Bin bei Geburt wohl doch allein. OH GOTT!!!!Bitte baut mich auf...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von inese 26.09.06 - 10:21 Uhr

Guten Morgen, liebe Mitschwangeren...
ach menno.....heute bade ich glaub ich in Trauer und Selbstmitleid. Bitte baut mich auf. Mein Mann hat ein Vorstellungsgespräch im Ausland und die Stelle wäre ab 1.11.! ET ist aber 20.11. ! Und meine Familie wohnt 400km weit weg von mir und ich habe nun echt Schiss, dass ich dann im Flur alleine meine Wehen veratmen muss und nicht rechtzeitig ins KH komme, vor Kreislaufproblemen umfalle etc. Und vor allem: wie soll ich mich noch zum FÄ kugeln, wenn Untersuchungen alle 2 Wochen sind und hier niemand ist, der mich dahinbringt?? Habe kein Auto und fahre immer mit Öffentlichen. und Einkaufen mit dicker Kugel...ach herrje,
Mein Mann sagt zwar die ganze Zeit, er wird bei der Geburt dabei sein, aber wie soll er denn dann plötzlich kommen können? Er arbeitet dann ja 1000km weit weg von mir.
Ich muss sagen, dass er die ganze Zeit arbeitslos war und ich nach der Geburt, spätestens ab Januar auch dorthin ziehen würde...ich will ja auch, dass er eine Stelle hat, weil das auch wichtig ist im Hinblick auf Familie....
ach mann......
helft mir......
hat jemand von euch allein entbunden? Und wie habt ihr die Zeit vor der Geburt allein überstanden?
LG
Jana (33.SSW)

Beitrag von criseldis2006 26.09.06 - 10:24 Uhr

Hallo

Also ich kann dich beruhigen. Die Termine beim FA konnte ich noch ganz gut alleine bewältigen (mit Autofahrt). Wenn es los geht, rufst du dir einfach einen Krankenwagen oder ein Taxi.

Ich war auch alleine im Kreißsaal. Aber nicht, weil keiner da war, sondern weil ich es so wollte. Ich wollte die Geburt alleine über die Bühne bringen. Mein Mann kam erst rein, als alles vorbei war.

Ich würde es immer wieder so machen.

Ich hoffe, dass ich dir ein bißchen weiterhelfen konnte.

LG criseldis mit Laura 3 1/2 Wochen alt

Beitrag von elaschen12 26.09.06 - 10:40 Uhr

Hey,
ich kann dich sehr gut verstehen. habe gerade einen änlichen beitrag geschrieben. meine familie wohnt auch 400km weit weg und meine angst ist das ich nicht weiss wo ich mit meinem sohn hin soll wenn es los geht und mein mann zur not sogar zuhause bleiben muss#heul. na ja wirklich aufbauen kann ich dich auch nicht denn ich habe die gleiche angst wie du. Ich wünsche dir trotzdem das alles gut geht.

ela + jason(2) + #baby 12+4

Beitrag von kati1910 26.09.06 - 10:28 Uhr

Hi Jana,

du schreibst, dein Mann hat ein Vorstellungsgespräch im Ausland - dann ist der Job doch noch gar nicht sicher??

Natürlich hoffe ich für euch, daß er die Stelle bekommt und nicht mehr arbeitslos sein muß, aber so ist doch noch gar nix entschieden...

Wollt ihr denn mit dem gemeinsamen Umzug warten, bis die Probezeit rum ist? Oder könntest du nicht von hausaus "mitgehen"?

Ich wünsch euch auf jedenfall alles Gute, besonders dir, wenn du doch allein sein solltest. Hoffe, du hast wenigstens gute Freunde in deiner Nähe, wenn schon die Familie so weit weg ist!

