Wollt/werdet ihr Eure Babys stillen????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lizzy77 27.09.06 - 14:27 Uhr

Ich möchte das aus verschiedenen Grünen nicht aber man wird da ja gleich immer übelst beschimpft und als Rabenmutter hin gestellt.

Nun würde mich einfach interessieren, ob es hier ausser mir noch zuküftige Mamis gibt, die auch nicht stillen möchten und ob sie auch mit Vorurteilen beworfen werden.

LG
Lizzy

Beitrag von silvercher 27.09.06 - 14:32 Uhr

Hallo Lizzy,

also ich finde es blöd wenn man deswegen beschimpft, beleidigt oder sonst was wird. Es sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte stillen wenn es möglich ist, war aber als ich #schwanger wurde auch erst anderer Meinung und wollte auf gar keinen Fall stillen.....

Eine wunderschöne Restschwangerschaft !!!

LG Julia + #baby Boy Niklas Devin inside 40+1 SSW ET+1 #schmoll #schwitz #cool

Beitrag von lizzy77 27.09.06 - 15:27 Uhr

Hey silvercher,

Ich hoffe Dir gehts gut bei ET +1

Ich wünsch Dir eine möglichst schmerzfreie schnelle Geburt und alles gute für Dich und #baby

LG
Lizzy

Beitrag von ekieh1977 27.09.06 - 14:36 Uhr

Hallo!

Ich denke, das sollte jeder so handhaben wie es einem gefällt und zu einem passt. Ich habe unseren großen gestillt und nehme mir auch vor die Maus zu stillen...Mir hat das gut gefallen. Aber auch aus "Flaschenkindern" wird etwas das sehe ich an mir selber :-D. Meine Mutter konnte mich damals nicht stillen.

Lass dich nicht schief anmachen!
LG
Heike +Jonas + #baby26.SSW

Beitrag von velvet_touch 27.09.06 - 14:39 Uhr

Hallo Lizzy!

Au, wir müssen aufpassen, das kann sonst ausarten das Thema! ;-)

Ich möchte diesmal nicht unbedingt stillen! Bei meiner Tochter hat dies damals nicht sollen sein und ich habe schlussendlich nichts vermisst! Ich fand es nur sehr nervenaufreibend ,als ich nach dem Kaiserschnitt sehr große Probleme hatte mit dme Stillen und jede rmir einreden wollte im KH, dass das doch so wichtig wäre usw....! Sehe ich auch alles ein, nur wenn es nicht klappt, sollte man sich als Frau nicht verrückt machen! Dem ganzen Theater werde ich diesmal von Anfang an aus dem Weg gehen!

Es ist auch wirklich nicht egoistisch, wenn eine Frau sich dazu entschliesst, aus Gründen, die nur sie etwas angehn!
Ich persönlich habe auch unterschiedliche Gründe, die eben nicht wegzureden sind und wenn eine Frau aus Zwang stillen sollte, funktionert dies eh nicht,weil verschiedene psychsische Aspekte auch ihren Teil dazu beitragen, dass eine Frau stillen kann!

In diesem Sinne mache Dich nicht verrückt, ich verstehe Dich bestens UND ..nein, Du bist auch nicht allein mit Deiner Meinung! ;-)

Ich hoffe nur, dass Dein Thread nicht so zickenartig angegriffen wird wie manch anderer Beitrag in den letzten Tagen!

Alles erdenklich Gute und liebe Grüße von Sylke (33.SW)

Beitrag von lizzy77 27.09.06 - 15:33 Uhr

Na das hoffe ich doch schwer, dass ich hier nich angegriffen werde.
Meine Frage war doch auch recht harmlos gestellt, oder?
Gibt es auch hier so viel gezicke?
Ich bin ja erst gestern vom KiWu-Forum hier her umgezogen. Da fand ich es aber auch schlimm, welche Kommentare sich manche Schreiberinner da erlauben.
Ich finde das sehr schade, weil es halt auch auf Kosten der Gemeinschaft geht.
Wirklich traurig, dass manche scheinbar kein anderes Ventil für Ihren Frust finden. :-[

LG
Lizzy

Hoffentlich hab ich es jetzt nicht wirklich geschafft die Bösen Zungen gegen mich zu richten#schock

Beitrag von dasch 27.09.06 - 14:39 Uhr

Ich denke das soll jeder selber entscheiden dürfen, ich möchte zwar schon gerne stillen wenn es klappt, doch ich finde es blöd wenn jemand,der nicht stillen möchte, beschimpft wird.
Außerdem sagt man ja oft wenn jemand nicht stillen möchte und nur das wegen den anderen macht dann klappt das mit dem stillen nicht, von daher denke ich wenn du dich so entschieden hast würde ich auch bei deiner Meinung bleiben, du hast bestimmt Gründe dafür.

