Frage an alle, die eine Fruchtwasseruntersuchung hatten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von graphie 26.09.06 - 14:26 Uhr

Hallo ihr lieben,

mein Countdown läuft und am Donnerstag ist es endlich soweit..ich lasse eine Fruchwasseruntersuchung machen.

Kurz zur Frage WARUM und WIESO?

Ich bin zwar "jung" und gehöre nicht zu Risikoschwangeren.. Nach einer NT-Messung haben wir erfahren, dass ein Blutwert sehr stark erhöht war(ß-hCG entsprach 4,67 MoM!!) seit gut einem Monat lebe ich und mein Mann in Ungewissheit, ob unser Baby krank oder gesund ist, DAS IST DER HOPRROR!! Diejenige, die ähnliches erlebt haben , wissen wovon ich rede..

Wir warten und warten und es nimmt einfach kein Ende..Ich bin SEIT WOCHEN unausgeglichen, träume nur krankes Zeug und explodier von einer Sekunde auf die andere:-[

Bei meiner nächsten Schwangerschaft lasse ich die Finger von der NT-Messung!!! Jetzt kann ich es aber nicht mehr rückgängig machen..

Wir bezahlen den Schnelltest(FISH-Test), um schon am nächsten Tag das vorläufige Ergebnis zu erfahren..damit endlich (hoffentlich) etwas Ruhe in die Bude kommt.. Habt ihr Erfahrungen mit diesem Test gemacht, ich meine, wie beruhigt kann ich sein, wenn mir am Freitag gesagt wird, dass mit unserem Baby alles ok ist?? Ich schaff es einfach nicht mehr, noch 14 Tage so zu leben, ich werde wahnsinnig..

Was habt ihr für Erfahrungen mit diesem Test gemacht und vor allem mit der Untersuchung an sich?
Danke

LG Julia,17SSW

P.S.: weist mich bitte nicht auf die Frage hin, was ich tun würde, wenn unser Baby nicht gesund ist, das kann ich jetzt echt nicht gebrauchen! Ich habe die letzten 5Wochen nichts anderes getan als mich damit auseinander zu setzen




Beitrag von steffi1808 26.09.06 - 14:44 Uhr

Schau mal hier nach und vergleiche deine Werte!!!!

http://www.laborgemeinschaft-hamburg.de/hormone.htm

Ganz viel #klee#klee#klee

Beitrag von graphie 26.09.06 - 14:53 Uhr

Hallo Steffi,

danke schön

Wir waren schon bei einer genetischen Beratung, uns wurde gesagt, dass mein Blutwert zwar seeehr erhöht ist, aber der PAPP-A ist in Ordnung..Wenn wir nahezu 100%-ige Sicherheit und Gewissheit haben wollen, kommen wir um eine Fruchtwasserunteruchung nicht rum

Danke #liebdrueck

Beitrag von lullubaer 26.09.06 - 14:53 Uhr

Hallo Julia.
Meine Ac verlief ohne Probleme. Mein Gynäkologe war sehr sorgfältig und mir ging es eigentlich ganz gut.... Mein Kopf war halt voll quälender Gedanken...
Die Warterei - knappe zwei Wochen - hat mich einiges an Nerven gekostet, aber es war alles ok.

Entspann Dich und wenn Du Deinem Arzt vertraust, wird bestimmt alles gut.

Ich drücke Däumchen.
lullubaer & Töchterchen (6 Monate)

Beitrag von graphie 26.09.06 - 15:00 Uhr

Hallo lullubaer,

ja, ich vertraue dem Arzt..Ich lass das in einem Zentrum machen, das europaweit einen Namen hat,die FG-Rate liegt dort bei max. 0,4%, sie haben mir geraten bis 17+0 SSW zu warten, weil die FG-Wahrscheinlichkeit in diesem SSStadium einer Schwangerschaft ohne FU gleicht.

