Abholen/Bringen?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von melly19 27.09.06 - 14:07 Uhr

hallo,

es geht darum, ich lebe seit 6 wochen von meinem ex getrennt und er kann ihn jedes 2. we sehen.
jetzt meine frage:

muss er ihn abholen und bringen? oder bin ich verpflichtet einen weg zu fahren wegen sprit? er meinte das jugendamt sagte, ich wäre verpflichtet, weil er ein bisschen weiter wohnt- 20km, ist das richtig?
bitte um schnelle antworten...


lg melly

Beitrag von melly19 27.09.06 - 14:08 Uhr

mit ihn meine ich MEINEN SOHN ;-)

Beitrag von spaceball6666 27.09.06 - 14:39 Uhr

Ganz klar, er muss ihn holen und bringen.

Beitrag von anne_li 27.09.06 - 14:42 Uhr

Ich kenne es sowohl so als auch so. Bei einem Paar wird das Kind vom Vater geholt und wieder gebracht, bei einem anderen Paar, wird das Kind von der Mutter zum Vater gebracht und dieser bringt es nach dem WE wieder zur Mutter. Alles eine Sache der Absprache!

LG
Anne

Beitrag von spaceball6666 27.09.06 - 14:47 Uhr

Absprache ist prinzipiell immer gut. Nur nach gesetz muss der Kv das Kind holen und bringen ausser die Mutter zieht mutwillig sehr weit entfernt weg. dann muss sie die Hälfte der Kosten für die fahrt tragen.

Beitrag von anne_li 27.09.06 - 14:55 Uhr

Definitiv? Dann gebe ich das mal weiter. Ein Bekannter, der seine Kinder jedes 2. WE haben möchte (und auch kriegt) beschwert möchte nämlich, dass die Mutter der Kinder ihm die Kinder weiterhin bringt obwohl er weiter weg gezogen ist. Sie mokiert sich darüber, dass sie jetzt so viel Spritkosten habe. Tja...dann ist sie wohl im Recht. Dumm gelaufen.

Beitrag von spaceball6666 27.09.06 - 15:14 Uhr

LOL, er ist weggezogen?? Na dann viel Spass bei den Fahrtkosten. sag mal spinnt der????

Beitrag von anne_li 27.09.06 - 17:20 Uhr

Nein, er hat nur auch ein neues Leben mit einer neuen Beziehung angefangen. Er ist ja nicht sooo weit weggezogen aber eben weiter weg als vorher. Und jetzt gibt es Krieg wegen der Fahr(sprit)kosten.

Beitrag von spaceball6666 27.09.06 - 18:13 Uhr

Ist ganz simpel. Er zieht weg ergo zahlt er den Mehraufwand auch selbst! Sagt ihm auch jedes Gericht!

Beitrag von scullyagent 27.09.06 - 16:33 Uhr

Das ist so geregelt:

Du als Kindesmutter hast hälftig die Kosen für den Kindesumgang zu tragen.

Wie das im einzelnen aussieht kann individuell geregelt werden.

z.B.
- Der Vater holt und bringt das Kind immer, dafür zahlst Du die Hälfte der Spritkosten.
- Oder ihr teilt Euch das Holen/ Bringen auf - dann verrechnet es sich miteinander.

Das gilt übrigens auch für die Hotelkosten, die bei solchen Besuchswochenenden entstehen.

Ausnahme!!!!!!
Der Ungangsberechtigte ( meist der Vater ) ist ohne Not ( z.B. Arbeitsplatz ) weiterweggezogen.

Kommt die Kindesmutter ihrer Pficht den Umgang zu ermöglichen ( auch finanziell ) nicht nach, kann lt . Auskunft des Jugendamtes der KU um diese Summe sogar gekürzt werden. Aber das sicher erst durch Abänderungsklage. Villeicht weiß jemand das genauer.

Scully

Beitrag von pssst77 27.09.06 - 18:10 Uhr

Also um nun auch mal meinen Senf dazu zu geben:
Der Kindsvater meines viereinhalbjährigen Sohnes wohnt 170 km von mir weg und auch er muß ihn holen und wieder bringen!!
Nach der Trennung kam er mir auch mit so einer Geschichte,von wegen ich müßte für die Fahrtkosten etc aufkommen,mein Anwalt bzw der Richter hat ihm da aber gleich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hieß,solange er die möglichen Mittel dazu hätte,hat der KV den Sohn zu holen und wieder zurückzubringen.

Liebe Grüße
Sylvia mit Patrick 4,5 Jahre und Louis 12 Monate

Beitrag von scullyagent 27.09.06 - 20:36 Uhr

siehste, so unterschiedlich urteilen die Gerichte.

Schlimm, daß Du hier öffenlich Deine Bankrotterklärung abgibst, daß Du und Dein Ex sich nicht untereinander um die die Läppischen 50€ Fahrgeld einigen konntest.

Schön, Du hast vor Gericht gewonnen, aber für mich hast Du als Mutter um Längen verloren!

Scully

Beitrag von pssst77 27.09.06 - 20:39 Uhr

Hallo Scully!

Meinst du etwa mich damit? Was bedeutet bitte "Bankrotterklärung" und "50 Euro Fahrgeld"?
Versteh ich nicht,erklär mir mal bitte,was Du damit meinst!

LG
Sylvia.

Beitrag von tweety74 27.09.06 - 21:13 Uhr

Wir wohnen auch 20 km auseinander. Wußte gar nicht daß es dafür eine Regelung gibt. Wir machen das so wie es gerade am praktischsten ist und ich finde er fährt noch öfter als ich. Es verlangt auch keiner vom anderen Spritgeld.

Beitrag von nijaru 12.10.06 - 17:56 Uhr

Nach meiner Kenntnis muß er abholen und bringen, es sei denn das er soweit weg wohnt. Dann ist es so geregelt das du ihn zum nächsten Bahnhof oder Flughafen bringen mußt. Mein Lebensgefärhrte fährt alle zwei WE ca 150 km hin und zurück und glaube nicht das es irgendein Entgegenkommen gibt. Wenn er arbeitlos wäre würde er eine Ubterstützung der ARGE beantragen können. Ob dieses allerdings immer klappt.
LG