Meine Schwägerin stillt auch nicht, obwohl sie Arzthelferin ist und die kleine hat Allergierisiko und kam auch noch zu früh und trotzdem gedeiht sie prächtig und wird groß.

Beitrag von _lasse 27.09.06 - 14:44 Uhr

Moin Lizzy,
diese Beschimpfungen werden kommen, aber wenn Du Dich dagegen entschieden hast ist das doch völlig in Ordnung.
Ich finde es Quatsch.... ist man nur eine gute Mutter wenn man sein Kind stillt #augen
Es ist Deine Entscheidung und Du kannst Deinem Kind gaaaanz liebevoll die Flasche geben #liebdrueck lass Dich nicht zum stillen überreden #pro
LG Karin #katze

PS: Ich habe meine vier Kinder gestillt und werde auch (wenn es klappt) mein fünftes Kind stillen #freu

Beitrag von tanzmaus.23 27.09.06 - 14:54 Uhr

Hallo!
Mich würden mal die Gründe interessieren, weshalb sich manche gegen das Stillen entscheiden. Wenn man es versucht und es einfach nicht klappt, kann ich es ja verstehen.
Ich will auch die "Still-Gegner" nicht ankreiden oder so. Würde diejenigen auch nie als Rabenmutter o.Ä. betiteln.

Bin einfach neugierig...Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, nicht stillen zu wollen. Wär lieb, wenn mir da jemand antwortet, denn ich versteh's einfach nicht.

Merci!

Gruß, tanzmaus.23 + Krümel inside (16+6)

Beitrag von dasch 27.09.06 - 15:38 Uhr

Hallo,

also ich kenne da ein paar Gründe, meine Schwägerin kommt damit nicht zurecht da sie sagt: "sie will keine Milchkuh sein". Sie hat einfach ein Problem damit.

Dann gibt es einige die Medikamente nehmen müssen, oder wenn jemand racuht ist das stillen auch nicht so toll.

Manche wollten einfach unabhängig sein z.B. wegen Arbeiten oder weggehen, denn stillen kann der Papa nciht übernehmen, Flasche geben schon.

Es heißt ja oft auch das Flaschenkinder nicht so oft gefüttert werden müssen uns schneller durchschlafen...

Ich denke es gibt schon einige Gründe und ich finde auch man sollte da jedem die Entscheidung selber überlassen.

Lg dasch

Beitrag von marion2 27.09.06 - 14:56 Uhr

Hallo,

ich will und werde auf jeden Fall stillen - jedenfalls werde ich es versuchen.

Stillen ist nun mal das Beste für unsere Zwerge und es lässt die mütterlichen Pfunde purzeln ;-)

Sicher bist du nicht automatisch eine Rabenmutter, wenn du nicht stillst - aber willst du es nicht wenigstens versuchen? Macht übrigens Spaß.

LG Marion

Beitrag von mama_in_baden 27.09.06 - 14:58 Uhr

Hi Lizzy,

habe unseren Sohn 6 Monate voll gestillt und kann es nur empfehlen

Was soll ich sagen: Es war günstig, praktisch und gut fürs Baby.

Klasse, wenn es klappt.
Hätte mir ohne die Hilfe der Kinderschwestern im Krankenhaus zu Beginn aber auch schwer getan und zweimal war ich echt fertig in den vielen Monaten, weil die Brustwarzen aufgerissen waren.
Da liefen dann schon die Tränen, aber es wurde wieder besser.

Hoffe, beim nächsten klappts auch.

Gruß
Angela + #baby 18 Monate und #ei 6+6

Beitrag von melesser 27.09.06 - 15:13 Uhr

Hallo,

Für mich war von Anfang an klar, dass ich nicht stille, da ich nach dem MuSchu wieder voll angefangen habe zu arbeiten. Mein Freund hat Elternzeit genommen und seine Brust ist für den Kleinen nicht so ergiebig ;-) Ich hätte sonst aber auch nicht gestillt. Mit dem Gedanken konnte ich mich irgendwie nie so richtig anfreunden.
In der ganzen Zeit hat niemand auch nur ein schlechtes Wort über die Nichtstillerei verloren, weder im Bekanntenkreis noch von meiner FÄ oder Hebamme.
Damit hatte ich eigentlich auch nicht gerechnet, denn jeder, der mich kennt weiß, dass man mich nicht belabern könnte.

