Erfahrungen geplanter KS im Alltag – bitte um Entscheidungshilfe!!!

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von marion78 27.09.06 - 11:26 Uhr

An alle Muttis, die einen geplanten KS hinter sich haben:

Könnt ihr mir eure Erfahrungen schildern, um mir bei meiner Entscheidung für oder gegen einen KS zu helfen?#danke

Mein 1. Kind kam spontan zur Welt, ich habe aber keine guten Erfahrungen gemacht. :-( Jetzt überlege ich, meinem 2. Kind und mir diese „Qualen“ zu ersparen.

Ich weiß natürlich, dass der KS auch nicht „ohne“ ist und viele die normale Geburt bevorzugen. Umso mehr würde ich mich über eure Erfahrungen freuen.

Dass die OP mit Schmerzen verbunden ist und man die ersten Tage ans Bett gefesselt ist, ist mir bewusst. Mir geht es vielmehr um eure Erfahrungen mit „der Zeit danach“, wenn man aus dem Krankenhaus entlassen wird.
Wie findet man sich im Alltag zurecht? #gruebel Wofür braucht man alles Hilfe? Kann ich dann alleine saugen? #putz Wäsche waschen? Kochen? #koch Bügeln?
Werde ich mein 1. Kind versorgen können? Werde ich nachts für das Baby aus dem Bett kommen? #babyWerde ich mit unserem Hund spazieren gehen können? #hund
Welche Erfahrungen habt ihr da so gemacht? Bin echt für jede Erfahrung dankbar!
Ich habe ein bisschen Angst zu sehr auf andere angewiesen zu sein.

Meine nächste Frage betrifft den Geburtstermin? Kann ich mir den aussuchen? Mein Mann hat nämlich Ende des Jahres Urlaub, das wäre ideal für uns. Geht das?

Vielen vielen DANK für eure Hilfe!
Marion

Beitrag von naddi79 27.09.06 - 11:55 Uhr

Hallo,
habe mein erstes Kind mit KS und mein zweites Kind mit geplantem KS auf die Welt gebracht.
Ich hatte nur positive Erfahrungen, natürlich schmerzt die Narbe aber ich konnte am zweiten Tag nach der Geburt schon wieder aufstehen und langsam laufen, wenn man sich nicht hängen lässt vergehen die Schmerzen ganz schnell, 6 Tage nach dem KS bin ich entlassen worden und konnte meinen Haushalt wieder alleine bewältigen, allerdings sollte man es doch eher ruhig angehen lassen. Wie gesagt ich würde es immer wieder so machen.
Liebe Grüße #blume

Beitrag von zwillima 27.09.06 - 12:07 Uhr

Hallo,

ich hatte vor 12 Tagen einen Kaiserschnitt. nach 4 Tagen bin ich nach Hause gegangen. Mein Mann ist mittlerweile auch wieder arbeiten, also bin ich alleine.

Ja ich kann nachts aufstehen fürs Baby, meine zwei anderen Kinder versorgen...morgens in den Kindergarten bringen, nachmittags spazieren, Spielplatz etc.

Bügeln Saugen etc. klappt auch, auf Hilfe bin ich nicht angewiesen.

Ich bin zwar körperlich wieder ganz fit, aber trotzdem hätte ich eine spontane Geburt auf jeden Fall bevorzugt. Für den Kaiserschnitt habe ich mich eine Woche vor ET entschieden, auf Anraten der Ärzte. Eigentlich wollten die, daß ich mich gleich unters Messer lege, aber ich habe mir einen Termin, 3 Tage nach ET ausgesucht. Wollte dem Krümel und mir noch eine Chance geben, vielleicht doch noch spontan zu entbinden.

Alle anderen Frauen auf Station, die normal entbunden haben, waren in den Folgetagen viel besser drauf als ich. Beweglicher, keine Schmerzen usw.

