Krankenversicherung für das Kind privat/gesetzlich? Verwirrt bin!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ottilie 27.09.06 - 11:26 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hab folgendes Problem:
Ich bin stinknormal gesetzlich krankenversichert. Mein Mann ist privat versichert. Ich war immer der Meinung wir könnten aussuchen, wo wir unser Kind versichern. Genaue Gedanken haben wir uns noch nicht gemacht. Das wollten wir dann kurzfristig entscheiden.
Nun haben wir dazu zwei Versionen gehört:
1. Das Kind bei demjenigen versichert werden muß, der das höhere Einkommen hat. Eine Wahl hat also von vornherein nicht.
2. Man kann sich wohl entscheiden. Aber diese Entscheidung ist bindend, also immer gesetzlich familienversichert bzw. immer privatversichert bis es eigenständig ist.

#kratz#kratz#kratz

Was stimmt denn nun? Bei wem ist die Konstellation auch so?

LG Ottilie (33. SSW)

Beitrag von baby2008 27.09.06 - 11:31 Uhr

Hi,

ist es so wie bei dir unter Punkt 1. genannt!
Wenn dein Mann mehr verdient als du, muss er das Kind privat mitversichern!

LG Arijane( mit dem Engel im Herzen)

Beitrag von mimimausi28 27.09.06 - 11:33 Uhr

Hallo Ottilie,

genau die Konstellation haben wir auch. Bei unserer ersten Tochter war es so, dass wir noch nicht verheiratet waren. Da habe ich sie erst in meine Versicherung mit aufgenommen. Nun bekommen wir das 2. und uns wurde auch gesagt, dass mein Mann als "Haupternährer der Familie" (o-Ton) das Kind mitversichern muss. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nach der Geburt erstmal Elternzeit beantragt habe. Ausserdem kommt bei uns noch dazu, dass mein Mann Beamter ist. Da ist die Versicherung fürs Baby nicht ganz so teuer, da es ja noch einen Anspruch auf Beihilfe hat.

Ich denke es ist das Beste, wenn Du Dich bei Deiner Versicherung mal erkundigst (nicht bei der privaten, die wollen natürlich die Beiträge ;-))

Liebe Grüße
Mimi

Beitrag von kimo135 27.09.06 - 11:35 Uhr

Hallo,

kann dir da leider nicht genau weiterhelfen. Mir wurde gesagt (sind beide gesetz. KV) das es egal ist bei wem es versichert ist. Besser wäre es, bei dem jenigen, der das Kind am meisten betreut...#kratz

es gibt aber auch die Möglichkeit eine Familienversicherung zu machen. Also wenn du in den Mutterschutz gehst, bist du ja automatisch versichert (gesetzl.) von dem her könnte man zusammen (Mann, Frau und Kind) in eine Versicherung ohne das du bez. musst oder das der Mann mehr bez. muss. wie das aber ist wenn man PRIV. VERS. ist weiß ich leider nicht!

an deiner Stelle würde ich bei deiner und bei der von deinem Mann Versicherung anrufen und mich beraten lassen... ;-)

Gruß Carina 33 SSW

Beitrag von jacqueline81 27.09.06 - 11:41 Uhr

Hallo Carina,

das geht zur Zeit nur bei der gesetzl. KK, denn die Privaten kassieren noch pro Kopf. Wenn sie bislang gearbeitet hat, kann sie sich auch im Erziehungsurlaub selbst mit dem Kind versichern, aber danach müsste sie sich bei ihrem Mann privat versichern. Weiß ich daher, da mein Mann auch recht gut verdient und sich mal überlegt hatt privat zu versichern, wäre für ihn auch billiger. Aber genau aus dem Grund, dass er mich irgendwann mitversichern müsste hat er es nicht getan, da es dann zu teuer werden würde. Aber kann sich ja alles noch ändern. Sind ja gerade dabei.

LG

Beitrag von jacqueline81 27.09.06 - 11:36 Uhr

Hallo Ottilie,

zu dem ersten Punkt kann ich dir sagen, dass es völliger Schwachsinn ist. Meine Freundin hat zwei Kinder und die sind beide bei ihr versichert. Da wir recht gut befreundet sind, weiß ich, dass ihr Mann auf jeden Fall mehr verdient.

Bei dem zweiten Punkt bin ich mir nicht ganz sicher, aber ist die gesetzliche KK nicht noch verpflichtet jeden auf zu nehmen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die gesetzl. KK keinen ablehnen darf. Bei der privaten ist es ja so, dass sie schon ablehnen können jemanden zu versichern. Das soll sich aber auch wohl noch ändern. Steht aber noch in den Sternen, wann unsere Politiker mit der Gesundheitsreform fertig werden.

Lass dich aber vielleicht unabhängig von meiner Aussage von jemanden beraten der mit Versicherungen etwas zu tun hat.

LG
Jacqueline + #baby 18. SSW

Beitrag von birne999 27.09.06 - 11:36 Uhr

Hallo Ottilie,

ich schließe mich meiner "Vorschreiberin" an.

Bei uns ist es genau so, nur das ich privat bin und mein Schatz gesetzlich.

Aber ist es ist so, der wo mehr verdient da wird das Kind mitversichert.

Im Falle einer Privaten natürlich ein teurer Spaß. Für meinen kleinen zahl ich über 100,00€ monatlichen Beitrag.

Selbst wenn wir geheiratet hätten, aus diesem Grund, hätte es nix gebracht.

