wie motiviere ich mein Kind zum Mathelernen?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von radoki 26.09.06 - 19:23 Uhr

Hallo,
Frage steht ja schon da. Meine Tochter ist jetzt grade in die dritte Klasse gekommen und hat immer noch große Probleme mit dem einmaleins. Das größte Problem ist, daß sie überhaupt nicht lernen will. Seit Wochen versuch ich ihr zu sagen, dass es total wichtig ist das einmaleins quasi auswendig zu können...ich setz mich hin mit ihr und übe, habe schon Reime mit Aufgaben gemacht u.s.w. aber sie hat eben wirklich überhaupt keine Lust und während ich mit ihr übe prägt sie sich die Sachen zwar ein, aber zwei Stunden später kann man ihr die gleiche Aufgabe erneut stellen, dann fängt sie mühsam das Nachdenken/rechnen an...hat jemand nen Tipp?

Beitrag von klaus_ 27.09.06 - 07:08 Uhr

laufen lernen geht auch nur mit Übung - und irgendwann gehts automatisch.
Beim Einmaleins fällt man halt (leider ?) nicht hin


ES NÜTZT NICHTS - nur Pauken bringt´s
1*1=
u.s.w.

von TexasInstruments gibts den Taschenrechner "Little Professor" der Aufgaben stellt, und richtige Ergebnisse bestätigt.

Von unserem Mathebuch in Bayern gibts die passende Lern-CD "Welt der Zahl"


Sonst weiß ich auch nichts.


Klaus

Beitrag von radoki 27.09.06 - 07:57 Uhr

danke. Den litlle professor haben wir, aber Lea findet ihn nicht so toll wie wir gehofft hatten. Wie gesagt, das Problem besteht hauptsächlich dariin dass sie nicht will...:-[

Beitrag von anja676 27.09.06 - 08:05 Uhr

Hallo,

wir üben immer spielerisch beim Toben, beim "abkitzeln" usw. Sie löst dann - während sie beim Rumtollen ist - die kleinen Aufgaben, die wir ihr einfach so "häppchenweise" hinwerfen. Das klappt eigentlich ganz gut.

Hinsetzen und üben funktioniert bei meiner Tochter auch nicht...

LG Anja

Beitrag von tinalein123 27.09.06 - 08:45 Uhr

Kniffel spielen, geht zwar nicht in die größeren Bereiche, ist aber ein Anfang...

Gerade im oberen Bereich, wo man gleiche Zahlen sammeln muß und dann eben im 3er- oder 4er-Pasch.

Beitrag von manavgat 27.09.06 - 08:56 Uhr

Versuch es mal hiermit:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete...=509413

Es ist notwendig, dass Sachen auch mal auswendig gelernt werden. Frag das 1 x 1 jeden Abend kurz ab (max 5-6 Fragen).

Von www.aol-verlag.de gibt es einen Karteikasten mit Inhalt für das kleine 1 x 1, den setzen wir auch in der Schule ein.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kira2002 27.09.06 - 10:11 Uhr

Hallo,

es gibt ein Spiel namens 1x1 Obelisk, da könnt ihr das spielerisch üben.

LG
Michaela

Beitrag von melbournerin 27.09.06 - 11:27 Uhr

ich kann das pc spiel addy nur empfehlen. schau es dir mal an

Beitrag von marion2 27.09.06 - 14:14 Uhr

Hallo,

du musst mit deiner Tochter "nebenbei" lernen.

Und immer wieder die gleichen Aufgaben, bis die irgendwann sitzen.

Ist normal, dass das erstmal mühsam ist - kann ja auch nicht jedes Kind von Anfang an wie ein Taschenrechner funktionieren. ;-)

LG Marion

Beitrag von emelie.ylva 27.09.06 - 14:23 Uhr

spielen..beim mittagesse sage ich gebe dir 5 x 1 kartoffeln oder so also hoffe du weißt wie ich meine!! mein sohn ist erste klasse und wir machen das schon seid er drei ist, zwar nicht extrem sondern : hier hast du 5 apfelstücke , wenn ich dir 2 wegfutter wieviel hast du dann nur noch?? er hat nichtmal gemerkt das er gerechnet hat!!

