Mutter-Kind-Kur "Beweise"

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von maike23 26.09.06 - 17:38 Uhr

Hallo,

hatte schon vor zwei Monaten einen Thread geschrieben wegen der gleichen Sache. Der Antrag läuft also immer noch und nach meiner Stellungnahme habe ich von der Krankenkasse eine Ablehnung bekommen. Ich sollte doch "Beweise" für meine Erschöpfungszustände vorlegen, also ein ärztliches Attest.
Daraufhin war ich beim Hausarzt, auch wegen der Rückenschmerzen, die ich seit einiger Zeit habe. Der sagte nur, das sei eine Endgültige Absage der KK und die Rückenschmerzen sollten vorrangig behandelt werden. Nun war ich beim Orthopäden, der aber nichts schwerwiegendes feststellte. Er hat mir Massagen und Krankengymnastik verschrieben. Der Widerspruch an die KK ist auch raus. Und die Antwort darauf lautete in ungefähr (schriftlich): "Die Entscheidung, ob wir die Kosten für eine Kur übernehmen, wird noch einige Zeit in Anpruch nehmen. Wir bitten Sie, inzwischen den Befund des Orthopäden und einen Attest Ihres Hausarztes einzureichen."
Was soll das bitteschön heißen??? Soll der Hausarzt mir attestieren, dass ich "Erziehungsprobleme" habe oder mir meine alltäglichen Verpflichtungen über den Kopf wachsen? Was muss man denn alles tun, um eine Kur genehmigt zu bekommen? Tot umfallen???
Sorry, aber ich weiß einfach nicht mehr weiter...#heul

Gruß
Maike

Beitrag von luna1366 26.09.06 - 18:58 Uhr

Hallo Maike

geh doch mal zur Caritas oder zur Arbeiterwohlfahrt. Als ich meine Kur alleine beantragt habe wurde sie auch abgelehnt, auch der Widerspruch. Bin dann zur Caritas und die haben sie für mich durch gebracht.
Probiers mal. Ich drück Dir die Daumen. Wenn du noch Fragen hast kannst mich ja durch die VK kontaktieren.

Lg
Luna

Beitrag von maike23 26.09.06 - 19:15 Uhr

Hallo Luna,

danke für deine Antwort, aber ich habe den Kurantrag von Anfang an über die Caritas laufen lassen. Die Bearbeiterin hat nur gerade Urlaub...

LG
Maike

Beitrag von risala 27.09.06 - 13:18 Uhr

hi!

also, ich war letztes jahr zur mutter-kin-kur - wg. burn-out.

hab meine kk angerufen, anträge und sonstige formulare schicken lassen, bin zum hausarzt, hab meine situation geschildert (und wir hatten den ha erst seit 3 monaten!), warum ich meine eine kur zu benötigen, er hat mich untersucht, chronische überforderung und erschöpfung attestiert (meine bandscheibenbeschwerden hab ich ja schon seit 12 jahren), dann zum kia, attestieren lassen dass mein sohn zu klein ist, um ohne mich 3 wochen auszukommen (war 2,5 jahre alt) und damit zur kk - 14 tage später hatte ich die zusage zur kur.

mein rat: wechsel den hausarzt (deiner ist weder hilfsbereit noch in anderer weise bereit etwas für dich zu tun - der würde mich nie wieder sehen!), geh nochmal zum orthopäden und schildere nochmals deine situation, bitte um entsprechende atteste für die kk - damit dann zur caritas o.ä. organisationen oder eben direkt an die müttergenesung wenden. die reichen dann die unterlagen mit entsprechenden schreiben für dich ein! lass dich auf keine fall von der kk oder dem ha davon abhalten es wg. der kur nochmals zu versuchen!

und sollte es jetzt nicht klappen... da probiers in 3-4 monaten nochmal... für eine ablehnung müssen gute gründe vorliegen...

lg
kim

Beitrag von luise.kenning 28.09.06 - 10:43 Uhr

hallo,

ich habe vor einer woche meine kur benatragt und weiss seit gestern., dass ich fahren darf. wenn du magst, kannst du mir ja mal per vk schreiben, was du hast bzw. wo du warst und was du geschrieben hast, vielleicht kannich dir helfen?

LG
Luise