LG Jennifer 35.SSW (mit sämtlicher Familie im Umfeld - gottlob)

Beitrag von inese 26.09.06 - 10:33 Uhr

Hallo Jennifer,
ne...natürlich ist der Job nicht sicher.....aber ich mache mir halt schon so meine dämlichen Gedanken....
meinst du, du würdest gleich noch Anfang Novembi mitgehen? Könnte ich das wagen......bin ja echt eine schisserin, verdammt.
LG
Jana

Beitrag von kati1910 26.09.06 - 11:27 Uhr

Hi Jana,

also ich würde mich an deiner Stelle, sobald der Job sicher ist, am dortigen Ort nach Krankenhäusern erkundigen - kannst ja sicher schon jetzt vorab im Internet nachkucken?
Und wenn ich vor die Wahl gestellt würde - restliche Schwangerschaft und evtl. sogar Geburt alleine meistern ODER mit dem Partner egal wo - ich müßte sicher nicht viel überlegen.
Wäre natürlich ganz was andres, wenn deine Familie bei dir wäre - aber so?
Und der ET-Termin würde mich auch nicht sooo beunruhigen. Bist ja jetzt in ständiger Kontrolle und wenn bislang keine Komplikationen sind, dann wird dein Zwerg wohl auch nicht 3 Wochen zu früh kommen.. würde das ganze Thema mal mit deinem Arzt durchsprechen.
Natürlich weiß ich jetzt nicht, in welchem Land dein Schatz künftig arbeiten möchte - ob da die ärztliche Versorgung bzw. die Krankenhäuser so sind wie hier - wo soll's denn hingehn?

Will dir natürlich nix einreden - klar - das müßt ihr beide entscheiden - aber ich würde mir vorab so viele Info's holen wie nur geht!

Lieben Gruß,

Jennifer

Beitrag von froschpyjama 26.09.06 - 10:35 Uhr

Hallo Jana,

oh man, ja ich kann Dich SOOO gut verstehen!
Mein Mann fängt jetzt am 1. Oktober auch einen Job in einer anderen Stadt an. Er war fast 12 Monate arbeitslos, daher hat er natürlich zugesagt. Jedoch wird er nur 300 km weg wohnen - und mein ET ist erst im FEbruar.
Wir - mein Sohn, das neue Baby und ich - werden auch erst nach der Probezeit nachziehen, da ich gerade meine Diplomarbeit schreibe und wir hier einfach das bessere soziale Umfeld haben.

Vielleicht hast Du ja auch liebe Nachbarn, oder Studienkollegen, die sich inder Zeit um den ET um Dich kümmern können?!
Du kannst auch noch versuchen, ob Du eine Vorsorgehebamme findest, die jetzt noch Zeit für Dich hat: sie könnte dann jede zweite VU machen, dann mußt Du nicht immer zum FA.
Hat Dein Mann denn schon eine Zusage?
Vielleicht kann er dann bei eventuellen Nachverhandlungen beim Arbeitsvertrag noch verhandeln, dass er keine Urlaubssperre in der Probezeit hat. Sonst kann er zwar bei der Geburt dabei sein, aber nicht noch ein oder zwei Wochen danach!

Für mich wird es auch eine richtig schwere Zeit, denn wir haben immer in einer Stadt gewohnt und er hat sich super viel um unseren Sohn gekümmert, also immer aufstehen und Zähneputzen, er bringt ihn meisten sins Bett etc. Wenn ich mir überlege, dass ich jetzt in den nächsten monaten alles alleine machen muß, plus Dipl-Arbeit plus irgendwann sehr dicker Bauch, dann bekomme ich richtig schlechte Laune und fange wieder anzu weinen...

oh - ist recht lang geworden #bla
vielleicht kann ja eine Freundin oder jemand aus der Verwandschaft die Zeit um den ET bei Dir sein, dann wirst Du auf keinen Fall alleine im hausflur Dein Kind bekommen!

alles Gute
Kathrin

Beitrag von danyy 26.09.06 - 10:35 Uhr

ich bin auch ohne mann und meine mutter wohnt auch etwas ausserhalb... aber ich werde die geburt mit ihr oder einer freundin durchstehen... meine freundin wohnt mit mir und wenn es losgeht dann fahr ich mit ihr los und ruf meine mutter an wenn die im kh sagen das es wirklich los geht... meine mutter hat leider viel zu tun so das sie nicht mal eben 30std wehen mitmachen kann oder das sie mit mir losfährt und dann ist nix los und ich kann wieder nach hause gehen... naja und einkaufen arzt und alles muss ich auch die ganze ss alleine ohne auto bewältigen so schlimm find ich das nicht soviel braucht man alleine auch nicht zum essen und so.... hab nicht soviel angst d schaffst das schon und ist doch auch schön wenn man mal wieder sieht wozu man alleine im stande ist...

lg dany + dennis mauricio inside 30ssw

Beitrag von supermania 26.09.06 - 10:53 Uhr

Es tut mir leid, obwohl ich mir sicher bin, dass Ihr sehr froh über den Job sein werdet. Oft ist das Arbeiten im Ausland sehr viel angenehmer.