Beitrag von maja1998 29.09.06 - 23:46 Uhr

Hallo,
meine Tochter geht jetzt seit den Sommerferien auch in die 3.Klasse. Wir mussten nun auch das Einmaleins wieder neu lmit unserer Tochter lernen, obwohl sie es vor den Ferien wirklich gut konnte. Aber irgendwie war nach 6 Wochen alles vergessen.
Wir habens es mit Spielen geschafft, denn pures Büffeln motiviert zumindest meine Tochter nicht.
Ich habe mir ein Mathe-Memorie ausgedacht-Einmaleinskarten
und Ergebniskarten. Meine Tochter hats Spaß gemacht, sie wollte freiwillig spielen. Und jetzt klappts auch wieder in Mathe besser. Kann man übrigens auf alle Rechenarten ausweiten.
Probiers doch mal, ev. funktioniert das bei euch ja auch.
Viel Erfolg!#klee

Beitrag von radoki 01.10.06 - 19:52 Uhr

guuute Idee! Danke!

Beitrag von f.j.neffe 02.10.06 - 21:09 Uhr

Frage mal den Mathelehrer, ob er weiß, dass das griechische Wort "mathematike" = LERNBEGIERDE bedeutet!
Auch das Wort lehrer leitet sich von einem Wort her, von germanisch "laisti" = die Fährte. Lehrer ist man demnbach erst, wenn man selber eine interessante Fährte im Leben gefunden hat und einen das so fasziniert, dass einem andere auf dieser Fährte folgen mögen.
Die Färhte, auf der Dein Lehrer da unterwegs ist, ist aber offensichtlich ein Weg, auf dem man ihm besser nicht folgt, und so sorgt das kluge Unbewusste in Deinem Kind für ein entsprechendes ZURÜCKBLEIBEN, das ist aber kein Manko in Deinem Kind sondern im Pädagogen.
Der ist nämlich nicht auf dem Weg "Ich wachse durch Rechnenlernen" unterwegs sondern auf dem Weg "Du wirst Dich endlich meinen Matheanordnungen unterwerfen".
Wenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass man nie Matehamatik allein lernt, man lernt mit Hilfe von Mathematikübungen ein Versager oder ein Könner zu werden. Ein genauer Blick wird Dir zeigen, dass solch genaue Beobachtungen in der Schule nicht üblich sind; man schusselt sich so durch und wenn es nicht klappt, dann fehlt eben beim Kind etwas. So etwas dürfte in der neuen Ich-kann-Schule nie passieren.
Dort geht es von vorneherein um die Beobachtung dessen, was man entwickeln will. Statt mit den starken Schwächen beschäftigt man sich dort mit den schwachen (oder durch Pädagogik geschwächten) Stärken.
Bewundere die 1x1-Lernstärke Deiner Tochter! Entschuldige Dich, dass Du so schlecht von den Talenten gedacht und dennoch soviel von ihnen verlangt hast - das war doch völlig unlogisch von Dir! Es muss doch alles MÜHsam werden bei ihr, wenn Du soviel Mühe über sie bringst. Alles was Du mit ihr tust, speichert das Gedächtnis IN DER QUALITÄT, in der es getan wird! Also sorge als erstes dafür, dass Dein Kind beim Lernen sich so fühlt, wie sie es gerne wieder erinnern mag! Sonst ist alles Gelernte nur Ballast, der weiteres solches Lernen immer schwerer macht. Ist doch wohl logisch, oder?
Es geht nicht darum, das Kind kleinzu kriegen sondern GROSS!!! Ich wünsche Euch viel Glück beim Entdecken und Achten der Talente.
Franz Josef Neffe