L.G.
zwillima

Beitrag von mara299 27.09.06 - 12:54 Uhr

Ui, hilfe sind das viele Fragen ;-), aber ich geh mal der Reihe nach und erzähl ein wenig über meinen geplanten Kaiserschnitt ... bei dir wär's dann übrigens ein Wunschkaiserschnitt, da müsstest du erst mal einen Arzt und ein Krankenhaus finden das den Wunschkaiserschnitt macht ... tun aber wohl fast alle weil es mächtig viel Geld bringt.
Wie du dich im Alltag zurecht finden wirst hängt natürlich von dir ab, aber ganz ehrlich, alles was du da aufgezählt hast wird schwer. Ich habe rund 14 Tage gebraucht um mich wieder normaler bewegen zu können, ohne meinen Mann der sich extra Papa - Urlaub genommen hat für 3 Wochen wäre es nicht machbar gewesen.
Dein erstes Kind ... also, mit groß spielen und toben ist nach dem Kaiserschnitt erst mal nichts.
Das Baby versorgen kannst du natürlich, damit fängst du im Idealfall ja schon im Krankenhaus wieder an.
Spaziergänge waren für mich erst nach einem Monat richtig drin ... so viel dann zum Thema Hund.
Da es bei dir ein Wunschkaiserschnitt wär, könntest du dir das Datum aussuchen ... aber, er sollte um die 10 - 14 Tage vor dem Termin sein.
Der Kaiserschnitt aus meiner Sicht ... wenn es nicht sein muss, sprich, es dem Baby oder mir schlecht geht, dann würde ich es nicht wieder machen lassen.
Der Schnitt an sich war nicht schlimm, aber alles was folgte. Ich bin eine von denen die so ziemlich fast jede Komplikation des Kaiserschnitts bekommenm hat und ich habe heut' noch Probleme deshalb.
Für mich war es aber auch ein tiefes Loch und Traurigkeit nicht sponatn entbinden zu können ... das war für mich ganz schlimm und ich denke oft das ich mal 2 Tage eher auf den Vorschlag meines Arztes eingegangen wär einzuleiten, aber ich hatte ja noch (zu dem Zeitpunkt) 15 Tage bis zum Termin und ich dachte es würde ein Wunder geschehen.
Ein Wunder geschah aber definitiv als ich meinen Sohn das erste Mal sah.
Deine erste Geburt scheint wirklich schlimm gewesen zu sein, aber vielleicht sprichst du mal mit deinem Arzt und einer Hebamme darüber, vielleicht können die dir ein wenig Mut machen und dir helfen das Ganze zu verarbeiten ... dazu sind sie auch da.
Egal wie du dich entscheidest, ich wünsch dir viel Glück, Mara

Beitrag von coppeliaa 27.09.06 - 13:36 Uhr

ich habe auch einen kaiserschnitt hinter mir - allerdings einen ungeplanten, kann dir aber vielleicht trotzdem ein paar tipps geben :-)

erste geburt war spontan, aber auch nicht unbedingt problemlos (ganz und gar nicht).

im jahr darauf dann der kaiserschnitt (wegen vorzeitiger plazentalösung). schmerzen waren in etwa die gleichen, einmal halt vorher, dann nachher. den ersten tag nach dem kaiserschnitt kannst du dich kaum rühren (aber beim liegen selbst hab ich kaum schmerzen gehabt). nach sieben tage nach hause, und da war ich ab sofort alleine. musste da dann zwei kinder versorgen. alle von dir genannten punkte waren eigentlich kein problem. das was noch das schwierigste ist, ist heben. da hab ich nur das notwendigste gehoben (kind auf wickeltisch).

hatte auch keine probleme mit der wunde oder so.

lg

Beitrag von beijokatie 27.09.06 - 13:37 Uhr

Also ich hatte meinen WKS in der 38. Woche gemeinsam mit der Klinik geplant im letzten Jahr. Dann setzten aber in der 37. Woche die Wehen ein und ich habe meinen WKS dann bekommen. Für mich war es die beste Entscheidung. Ich musste/konnte nach 12 Stunden aufstehen, was natürlich schmerzhaft war - aber darauf war ich ja vorbereitet. Im Krankenhaus selbst hatte ich Hilfe von meinem Mann - und das war klasse. Aber zu Hause hatte ich keine Probleme, langsam aufstehen aus dem Bett, klar, langsam angehen alles - aber ansonsten war alles super. Ich denke nicht, dass spazieren gehen ein Problem sein sollte - ich bin ja mit dem KIWA auch täglich raus. Ich denke die ersten zwei Wochen wirst Du ja auch mal ohne Bügeln auskommen oder? Wäsche waschen macht die Waschmaschine und kochen sollte auf jeden Fall kein Problem sein. Im Krankenhaus habe ich mir auch Schmerzmittel geben lassen - warum auch nicht. Ich fand es ok.
Termin stimmst Du mit der Klinik ab allerdings dann zwischen Montag und Freitag. Und wenn es gegen Ende des Jahres mit dem Zeitpunkt der Geburt passt - ist doch super. Gut ist es wirklich am Anfang jemanden dabei zu haben. Ist einfach angenehmer.
Viel Glück.
Katie