Danke schön für´s Daumen drücken#liebdrueck
Julia

Beitrag von sand8 26.09.06 - 15:01 Uhr

Hallo Julia,

ich war in derselben Situation. Bei mir lag der PAPP-A-Wert bei 0,18 MoM, war also auch sehr schlecht.

Die Zeit zwischen dem Blutergebnis und der Fruchtwasseruntersuchung war furchtbar.

Nachdem ich mich endgültig zur FWU entschlossen hatte,
ließ der Druck jedoch schon auf dem Weg zur Praxis etwas nach, weil ich wusste, dass ich bald Gewissheit haben würde.

Bei mir wurde die FWU im Pränatal-Zentrum Düsseldorf gemacht. Alles machte einen sehr professionellen Eindruck. Der Arzt hat vor der FWU noch einen ausführlichen Ultraschall gemacht, womit ich nicht gerechnet hatte. Es hat mich aber beruhigt, mein Baby endlich mal wieder als munteres kleines Wesen (und nicht als potentiell schwerbehindert/womöglich nicht lebensfähig) zu sehen; positiv war auch, dass auf dem Ultraschall alles OK war.

Der Eingriff selber war nicht "schlimm"; danach begann ein Ziehen im Bauch, das aber wohl normal und nicht besonders schmerzhaft ist. Ich sollte mich noch eine halbe Stunde auf einer Ruheliege ausruhen und habe mich dann zu Hause ins Bett gelegt und gelesen. Am nächsten Tag war ich zur Kontrolle beim FA. Der hat u. a. kontrolliert, ob durch die Untersuchung Fruchtwasser abgegangen war, was zum Glück nicht der Fall war und mich wiederum beruhigte, weil man ja auch Angst vor einer durch die FWU ausgelösten Fehlgeburt hat.

Die Ärzte sagten mir, dass man sich auf das Schnelltestergebnis (so gut wie hundertprozentig) verlassen kann. Das endgültige Ergebnis kommt zwar erst zwei Wochen später, aber ich habe es so gesehen, dass der Schnelltest alle Chromosomenstörungen abdeckt, nach denen im Ersttrimesterscreening gesucht wird
und für die ich ein erhöhtes Risiko hatte. Alles andere war für mich erstmal irrelevant.

Bei meinem Baby ist alles OK, wie bei den allermeisten, die ein schlechtes Ergebnis beim Ersttrimesterscreening haben.

Ich denke, am meisten nutzt das Ersttrimesterscreening dem Geldbeutel und der Laufbahn der Pränataldiagnostiker.
Ungeachtet der niedrigen geringen Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Kind - auch nach schlechtem Bluttest/Nackenfaltenwert - tatsächlich krank ist, werden zahllose Frauen in Angst und Schrecken versetzt.

Ich wünsche dir, dass du die nächsten Tage so gut es geht überstehst und dich dann ab Freitag nach und nach wieder richtig über die Schwangerschaft freuen kannst.

Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mich auch gern über die VK anmailen.

LG sand8

Beitrag von graphie 26.09.06 - 15:16 Uhr

Hallo sand8,

Ich denke, bei mir wird der Druck auch nachlassen, wenn wir auf dem Weg dorthin sind, "in die guten Hände", die mir Gewissheit geben

ich lasse die Untersuchung, so wie du auch, bei den Spezialisten machen, wahrscheinlich machen sie auch einen ausführlichen Ultraschall, worüber ich mich sehr freuen würde.


Ich danke dir vom Herzen für die auführliche Beschreibung deiner Untersuchung.. und freue mich sehr für dich , dass bei deinem baby alles ok ist#liebdrueck

Danke für die guten Wünsche,
LG Julia

Beitrag von knesa 26.09.06 - 15:02 Uhr

Hallo,
bei der ersten SS war die NT auch auffällig.:-(
Nach langem Beraten und viel Geheule haben wir uns für eine FU entschieden!
Es war nicht schlimm, der Arzt war sehr vorsichtig und hat immer das Baby beobachtet. Es kam der Nadel nie zu nahe.
Nach der Untersuchung habe ich mich krankschreiben lassen, weil ich nervlich total am Ende war. Ich hatte so Angst vor dem Ergebnis.
Wir hatten uns gegen den Schnelltest entschieden, weil er nicht so sicher ist, wie das Endergebnis. Und wenn, dann wollte ich es schon richtig wissen!
Das Warten ist schrecklich und auch die Angst, dass doch noch etwas schief gehen könnte bei der Untersuchung, auch nachträglich durch eine Entzündung.
Aber es ist alles gut gegangen. #freu
Viel Glück beid er FU und hoffentlich ein gutes Ergebnis!

