Was habe ich nur getan?????????

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von emilchen1982 26.09.06 - 11:37 Uhr

Hallo

Kurz zu mir ich bin 24Jahre und habe mit meinem Ex-partner eine 8 monat alte Tochter.
Ich habe vor ihm, sehr schlimme beziehungen hinter mir, mit Schlägen, Vergewaltigungen und demütigungen.
Durch das ganze habe ich eine Borderline entwickelt-Selbshass-Selbsverletzungen-Alkohol-Drogen-Das volle Programm.

dann kam er in mein Leben ein wirklich liebenswerter Mensch der mich augefangen hat und IMMER zu mir gestanden hat.

Dadurch das ich meine Veranmgenheit nie bewältigt habe, hat sich in mir eine Wut aufgestaut die geplatz ist und er hat alles abbekommen. Ich habe ihn beleidigt gedämütigt und war nicht fair zu ihm.
Er wusste zwar das ich das nicht ernst meine, doch ich war mir meiner sache zu sicher.
Jetzt hat er Schluss gemacht und ich habe gemerkt, was ich falsch gemacht habe und möchte ihn zurück.
Fange auch eine Therapie an. Um mit meiner Vergangenheit abzuschliessen.
Er sagt das er keine gefühle mehr hat und im Moment auch nicht möchte, da ich ihn zu sehr verletzt habe.
Er kommt regelmässig seine Tochter besuchen.

Er hat mir gesagt das ich mein leben in den griff kriegen soll und fester werden soll, wir haben jetzt eine Frist von ca 2 Monaten ausgemacht, wo er schaut das er vielleicht noch mal gefühle entwickelt würde und ich ihm beweisen kann das ich mich ändern möchte.

Was meine Tochter angeht. Ist alles ok. ich bin eine liebe und sehr führsorgliche Mutter. da gibt es nicht zu nörgeln.

Die Trennung war vor ca 2 Wochen und wir waren 31/2 Jahre ein paar.

Was haltet ihr davon?
Denkt ihr das er mir die kalte schulter zeigt weil, weil er sich nicht an mich ranlassen möchte?
Wie kann ich jemanden beweisen das ich mich geändett habe ohne ihn zu bedrängen bzw mit ihm zusmamenzusein?

Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Steffi

Beitrag von agostea 26.09.06 - 16:13 Uhr

Ich weiß ja nicht,was du ihm alles angetan hast,aber ich denke,er muss das erstmal sacken lassen und zieht sich deshalb zurück.

Ich denke,das ihm allein schon wegen euerm gemeinsamen Kind die Entscheidung nicht leicht gefallen ist...

Ich würde an deiner Stelle weiterhin eine liebevolle Mutter für euer Kind sein und ganz feste an der Vergangenheitsbewältigung arbeiten.

Allein schon,damit es dir wieder gut geht irgendwann.

Die Veränderung die du im Zuge dessen mitmachen wirst,bekommt er dann auch ihne dein zutun mit und vielleicht ergibt sich dadurch ein Neuanfang.

Bedrängen würde ich ihn nicht,das erzeugt nur zusätzlich Druck bei ihm.
In Kontakt steht ihr wahrscheinlich wegen des Kindes sowieso ?

Alles Gute wünsche ich dir.

Gruss
agostea

Beitrag von gh1954 26.09.06 - 22:34 Uhr

>>>Wie kann ich jemanden beweisen das ich mich geändett habe<<<
Noch HAST du dich ja nicht geändert, aber dass du den Willen hast, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Eine therapie kann recht lange dauern.
Du brauchst Zeit, dein Partner auch.

Viel Glück
geha

Beitrag von aeonflux2006 27.09.06 - 01:41 Uhr

In einer Trennungsphase die einer von beiden nicht wollte, schwört man alles vom Himmel herab. Aber die alten Fehler und Vorfälle sind nicht von der Hand zu weisen. Ich merkte damals auch wie meine Gefühle kaputt gingen und irgendwann war Feierabend. Ich hoffe das dein Freund dir nochmal die Chance gibt. Für mich war es vorbei.
Zeig dich von der Seite die gut ist und lerne daraus. Zeig das du jetzt schon den richtigen Weh einschlägst. Rede nicht zuviel darüber ob ihr nochmal zusammenkommt oder nicht. Am besten garnicht. Zeige ihm eher das du erkannt hast was falsch gelaufen ist, statt es zu zerreden.


Aber zur Trennung gehören immer zwei, auch in eurem Fall.
Und frage dich was er in dir geweckt hat, weshalb du so ausgeflippt bist.