Kind beißt in Kinderkrippe sehr extrem zu - Wunden

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 14:56 Uhr

Hallo zusammen,

ich brauche mal einen Rat von Euch:
Unser Sohn geht in eine Kinderkrippe mit 12 Kindern, die zwischen 4 Monaten und 3 Jahren alt sind. Felix ist 2,5 Jahre alt.
Unter den Kindern, die Ende August neu dazu gekommen sind, ist auch ein 1,5 jähriger Junge, der die anderen Kinder leider häufig beißt. Mir ist klar, dass es nicht ohne Verletzungen ab geht, aber das ist schon etwas extremer. Felix hatte bis jetzt zwei richtige Bißwunden - einmal an der Stirn (man konnte fast die Zähnchen des anderen Kindes zählen und es blutete auch) und einmal am Schulterblatt (Bluterguß mit einem Durchmesser von 2 cm). Da frage ich mich, was passiert, wenn der Junge mal eine Stelle erwischt, wo er gut zubeißen kann (Finger, weiches Gewebe). An der Stirn und dem Schulterblatt kann man ja z.B. eigentlich schlecht zubeißen, aber trotzdem waren die Wunden nicht ohne. Diese Sorgen habe ich heute morgen mit der Krippenleitung besprochen und dabei folgendes erfahren:
- der Junge beißt ca. 3 Mal am Tag andere Kinder (also nicht nur unseren Sohn)
- unser Sohn hat den anderen Jungen nicht gereizt, ihm was weggenommen o.ä. - das heißt, er hat ihm keinen Grund zu einer Abwehr gegeben, und es war auch nicht vorhersehbar und damit verhinderbar

Folgende Methoden wendet die Kinderkrippe bisher an:
- wenn er beißt, werden ihm die Wunden der Kinder deutlich gezeigt und genau darauf hingewiesen, dass das durch den Biß kam, die Kinder deshalb weinen und das weh tut
- der Junge bekommt danach eine Auszeit, was bedeutet, dass er nicht mit den anderen Kindern spielen darf und ihm Hochstuhl sitzen muß

Die Krippenleitung hat auch schon mit den Eltern gesprochen, die können sich das auch nicht erklären. Er ist soweit ich weiß ein Einzelkind. Die Mutter ist Erzieherin und macht auf mich einen sehr vernünftigen und freundlichen Eindruck. Ich habe sie aber noch nicht auf das Beißen angesprochen, da es erst gestern das zweite Mal so extrem war und sich die Gelegenheit noch nicht ergab.

Die Krippenleitung macht sich auch selbst Sorgen, was für Bißwunden entstehen können, wenn er mal ein Körperteil erwischt, in das man "gut beißen" kann. Sie sagen aber auch, dass sie ihn natürlich nicht den ganzen Tag einzeln bespielen und bespaßen können, damit nichts passiert.

Jetzt meine Frage: Fällt Euch noch irgendetwas ein, dass man unternehmen könnte, um den 1,5 jährigen vom Beißen abzubringen? Ich möchte unserem Sohn auch nicht sagen "Geh ihm aus dem Weg und spiel nicht mit ihm". Ich hab ihm nur gesagt "Du darfst L. auf keinen Fall ärgern oder was wegnehmen."

Felix hatte auch mal Momente des Beißens. Zum Glück aber nur mich und die Taktik, ihm danach die "Wunde" (war 1/10 so groß wie Felix's Wunden von dem anderen Kind) zu zeigen und ihm klar zu machen, dass er das war und dass das weh tut.

Sicher ist der Junge noch in der Eingewöhnung, aber gerade im ersten Winter sind die Krippenkinder so oft krank, dass man nicht damit rechnen kann, dass er sich in den nächsten Wochen zu 100% wohl in der Krippe fühlt.

Bin mal gespannt, was Ihr dazu sagt und welche Ratschläge ihr habt.