LG
Melanie (die selber Flaschenkind war und einen quietschfidelen Flaschensohn von 4,5 Monaten hat)

Beitrag von lizzy77 27.09.06 - 15:24 Uhr

Hallo melesser,

leider sind die Hebammen in unserer einzigsten Entbindungsklinik weit und breit da wirklich eher so, dass sie nicht stillende Mütter links liegen lassen und einem auf Teufel komm raus überreden wollen.

(also nicht dass ich das aus eigener Erfahrung weis, meiner Freundin ist es so ergangen)

Da freu ich mich schon drauf. Da sind sie bei mir genau an der Richtigen.......:-)

LG
Lizzy

Beitrag von vivre1974 27.09.06 - 15:13 Uhr

hallo lizzy,

also mein erstes kind habe ich nur ganz kurz gestillt und dann habe ich, dumm wie ich war, aufgehört da alle sagten er wird nicht satt. mein zweites kind stille ich noch immer, er wird bald sechs monate und ganz gewiss wird der satt :-) für mich persönlich ist es schöner zu stillen und auch praktischer als das füttern mit der flasche.

aus welchen gründen auch immer du nicht stillen willst, es ist dennoch ok.
du machst dir da ja auf jeden fall deine gedanken und du mußt für dich entscheiden nicht für die anderen!!!

du bist keine rabenmutter wenn du nicht stillst und darfst dich auch nicht als rabenmutter bezeichnen lassen, auch eine mutter die nicht stillt kann eine wunderschöne beziehung zu ihrem kind aufbauen.

ich wünsche euch viel glück und du tust schon das richtige :-)

lg vivre

Beitrag von lizzy77 27.09.06 - 15:18 Uhr

Also überreden werde ich mich bestimmt zu nichts lassen und ich bin auch der Meinung, dass das jeder aus seiner Situation heraus selber entscheiden soll und können dürfte.
Die Gründe sind Jederfraus Privatsache und gehen meiner Meinung nach auch keinem was an.

Ich wollte halt nur wissen, was ihr macht und wie viele sich dafür oder dagegen entscheiden. Und ob es dann auch so verbale Angriffe deswegen gab.
Es scheint ja wirklich das Streitthema Nummer 1 zu sein.

Komisch nur, dass man nicht angegriffen wird, wenn man stillt #gruebel
Oder gibt es da auch schlechte Erfahrungen?

LG
Lizzy

Beitrag von marjolaine 27.09.06 - 16:27 Uhr

Hallo Du,

ich bin in der 14. Woche und werde auf jeden Fall stillen. Das ist aber persönlich und liegt daran, dass ich nicht gestillt wurde und ne Menge wirklich unangenehmer Krankheiten (Autoimmunerkrankungen: Morbus Crohn, Allergien, ausserdem Migräne) an der "Backe" habe und meine kleine Schwester wurde gestillt, und die ist kerngesund... kann nur Zufall sein, aber das ist nun mal, was ich sehe, und da ich und somit auch mein Kind was diese Erkrankungen angeht, genetisch vorbelastet bin, möchte ich nicht noch eine mögliche Ursache hinzufügen...

Brauchst aber hier nur mal rumzusuchen, da wirst Du auch ne Menge mieser Sprüche gegen Stillmütter finden, ich will sie gar nicht im Detail wiederholen, aber dass es ekelhaft sei, seine Brust in der Öffentlichkeit auszupacken ist noch das Netteste...

Es ist mal wieder wie mit Allem: Man kann es nur falsch machen! Es gibt immer Miesmacher, hauptsache man selbst ist mit seiner Entscheidung im Reinen, dann kann einem das auch nichts anhaben...

LG
Marjolaine

Beitrag von alinashayenne 27.09.06 - 15:45 Uhr

Hallöchen!

Ja, ich weiß, viele reagieren da sehr extrem drauf. Obwohls bei mir das erste Kind ist und ichs ja nicht wissen kann, wies ist, so möchte ich trotzdem nicht stillen.

