Ich bin so dankbar für meine Familie!!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sunflower.1976 26.09.06 - 19:38 Uhr

Hallo!

Ich bin´s schon wieder, sorry. Aber seit meinem letzten Posting vorhin ist etwas passiert, was ich unbedingt loswerden muss.
Mein Mann ist vorhin zum Nachtdienst gefahren und ich war mit André hinterher noch mit meinen Schwiegereltern auf der Terasse. Plötzlich hörten wir einige Krankenwagen und die Feuerwehr fuhr auch noch bei uns am Haus vorbei. Wenige Minuten später landete ein Rettungshubschrauber ganz in der Nähe - an der Straße, wo mein Mann entlanggefahren ist. Ich hab so eine Panik bekommen. Von der Zeit her hätte es hinkommen können, dass meinem Mann was passiert ist und die Krankenwagen angekommen sind. Normalerweise gehe ich nicht schauen, wenn irgendwo was passiert ist. Aber ich bin sofort hingerannt (ca. 300m). Die Rettungskräfte standen eher untätig rum, also habe ich den nächstbesten Sani gefragt, ob ein Unfall passiert sei. Der hat mich beruhigt. Was los war weiß ich nicht und geht mich auch nichts an. Ich bin nur sooo erleichtert, dass es meinem Mann gut geht!!! Da ist mir erstmal wieder bewusst geworden, wie dankbar ich für meine Familie sein muss und dass es allen, die ich liebhabe gut geht #herzlich!!! Seitdem André auf der Welt ist, bin ich ängstlicher geworden...
Bitte passt gut auf Euch und Eure Kinder und Partner auf #klee!!!!

Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich musste das jetzt einfach loswerden!!

LG Silvia mit André (der jetzt schläft)

Beitrag von poldilein 26.09.06 - 19:52 Uhr

Hallo Silvia,
ja meistens wird einem erst in solch Situationen bewußt, was man für eine glückliche Familie hat. Man nimmt es oft als selbstverständlich hin, und jammert über Kleinigkeiten. In solch Situationen kriegt man erstmal einen Schock, das kenne ich.
Seitdem wir mal solch einen schlimmen Fall selber in der Familie hatten, bin ich noch vorsichtiger und ängstlicher geworden, und bin auf alles gefasst.
Aber wollen wir hoffen, das uns so etwas nicht passiert! Dann können wir uns wirklich glücklich schätzen.
#blume
Schöne Grüße, Poldilein mit Aaron 18 Mon, und Elias fast 6 J.

Beitrag von sunflower.1976 26.09.06 - 22:04 Uhr

Hallo!

Wenn man weiß, was passieren kann, freut man sich echt mehr über Kleinigkeiten.
Ich arbeite als Ergotherapeutin in einer Rehaklinik und habe viel mit Unfallpatienten zu tun. Daher vielleicht auch meine Panik, dass meinem Mann, unserem Sohn (oder jemand anderem, den ich liebe) soetwas zustößt.

Alles Gute!
Silvia

Beitrag von cateye 26.09.06 - 21:09 Uhr

Hallo Silvia,

ich kann dich sehr gut verstehen, ich hatte ein ganz extremes Erlebnis gestern vormittag.

Meine Tante ist vor 1,5 Wochen durch einen schweren Unfall (nicht selbstverschuldet) ums Leben gekommen. Sie war erst 52 Jahre alt. Sie hinterlässt 3 Kinder einen Mann und ein ungeborenes Enkelkind.

Ich hab schon mehrer Beerdigungen hinter mich gebracht, aber noch nie bin ich dabei zusammengebrochen.
Vor der Kirche war noch alles in Ordnung, aber als ich drinnen den Sarg und all die Blumen gesehen habe, habe ich wahnsinnig angefangen zu weinen und mir ist schlecht geworden. Denn auf einem Mal hatte ich das Bild von meinem Sohn vor Augen wie ich ihn zu Grabe trage.

Ich weiss nicht wie ich auf solche absurden Gedanken kommen konnte, aber ich bin danach auch nicht mehr mit zum Friedhof gekommen. Das hab ich nicht mehr geschafft, ich wollte einfach nur noch zu meinem Kind. Er war bei seiner Tante und Onkel in der Zeit.

Ich habe mein Lebenlang noch nie solche Angst um irgendwen gehabt. Aber ich liebe meinen Sohn und meinen Mann mehr als irgendetwas auf der Welt und hoffe sie nie zu verlieren. Obwohl man genau weiß, dass die Menschen einen irgendwann verlassen müssen (man ist geboren um zu sterben). Aber bitte nicht so schnell. Meine Familie ist mir das Wichtigste im Leben.

Ok, so viel wollte ich gar nicht schreiben. Aber mich hat das gestern schon belastet.

Wünsch euch noch nen schönen Abend.

LG Maria

Beitrag von sunflower.1976 26.09.06 - 22:01 Uhr

Hallo Maria!

Oh je #liebdrueck

Mir kam mal ganz plötzlich der Gedanke, welches Stofftier ich meinem Sohn "mitgeben" würde, wenn ihm was passiert ist.
Er ist gesund - und trotzdem hatte ich so einen Gedanken #schock#heul Das war echt schrecklich! Das zeigt, wie viel Angst wir eigentlich um unsere Mäuse haben und wie lieb wir sie haben.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit!
LG Silvia

Beitrag von cateye 26.09.06 - 23:30 Uhr

Hallo Silvia!

Da darf man eigentlich gar nicht drüber nachdenken, denn dann macht man sich verrückt. Aber so ganz verdrängen kann man solche Gedanken wohl doch nie.

Mein Sohn ist auch kerngesund, aber Angst um ihn werd ich wohl mein ganzes Leben lang haben.

Danke dir! *lächel*

wünsch dir noch nen schönen Abend.

LG Maria