Katrin

Beitrag von wolkenwesen. 27.09.06 - 15:17 Uhr

Hallo Katrin,

gibt es vielleicht eine für eure Krippe zuständige Kinderpsychologen, die auch mal kommt und die Kinder beobachtet? Dann wäre das vielleicht ein Fall für sie/ihn.
Sonst kann ich dir leider auch nichts raten.

LG Henny

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 15:31 Uhr

Hallo Henry,

danke für den Rat.

Ich werde mir den Tipp merken, falls es die nächsten Wochen keine Besserung gibt.

Katrin

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 15:23 Uhr

also von diesen triple-p-auszeiten halte ich echt gar nichts.
eine bestrafung, bei der eh nichts gelernt wird, außer noch mehr unzufriedenheit.


in unserer kita hatte auch einer oft gebissen.
oft ist der grund, daß sich das kind (noch) nicht richtig äußern kann, nicht gut sprechen zb
oder es sucht eigentlich den kontakt, aber leider auf diesem wege.
statt so ein kind dann völlig ins "aus" zu befördern,
sollte man ihm helfen.

bei uns haben die erzieherinnen ihm immer wieder gezeigt,
wie er kontakt aufnehmen kann.
und die gebissenen wurden "trainiert", ihn verbal abzuweisen, wenn er sie beißen wollte.
denn auch die reaktion von jammernden und weinenden kindern fand er interesasant, wenn er sie auch nur so ärgerte.


jedenfalls beißt er schon lange nicht mehr.

lg
ayshe

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 15:29 Uhr

Danke für den Hinweis.

Zu den Auszeiten kann ich nichts sagen. Habe mich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt.

Mit dem verbal äußern der Gebissenen ist es schwierig, da es ja unvermittelt kommt. Soll schnell wie er zubeißt, können die anderen Kinder nicht reagieren.

Den Tipp mit dem aufzeigen von anderen Kontaktaufnahmemöglichkeiten werde ich weitergeben.

Ins Aus befördert wird der Junge ganz sicher nicht. Wir (Krippenleitung und ich) waren heute morgen beide der Meinung, dass er zur Gruppe dazu gehört und man z.B. den Kindern auf keinen Fall sagen sollte "halt Dich von ihm fern" oder spiel nicht mit ihm.

Das schwierige ist nur, dass die Wunden wirklich schlimm sind. Wie extrem muss man denn zubeißen, dass man es schafft, an der Stirn sämtliche Zahnabdrücke zu hinterlassen und es zum Bluten zu bringen. Dabei ist das "Opfer" (also mein Sohn) der größte und stärkste in der Kinderkrippe. Die haben auch Babys dort. Da wären die Folgen vielleicht noch extremer.

Katrin

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 15:36 Uhr

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Mit dem verbal äußern der Gebissenen ist es schwierig, da es ja unvermittelt kommt. Soll schnell wie er zubeißt, können die anderen Kinder nicht reagieren.
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ja, es geht schnell,
aber die kinder haben bei uns von sich aus eine gewisse distanz gehalten und dann beim näherkommen abgewehrt.
ist traurig, aber sie haben instinktiv gehandelt, alle wußten ja, daß er beißt.
und diekinder hatten angst vor ihm.


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Ins Aus befördert wird der Junge ganz sicher nicht. Wir (Krippenleitung und ich) waren heute morgen beide der Meinung, dass er zur Gruppe dazu gehört und man z.B. den Kindern auf keinen Fall sagen sollte "halt Dich von ihm fern" oder spiel nicht mit ihm.
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naja, aber den stillen stuhl haben sie immer noch - oder?
ich sehe ihn als strafe.
in unserer kita sind auch alle total gegen so etwas.

und wie gesgat, die kinder distanzieren sich wohl eher auch von sich aus ein wenig.
oder passen besser auf, war bei uns so.



ja, solche wunden hatte meine tochter auch einige male.
sieht wirklich schrecklich aus.

lg
ayshe

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 16:05 Uhr

Du hast recht - das Sitzen im Hochstuhl ist auch eine Art der Ausgrenzung. Aber wenn kein Kind mehr mit ihm spielen will, find ich das fast noch schlimmer. Und die anderen Kinder müssen ja auch merken, dass sie "beschützt" werden, sonst kommen sie sich doch auch veräppelt vor. Er beißt sie grundlos und dafür wird sich ausgiebig mit ihm beschäftigt (als solches würden die Kinder ja ein Reden mit dem Jungen zum Aufzeigen anderer Kontaktaufnahmemöglichkeiten interpretieren).