Warum nicht? Erstens mal muss man schon sagen, dass heutzutage "gekaufte Babynahrung" um nichts ungesünder ist. Mittlerweile kann sich das doch alles mit Muttermilch messen. Und in sooo vielen Fällen vertragen die Kleinen sogar nur irgendwelche Allergie-Nahrung o.ä...
Auch aus den Erfahrungen von Bekannten und Verwandten sind in Sachen Gesundheit alle Nicht-gestillten vorne mit dabei.

Ich finde es außerdem total unpraktisch. Ich mein, natürlich möchte ich immer und überall für meinen Krümel da sein, aber mal angenommen, ich will keine Ahnung zum Frisör oder hab irgend einen Behördengang zu erledigen. Was auch immer. Bei solchen Sachen (die ja meistens länger dauern) ist es doch weitaus praktischer, das Baby nicht mitzunehmen, oder?? Dann finde ichs doch am besten wenn mein mann oder meine Mutter den Kleinen ohne weiteres füttern können. Ich MUSS also nicht immer da sein.

Klar, kann man auch abpumpen, aber viele Kinder "kennen sich dann erstmal gar nicht aus" wenn zwischen Flasche und Brust gewechselt wird.
Und auch nachher finde ich die Umstellung bzw. das Abgewöhnen der Brust doch ein ziemlich aufwendiges und langwieriges Unterfangen.

Mal ganz zu schweigen davon, dass man nie weiß, ob man überhaupt stillen KANN. Entzündete Brustwarzen o.ä. sind ja auch nichts außergewöhnliches und ich weiß nicht ob man sich und dem Kind dann noch was gutes mit tut.

Wenn ich ein Fläschchen hab, weiß ich außerdem ganz genau wie viel das Baby getrunken hat. Bei der Brust kann es ne Stunde nuckeln und doch nichts "erwischen" - dann legt mans vielleicht 30mal am Tag an...ist doch auch nix.

Die Sache mit der Öffentlichkeit ist zwar auch Ansichtssache, aber ich persönlich finde es auch nicht so "normal" wenn ich mich vor fremden hinsetzen würd und meine Brüste auspacken anfinge...Immer kann man sich auch nicht zurückziehen.

Und dann das gesundheitliche - ich will eigentlich schon gleich anfangen und auf Diät gehen, wenn mein Kleiner da ist...ist ja nicht grad gesund, wenn man stillt. Ich hab zwar nicht vor zu rauchen und zu saufen was das Zeug hält, aber mal nicht drauf achten zu müssen, was man zu sich nimmt, ist doch auch mal ganz gut...Bei Medikamenten zB...

Also, wie gesagt, es ist mein erstes Kind, ich spreche also auch nur von Erzählungen und Erfahrungen und ich weiß dass ich mir wahrscheinlich viele Feinde mit dieser Einstellung mache. Aber ich finde halt, dass das schon ziemlich viele negative Punkte sind, auf die ich doch ganz gerne verzichten würd.

Aber na ja...bin auch an allen anderen Meinungen interessiert...

Liebe Grüße
Nina mit Jamie inside (36.SSW)

Beitrag von gelia 27.09.06 - 16:27 Uhr

Hallo!
Ich bin auch hin und hergerissen:-(.
Ich habe so empfindliche Brüste, mich schüttelt es regelrecht, wenn ich daran denke, wie schmerzvoll es ist, wenn da jemand dran saugt #schock. ich hab auch schon versucht, die Brustwarzen mit hartem Waschlappen etc. zu "desensibilisieren", aber das funktioniert nicht, sondern tut nur weh. Meine Brustwarzen werden schon wund, wenn ich beim Abtrocknen nicht vorsichtig bin ode rienen etwas raueren BH trage...
Ich denk`, ich werde mir das trotz der missbilligenden Blicke in meiner Umgebung in Richtung "Mannomann, ist die Überempfindlich" nicht antun.
Manchmal denke ich, ich bin nicht ganz normal, immerhin sind die Brüste ja für`s Stillen "gemacht", aber wenn ich den ganzen Tag unzufrieden bin und Schmerzen habe, kann das auch nicht sonderlich gut für das Kind sein.

