Welcher Familienname?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lenchen2002 26.09.06 - 22:02 Uhr

Hallo, ich hab mal eine Frage, mein Freund und ich wollen heiraten,wir bekommen im März 2007 unser erstes gemeinsames Kind. Ich habe aber schon eine Tochter (4) aus einer früheren Beziehung, sie trägt, logisch, meinen Nachnamen.
Wir hätten es am liebsten, wenn wir alle vier dann nach der Hochzeit einen gemeinsamen Namen tragen könnten, am liebsten den von meinem Freund, bin da eher altmodisch, und hab selbst auch keinen schönen Nachnamen.
Aber wie ist das mit meiner Tochter? Muss da der KV zustimmen? Haben sehr gutes Verhältnis zu ihm, er zahlt pünktlich und kümmert sich regelmäßig um seine Tochter, denke eigentlich, dass er nichts dagegen haben könnte...
Möchte nämlich auf gar keinen Fall anders heißen als meine Tochter!!! Da verzichte ich lieber auf die Hochzeit...
Von den Doppelnamen halte ich nicht viel, weil wir ja dann auch nicht 100% alle gleich heißen.
Wer weiß Rat oder war vielleicht in einer ähnlichen Situation?
Danke schon mal!
Liebe Grüße

Beitrag von aeonflux2006 26.09.06 - 22:30 Uhr

Hallo Lenchen,

bleibt ja nicht mehr viel. Was hälst du von der Alternative das alle ihren Namen so behalten wie bisher? Du bist zwar verheiratet, aber behälst den Namen weiterhin.
Ich würde den Namen meiner Tochter nicht ändern, nur weil ich heirate.

Wüßte sonst nicht was dir noch bleibt, außer Doppelnamen usw.

Gruß Aeon

Beitrag von accent 26.09.06 - 23:10 Uhr

Hallo,
wenn Du mit dem KV nicht verheiratet warst, muß er nicht zustimmen. Du gehst nach der Heirat auf Deine Gemeindeverwaltung und läßt Euren künftigen Familiennamen auch auf das Kind eintragen. Die Kleine kriegt dann sogar eine neue Geburtsurkunde. Somit habt Ihr alle vier den gleichen NachnamenSo war es jedenfalls bei der Tochter einer Freundin, das ging völlig problemlos über die Bühne.
LG
Linda

Beitrag von pandorry 27.09.06 - 08:08 Uhr

Hi

ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine mich zu erinnern, das es bei meinem Onkel so war.
Er hat geheiratet und sie hatte bereits ein Kind (allerdings aus erster Ehe, vielleicht daher der Unterschied).
Da auch alle den gleichen Nachnamen wollten, musste/sollte er ihr Kind adoptieren.

Ist das noch aktuell oder verdreh ich da was?

LG

Beitrag von accent 27.09.06 - 14:17 Uhr

Hallo,
nein, Adoption muss nicht sein - wirklich nur eine klitzekleine Namensänderung auf der zuständigen Gemeinde. Das wars.
Linda

Beitrag von risala 27.09.06 - 13:50 Uhr

hi!

altmodisch hin oder her... warum so kompliziert...

wählt als ehenamen deinen namen und alles heissen gleich... bisher lebst du doch auch mit deinem namen - oder schämst du dich dafür?

ein nachname muss auch nicht schön sein... aber er bedeutet ein stück identität...

lg
kim

Beitrag von irmi182 27.09.06 - 17:53 Uhr

Die meisten Männer wollen aber ihren Namen nicht hergeben.#schmoll
Weil sie auf dem altmodischen Stand sind, daß eine Frau ihren Namen annehmen soll.#schmoll

Beitrag von steffi3479 27.09.06 - 15:36 Uhr

Hallo,
ich habe das gleiche Problem letzes Jahr gehabt.
Wir sind auf das Standesamt und die nette Frau meinte, das ist kein Problem mit dem Namen solange es deinen und nicht den Namen deines Ex hat.
Wenn ihr das Aufgebot bestellt, dann beantragt ihr sofort die Namensänderung für deine Tochter ab dem Tag der Hochzeit.
Du bekommst dann eine neue Geburtsurkunde auf der steht dann Z.B Müller, geb. Mannes.

Ganz einfach, kostet 14 Euro und fertig!

LG
Steffi

Beitrag von lisamarie 28.09.06 - 12:46 Uhr

Hallo,

wir haben gerade dasselbe Problem.

Ich heirate jetzt ein 2. Mal und bin schwanger. HAbe eine Tochter aus 1. Ehe wo der Vater sich nicht kümmert oder zahlt (hat damit aber nichts zu tun)

Der Vater von ihr muß eine Einwilligung zur Einbennung geben, das kann er mit der Unterschrift und der Geburtsurkunde des Kindes auf einem beliebigen Standesamt.

Bei uns hat er es nicht gemacht, er wollte uns somit zur Adoption zwingen.
Nun wird nach der Hochzeit das Familiengericht entscheiden, wo wir einen Antrag einreichen werden.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

LG Lisamarie die vorerst einen Doppelnamen annimmt.

Beitrag von accent 28.09.06 - 22:01 Uhr

Hallo,
seit wann muss der KV seine Einwilligung geben? Das ist mir ganz neu. Bei uns in Bayern ist das nicht der Fall und ich kann mir nicht vorstellen, dass das in jedem Bundesland anders geregelt ist. Das Kind hat schließlich den Namen der Mutter und nicht des Vaters - wieso sollte er dann ein Mitspracherecht haben? Wie kommst Du denn drauf, dass das Kind adopiert werden muß? Es ist genau so, wie Steffi schreibt und nicht anders.
Linda

Beitrag von hummelinchen 29.09.06 - 19:47 Uhr

Hey,
ob der KV zustimmen muss, hängt davon ab ob es sein Name ist, den das Kind trägt. Ist es ein uheheliches Kind, ist es deine alleinige Entscheidung. So war das bei mir/uns.

Allerdings muss ich sagen, finde ich deine Einstellung etwas naiv. (Sorry, nicht beißen) Aber ich verstehe es nicht...
Meine Tochter wollte gar nicht so heißen wie wir anderen drei. Sie findet ihren Namen schön und heißt nun - als einzige -anders. Das aber nur mal am Rande, sie ist auch schon älter und hat alleine entschieden.

Es wird auch ohne Einwilligung des Vaters eine Lösung finden. Wenn du sie denn willst, diese Heirat... #kratz

lg Tanja