Kita - ja oder nein?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von dupita 27.09.06 - 09:55 Uhr

Kita mit 11 Monaten, wie seht Ihr das

Beitrag von zaubertroll1972 27.09.06 - 09:59 Uhr

Nöööö, wenn es anders geht auf keinen Fall!

Z.

Beitrag von herzele18 27.09.06 - 10:00 Uhr

wenn es bei uns sowas gegeben hätte ja hätte ich in anspruch genommen. da ich meine ausbildung fertig mache.
außerdem finde ich wenn es finaziell nicht anders geht ist es ok die kita.
andere kinder sind auch groß geworden trotz kita.

Beitrag von lady_chainsaw 27.09.06 - 10:02 Uhr

Also wenn es anders machbar ist, würde ich es auch nicht unbedingt machen - eher sowas wie Krabbelgruppe oder ähnliches :-)

Doch wenn es sich nicht anders vereinbaren lässt, weil man z.B. arbeiten muss, dann ist das völlig okay.

Meine Tochter geht auch in die KiTa seit sie 12 Monate alt ist, weil wir beide arbeiten müssen.

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 10:12 Uhr

wenn es nicht sein MUSS,


dann würde ich es NICHT tun.

Beitrag von sissy1981 27.09.06 - 10:13 Uhr

kann mich Ayshe nur anschließen

LG sissy

Beitrag von sonnenschein_oktober 27.09.06 - 10:20 Uhr

JA!

Unser #baby ist mit 9 monaten (jetz 13 Monate) in die Krippe "gefahren worden"...

Ihm gefällt es dort sehr gut, hat mit anderen Kindern Kontakt, spielt mit ihnen, ißt gut, macht Mittagsschlaf, ist ausgeglichen, fröhlich...nette und liebe Erzieher...

Ich kann so meine Ausbildung beenden... Bin auch froh, so Zeit für mich zu haben. Nur mit meinem Kind wäre es mir ehrlich gesagt auch zu langweilig! Vielleicht verbringen wir die restliche Zeit "intensiver", als wenn ich mit #baby die ganze Zeit zusammen wären.

Bewundere die Mamis, die mit dem Kind-zu-Hause-Lebensstil glücklich sind... Ehrlich. Für mich ist das aber nichts. Will jetzt auch nicht unbedingt eine Grundsatzdiskussion auslösen.
Jeder muss das selbst für sich, die Familie, das Kind und die jeweiligen Umstände entscheiden.

LG, der #sonne - schein

Beitrag von kiki290976 27.09.06 - 10:29 Uhr

Hallo,

es kommt auf die Gründe an.

Eine Kita schadet dem Kind sicherlich nicht. Ich persönlich finde aber, dass sie mit 11 Monaten noch sehr klein sind und wenn es nicht sein muss wegen Job, Ausbildung o. Ä.. finde ich andere Sachen wie Krabbelgruppen, Babyschwimmen etc. besser, um die Kinder mit anderen gleichaltrigen Kindern in Kontakt zu bringen.

Ein Kind in dem Alter in die Kita zu geben, ohne dass die Mutter arbeitet und nur, um es mit anderen Kindern zusammen zu bringen, finde ich nicht gut und mir wurde es bestimmt nie langweilig mit meinen Kindern zu Hause. Es gibt soo vieles, was man unternehmen kann und Spaß macht.



Viele Grüße

Kerstin mit Mika (fast 3) und Colin (17 Mo)

Beitrag von shevice 27.09.06 - 10:29 Uhr

auf jeden fall - je früher desto leichter ist es für das kind (und die eltern).

milan ist seit seinem 10. lebensmonat in der kita und findet es gut und ruft morgens auf dem weg schon nach den anderen kindern. er guckt sich nicht merh um wenn er in den raum geht und wenn ich ihn abhole (er geht von 8:00 - 15:30) will er manchmakl garnicht gelich los sondern will mir noch das ganze spielzeug zeigen und was er tolles kann.

sie lernen viel und die ganze animation und gerade die sozialen kontakte und kleinen kämpfe kannst du zuhause nicht bieten. ich würd ehrlich gesagt auch die krise kriegen, wenn ich drei jahre zuhause bleiben würde... wenn wir mal frei haben ist er oft nicht richtig ausgelastet, da merkt man dann ihm fehlt das spiel mit den anderen und das singen und basteln etc...