Liebe Grüße, Geli (21. Woche)

Beitrag von kati_n22 27.09.06 - 17:30 Uhr

Ich finde das es ganz sicher jedermanns eigene Sache ist und bin sicher keine militante Stillverfechterin.
Aber was Du sagst von wegen Flaschennahrung ist eindeutig gleichwertig mit Muttermilch stimmt so nicht. Wenn Du magst kann ich Dir ein paar medizinische Studien darüber schicken.
Es ist einfach so, das in der Muttermilch Antikörper an das Kind mitgegeben werden, die einfach in keiner Fertignahrung sind.
Sicherlich werden Flaschenkinder trotzdem problemlos groß, aber vom Faktor Immunsystem her gesehen ist es rein medizinisch nicht wirklich ein gleichwertiger Ersatz.

Das sollte dich jetzt aber nicht zum stillen überreden oder so, ist mir nur gerade aufgefallen in deinem Posting.

LG
Kati

Beitrag von alinashayenne 27.09.06 - 20:20 Uhr

Hallöchen!

War auch nicht so gemeint...Bloß als Beispiel: ich selbst wurde gestillt und war nur krank, verbrachte die ersten 4 Jahre meines Lebens fast non-stop im Krankenhaus und danach war ich auch nie die Gesündeste....Also Immunsystem echt verdammt schlecht ...
Meine GEschwister sind "Flaschenkinder" und beide hatten noch nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme... Sind auch selten krank, was jetzt Grippe o.ä. betrifft.

Na ja, ist jetzt auch keine "Regel" kann ja alles nur Zufall sein, aber das wär zum Beispiel sowas zum Faktor Gesundheit.

Aber ja, du hast bestimmt recht, dass aus medizinischer Sicht immer noch "bessere" Sachen in der Muttermilch drin sind. Aber "ungesund" ist Fertignahrung bestimmt auch nicht.

Egal...jedenfalls danke trotzdem fürs posten,- wie gesagt, es interessieren mich alle anderen Meinungen darüber auch.

Liebe Grüße
Nina

Beitrag von danni70 27.09.06 - 23:08 Uhr

Hallo,
also als erstes würde ich nie jemanden angreifen der nicht stillt, was mir allerdings trotzdem aufgefallen ist als ich die Berichte gelesen habe, das keiner einen wirklich wichtigen Grund genannt hat nicht zu stillen.

Ich habe eine 5 Jährige Tochter und bin jetzt in der 23. SSW. Ich habe meine Tochter gestillt und zwar fast 3 Jahre lang. Das hatte als erstes den Grund das man keine bessere Nahrung seinem Kind geben kann, Fertignahrung ist nie gleichwertig der Natur. Außerdem kann man seinem Kind nie näher sein, das ist einfach so.

Mir ist es am Anfang auch nicht leicht gefallen, da ich große Schmerzen hatte und es natürlich auch nicht sofort geklappt hat, aber das ist eine reine Einstellungssache, wenn man wirklich auch innerlich will dann klappt das auch.

Dann finde ich es persönlich immer ganz schlimm, nicht zu stillen da man ein Flaschenkind ja auch mal zuhause lassen kann. Warum eigentlich??? Außer wenn man wieder arbeiten gehen sollte, kann man sein Kind doch überall mit hinnehmen und es ist bestimm einfacher mit einem Stillkind unterwegs zu sein als mit einem Flaschenkind (was man da alles so mitnehmen muß)
Dann das durchschlafen ist ja auch quatsch. Ein Flaschenkind was Nachts hunger hat, wird ja eigentlich richtig wach bis dann die Flasche so weit ist das Sie gefüttert werden kann, bei meinem Stillkind konnte ich sofort reagieren und Sie konnte sofort trinken und hat eigentlich nach 3 Wochen schon fast durchgeschlafen.

Dann das Infektionsrisiko, gestillte Kinder sind durch die Muttermilch vor vielen Sachen geschützt oder bekommen z.B. eine Magen Darm Grippe die im Umlauf ist gar nicht oder nur geschwächt.

Ich kann so weiter aufzählen, für mich hatte das stillen keinerlei Nachteile sondern nur Vorteile. Natürlich war ich mehr angebunden und die Ernährung lag alleine bei mir, aber das ist ja auch ein Privileg.

Wie gesagt es muß jeder selber wissen ob er stillt oder nicht, ich finde allerdings es hat auch jedes Kind das recht auf die beste Ernährung die es gibt.

Wenn ich hier sehe wie sich jeder verrückt in der Schwangerschaft macht, darf ich das essen darf ich das tun oder das lieber nicht. Was meiner Meinung nach teils echt sehr übertrieben ist. Aber beim Stillen werden eigentlich nur die Nachteile aufgezählt und dem wird nicht so ein Gewicht beigemessen.