Beitrag von klara75 27.09.06 - 20:36 Uhr

meine schwester hatte einen notfallkaiserschnitt und keine beschwerden im nachhinein, kaum schmerzen, und alles ist gut verheilt. ich hatte eine spontangeburt unter mörderischen schmerzen, und als tüpfchen auf dem i durfte ich viiiieele risse davon tragen (vaginal bis mumu, beide labien durch und dammriss 1. grad), so dass ich lange lange kaum sitzen konnte und beim gehen schmerzen hatte (aufs klo gehen erwähn ich gar nicht). geschlechtsverkehr kann ich nach 16 wochen wegen der schmerzen keinen haben (ist mir im moment eigentlich egal, falls es irgendwann heilt), offenbar hat die assistenzärztin mich zu eng zusammengenäht. scheint, ich habe den jackpot geknackt. eine woche nach der geburt durfte ich dann mit brustentzündung wieder im spital antanzen - antibiotika durch die venen während 5 tagen. yeah! dazu noch milch abpumpen ALLE 2 STUNDEN wegen der entzündung. aber das ist jetzt ja nicht das thema. langer rede kurzer sinn: offenbar kann man nicht apriori sagen, was die unangenehmeren folgen hat! ich kann mir im moment einfach überhaupt keine spontangeburt vorstellen, nochmals die solche risse, ich würde durchdrehen. das einzige positive ist, dass meine tochter einen schnelle, leichte, untraumatische (stell ich mir vor)geburt hatte.
sorry, dass ich so detailiert (und evtl abschreckend ) schreibe, aber ich trag wirklich ein trauma davon, und es tut gut, das mal loszuwerden!

Beitrag von die.kleine.hexe 27.09.06 - 20:37 Uhr

hallo marion,

ich hatte 1996 einem not-ks und 2005 kam meine tochter mit geplantem ks und teilnarkose zur welt.

wir durften uns das datum der geburt aussuchen ( im rahmen versteht sich)
ich bin nach 6 tagen nach hause und bin am tag darauf spazieren gegangen - zwar langsam und nicht ewig weit, aber es ging .....und das mit jedem tag besser !
saugen würde ich nicht gleich in der ersten woche, aber ich denke kochen ist kein problem und bügeln auch nicht und wenn du beim putzen nicht auf den knien rum kriechst, dürfte das auch kein problem sein, wenn die narbe gut verheilt ist und sonst keine probleme macht.

ABER: du bist wöchnerin und gehörst eigentlich mit deinem baby ins bett oder zumindest auf die couch !
laß dir so viel arbeit wie möglich abnehmen !

lg und alles gute,

hexe

Beitrag von tigermausi06 27.09.06 - 20:57 Uhr

Hallo Marion,

ich hatte zwar noch keine normale Entbindung, aber einen (Not-)Kaiserschnitt.

Ich würde das nicht nochmal erleben wollen. Mag sein, dass ich empfindlich bin, aber ich fand die Schmerzen danach den Horror! Vielleicht war es auch so schlimm, weil ich meine Kleine nicht bei mir hatte, weil sie auf Intensiv lag.

Am gleichen Tag und am Tag danach konnte ich nicht ohne Hilfe aus dem Bett, ich konnte kaum alleine auf Toilette und waschen ging auch nur mit Hilfe meines Freundes.
Zu meinem Kind konnte ich nur im Rollstuhl und war insgesamt ziemlich mitgenommen. Vielleicht hat die Situation auch etwas verschlimmert, dass ich eine Gestose und Bluthochdruck hatte und man normalerweise einen KS besser wegsteckt.