würde es wieder so machen. sie werden natürlich auch schneller krank, aber auch das ist nur in der ersten zeit häufig der fall.

lg
she & boy 19 monate (schon fast ein jahr gern in der kita)

Beitrag von pasop 27.09.06 - 10:59 Uhr

Meine Tochter (13 Monate) geht seit Beginn dieses Monats in die Krippe und ich kann nur sagen, dass das eine der besten Entscheidungen war, die ich für sie gefällt habe. Es ist unglaublich, was für einen Entwicklungsschub sie in der letzten Zeit gemacht hat! Ich war zwar zuvor schon mit ihr in verschiedenen Krabbelgruppen etc, aber so eine feste Gruppe, in der sie sich selbst ihren Platz suchen muss ohne dass gleich Mama im Hintergrund eingreift, ist schon was völlig anderes.

Aber es ist hart, sich gegen die hardcore-Mamis, die einen frühen Krippenbesuch ablehnen, die Oberhand zu behalten, gebe ich zu. Da reden alle von Emanzipation und dann stehen sich die Frauen gegenseitig im Weg. Verstehe mich nicht falsch - jede Frau kann frei entscheiden, ob und wann es für sie und das Kind besser ist, wieder in die Arbeit zurückzukehren (finanzielle Zwänge jetzt mal ausgenommen), aber ich habe derzeit das Gefühl, dass sich die beiden Fronten gegenseitig gerne die Augen auskratzen, was keinem was bringt ;-)

Also: Du wirst sicher die für dich und dein Kind beste Entscheidung treffen! :-)
Pasop

Beitrag von lena820 27.09.06 - 12:14 Uhr

da müssten wir schon arg am Hungertuch nagen.

Für mich käm das nicht in Frage.

Meine Tochter geht seit sie 2 ist ca. 6 Vormittage im Monat in eine Kindergruppe weil ich arbeite.
Mehr könnte ich mir absolut nicht vorstellen.

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 12:34 Uhr

würdest du lieber einen sehr gut bezahlten job sausenlassen
und hartz leben oder erstmal 12 monate arbeitslosengeld leben?


abgesehen davon, daß man dann die krippe wohl kaum bezahlen könnte ;-)

Beitrag von lena820 27.09.06 - 13:32 Uhr

ich geh jetzt mal von meiner Situation aus:

Den gut/besserbezahlten Job würd ich definitiv sausen lassen, hab ich vor einem halben Jahr gemacht.

Arbeitslosengeld würden wir trotzdem nicht brauchen, zumindest nicht, solange mein Mann arbeitet!

Also hab ich 2 Jahre gewartet und habe jetzt als Ausgleich zum Mutterdasein einen "normal"bezahlten, aber trotzdem guten Job, ohne das Gefühl gehabt zu haben, meine Kinder zu bald weggegeben zu haben...:-)

Und hier in Ö bekommt man 2,5 Jahre lang Karenzgeld, ich weiß nicht, ob das in D auch so ist. Aber solange ich das bekomme, komm ich mehr als gut über die Runden und muss meine Kinder also nicht vor 2,5 Jahren wohin geben.
Aber wie gesagt, ich rechne meinen Mann mit, der ja auch sein (finanzielles) Schäufelchen dazugibt...;-)

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 13:38 Uhr

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ich geh jetzt mal von meiner Situation aus:
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da liegt wohl schon der hund begraben ;-)
du pauschalisierst etwas.


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Den gut/besserbezahlten Job würd ich definitiv sausen lassen, hab ich vor einem halben Jahr gemacht.

Arbeitslosengeld würden wir trotzdem nicht brauchen, zumindest nicht, solange mein Mann arbeitet!
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da hat dein mann ja glück!

wenn mein mann die gelegenheit hätte, viel kohle ranzuschleppen, säße ich auch lieber zuhause.



lg
ayshe

Beitrag von lena820 27.09.06 - 13:55 Uhr

ich kenn ihre Situation ja nicht, sie fragt nur, ob wir Kita mit 11 Monaten gut oder schlecht finden.

Mein Mann schleppt leider nicht haufenweise Kohle ran. Und ich sitz wie gesagt nicht zuhause, sondern geh 20 Std. die Woche arbeiten.