Wie gesagt das ist meine Meinung und ich habe mir wirklich viel Kritik anhören müssen das ich gestillt habe.

Gruß
Danni

Beitrag von odin1981 27.09.06 - 23:24 Uhr

Hallo!

Ich hatte auch anfangs Probleme und Schmerzen beim stillen. Aber ich habe nicht aufgegeben, und stille heute nach 8 Monaten immer noch. Meine Tochter hat auch schon mit 6 Wochen durchgeschlafen, und damit meine ich 12 Std./Nacht #freu Kritik durfte ich mir auch viel anhören, z.B. von der SchwieMu "wann bekommt dein Kind mal eine anständige dicke Flasche"- da war sie gerade mal 5 Wochen alt. Oder ich werde angesehen als wäre ich ein Alien, weil ich auch noch weiterhin stillen werde. Nach etwa 6 Monaten kam der Kommentar "Waaaas du stillst IMMER noch?!#schock"
Ich sage immer, die Leute die nicht stillen, obwohl sie es könnten, sind selber schuld. Babnahrung kostet nicht gerade wenig, und dann noch der Zeitaufwand #kratz
Ne da lasse ich mich lieber verständnislos anstarren ;-)

Viele Grüße Bianca

Beitrag von danni70 28.09.06 - 09:55 Uhr

Hallo Bianca,
das kenne ich. Ich habe wie gesagt meine Tochter 3 Jahre gestillt, mit einem Jahr hat Sie dann auch schon vom Tisch mitgegessen, wollte aber auch nicht auf die Brust verzichten. Es hat meiner Tochter sehr gut getan und ich werde meinen Sohn auch wieder stillen.
Es war immer sehr praktisch wenn wir unterwegs waren außer an Windeln mußte ich an nichts denken, die Milch hatte immer die richtige Zusammensetzung und immer die richtige Temperatur und von dem Geldfaktor mal ganz abgesehen.
Auch wenn Erkältungswellen oder andere Krankheiten umgingen war das für meine Tochter nie so schlimm, entweder hat Sie gar nichts bekommen oder aber nicht so schlimm.
Es ist gibt ja auch einige Sachen die erwiesen sind das sich das stillen sehr positiv auf das weitere Leben auswirkt.

Ich würde nie jemanden verurteilen weil er nicht stillt, ich finde es aber schon egoistisch seinem Kind das beste vorzuenthalten was man Ihm geben kann und was die Natur bestimmt hat.
Mit dem rauchen kann man ja auch später wieder anfangen und abnehmen tut man mit dem stillen am schnellsten und am gesündesten und das mit dem weggehen, muß man unbedingt weggehen wenn man ein kleines Baby hat????? Ein Kind zu bekommen heißt auch verzichten, es ändert sich was im Leben und das sollte man auch gerne in Kauf nehmen.
Gruß
Danni

Beitrag von odin1981 28.09.06 - 14:45 Uhr

Also wer wegen einer SS aufhört zu rauchen, und dannach wieder anfängt, ist ein Trottel! Ich selber habe 10 Jahre lang geraucht, kam nie davon los. Ich habe in der SS drastisch reduziert, und in der 25.ssw endlich geschafft aufzuhören. Ok es war vielleicht etwas spät, aber immerhin habe ich es geschafft. Und jetzt bin ich 1 Jahr clean #freu

Wenn ein Baby etwas älter ist, kann man ruhig auch mal abends mal weggehen, und dannach wieder stillen oder so.

Frauen die nicht stillen, weil sie keine Lust drauf haben, sind wirklich selber schuld. Ok jetzt werde ich bestimmt gesteinigt, aber stillen ist wesendlich weniger zeitaufwendig, gibt dem Baby viel Körperkontakt, und kostet nix. Ich würde- wenn ich nochmal ein Baby bekommen würde wieder stillen.

Meine Umgebung sagt schon immer, daß es ja bald genug sei mit dem stillen. Als ich erzählt habe, daß ich den Abendbrei mit Mumi anrühren werde, sagte meine Schwiegermutter ganz entsetzt "iiiih". Echt unverschämt. Also bis 1 1/2 Jahre werde ich das wohl bestimmt auch noch durchziehen ;-)

Gruß Bianca

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