Naja man gönnt seinen kleinen ja sonst nix ;-)

Viele Grüße Mandy

Beitrag von simimomo 27.09.06 - 11:39 Uhr

Hallo Ottilie,

also soweit ich weiß, gilt Punkt 1. Das heißt, wenn Dein Mann privat versichert ist, werdet Ihr das Kind wohl privat versichern müssen, da die Familienversicherung wohl nur funktioniert, wenn beide gesetzlich versichert sind bzw. unter bestimmten Umständen (das mit der Einkommenshöhe ist möglich). Ich hatte mir überlegt, ob ich mich privat versichere und mich dann deshalb dagegen entschieden.
Im Zweifelsfall frag einfach bei Deiner KV nach, ob ein Familienversicherung möglich ist, ich habe von meiner Versicherung schon so einen Fragebogen geschickt bekommen, den muss man ausfüllen und bekommt dann gesagt, ob es funktioniert.

Liebe Grüße

Simimomo (ET-2)

Beitrag von anyca 27.09.06 - 12:02 Uhr

Punkt 1 stimmt (bzw. die Kasse hat mir das auch so gesagt).

Beitrag von tigerente_susi 27.09.06 - 12:20 Uhr

Hallo Ottilie,

also will dich ja jetzt nicht ganz verwirren... aber ich bin der Meinung dass es noch etwas anders ist...!!!

Bei uns: Gleiche Situation!!! Ich bin "Angestellte" und Gesetzlich Krankenversichert. Mein Mann ist Selbstständig und privat versichert.

Auch wir hatten das gleiche Problem und wußten nicht wie das nun richtig ist. Daraufhinh haben wir zwei Termine zu einem persönlichen Gespräch gemacht... An einem Tag mit nem "DAK-Fritzen" an dem anderen Tag mit einem von der Privaten KV. Beiden haben wir die gleiche Frage gestellt und beide haben unabhängig voneinander folgendes (sinngemäß) gesagt:

--- Der Höherverdiener muss das Kind krankenversichern ---

ABER: In unserem Fall ist das mein Mann! Das ganze heißt aber NICHT, dass wir unseren Schatz zwingend bei der Privaten versichern müssen!!!! Es heißt eigentlich nur, dass wir nicht in den Genuss wie sooooo viele andere kommen, das Kind einfach kostenlos "mitzuversichern" z.B. als "weiteres Familienversichertes Mitglied".

Das kennst du bestimmt... Wenn beide Partner gesetzlich KV sind kriegt man das ganze Gedönse gar nicht so mit, denn dann wird das Kind auch einfach da mitversichert wo der höherverdiener ist.

Z.B.: Mann wäre bei der AOK und Frau bei der DAK...Mann verdient mehr = Kind auch bei der AOK...fertig!!!!

Genauso wie bei uns, könnt ihr euch aussuchen wo euer Zwerg versichert wird. Gesetzlich oder Privat!!! Ich kann das ja jetzt nur nach unseren KK beurteilen aber wir hatten beide Angebote vorliegen... und ich muß sagen: Die Private ist voll mit Leistungen im Gegensatz zur gesetzlichen und kostet sogar 18 Euro weniger im Monat!!! Was allerdings stimmt: Entscheidet ihr euch jetzt für die Private für euer Kind könnt ihr das nicht mehr ändern, erst wenn sich euer Kind später durch eigene Arbeitsaufnahme selbstversichern muss!!! #schock Hörte sich für uns auch irgendwie abschreckend an, ABER das ist alles irgendwie "augenwischerei"... (ist ja ein beliebtes Argument der Gesetzlichen um dich auf Ihre Seite zu ziehen...)

DENN: Der Beitrag ist bei seiner Privaten (ist aber glaube ich bei denen eh üblich) bei Kindern von 0-14 Jahre und dann wieder von 15-19 jahre festgesetzt. Das heißt du bezahlst (wie in unserem Fall) von Geburt an 96,00 Euro im Monat... immer bis sie 14 ist. Danach ne Steigerung, ist aber absolut überschaubar!!! Das mal ab und an ne Erhöhung ansteht von 3-5 Euro im Jahr ist klar....hat die Gesetztliche wie wir ja alle wissen auch!!!

ALSO: Für uns gibt es da mal agr nichts zu überlegen:

1. Bessere Leistungen fürs Kind
2. günstiger im Monat als Gesetzlich
3. Beiträge sind erstmal 14 Jahre festgesetzt
4. Kriege sie zwar nicht mehr Gesetzlich, solange sie nicht selber arbeitet, aber wen interessiert es??? Beiträge sind festgesetzt
5. Im Jahr habe ich ein "Ersparnis" von 40 Euro, denn es gibt keine scheiß Praxisgebühr
6. Selbstbehaltanteil könnte ein Nachteil sein, allerdings liegt der bei den Kindertarifen so niedrig, dass man das ganz gut verkraften kann

So, ne Menge #bla#bla#bla
Aber wir haben wie gesagt mit zwei "Unabhängigen" alles besprochen und beide haben es so gesagt!!!

Also,
LG
Susi

Beitrag von waggerle 27.09.06 - 18:44 Uhr

Hallo Ottilie,

ich habe erst letzte Woche meine ges. Krankenversicherung angeschrieben. Wenn ich möchte, kann das Kind beitragsfrei in dieser Kasse aufgenommen werden.

Parallel dazu habe ich bei der privaten Kasse meines Mannes angerufen und folgende Antwort erhalten: Die Entscheidung liegt bei uns - aber die private Kasse würde das Kind ohne Antrag innerhalb der ersten drei Monate zu einem geringen monatlichen Betrag aufnehmen.

Meiner Meinung nach könnt ihr selber entscheiden wo das Kind versichert wird!

Hoffe ich konnte ein bißchen helfen... :-D