ist alles auf Kinder eingestellt. Es ist überhaupt nicht schick bei ihr und sicher auch nicht keimfrei, auch sie ist nicht "schick", aber das spielt auch keine Rolle.
Sie war 9 Jahre Kinderkrankenschwester und ist seit 12 Jahren Tagesmutter, betreut auch behinderte Kinder.

Ich habe bei der Frau einfach ein gutes Gefühl. Sie wirkt sehr erfahren, irgendwie witzig und ich hatte von vornherein das Gefühl, ihr meine Tochter anvertrauen zu können.

Oh, ich muss los, kann nicht weiterschreiben. Ach ja, sie nimmt 5 Euro die Stunde und man muss nur zahlen, wenn die Kleine auch wirklich kommt - also nicht wenn Lena krank ist, oder im urlaub oder so.

LG jana

Beitrag von sammy111 26.09.06 - 11:32 Uhr

Hallo Conne,

meine kleine ist jetzt 5 1/2 Monate alt und ich habe sie letzte Woche das erste mal zur Betreung gegeben. Das hat gut gelappt und wenn es so weiter geht möchte ich das ein mal die Woche für so zwei, drei Std machen.
Muß allerdings dazu sagen daß sie bei der Tante meines Mannes ist und Emily sie sowieso schon kennt da wir ja öffter da sind. Und ich gehe auch nicht richtig Arbeiten in der Zeit sondern helfe nur meinem Mann im Büro, kann also jederzeit auch zu ihr fahren wenn was sein sollte.

Naja, das muß jede Mutter für sich entscheiden aber ich denke das schadet einem Kind in dem Alter auch nicht wenn es mal ein paar Std. in der Woche woanders ist. Und wenn es die Betreuungsperson auch kennt und mag sowieso nicht.

L.G. Gabi

Beitrag von janni77 26.09.06 - 11:43 Uhr

Hi,
meine Kleine ist mit knapp 6 Monaten das erste Mal zur Tagesmutter und zwar 2x die Woche ganztags, im Kaltstart (dh ohne Eingewöhnung mit Mama). Mir fiel das zwar schwer, aber die TaMu hat 20Jahre Erfahrung und meint, dass das so besser geht.
Ging auch super, was allerdings auch am Alter lag.
Tipp: Mit 7-9Monaten würde ich das Kind nicht das erste Mal zur TaMu bringen, wenn es geht früher, denn in der Phase ist es ganz schlimm mit der Eingewöhnung, da muss man mit vielen Tränen rechnen.
Wenn die TaMU mehrere Kids hat, dann würde ich sie auf jeden Fall mind 2x die Woche hinbringen, denn sonst gewöhnt sich sich nicht so gut ein (an die Tamu und auch an die Kids nicht). Bei meiner TaMu sind mehrere Kinder, und die die 4 od 5 Tage da sind, haben es am leichtesten.

Meine Tochter hat sich nun nach 5 Monaten aber auch super eingewöhnt, sie freut sich, wenn ich sie morgens abgebe. Ist ein schönes Gefühl, wenn ich sie lächelnd abgeben kann, dann macht man sich tendenziell keine Sorgen.

Kriterien:
- der Draht zueinander (kann ich der Frau vertrauen, ist sie sympathisch)
- Wohlfühlfaktor in dem Haus/Whg
- Erziehungsansichten
- wieviele Kinder/Alter der Kinder
- Betreuungszeiten
- Handhabung im Krankheitsfall des Kindes (unsere nimmt die Kids auch wenn sie leicht krank sind und verabreicht entsprechen die Medizin, zb Hustensaft etc)
- Außenspielmöglichkeiten (Garten)
- Bezahlung

Ich hoffe, das hilft Dir.
LG JANA und ANNICK, 11M, die bestimmt gerade ihr Mittag bei der TAMU bekommt :-)