Ich würde es mir aber gut überleben mit einem Wunschkaiserschnitt. Wie gesagt, ich kenne die Schmerzen nach einer normalen Entbindung nicht, aber ich habe all die glücklichen Frauen gesehen, die nach der Entbindung so schnell wieder auf den Beinen waren und mit ihren Babys glücklich über den Flur spaziert sind.....

Ich hätte alleine sehr viel für eine Dusche gegeben, aber das darf man erst 5 Tage nach dem KS, davor heißt es Katzenwäsche am Waschbecken und Haare waschen unterm Wasserhahn mit KS Narbe ist das gar kein Spaß.

Nach einer Woche wurde ich entlassen und hatte zu Hause kaum Beschwerden mehr. Hausarbeit ist also möglich, obwohl man sich 6-8 Wochen schonen soll und mit der Narbe nicht mehr als 10kg heben darf.

Egal wie, Hauptsache dein Kind kommt gesund und munter auf die Welt!

LG
Claudia

Beitrag von coffee_1972 27.09.06 - 21:23 Uhr

Hallo Marion,

also ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen und würde Dir davon abraten.

Ich habe mein drittes Kind per Wunschkaiserschnitt bekommen, habe die anderen zwei davor normal geboren und wollte mir die Schmerzen auch "ersparen".

Das erste was ich ganz schlimm fand, war, daß ich am Abend vor der OP total aufgeregt war und echt super Angst hatte, eben weil alles so "geplant" war. Wenn man normal gebärt, dann passiert es halt einfach irgendwann, und dann kommt man mit der Situation schon irgendwie klar. Bis ich am Morgen dann endlich auf dem OP -Tisch lag, war ich mit den Nerven schon so am Ende, daß ich nur noch heulen musste und kurz vor einem Nervenzusammenbruch war.

Das zweite war die PDA die ich mir gewünscht hatte, damit ich auch ja nicht die Geburt verpasse. Nachdem ich das Narkosemittel gespritzt bekommen hatte, wurde innerhalb von Sekunden mein ganzer Körper taub, leider nicht nur bis unter die Brust sondern bis zum Hals rauf und ich hatte die komplette Geburt lang Atemnot und hab echt gedacht ich ersticke auf dem Tisch. Ich hatte regelrechte Panikanfälle.

Was die Zeit nach dem KS angeht kann ich nur sagen, daß ich bei meinen ersten beiden Kindern jeweils nach einer Woche wieder total fit und einsatzbereit war. Nach dem Kaiserschnitt konnte ich etwig nicht von der Couch oder aus dem Bett aufstehen ohne richtig doll Schmerzen zu haben, die Narbe hat wehgetan, gejuckt, und fast ein Jahr ist es jetzt her und ich habe immer noch taube Stellen an der Narbe, die wohl auch nicht mehr weggehen werden. Ausserdem ist mein Bauch nie mehr so richtig weggegangen, wobei das bei den anderen beiden Geburten ziemlich schnell zurückgegangen ist. Ich fand die ersten zwei Wochen nach dem KS zu Hause ziemlich schwer, da es mir körperlich wirklich nicht gut ging und die anderen Kinder ja auch versorgt werden wollten.

Natürlich ist mein Bericht nur einer unter vielen, aber ich kann nur für mich sprechen und das Fazit ziehen: NIE MEHR WIEDER!! Der KS war der blanke Horror für mich schlechthin.

Entscheiden musst Du natürlich selber, aber ich habe ich mich im Nachhinein geärgert, daß ich mir selbst das "Geburtserlebnis" genommen hatte, denn Schmerzen hatte ich mir durch den KS nicht erspart, und ich bin heute der Meinung, was ich zweimal geschafft hatte hätte ich auch noch ein drittes Mal hinbekommen.

