Stillkrise, Baby 21 Wochen alt !

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von itawegmann 26.09.06 - 22:37 Uhr

Hallo zusammen
Meine Maus ist heute genau 21 Wochen alt. Seit 2, 3 Tagen ist sie Abends sehr quenelig und gar nicht mehr die gemütliche wie ich sie kennen lernen durfte. :-) Seit diesen Tagen hab ich auch die erste Schmierblutungen und auch das Gefühl ich hätte nicht mehr so viel Milch. Ich finde mit meinen 3 Kindern auch fast keine Ruhe mich zwischendurch zu erholen und so schlafe ich pro Nacht max. 6 Stunden und diese auch nicht am Stück. Heute hat sich die Situation noch zugespitzt, ich habe Geburtstag und den ganzen Tag über war irgendjemand hier bei uns. Heute hatte ich einfach das Gefühl mein Baby hat nach dem stillen noch hunger. Ich habe ihr die erste Flasche gemacht und sie trinkt die 100ml in einem Zug leer. Sie ist friedlich dannach eingeschlafen und träumt jetzt süss vor sich hin. Ich bin mega gefrustet. Wollte unbedingt 6 Monate voll stillen. Irgendwie fühle ich mich so als die totale Versagerin. Uff Mist. Bitte helft mir. Ich meine was soll ich jetzt machen? Weiter stillen oder anfangen die Flasche zu geben? Wenn sie es doch nimmt , dann ist doch das ein Zeichen, dass sie es auch braucht. Bin sauer auf mich.
Herzliche Grüsse von der durchgeknallten von Hormonen geschüttelten
Vanessa#heul

Beitrag von spruin 26.09.06 - 22:51 Uhr

hallo,
wirklich helfen kann ich dir leider nicht da es bei uns sehr ähnlich war nur viel früher und ich mich dann für das abpumpen und Flasche füttern entschieden habe. Ist aber ne Menge arbeit aber sonst hätte ich meine Milchmenge nicht halten können und sie war trotzdem noch zuwenig.
Ich würde glaube ich an deiner stelle mal ein paar Wochen abwarten wie es sich entwickelt und zur Not mal ne Flasche zufüttern. Vielleicht ist es ja auch nur ein Schub und es legt sich in ein paar Tagen.

Sabrina

Beitrag von juliocesar 26.09.06 - 22:54 Uhr

hallo vanessa

natürlich kannst du versuchen, deine milchproduktion an zu kurbeln. allerdings kann's gut sein, dass nach 4 monaten die nachfrage grösser wird. ich find du kannst auch weiterstillen, wenn du eine abendflasche einführst. ich muss nächste woche wieder zur arbeite und dann bekommt meine kleine auch holle-milch statt mumi, denn abpumpen klappt bei mir nicht. aber das heisst nicht, dass ich deswegen aufhören muss, zu stillen. hab heut meiner kleinen die erste abendflasche gegeben und hat gleich 100 ml getrunken und danach friedlich geschlafen. mir wärs auch lieber, ausschliesslich zu stillen, aber bei der zwiemilchernährung bekommt sie ja trotzdem deine "immunstoffe" (oder wie sagt man dem? ist schon spät) und ist resistenter gegen erkältungen, allergien, krankheiten, etc.

wieso muss es immer entweder oder sein? flaschen-mama oder still-mama. also ich hab mir fest vorgenommen, wenn es für saskia stimmt, eine langzeit-stillmama zu werden, trotz arbeit, trotz zwiemilch.

lg gabriela und saskia (18.05.06)

p.s. als ich meine erste periode wieder bekam, spielten meine hormone auch verrückt (und das war nach 7 wochen!!!!!) und meiner kleine hat die milch irgendwie nicht richtig geschmeckt (vielleicht bildete ich es mir auch nur ein)

Beitrag von antigone1973 27.09.06 - 06:22 Uhr

Hallo Vanessa
Zu wenig Milch ist eigentlich nur selten ein Problem einer stillenden Mutter. Ich denke auch, dass es sich vielleicht um einen Wachstumsschub handelt. Wir gehen dann oft davon aus, dass unsere Milch nicht mehr reicht und fangen an, zuzufüttern - was jedoch nur den Abstillprozeß einläutet. Es kann sicher sein, dass Du zu wenig Milch hast aber eher würde ich davon ausgehen, dass Deine Isabell nur noch das Fläschchen "verdrückt" hat, weil es sich so herrlich leicht aus der Flasche trinken lässt. An der Brust trinken ist natürlich viel anstrengender.
Dass Deine Brust jetzt ev. kleiner und weicher ist, sagt nichts darüber aus, ob weniger Milch vorhanden ist. Ich an Deiner Stelle würde versuchen, weiter zu stillen. Und wenn es doch nicht klappt ist das kein Grund, sauer auf Dich selbst zu sein. Du hast Dein Kind vier Monate gestillt und das ist doch ein guter Start ins Leben für die Isabell. Und bei drei Kindern musst Du auch ein wenig auf Dich selbst achten, damit sie noch was von ihrer Mama haben. Also lass Dir keinen grauen Haare wachsen.

Beitrag von schmurchen 27.09.06 - 10:11 Uhr

Hallo Vanessa

Ich kenne das Problem,mir gehts auch so.
Du sagst du hast Schmirblutungen.
Immer wenn ich meine Regel bekomme wird meine Milch auch weniger und wenn die Blutung dann einsetzt kommt die Milch wieder.
Alsomach dir keinen Streß warte ein paar Tage ab und gebe im Notfall die Flasche.
Kannst ja abends abpumpen wenn du doch mal die Flasche gegeben hast so hast du keinen Streß das sie nicht satt wird und kannst trotzdem deine Milchproduktion ankurbeln.

Gruß Christina

Beitrag von lana7 27.09.06 - 10:49 Uhr

Hallo!

Kann auch gut sein, dass es am Stress lag. Bei mir hat sich das immer stark auf meine Milchmenge ausgewirkt. Weiß zwar nicht wie Du das mit Deinen 3 Kindern anstellen sollst, aber wenn Du wirklich weiter stillen willst, dann müßtest Du wohl mal mehr Ruhepausen machen. Bei mir habena uch 2 Nächte mal wieder richtig ausschlafen geholfen. Allerdings mußt Du Dich wirklich nicht als Versager fühlen. Bei 3 Kindern so weit zu kommen mit dem Stillen finde ich eine enorme Leistung. Und wenn es nun ebend eine Abendflasche sein soll, dann ist es ebend so. Wenn die Kleine mehr braucht, soll sie es doch bekommen.

Ich bin übrigens aus eigener Erfahrung schon der Meinung, dass eine weichere Brust am Abend dafür spricht, dass die Milch dann nicht mehr so viel ist.

Liebe Grüße
Ina