ich bin depressiv...an was liegt es???

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Beitrag von steffflo 26.09.06 - 14:05 Uhr

hallo mädels,

jetzt muss ich mich auch wieder mal melden und mir gehts nicht gerade gut. ich bin in letzter zeit immer öfter verstimmt und leicht depressiv und weis nicht was ich machen soll oder an was es liegt.

wir haben eine wohnung, riesen groß.....aber leider im industriegebiet, sprich man kommt den ganzen tag nicht wirklich zur ruhe, gestern haben sie angefangen neben uns eine tankstelle zu bauen, jetzt geht da der lärm wieder weiter. außerdem müssen wir immer wegfahren, bei uns kann man nicht mal mim ki-wagen raus fahren.

mit meinem schatz läuft alles super, mit der kleinen eigentlich auch und trotzdem merk ich das ich nicht glücklich bin.

hab jetzt die möglichkeit das ich wieder 15h pro woche arbeite, noch dazu von daheim aus. würde ein homeoffice bekommen, müsste nur jeden tag in die arbeit und mein zeugs abholen, ja super wärs schon, ich mein das geld kann ich unbedingt gebrauchen. wär auch mal was anderes zwischendurch. aber pack ich das mit der kleinen nebenbei?? sie ist noch nicht mal 5 monate alt. ich dachte ich mach die 3 stunden dann halt wenn sie im bett ist, oder wird mir das zuviel?? weis gar nicht wie ich mich entscheiden soll!

liegt meine verstimmung viel. darin das ich nicht genug selbstbestätigung bekomme?? kennt das wer??

hab mir schon überlegt ob ich nicht mal wieder eine sitzung beim psychologen mache um dem übel auf die spur zu kommen. aber wär halt super wenn ich ohne hilfe draufkomm was falsch läuft.

kennt das wer??? ist das normal???

ich möchte doch einfach nur glücklich sein und eigentlich müsst ich das auch, wir haben doch alles...aber irgendwas fehlt.....

bin sooo trauig....steffi

Beitrag von sneukje 26.09.06 - 14:17 Uhr

Hi,

kenne das. ich glaube das liegt am Wetter.

Fühle mich in letzter Zeit auch so niedergeschlagen, traurig, ausgelaugt, lustlos, obwohl ich keinen Grund dazu haben sollte.
Läuft im Moment alles mehr als gut (bis auf ein paar harmlose Meinungsverschiedenheiten;-)), aber ich fühle mich nicht ganz ausgefüllt.

Zu deinem Jobangebot: Ich würde das Annehmen! Wenn du so bist wie ich (also kein Typ "nur"Hausfrau und Mutter), bringt dich der Job
vll wieder hoch. Einfach eine andere Verantwortung, wo man sich selbst bestätigt fühlt. Als Mama und Hausfrau bekommt man doch sehr selten zu hören: Das machst du prima/ das hast du prima gemacht.
Nutze die Chance! Probiers auf jeden Fall aus. Es kommt Geld rein und du hast nicht das Problem deine Maus irgendwo hingeben zu müssen, weil du von zu haus arbeiten kannst.

Und sucht euch eine andere Wohnung wenn möglich. Wir wohnen im Moment auch noch an einer HAuptstrasse, direkt an einer Ampelkreuzung. Mich macht der Lärm auch langsam wahnsinnig. Es ist ja wissenschaftlich belegt, das kontinuierlicher Lärm auf Dauer krank macht. Sind schon auf Wohnungssuche im Grünen.

Entschuldige das #liebdrueck#liebdrueck

Lg Alex

Beitrag von kisa79 26.09.06 - 14:33 Uhr

Hallo Steffi,

ich kann Dir das gut nachempfinden, denn mir ging es fast genauso. Und ja - bei mir war es definitiv die fehlende Selbstbestaetigung.
Mit Mann und Kind lief alles super, aber zu Hause fiel mir die Decke auf dem Kopf.
Ich konnte mich zwar mit Kind und Haushalt schon rund um die Uhr beschaeftigen (mir war also nie langweilig), allerdings war ich nie zufrieden, wurde launisch und depressiv.

Ich habe dann als mein Sohn 6 Monate alt wurde wieder angefangen zu arbeiten. Die Herausforderung tat mir gut, die Anerkennung und auch unter Leute zu kommen.
Ich kann Dir wirklich empfehlen, diesen Job anzunehmen. Die Abwechslung wird Dir guttun und wenn das Geld auch dringend gebraucht wird schlaegst Du dann ja 2 Fliegen mit einer Klappe.
Mi t der Kinderbetreuung wird das schon klappen, meistens gestaltet sich das dann doch einfacher als zuerst angenommen.

Also Kopf hoch, das wird wieder. Nicht jedes Tief ist gleich eine Wochenbettdepression...

LG Kisa

Beitrag von strawberry 26.09.06 - 15:39 Uhr

hoi.
also ich arbeite für 10wochenstunden zu hause. ist machbar und lockert den alltag auf.
lg straw