Viele Grüße und alles Gute,

Tanja

Beitrag von zaubertroll1972 27.09.06 - 22:13 Uhr

Hallo,
ich bin am 5. Tag nach dem KS auf eigenen Wunsch nach hause gegangen.
An´s Bett gefesselt....nee, also ich war nicht an`s Bett gefesselt. da gab es einige nach spontaner Geburt denen ging es wesentlich schlechter als mir. Aber das kann natürlich auf beiden Seiten so sein.
Ich habe alles gemacht wie vorher auch. Geputzt, gekocht, mein Kind getragen, den Maxi Cosi getragen. Nur nichts schweres wie den Kiderwagen z.B.
Aber sonst war ich wirklich nicht gehandicaped und habe alles gemacht wie immer. Nur bei manchen Bewegungen eben vorsichtiger.
Mir ging es zum Glück sehr gut.
Mein Sohn kam 14 Tage vor ET. Ich durfte den Termin mitbestimmen.

LG Z.

Beitrag von miri111 28.09.06 - 09:18 Uhr

Hallo!

Überleg es Dir bitte nochmal!!! Du siehst, die Meinungen sind hier 50/50, dass Du keine Probleme nach der Geburt hast.

Ich gehöre zu den 50 ? Prozent, die Dir absolut abraten würde. Wie schon in anderen Rubriken des Forums beschrieben, hatte ich vier Jahre lang Probleme mit der Narbe.

Ausserdem- alle Hebammen sagen immer, dass jemand, der schon einmal spontan entbunden hat, beim zweiten Kind viel leichter entbindet (jedenfalls ein großer Teil)- und aus dem Bekanntenkreis kenne ich diese Schilderung auch.

Es wird viel zu sehr verschwiegen, dass ein KS enorme Risiken mit sich bringen kann. (Baktierielle Infektionen etc.). Ich will Dir jetzt aber keine Angst machen. Ich kann nur sagen, es ist wahrscheinlich schwerer, wie in meinem Fall jetzt, eine Klinik für die Geburt zu finden, die eine geringe Kaiserschnittrate hat und dies nur im absoluten Notfall macht, als eine Klinik für einen Wunsch-KS zu finden.

Viel Glück für Deine Geburt, egal wie Du Dich entscheidest!:-)

Viele Grüße Miri

Beitrag von mara299 28.09.06 - 11:14 Uhr

Hallo Miri !

Kann dir da nur die Hand reichen ... für mich ist der Schitt auch Horror gewesen ... an sich nicht schlimm, aber alles was er noch mit sich gebracht hat ... da hab ich lange was von. Die Baktierielle Infektionen ... hey, ich hab sie ... so heftig das ich nun alle paar Wochen zum PAP bei meinem FA muss und eine Konisation durchgeführt wurde ... sollte es noch immer so schlimm sein, dann wird eine Lasertherapie angewendet. Klasse. Und die Schmerzen, holla, ich dachte mich zerreist es. Klar gibt es Frauen die null Probleme haben, aber dann gibt es eben auch welche wie uns die lange leiden müssen.
Bei mir kam es echt nur noch darauf an das es meinem Kleinen gut geht, deshalb der Kaiserschnitt, aber was danach noch alles auf mich zukommen könnte (und nun ja auch zum großen Teil eingetroffen ist), darüber wusste ich gar nichts. hab nur gehört : sie können später noch normal entbinden. Das war alles.

Liebe Grüße, Mara

Beitrag von miri111 29.09.06 - 09:09 Uhr

Hallo Mara!

Das hört sich ja wrklich schlimm an, da wünsche ich Dir noch alles Gute und vor allem gute Besserung!

Vier Jahre nach meinem KS hätte ich mich erst getraut, nochmal schwanger zu werden und dann ging es nicht wg. Polyp (gutartig) in der Gebärmutter, der erstmal raus musste. Na- jetzt bin ich 7 Jahre nach meinem KS wieder schwanger und hab den totalen Horror vor der Geburt...#schock

Übrigens werden die ökonomischen Gründe gegen einen Kaiserschnitt (für die Frauen) von niemandem genannt: 3 Jahre nach KS wird ja empfohlen, zu warten bis zum nächsten Kind. Nur: Wenn man nach drei Jahren dann schon wieder aus dem Job rausgeht, in dem man vielleicht gerade wieder Fuss gefasst hat...

