Symphysenlockerung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lumparzi 27.09.06 - 12:08 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Kennt sich jemand von Euch damit aus? Bei mir hat man es gestern im Krankenhaus festestellt, da mußte ich wegen unerträglicher Schmerzen hin. Jetzt hab ich so eine Beckenstütze, aber jeden Tag so höllische Schmerzen, daß ich noch nicht weiß, wie ich das noch fünf Monate aushalten soll.
Ich kann ja schlecht jeden Tag Paracetamol schlucken.

Viellciht irgendwelche Tips...?

Danke und liebe Grüße

Katharina (20+4)

Beitrag von tiffenn 27.09.06 - 12:55 Uhr

Hallo Katharina,

oh je #liebdrueck. Ich hab das auch, allerdings offenbar nicht ganz so schlimm wie Du. Mein FA und auch die Hebi meinten, dagegen könne man leider nix machen. Die Bänder und Knorpel werden in der #schwanger weich. Das tut wirklich sehr weh. Soll mich langsam bewegen und viel schonen. Bei mir ging's allerdings auch erst in der 32. SSW los, daher hab ich auch keinen Beckengurt mehr bekommen. Wollte keinen, da ich schon im Urlaub daheim war und mich nicht mehr auf der Arbeit quälen musste.

Viel #klee für Dich

Tiffenn

Beitrag von christiane175 27.09.06 - 23:57 Uhr

Hallo,

bei was hast Du den diese unerträglichen Schmerzen? Bei mir scheint´s nicht ganz so schlimm zu sein wie bei Dir, aber immerhin so schlimm, daß die Hebi auch nicht mehr weiter wußte und gemeint hat, daß ich parallel zu ihren Besuchen doch noch Krankengymnastik bekommen sollte. Dort war ich heute das 1. Mal, kann aber leider nicht genau sagen, was sie mit mir machen wird, da eine Vertretung da war, die sich laut ihrer eigenen Aussage mit Beckenringlockerungen nicht so auskennt. Sie machte aber so eine Art Streichelmassage und drückte leicht auf irgendwelchen Punkten herum, das tat gut! Sie sagte auch, daß mein rechtes Ileosakralgelenk(Schreibweise?) blockiert wäre (habe die Schmerzen aber links).

Schmerzen habe ich vorne an der Symphyse, wenn ich laufe, ein Bein hebe oder nach dem Sitzen oder Liegen aufstehe. Dann kann ich erst mal auch gar nicht loslaufen. Hinten in Steißbeinhöhe tut´s mir weh, wenn ich laufe, dann bekomme ich mein linkes Bein gar nicht richtig vor, kann dann nur langsam und nicht weit gehen. Auch beim Sitzen, Aufstehen und im Liegen umdrehen schmerzt´s. Wenn ich sitze, tut mir mein Steißbein weh.

Sind das dieselben Situationen wie bei Dir? Mein FA sagte auch, daß man nicht viel machen könne, aber die Hebi kommt 1- 2x die Woche und macht Übungen mit mir, warnte mich aber vor, daß es an dem Tag, nach der Behandlung kurzfristig schlimmer sein würde. Bei mir wurde es aber dauerhaft schlimmer, so daß ich mich mehrmals am Tag hinlegen muß, weil Sitzen, Stehen und Laufen gar nicht mehr geht. Sie sagte, daß die Übungen objektiv aber helfen würden, das bei mir der Schambeinast und die Symphyse über- und gegeneinander verschoben gewesen seien, was jetzt nicht mehr in dem Maße sei.
Seit 2 Tagen ist es auf einmal etwas besser, ich weiß aber nicht warum. Das Einzige, was ich festmachen kann ist, daß ich mir die Fußnägel geschnitten habe und habe dazu mein Bein auf den Badewannenrand gestellt (seitwärts)und mich etwas dabei gedreht, daß mein Bauch an meinem Oberschenkel vorbeikommt. D.h., ich mußte die Region hinten ziemlich dehnen und die Hebi meint auch, daß vielleicht dadurch etwas in die richtige Lage zurückgerutscht ist. Ich hoffe, es bleibt so, seitdem kann ich wenigstens wieder besser laufen. Ein Tip kann das leider nicht sein.

Tips sind eher:

Beim Liegen hebel ich mich eher auf den Ellenbogen und den Beinen herum, als daß ich mich über das Becken drehe, d.h. ich drehe mich nicht mit dem Becken und Schultern, sondern drücke mich eher mit den Armen und Beinen etwas hoch, so gut es geht, und drehe das Becken, ohne in ihm selbst etwas zu verdrehen, wuchte mich mehr so herum. Das ist blöd zu erklären, ich hoffe, Du verstehst ungefähr, was ich meine.

Aus dem Bett aufstehen tue ich über die Seite, also ich drehe mich auf die Seite und drücke mich mit dem oberen Arm am Nachttisch hoch mit steifem Rücken und die Beine gehen dabei außerhalb vom Bett in Sitzposition auf den Boden. Der Rücken bleibt dabei gerade und das Becken dreht sich nicht mit. (Die Methode hat sich auch nach Hexenschüssen bei mir schon bewährt, da Du im Grunde die Lendenwirbel steif läßt dabei)

Aufstehen aus dem Sitzen geht am besten (für mich), wenn ich mich leicht vorbeuge, die Hände auf die Oberschenkel stützte und dann so hochdrücke. Dadurch spannt man die schmerzenden Stellen nicht so an.

Bücken am besten mit gradem Rücken in die Hocke gehen.

Falls Du eine Hebi hast, frag sie mal, ob sie auch so Übungen mit Dir machen kann. Meine machte isometrische Übungen, strich die Beine aus und bearbeitete im Schambeinbereich bestimmte Punkte. Auch wenn ich so keine Besserung merkte, lockerte sich die verkantete Situation in den Beckenknochen, so daß sie wenigstens teilweise wieder richtig hinrutschten.

Frag doch auch mal nach Krankengymnastik. Mein Hausarzt verschrieb sie mir. Ich bin in einer Praxis für Schmerztherapie und der eigentlichen KG fällt bestimmt was ein. Das heißt auch nicht, daß Du selbst Übungen machen mußt, eher machen sie mit minimalen (passiven) Bewegungen, Dehnungen, Druck, die Blockaden weg. Dazu könnte ich Dir nach dem nächsten Termin mehr sagen.

Ich bin das 5.x schwanger (1x FG) und bei den letzten SS kam der Mist immer erst nach der Geburt, da war es aber relativ schnell wieder weg. Diesmal fing es in der 18.SSW an!!!

Jetzt habe ich Dich aber echt zugetextet, ich hoffe, es ist nicht zu arg, Du verstehst meine schrägen Beschreibungen und kannst überhaupt etwas mit der Antwort anfangen...

Gute Besserung und liebe Grüße von Christiane