Jede Nacht wach und fürchterlich unglücklich!!!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von hase2101 26.09.06 - 13:46 Uhr

Hallo zusammen!

Ich weiß mir zur Zeit echt keinen Rat mehr... Levin (19 Monate) hat eigentlich (fast) immer gut geschlafen, klar, Ausnahmen gab es immer, aber im großen und ganzen war Schlafen nie ein Thema bei uns.

Seit ca. 6 Wochen wird unser Kleiner aber JEDE Nacht wach, weint bzw. eher BRÜLLT wie am Spieß, will nicht auf den Arm, will keinen Schnuller, keine Pulle, nicht mit ins Bett etc etc. Die Arie dauert dann ein paar Minuten, er läßt sich irgendwann beruhigen und schläft in seinem Bett wieder ein. Dann dauert es ca. eine halbe Stunde und das ganze geht von vorne los. In "guten" Nächten passiert das ein bis zweimal, in schlechten (so wie gestern und vorgestern) ging das Spiel von ca. 23:00 - 1:00h - im Halbstundentakt, was einen echt mürbe macht...!

Am Anfang dachte ich, das hängt vielleicht mit dem Kindergartenstart zusammen. Kann es denn wirklich sein, dass er nachts immer noch soviel zu verarbeiten hat? Und wenn ja, wie lange wird das dauern, bis sich das einspielt? Levin geht offensichtlich super gerne in die Gruppe (10 Kinder, 2 Betreuerinnen, sehr liebe Atmosphäre da!), ist von 8:000 - 13:30h da und lt. Aussage der Erzieherinnen sehr umgänglich, lieb und einfach "unauffällig".

Der Kleine powert sich tagsüber total aus, wir haben aber auch ruhige Zeiten, abends gehts ohne Theater (und seit neuestem auch ohne Pulle :-) ) ins Bett und obwohl er keine Stäbe mehr im Bett hat, kommt er echt selten nochmal raus.
Also scheint er sich doch auch wohl zu fühlen in seinem Bettchen / Zimmer?! Auch ein Nachtlicht hat nix gebracht....

Hattet ihr auch so eine Phase? Ich glaube, so langsam kann ich aufhören, alles auf die kommenden Zähne zu schieben ;-)

Bitte gebt mir viele ermutigende Antworten!!
die müde Susanne :-(

Beitrag von celia79 26.09.06 - 13:58 Uhr

Hallo Susanne,

das hört sich aber doch ziemlich nach Backenzähnen an. Unsere Maus hatte bei den ersten 16 Zähnen nur tagsüber Probleme (Quengeln, Knatschen, auf Mamas Arm...), nachts aber kaum. Hat mal aufgeschrien und wollte dann aber auch nichts, so wie Dein Sohn.
Vor kurzem sind endlich 2 der 4 letzten Backenzähne durchgekommen, da hatte sie aber erheblich mehr Probleme als bei den anderen. Vielleicht sind die dicker??

Lg Celia mit Hannah (21 Monate)
Bald kehrt bei Euch auch wieder die Ruhe ein. Sonst gib ihm doch vor dem Einschlafen mal ein Viburcol Zäpfchen, die sind homöopathisch und helfen bei Schmerzen und allg. Unruhezuständen.

Beitrag von sonni1980 26.09.06 - 14:30 Uhr

Huhu,
mein Enno (25 Monate) hat das momentan auch. Die Backenzähne sind aber schon durch. Der Kinderarzt sagt, dass viele Kinder diese Phase in dem Alter haben. Enno geht auch seit einiger Zeit in den Spielkreis und ist dort zufrieden. Er geht auch gut ins Bett und ist ein zufriedener Kerl. Die Kinder wachen dann wirklich aus Träumen auf. Manchmal sagt er sogar noch weinend "Tut Tut" (Eisenbahnen sind sein Hobby) oder "Meins" (träumt wohl vom Thema "Spielzeug teilen"). Er weint kurz, manchmal auch alle halbe Stunde mehrmals die Nacht. Wenn er gleich wieder aufhört lass ich ihn. Wenn er länger weint gehe ich hin und streichel ihn, stecke ihm den Schnulli in den Mund oder die Hand und rede beruhigend. Meistens schläft er gleich weiter.

Es ist also genauso wie bei Euch und scheint normal zu sein. Aber mich schlaucht das auch, denn meine Tochter will nebenbei auch noch dreimal die Nacht gestillt werden (bekommt wirklich die Zähne).

lg und "Augen zu und durch"
Sonni