Gehör noch nicht zu euch,aber...

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von joco456 26.09.06 - 20:45 Uhr

...kann mir jemand sagen oder hat jemand Erfahrung mit arbeiten in einer großlackiererei mit vielen netten Dämpfen und so...#kratz
Krieg ich da n Beschäftigungsverbot????#gruebel

wäre lieb es könnt mir jemand helfen!!#danke

Liebe Grüße Cora und euch noch viel Glück in der Ss!!!#freu

Beitrag von aggro 26.09.06 - 20:47 Uhr

du darfst natürlich nichtn dort weiter arbeiten wenn die dämpfe schädlich sind, aber im büro z.b. schon...


>>>>>>>>>>>>Schutz am Arbeitsplatz
Um schwangere und stillende Frauen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen, gelten zahlreiche Einschränkungen in der Beschäftigung. Die Wichtigsten sind:

Schwangere Frauen dürfen nicht körperlich schwer arbeiten und nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen, Strahlen, Staub, Gasen, Dämpfen, Hitze, Kälte, Nässe, Erschütterung oder Lärm ausgesetzt sind.
Sie dürfen ab dem sechsten Monat nur noch Tätigkeiten ausführen, bei denen sie nicht länger als vier Stunden am Tag stehen müssen.
Sitzgelegenheiten zum Ausruhen müssen vorhanden sein und ausreichende Pausen möglich.
Zudem dürfen sie nicht regelmäßig Lasten von mehr als fünf Kilogramm oder überhaupt Lasten von mehr als zehn Kilogramm tragen, nicht länger als 8,5 Stunden am Tag und nicht nachts (zwischen 20 und 6 Uhr) oder an Sonn- und Feiertagen (hier existieren Sonderregelungen) beschäftigt werden.
Auch Akkord- und Fließbandarbeiten sind verboten.
Schwangere Frauen dürfen nicht mit Tätigkeiten beschäftigt werden, bei denen sie einem erhöhten Unfallrisiko oder einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind. Für Beschäftigte in biologischen Laboratorien oder im medizinischen Bereich existieren weitere spezielle Einschränkungen.
Darüber hinaus kann der Arzt ein persönliches Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn Mutter oder Kind durch die berufliche Tätigkeit gesundheitlich gefährdet sind.
Stillende Mütter haben Anspruch auf Stillzeiten, mindestens zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal eine Stunde.
Das Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft für die oben aufgeführten Fälle ist keine Krankschreibung, die Frau kann an einem anderen Arbeitsplatz weiter beschäftigt werden. Durch die Einschränkungen in der Beschäftigung oder ein Beschäftigungsverbot dürfen der Schwangeren keine finanziellen Nachteile entstehen. Die Schwangere hat Anspruch auf Mutterschaftslohn in Höhe des durchschnittlichen Nettolohnes der letzten Monate.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<