Bis jetzt sahen die Wunden nur schlimm aus. Mir hat halt Angst, was passiert, wenn er mal einen Finger oder Muskelgewebe erwischt...

Katrin

Beitrag von ayshe 27.09.06 - 16:27 Uhr

also in unserer kita haben die kinder schon weiterhin mit ihm gespielt,
aber sie wurden einfach vorsichtiger und skeptischer.

wenn ich meine kleine zb hinbrahcte,
die anderen mädels (auch andere jungen) ankamen, dann urde gleich umarmt und geküßt, spielzeuge angeschleppt...

wenn er aber auf sie zukam, ging sie einen schritt zurück und nahm dann erst etwas skeptisch ds gereichte spielzeug.
also er wurde nicht ausgegrenzt, nur mit größerer vorsicht behandelt.


ich denke, die kinder fühlten sich schon beschützt,
allein durch das zurechtweisen des jungen, ähnlich wie bei euch, wunden zeigen, tränen zeigen usw.
und dann eben auch durch das "verbale training".


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Er beißt sie grundlos und dafür wird sich ausgiebig mit ihm beschäftigt (als solches würden die Kinder ja ein Reden mit dem Jungen zum Aufzeigen anderer Kontaktaufnahmemöglichkeiten interpretieren).
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er hat auch grundlos gebissen, meine tochter auch einmal, während sie schlief.
aber die kinder haben es wohl gar nicht als "besondere beschäftigung" empfunden, das reden mit ihm,
sie haben ja mitgehört und auch verstanden, daß er eigentlich mitspielen will usw.
also sie "wußten" dann eben auch selber, daß eigentlich keine böse absicht dahintersteht.




sicher ist das alles blöd, man macht sich auch sorgen.
und ich war auch immer entsetzt, wenn sie mir mit soclhen malen entgegenkam.


lg
ayshe

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 22:29 Uhr

Hallo Ayshe,

ich hatte heute zufällig beim Abholen die Gelegenheit, mit der Mutter des beißenden Kindes zu sprechen. Sie beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Thema und sucht auch Expertenrat dazu.

Scheinbar ist ein anderer Junge der Gruppe noch extremer betroffen als unser Felix. Ich hoffe, da gab es keine schlimmeren Wunden. Bei dem Gespräch waren natürlich auch unsere Kinder dabei und mir viel auf, dass L. (der beißende Junge) gar nicht so schlecht spricht. Er konnte Auto, rein und solche Wörter extrem deutlich aussprechen. Daraufhin hab ich Ihr von Deinem Ratschlag mit den anderen Kontaktaufnahmemöglichkeiten erzählt. Da er ja vor allem das Wort NEIN beherrscht, was ihm in Situationen, wo ihm was nicht passt, sehr helfen sollte. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Schwierig ist es halt, dass man die Auslöser nicht immer kennt, d.h. ob er sich verteidigt, wehrt, es Eifersucht oder Neid ist oder einfach grundlos. Wobei ich mir letzteres nicht vorstellen kann. Laut Aussage der Mutter war es insbesondere am Anfang so, dass L. den Elefanten von Felix, an dem sein Nuckel hängt, haben wollte. Wobei Felix sein größtes Heiligtum natürlich nicht hergibt. L. hat aber natürlich selber ein Kuscheltier dabei und will zuhause z.B. auch keine Nuckel.

Ist echt schwierig. Mir tut die Mutter sehr leid. Für sie ist das ganze sicher noch schwerer und belastender als für uns.

Katrin

Beitrag von bambolina 27.09.06 - 23:08 Uhr

In der KiTa von Katrin sind auch kleine Babies, wie willst du bei so kleinen trainieren das Kind verbal abzuweisen???