Kannst Du nicht eine Freundin bitten, Dich in den letzten Tagen zu begleiten.

Eine 2. Möglichkeit wäre, dass Dein Mann bei Einstellung um eine Eintrittverschiebung bittet. Viele Unternehmen (besonders internationale) sind heute sehr sozial und eine Frage kostet nichts.

Ich schiebe jetzt auch schon Panik, dass ich bei den Wehen allein bin, da mein Mann Geschäftsführer einer Firma ist und ständig in der Weltgeschichte umherwandert. Wir haben vereinbart, dass er sich in den letzten Wochen nur noch im Umkreis von 500 km aufhält. Dann ist er innerhalb von 4 Stunden wieder bei mir. Die anderen Jobs übernimmt dann sein Partner.

Beitrag von evoky 26.09.06 - 13:03 Uhr

Hallo Jana,
vielleicht kannst Du im Fall der Fälle ja eine gute Freundin mitnehmen?
Eine Freundin von mir hat ihren Mann komplett aus ihren Geburtserinnerungen gestrichen. Sie hat gemeckert, er habe ihr nie die Hand gehalten und nie die Stirngetupft und überhaupt sei er kaum da gewesen... worauf hin er ihr nicht nur nen Vogel, sondern auch eine imaginär eingegipste Hand gezeigt hat... ;-)
Vielleicht muntert Dich die Geschichte ja ein wenig auf...
LG evoky + Überraschungs#Ei (13. SSW)

Beitrag von simimomo 26.09.06 - 13:43 Uhr

Hallo Jana,

oh, das ist sicher nicht angenehm, kann das verstehen! Ich habe auch immer Horror gehabt, weil mein Mann oft auf Dienstreisen war. Trotzdem einige Alternativvorschläge von mir:
Wie sieht es mit einer Hebamme bei Dir aus? Ich habe mir auch erst recht spät eine Hebamme für die Nachsorge organisiert. Sie wird mich auch bei der Entbindung nicht betreuen, da sie in einem anderen Krankenhaus Beleghebamme ist. Aber sie hat gemeint, wenn ich Wehen bekomme, kann ich sie anrufen und sie kommt vorbei und schaut, ob es schon Zeit ist ins KH zu fahren. Dies wäre für dich doch schonmal sehr hilfreich.
Ansonsten würde ich mich mal bei Freunden oder Nachbarn umschauen, ob du jemanden im Notfall Bescheid geben kannst. Vielleicht brauchst Du das dann nicht, aber es beruhigt.
Wegen Einkaufen oder Untersuchungen würde ich mir erstmal nicht so viel Sorgen machen. Ich bin jetzt 40. SSW und mache noch alles. Es muss nicht sein, dass es Dir schlecht geht!
Vielleicht ist der neue Arbeitgeber deines Mannes ja auch kooperativ und ihr findet eine Lösung. Die meisten Leute haben aus meiner Erfahrung für so eine Situation viel Verständnis.

Ich drücke Dir die Daumen!

Liebe Grüße

simimomo

Beitrag von murphymaus1983 26.09.06 - 20:44 Uhr

Erst mal vorweg, ich verstehe dich voll und ganz. (Ich hab Anfang Januar Entbindungstermin und mein Freund hat vorletzte Wo den Befehl bekommen, vom Bund aus für vier Monate nach Afghanistan in den Einsatz zu müssen. Das war erstmal ein schwerer Schock für mich, aber mich hält der Gedanke immer hoch, dass es auch eine Zeit danach gibt, wo man voll und ganz dann hoffentlich die Zeit zusammen genießen kann.

Liebe Grüße