Na, die Kinder hab ich schon gern...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von maeusekrieger 27.09.06 - 13:35 Uhr

Hi!
Eine Bekannte hat ihren Sohn (4 Jahre) heuer in den Kindergarten gegeben. Dort wich er keinen Schritt von der Mutter weg. Großes Tamtam wenn sie mal gesagt hat, ich bin jetzt nur für 30 min kurz weg. Es ließ sich nix machen. Er ist nur auf seiner Mutter gepickt und war total schüchtern. ABER: Wenn sie in der wöchentlichen Kindergruppe sind, die der Kleine schon länger kennt, dann spielt er dort den großen Mann und Herrscher über alle anderen kleineren Kinder. Das hab ich schon was gern... Die Mutter hat ihn jetzt aus dem KiGa wieder rausgenommen und wartet noch ein Jahr... Ich glaub kaum, dass es dann besser ist.
Was meint ihr dazu?
lg Dani

Beitrag von curlysue1 27.09.06 - 13:45 Uhr

Hallo Dani,

aber da kann doch die Mutter nichts dafür dass, das Kind anhänglich ist, odder? Ich finde es gut dass sie dem Kind Geborgenheit gibt und es später nochmal probiert.

LG
Curly

Beitrag von maeusekrieger 27.09.06 - 13:57 Uhr

Da spricht ja auch nix dagegen. Ich find nur, wenn ein Kind so austeilen kann, dann muss es auch einstecken können. Sprich, wenn es in der gewohnten Kindergruppe ein Angeber und Grobian ist, dann wäre es nur allzu gut den Sohnemann in den Kindergarten zu geben, damit er lernt, dass nicht immer ER derjenige ist, der austeilen wird. So war das gemeint.
lg Dani

Beitrag von curlysue1 27.09.06 - 14:12 Uhr

Ist natürlich auch ein guter Gedanke. So gesehen würde es ihm vielleicht guttun.

LG
Curly

Beitrag von wolkenwesen. 27.09.06 - 15:14 Uhr

Hallo Dani,

das Kind ist wohl nicht sehr selbstbewusst (wo es natürlich selbst nicht dafür kann), genau deshalb spielt er sich auf bei den Kleineren. Wahrscheinlich wäre es eher gut für ihn in den Kiga zu gehen. Dass es ein Jahr später besser klappt, glaube ich auch nicht.

LG Henny

Beitrag von ximaer 27.09.06 - 18:09 Uhr

Hallo,
na, wenn die Mutter das entschieden hat, wird sie schon gute Gründe gehabt haben.
Was kümmerts Dich?

Suse

Beitrag von lena820 27.09.06 - 19:27 Uhr

ist das nicht völlig normal?

Wenn nicht, hab ich auch ein abnormales Kind.

In der Gruppe, in der ich mit meinem Sohn gemeinsam war, hat er mich die ganzen 2 Stunden nicht mal angesehen, so toll fand er es dort immer.
mit gu 3 Jahren sollte er dann einmal pro Woche in eine Kindergruppe ohne Mütter.
Riesengeschrei, an mit kleben, kurz, ich habs nach 3 Versuchen aufgegeben und ihn daheim gelassen.

Und ein Jahr später im KiGa, er geht rein, tschüs Mama und er beschwert sich jeden Mittag, dass ich ihn viel zu früh abhole.

Bei Kindern tut sich in einem Jahr viel. Oder glaubst du, dass er in der Schule auch nicht bleiben wird, weil er mit 4 im KiGa kneift????

Du weißt nicht, wie dein Kind in diesen Situationen mal reagiert!

Beitrag von francie_und_marc 27.09.06 - 20:18 Uhr

Hallo!
Auch wenn ich sicher gesteinigt werde ;-) aber mein Kleiner geht seit seinem 1. Geburtstag in die Kita. Ich muss halt arbeiten sonst reicht das Geld nicht. Davon mal ab tut es ihm und mir auch gut. Mein Kleiner (2Jahre und 8 Monate) ist voll integriert und geht gern in die Kita.
Ich frage mich nur wenn der Junge jetzt Probleme hat sich von seiner Mami zu lösen, was ja vollkommen normal ist und Zeit braucht, wie das dann in einem Jahr aussehen soll? Ob das so gut ist?
In einem Jahr ist er Fünf, da werden manche schon eingeschult. Im besten Fall hat er dann noch ein Jahr Zeit sich in eine Gruppe (mit der er sicherlich auch zur Schule kommen wird) zu integrieren. Mit Fünf haben sich meist schon dicke Freundschaften gebildet. Da wird er es schwer haben noch Anschluss zu finden. Ich bin der gleichen Meinung das er lernen muss auch mal einzustecken und damit umzugehen lernen. Wird noch später bestimmt um einiges schwerer als es jetzt schon ist.
Verstehe nur nicht warum, sie ihm nicht die Zeit zur Eingewöhnung lässt. Dann geht sie halt den ersten Monat mit in die Kita und lässt es langsam angehen.
LG Francie

Beitrag von tomkat 27.09.06 - 21:17 Uhr

Ich vermute, sie ist einfach zu spät auf den Gedanken gekommen, ihn in den Kindergarten zu geben. Mit 4 sind sie wirklich schon ein bisschen alt. Das Kind hat den Einstieg verpasst. Mit 3 ist das Bedürfnis nach allem, was so im Kindergarten geboten ist, besonders groß und die Zeit richtig, loszulegen. Jetzt wirds schwieriger. Dumm gelaufen.

Beitrag von plauze 27.09.06 - 21:48 Uhr

Aha, Du magst Kinder also nicht, die sich in fremder Umgebung an die Mutter halten und in vertrauter Umgebung wie normale Kinder benehmen?#kratz

So wie Du es schilderst klingt es eher danach, als würdest Du das Kind nicht besonders mögen und es eigentlich sogar ganz toll finden, dass dieser "kleine Herrscher" endlich mal einstecken musste.

Seltsame Einstellung! Über manche "Fragen" hier muss man sich wirklich wundern!

IDS
Maja mit Lina, 21 Monate

Beitrag von lunaleila 28.09.06 - 10:02 Uhr

Ich verstehe Dein Posting auch nicht! Ganz ehrlich! Was kümmerst Du Dich um andere Angelegenheiten, noch dazu wenn es "nur" eine Bekannte ist?!?
Dein Kind ist wohl nicht sehr anhänglich bzw. auf Dich fixiert? Dann kannst Du mir und Dein Kind echt leid tun.

LG mit Kopfschütteln, #kratz
lunaleila