Meiner Freundin ihr Sohn ist 3,5 Jahre und beißt schon eine kleine Ewigkeit. Bevorzugt seinen jüngeren Bruder. Aber auch im KiGa wurden schon einige gebissen, auch mein Sohn (inzwischen 5 Jahre) wurde schon gebissen.
Sprachlich hat er (und hatte noch nie) keine Probleme.

Im KiGa bekam er auch eine Auszeit und mußte auf dem Stuhl sitzen. Bei ihm hat es geholfen und es ist auch besser geworden, obwohl er sich mit seiner Beißerei bei den anderen Kindern selbst ins Abseits befördert hat.
Daheim beißt er immer noch , auch nicht mehr sooft, weil die Eltern (vor allem der Vater) auch konsequenter reagieren.

Ich persönlich finde so eine Auszeit nicht schlecht....

lg bambolina

Beitrag von ayshe 28.09.06 - 11:11 Uhr

##
In der KiTa von Katrin sind auch kleine Babies, wie willst du bei so kleinen trainieren das Kind verbal abzuweisen???
##
ich habe der posterin geantwortet, wo scheinbar keine babys sind.

wenn bei euch babys sind, kannst du meine antwort nicht auf dich beziehen.

Beitrag von bambolina 29.09.06 - 12:30 Uhr

Wo habe ich geschrieben, dass in unserem KiGa kleine Babies sind??? Ausserdem haben wir zum Glück keinen Beißer im KiGa - als was soll ich da bitte auf mich beziehen?

Meine Freundin hat einen Beißer, der in SEINEM KiGa beißt (wo auch keine kleinen Babies sind) und dieser hat auch schon mal meinen Sohn gebissen.

Du hast der Posterin geschrieben die scheinbar keine Babies hat???
na dann schau mal hier - letzter Absatz
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=583810&pid=3759305&bid=4

Beitrag von ayshe 29.09.06 - 12:52 Uhr

na dann hilft doch nur wegsperren oder mund zukleben ;-)

Beitrag von bambolina 30.09.06 - 23:09 Uhr

aber dann mit Uhu-Sekundenkleber #hicks

Beitrag von .claudi. 27.09.06 - 18:34 Uhr

Hallo Katrin!

Das tut mir wirklich leid für deinen Kleinen. Es wurden ja schon paar Tips genannt, ich weiß auch nichts anderes und gehe deswegen gar nicht weiter drauf ein...

Aber ich habe mal gehört, daß wenn Kinder so stark gebissen werden, daß es blutet man zum Arzt gehen soll, da im Mund viele Bakterien sind die dann übertragen werden können. Ich weiß aber nicht, ob man erst gehen soll, wenn es sich entzündet oder ob man gleich geht und ob überhaupt was an der Aussage wahr ist.

Daher würde ich dir raten, ruf mal lieber vorsichtshalber beim Kinderarzt an und erkundige dich, evtl. gibt es ja eine Salbe o.ä. was man auf die Wunde draufschmieren kann, um so eine Entzündung zu verhindern.

Ich drück euch die Daumen, daß die Beißattacken schnell aufhören.

LG Claudia

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 22:21 Uhr

Hallo Claudia,

danke für den Hinweis. Darauf wäre ich nicht gekommen. Ich werde mal unseren Kinderarzt darauf ansprechen.

Katrin

Beitrag von tinalein123 27.09.06 - 20:24 Uhr

Unsere Kinder hatten auch immer mal eine kleine Beißphase, allerdings nie so extrem.

Bei uns hat ein Tipp einer erfahrenen Erzieherin geholfen: Pflaster!

Hört sich jetzt vielleicht sehr unschön an und ist auch wirklich nur der letzte Weg.

Beißt ein Kind, kommt die Ansage, es soll es sein lassen, weil das dem anderen Kind weh tut.
Dann der Vergleich: Hunde die beißen bekommen einen Maulkorb. Kinder die beißen, bekommen ein Pflaster über den Mund!