LG Knesa, Francis 21 Monate und baby girl inside ET-16

Beitrag von graphie 26.09.06 - 15:19 Uhr

Hallo Knesa,

danke schön für die aufbauenden Worte!

Ich hoffe, es wird auch bei uns alles gut gehen.

Danke
Julia

Beitrag von maultier73 26.09.06 - 16:04 Uhr

Liebe Julia, mir ging es ganz genauso wie dir, NF war in Ordnung, die Blutwerte leider überhaupt nicht. Hatte große Angst vor der F.U. aber noch schlimmer war die Ungewissheit, die hat uns unendlich gequält. Mir ging es auch nicht um eine Abtreibung, sondern nur darum endlich die Gewissheit zu haben was mit dem Krümel ist. Habe diese Gedanken einfach nicht mehr ausgehalten, die mir durch den Kopf gingen. Da kann man sich nur hineinversetzen, wenn man wirklich persönlich betroffem ist. Damit der Krümel nicht dauerhaft diesem seelischen Stress ausgesetzt ist (und ich auch nicht), habe ich mich auch für die F.U. entschieden. Sie war Montags Nachmittags (der Arzt war super sensibel und hat ganz viel mit mir geredet. Der Eingriff selber war ganz schnell vorbei) und Dienstag Morgens hatte ich schon die Ergebnisse vom Schnelltest: Ein gesunder Junge!Genieße meine Schwangerschaft jetzt jede Minute, würde es wieder so machen. Habe danach noch zwei Tage gelegen, um mich zu schonen. Wollte kein Risiko eingehen. Vom Bluttest lasse ich zukünftig die Finger. Wünsche Dir ganz viel Kraft, es wird bestimmt alles gut werden!!!!! Die F.U. ist nicht so schlimm und gefährlich, wie oft behauptet wird, das Risiko liegt bei 0,3-0,5 % und es tut auch nicht weh!
Liebe Grüße
Sabine und Krümel 18SSW

Beitrag von christiane70 26.09.06 - 20:46 Uhr

Hallo Julia!

Wir haben auch die FU machen lassen, da ich schon über 35 bin.

Vor der Untersuchung, die wir in der Würzburger Uniklinik haben machen lassen, wurden wir sehr, sehr ausführlich von einem Prof. für Genetik von der Würzburger Uni über FU aufgeklärt. Da hat man auch Info's bekommen, die uns durch unserer vorher durchgelesenes InfoMaterial nicht bekannt waren. Das Gespräch war sehr gut.

Die Untersuchung selbst wurde von einem Oberarzt der Uniklinik gemacht. Vor dem Einstich selbst, war ein sehr, sehr ausführlicher Ultraschall. Ich hab' zwar Angst gehabt, aber das waren nur meine Nerven.

Danach wurde ich 3 Tage krankgeschrieben und hab' mich halt zu Hause geschont.

Wir haben keinen Schnelltest machen lassen, da uns gesagt wurde, dass der nur ein HeidenGeld kostet und unter Umständen auch ein Fehlergebniss bringen kann, welches evtl. auch gar nicht stimmen muss und das war uns das Geld nicht wert.

Das 2-wöchige Warten hat mich allerdings ziemliche Nerven gekostet.

Bei mir hat die Kosten für die FU (da ich über 35 bin) meine Krankenkasse übernommen.

Bei einer weiteren Schwangerschaft lassen wir auf jeden Fall auch wieder eine FU machen.

LG Christiane 29. SSW #blume