Aber ich würde mein Kind nicht mit 11 Monaten weggeben.
Mit Karenzgeld und 1 Fam. Mitglied, dass normal verdient muss man doch über die Runden kommen, oder nicht???
Man hat doch auch was gespart.

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 14:07 Uhr

ich finde, du gehst nur von dir selber aus.

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Mit Karenzgeld und 1 Fam. Mitglied, dass normal verdient muss man doch über die Runden kommen, oder nicht???
Man hat doch auch was gespart.
##
das ist eben EURE lage,
aber zb nicht MEINE ;-)



deshalb habe ich auch gesagt, daß ich es nicht tun würde, wenn es nicht sein müßte!



meine tochter kam mit 17 monaten in die kita.
ich ging schon nach 5 monaten wieder vollzeit arbeiten.
karenzgeld gibt es nicht, nur 154 euro kindergeld.
und da ich der hauptverdiener bin,
kann ich es mir heutzutage nicht leisten, meinen job zu verschenken.



meine tochter kam

Beitrag von lena820 27.09.06 - 14:14 Uhr

ja, aber wenn meine Meinung gefragt ist, geh ich meistens von MEINER Situiation aus...;-)

Ich weiß nicht, wenn es drauf ankäme, ob ich meine Kinder schon früher in Kita gegeben hätte. Arbeitslosengeld ist ja keine schöne Alternative.

Aber ich hab damals, als mein Sohn 5 Wochen alt war, meine Ausbildung weitergemacht. zwar auch "nur" 20 Stunden die Woche und er war halt 3 Vormittage bei der Oma. ABer ich bin fast gestorben vor schlechtem Gewissen und schlechtem Gefühl.
hat im Prinzip auch nicht sein müssen, aber ohne Ausbildung dazustehen ist ja auch schlecht.

Bei meiner Tochter bin ich jetzt 2 Jahre daheim geblieben. es wär auch länger möglich, aber mir ist die Decke auf den Kopf gefallen.
Trotzdem hoffe ich immer noch, dass es nicht zu früh ist.

Ich bin froh, dass ich meine Ausbildung fertig gemacht hab, aber ich glaub, ich würde es nicht mehr machen.
ich bin heute noch traurig, wenn ich dran denke.

Drum rate ich jedem davon ab.
und wie gesagt, ich weiß nicht, warum die Ausgangsposterin ihr Kind mit 11 Monaten in die Kita geben will.

LG

Beitrag von metrogirl 27.09.06 - 12:23 Uhr

Hallo!

Ich würde es an deiner Stelle schon machen!
Mein Kleiner war 2 Jahre in der Kinderkrippe ( von 1.Jahr bis 3.Jahr) und es hat ihm so was von gut getan, daß ich im letzten Jahr sogar die Stunden heraufgebucht hab, damit er auch seinen Mittagsschlaf mit seinen`" Kumpels" halten konnte. Ich war/ bin seit dem berufstätig und hab ihn aus diesem Grund auch dort hin gebracht. Wenn ich nicht berufstätig gewesen wäre, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht, da es natürlich auch eine Kostenfrage ist. Die Krippe bei uns hat mich 170 Euro im Monat für ca. 5-6 Std. täglich ( Mo-Do)gekostet. Aber mein Kleiner hat so viel tolle Sachen dort gelernt auch Freunde gefunden und ist ein richtig aufgeschlossener Fratz.
Du mußt auf gar keinen Fall ein schlechtes Gewissen deshalb haben. Viele Eltern haben zu mir gesagt, ich würde von meinem Kleinen ach sooooo viel schöne Sachen verpassen.
DAS IST NICHT WAR!!! Du kannst auch was verpassen, wenn Du einkaufen gehst und dein Kind derweil beim Papa ist.
Wenn man so denkt, müßte man wie eine Glucke auf dem Kind hocken.
Übrigens hat auch unser Verhältnis ( Mama-Kind ) nicht darunter gelitten.
Die Entscheidung mußt Du mit deinem Partner für dein Kind treffen, aber ich würde mir da nicht einreden lassen.
Schon garnichts negatives.

Grüße aus Bayern
#freu

Beitrag von natascha_sch 27.09.06 - 13:09 Uhr

Würde ich nur tun, wenn es sein muss. Und nicht gerade über den Winter...
Natascha