Wenn das Kind nicht aufhört, kommt das Pflaster wirklich zum Einsatz. Nat. nur für 3 - 5 Minuten, je nach dem, wie doll gebissen wurde. Parallel dazu eine Auszeit und die Erklärung, dass man eben nicht beißt usw... Will das Kind das Pflaster selber abnehmen, wird es gehindert. Und der Beißer muß sich beim gebissenen Kind entschuldigen!

Nat. dürfen die anderen Kinder den Beißer dann grad auch nicht ärgern.

Mein Großer hat 3 Pflaster gebraucht... Heute reicht schon beim Kleinen ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl.

Beitrag von tweety74 27.09.06 - 20:59 Uhr

Na wenn Du für diesen Tipp mal hier nicht gesteinigt wirst... ;-) Finde ihn aber generell gut, muß ich mir merken.
Was macht man mit Kindern die ständig hauen? Darf ich die dann fesseln? #kratz
Meinen Sohn hab ich einmal ordentlich zurückgebissen, er hat´s nie mehr gemacht.

Beitrag von tinalein123 28.09.06 - 09:25 Uhr

Das ich für die Pflastervariante hier durchaus gesteinigt werden kann, ist mir bewußt.
Allerdings kann man hier für fast alles und jedes gesteinigt werden, oder?

Ich hab ja auch nur gesagt, dass es das Universalmittel ist. Und man setzt es ja auch nicht sofort ein. Aber die Kinder wissen, dass es fürs Beißen kommen könnte... allein das schreckt schon ab.
Ein Hund darf auch nicht beißen! Natürlich muß man immer wieder erklären und ablenken und andere Kommunikationswege suchen, die ganze Palette eben.
Das pflaster ist ein Teil der ganzen Palette, eben das letzte.

Dann kommt aber auch wieder ins Spiel, wie aufnahme- und verstehensfähig ein 1,5jähriges Kind ist?

Und ich bin böse, ich weiß, ich hab mein Kind nach Ankündigung mit dem Pflaster sogar fotografiert, als es trotzdem immer wieder gebissen hat! DAS fand er dann erst Recht unangenehm.
Aber die Beißerei war danach durch und er hat den Kleinen immer erzählt, sie sollen nicht beißen, dann kommt Mama mit dem Pflaster.

Schaut er sich jetzt das Foto an, ist es ihm richtig peinlich.


Zurückbeißen, das hab ich widerum nicht fertig gebracht.

Beitrag von ayshe 28.09.06 - 11:13 Uhr

ich finde, reine demütigung ist nun wirklich keine tiefsinnige lösung, höchstens eine oberflächlich praktische.

Beitrag von tinalein123 28.09.06 - 16:56 Uhr

Zurückbeißen wäre GEWALT, oder?

Ich habe mehrfach betont, dass es nicht die einzige Maßnahme war, sondern eine von vielen in Kombination! Also immer wieder Erklärungen, Ablenkungen usw...

Beitrag von katrinm77 27.09.06 - 22:21 Uhr

Hallo Tina,

danke, dass Du so offen Deine Erfahrungen schilderst. Ich bin bezüglich dieser Methode sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich die Pflaster zu extrem und denke auch nicht, dass sie bei einem 1,5 jährigen wirklich Wirkung zeigen. Aber auf der anderen Seite habe ich echt Angst vor folgenschweren Bißwunden. Wie es aussieht gibt es noch einen Jungen, der noch extremer betroffen ist als unser Felix.

Ich hatte heute auch die Gelegenheit mit der Mutter des beißenden Jungen zu sprechen und sie ist auch sehr betroffen und ratlos. Ihr tut das unendlich leid und sie versucht auch so viel wie möglich an Infos zu möglichen Umgangsweisen damit zu finden. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Der Junge an sich ist ein total süßer und normaler Kerl, aber woher er das Beißen hat, kann sich keiner erklären.

Die Idee mit den Pflastern werd ich erstmal nicht weitergeben. So verzweifelt bin ich noch nicht. ;-)

Trotzdem Danke!!!

Katrin