Also noch viele Grüße

Miri

Beitrag von mara299 29.09.06 - 10:37 Uhr

Das mit den 3 Jahren wusste ich noch gar nicht. Man lernt echt nicht aus. Allerdings meine mein Frauenarzt hier ... der mich nun nach dem Kaiserschnitt behandelt und auch wegen der Entzündung ... das es natürlich besser sei so lang wie möglich Zeit zwischen dem Kaiserschnitt und der nächsten Schwangerschaft zu haben. Schwer, schwer, schwer. Zumal mir auch gesagt wurde das bei mir eine erneute Schwangerschaft nicht all zu lang warten sollte da mein Körper sich wehhement gegen das schwanger sein wehrt. Nicht fair.
Das du nun natürlich Panik hast kann ich mir gut vorstellen. Ich drück die Daumen, Mara

Beitrag von miri111 29.09.06 - 13:55 Uhr

Äh- das verstehe ich nicht so ganz, wieso wehrt sich Dein Körper bzw. solltest Du nicht mehr so lange warten??

Viele Grüße Miri

Beitrag von mara299 29.09.06 - 14:35 Uhr

So ganz habe ich das auch nicht verstanden. Habe 3 Meinungen die das sagen und eine, von meinem jetzigen FA, der das Gegenteil sagt.
Ich hatte '98 eine eine Fehlgeburt in der 12. SSW und nun, in der Schwangerschaft mit Til hab ich etliche Komplikationen bekommen. Die ersten Monate konnte / durfte ich nur leigen weil es immer wieder zu Blutungen kam und mein Körper versuchte ihn abzustoßen, dann ging es für 2 Monate gut und dann kam auch schon eine schere Gestose. Die haben sogar von Hormonbehandlung gesprochen für das nächste Mal. Mir alles Recht so lang es dem Baby dann gut geht.
Mein jetziger FA will, bzw. hat mir ans Herz gelegt zu warten bis die Entzündung weg ist (muss nächsten Monat wieder hin) und dann wil ich auch mit ihm reden wie lang ich warten sollte. 3 Jahre wollte ich eigentlich mindestens zwischen den Kindern haben, aber erst mal wünschen wir uns nun doch eher ein 2. Baby und dann habe ich auch immer noch diese "Warnung" der anderen Ärzte im Hinterkopf. Mein jetziger FA unterricht allerdings auch an der Uni und ich denke mal das auf ihn noch etwas mehr Verlass ist was solche Risikoschwangerschaften angeht, immerhin beschäftigt er sich tagtäglich mit solchen Problemfällen wie mir.

Liebe Grüße, Mara

Beitrag von miri111 04.10.06 - 11:17 Uhr

Hm, davon habe ich leider auch keine Ahnung...#kratz

Dann wünsche ich Dir mal alles Gute!

Beitrag von malibu69 28.09.06 - 16:46 Uhr

Huhu,

kann Dir nur empfehlen: höre auf DEINE innere Stimme!! Für mich persönlich wäre die spontane Geburt die Hölle auf Erden gewesen (kann es auf Grund von "Miniwehen", die ich laut CTG schon hatte beurteilen, für mich persönlich waren das schon scheussliche Schmerzen, so dass ich mich gar nicht getraut habe, über "richtige" Wehen nachzudenken). WKS war bei mir geplant, auf Grund von vorzeitigen Blutungen war dann sowieso ein KS von Nöten, die Schmerzen hinterher waren für mich sehr viel erträglicher als besagter Wehenschmerz. Als Vergleich: für mich fühlte sich der Schmerz hinetrher an wie Muskelkater-nur natürlich 1000mal stärker-aber ich konnte damit ganz gut leben. Klar tut es auch nach 10 Tagen noch weh, aber wie gesagt, es muss jeder für sich entscheiden, mit welcher Art von Schmerz er am besten umgehen kann.
Man scheuchte mich am Abend schon wieder aus dem Bett und da ich der Nacht noch Durchfall bekam, musste ich ja schon alleine aufstehen......ging auch!!
Am nächsten Morgen habe ich dann schon allein geduscht und nach 7 tagen hat man mich entlassen.
Du kommst alleine zurecht, sofern du keine riesigen Einkaufstüten schleppen willst, mein Gyn sagte, ich könne Kind und Wäschekorb schleppen....mehr nicht.

Grüsse, Nicole