Vor nichts Angst... wem geht ähnlich??

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von shads 27.09.06 - 11:50 Uhr

Hallo ihr lieben!

Meine Maus ist jetzt 15,5 Monate alt und fürchtet sich vor gar nichts.
Beim Bauernhof meiner Großeltern geht sie zu den Stieren und will die Streicheln (was bei ihr meist aber hauen ist), will zu denen rein und eben ohne furcht.
Sie geht zu einem großen Schäfterhund hin und haut dem ein paar mal auf den Kopf (leider war ich nicht dabei sonst hätte ich das verhindert)
Sie wollte eine Katze streicheln, aber weil ich weis dass sie einfach immer nur hinhaut bin ich schnell hinterher, leider war zu langsam und sie hat die Katze schon gepackt.
Die Katze hat Laura natürlich voll angefaucht und mit der Tatze nach ihr gehauen, aber das war Laura wurscht. Es gab dann natürlich rießen geschrei als ich sie von der Katze weg gezogen hat.

Sie hat wirklich vor nichts Angst.
Am liesbten wrüde sie zwischen den Kühen spielen und auf den Gockel reiten. Puh... muss ehrlich zu geben das ich schon Angst habe sie aus so einer Gefährliches Situation wieder raus zu holen.

Sie versteht da seinfach nicht. Man kann es ihr noch so oft sagen.

Gestern war ich dann bei einer Bekannten und ihre Tochter ist 4 Wochen jünger als Laura. Die hört aufs Wort, kann streicheln(was Laura irgendwie nicht kann), und spricht auch schon total viel... So nun kommt so langsam der Gedanke in mir hoch, das ich irgenwas falsch gemacht habe.
Habe ich sie falsch Erzogen, weil sie es nicht versteht....

Ich bin jedesmal fix und fertig wenn wieder eine Gefährliche Situation kommt.

Sie lacht sogar wenn ich neben ihr laut eine Fliege erschlage... laute und gefährliche sachen findet sie so lustig, dass ie laut los lacht.

Na, ja und als wir im Tierpark war kam eine Giraffe zu ihr an.
Der Kopf war so groß wie sie... die fürchtet sie nicht sondern packt der Giraffe erstmal ins Maul.... ein anderes Mädchen war auch da, das fing an zu weinen.
Warum versteht sie nicht, dass das Gefährlich ist.
Und auch da gabs wieder Protest als sie das Papa helden mutig dazwischen geworfen hat.
Alles Erklären nützt nichts.... :-(

Sind Eure kleinen auch so??

#danke schnonmal für Eure Antworten!

Viele liebe Grüße,

Daniela

Beitrag von raquel77 27.09.06 - 11:55 Uhr

Hallo Daniela,

Pias Ängst sind schwer einzuschätzen. Sie rennt riesige fette Ziegen zu, die ein Riesenlärm machen und in ihrer Größe eigentlich bedrohlich sein müssten. Siebenjährige laufen vor den Tieren weg, aber sie rennt hinterher und macht mit: "Mäh!".

Fremden Männern gegenüber ist sie aber sehr ängstlich und weicht nicht von meiner Seite. Wenn sie an dem Mann vorbei laufen will, sagt sie zu mir "Komm!" und greift meine Hand.

Diese Idee einfach mal "Tschüss!" zu sagen und zu gehen, damit sie endlich mitkommt, klappt überhaupt nicht. Im Gegenteil. Sie läuft dann in die andere Richtung weiter #kratz

Ich kann dir ehrlich nicht sagen, ob das positiv oder negativ ist.

LG
Sonja

Beitrag von bibabutzefrau 27.09.06 - 12:03 Uhr

Ida ist auch so ein Großkotz...
egal wer sie ankläfft,seis ein Strassenköter oder die Dogge mit dem tiefen Bass-Ida freut sich nen Wolf.

Der Trick-ich geh jetzt alleine heim-zieht bei Ida sowieso nicht.Gut Mama dann bleibe ich noch.Der nette alte Mann mit dem ich gerade geflirtet habe bringt mich vielleicht auch nach Hause#schock

Sie probiert alles aus.
Ich muss sie bei sovielen Sachen bremsen weil ich nicht weiss was passieren wird...

Einerseits schön wenn ein Kind so mutig durchs Leben läuft -auf der anderen Seite auch so gefährlich.Weil sie eben gar keinen Respekt vor nichts hat.

LG Tina

Beitrag von zenaluca 27.09.06 - 13:06 Uhr

Hallo Daniela!

Eliano ist genauso. Neulich haben wir gemeinsam sein Gitterbett in den Keller gebracht, das Licht ging aus - und Eliano ging einfach im Stockdunkeln wieder die Treppe hoch. Obwohl er vorher noch nie im Keller gewesen war.

Er hat kein Angst vor Hunden oder anderen großen Tieren, er hat nie gefremdelt und mit unserer alten Katze hat er sich immer blutige Kämpchen geliefert. Zu hoch gibt es nicht und zur Not macht er sich in der Stadt oder auf Straßenfesten eben alleine auf. Völlig egal, ob er uns noch sieht oder nicht. Auf dem Spielplatz legt er sich notfalls auch mit 6jährigen an. Wirklich geheult wegen etwas, das ihm Angst gemacht hätte, hat Eliano so weit ich mich erinnern kann noch nie.

Meine Mutter meint, ich sei genauso gewesen. Und ich würde behaupten, dass ich wahrscheinlich auch heute noch eher unerschrocken bin. Ich sehe eher die Herausforderung und das Abendteuer als die eventuelle Gefahr. Aber sobald man Dinge eher mit dem Verstand einschätzen kann, wird es meiner Meinung nach aber besser.

Wirklich Sorgen würde ich mir also nicht mache, bzw. mache ich mir auch nicht. Man muss eben nur höllisch aufpassen.

LG Larissa (34ssw) + Eliano (15.09.04)

Beitrag von maeusekrieger 27.09.06 - 13:31 Uhr

Hallo Namensgenossin!
Also, meine Tochter ist auch so ein "Scheiß-mir-nix". Sie ist 17 Monate und überall dran, fürchtet sich vor nix, auch nicht wenn sie glaubt ich sehe sie nicht. Ich muss halt immer furchtbar aufpassen. Was mich aber am meisten nervt, ist dass sie mit jedem mitgehen würde und bei fremden Menschen überhaupt keine Scheu hat. Selbst bei jenen (meist Männer), die mir total ungeheuer sind. Die Kinder meiner Freundinnen sind auch alle total schüchtern und zurückhaltend, nicht so meine Tochter. An der Erziehung liegt es glaub ich nur teilweise (z.B. wenn man als Eltern dem Kind von vorneherein jeglichen Kontakt zu Tieren verbietet, wo ich eigentlich das Gegenteil mache - ist klar, dass sie sich da dann nicht vor Hunden etc fürchtet). Ansonsten ist es einfach das Gemüt.
lg Dani