Baby im Schlafzimmer oder im eigenen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von royalines 27.09.06 - 16:09 Uhr

Ihr Lieben,

eine Freundin (selbst Mutter) von mir macht mich ganz kirre, weil sie meint, Neugeborene müssten unbedingt bei den Eltern im Zimmer schlafen. Schließlich gäbe es den plötzlichen Kindstod und man könne nur mitkriegen, dass die Atmung vielleicht ausgesetzt hat, wenn das Kleine im elterlichen Schlafzimmer schläft. Wir wollen das aber nicht, wollen von Anfang, dass es klar ist "das ist deins" und "das ist unseres". Sie findet das unverantwortlich. Was meint Ihr??

Ines (33. SSW)

Beitrag von suri76 27.09.06 - 16:10 Uhr

ich denke, ihr könnt das kind durchaus im eigenen zimmer schlafen lassen.

leider gottes merkt man die gefahr ja auch im eigenen zimmer nicht, denn man schläft ja.....

ich denke, wartet ab, wie das kleine ist. wenn es ruhig und gut schläft, dann doch wirklich ohne sorge im eigenen zimmer.
( möchet wir auch testen, haben aber einen stubenwagen, falls es doch in unserem zimmer die anfänge verbringen soll )

also, lasst euch nicht reinreden!!!!

lg: suri ( 26.ssw )

Beitrag von simone_2403 27.09.06 - 16:13 Uhr

Hallo

Unverantwortlich würd ich das nicht nennen,aber ehr unpraktisch und du wirst deine MEinung sicher noch ändern,wenn dein kleines da ist ;-)

Es ist dabei völlig wurscht,ob du stillst oder Fläschchen gibts,es ist nun mal einfacher das Baby schnell zu versorgen wenn es bei dir ist.Manchmal weint es aus heiterem Himmel,Mama rennt ins KiZi,Baby hat gespuckt,Mama rennt ins KiZi usw usf...Du wirst sehr schnell merken wie wertvoll Nachtruhe ist ;-)

Ich werde es Handhaben wie bei den anderen 4 auch.Die waren so lang bei uns im Schlafzimmer,bis sie durchschliefen manchmal sogar noch länger.

lg

Beitrag von didde 27.09.06 - 16:14 Uhr

Hallo,
als erstes sage ich mal,dass es jeder selber entscheiden muss,was richtig ist und was nicht!
Wir werden unser Zwerg nur die ersten Wochen / Monate bei uns lassen,dann kommt es später ins eigene Kizi.
Da denke ich kann man auch keinem reinreden,oder ein kleines schlechtes Gewissen machen :-(

Mache wie du es für richrig hälst.

Jana + Wurm

Beitrag von magnoona 27.09.06 - 16:14 Uhr

ich bin mir noch unsicher, aber eigentlich möchte ich es auch versuchen, daß das Kind von Anfang an in seinem Zimmer und Bett schläft. Vielleicht ist es auch eine Wunschvorstellung und läßt sich schwer realisieren, aber versucht wird es.
Laß Dir nicht allzu viel reinreden, ganze Generationen an Kindern sind in ihren Zimmern groß geworden, es gibt einfach immer Meinungen, die eine Zeit lang "in" sind. Vielleicht sagt man in 3 Jahren, ein Kind braucht sein Zimmer, um seine Persönlichkeit entfalten zu können. Ihr müßt einfach dahinter stehen:-)

Beitrag von keimchen 27.09.06 - 16:15 Uhr

Hallo...

ich sag mal so: wenn die Atmung vom Baby aussetzt, dann bekommt man das auch nicht zwangsläufi mit, wenn das Baby im Elternschlafzimmer schläft.... und weiter denk ich da jetzt nicht dran... Horror#schock#heul
Aber unser Zwerg wird trotzdem bei uns schlafen die ersten Monate. Stell dir mal vor, du bist ein Baby, 9 Monate lang warst du bei Mama im Bauch, hattest deine gewohnte "Geräuschkulisse" (Herzschlag usw), und auf einmal wirst du abends in ein Bett gepackt, und allein gelassen... wie würdest du dich fühlen?
Ich könnt das meinem Muckelchen nicht antun... im Elternschlafzimmer haben die Kleinen zumindest noch die Geräusche vom Atmen der Eltern, das Bett knarrt ab und an, Baby merkt: ich bin nicht alleine... das ist für mich der Grund, den Kleinen vorerst mal bei meinem Schatz und mir einzuquartieren.
Und "Deines und Meines"? Das wird dein Baby wohl herzlich wenig interessieren, wem welches Zimmer gehört ;-)

Ich will jetzt nicht sagen, es wäre "unverantwortlich", wenn euer Baby gleich im eigenen Zimmer schläft... das müsst ihr selbst wissen. Aber ich könnt's nicht...

LG Susi mit #sonne Leon inside (ET-20#huepf)

Beitrag von mrs.s 27.09.06 - 22:04 Uhr

Seh ich ggaaaannnnzz genauso;-)

LGNicole & Leni 15 Monate

Beitrag von silvercher 27.09.06 - 16:24 Uhr

Huhu,

lass dich nicht bekloppt machen denn auch wenn es hart klingt wenn das #baby am plötzlichen Kindstod stirbt dann auch im beisein der Eltern im Schlafzimmer denn Gott bestimmt dieses ja dann schon vor. Niklas wird auch im eigenem Zimmer, im eigeenem Bettchen schlafen. Wir werden uns an "Vorschriften" halten die ja gegeben werden damit ein plötzlicher Kindstod nicht passiert, mehr können wir auch nicht tun.

Eine wunderschöne Restschwangerschaft !!!

LG Julia + #baby Boy Niklas Devin inside 40+1 SSW ET+1 #schmoll #schwitz #cool

Beitrag von sunlight1811 27.09.06 - 16:26 Uhr

Hallo,

Genau die selbe Frage hab ich vor einer Weile auch gestellt.
Aber eigentlich ist das Eure Entscheidung und das haben mir damals auch alle gesagt.

Ich hab jetzt ein normales Bettchen im Kinderzimmer und hab mir ein Beistellbett gekauft. Ich werde das Baby schätzungsweise ein halbes Jahr bei uns schlafen lassen und dann möchte ich es ins eigene Zimmer legen.

Ich habe meine Hebamme diesbezüglich gefragt und sie meinte, es sei besser, wenn das Baby das ganze erste Jahr bei den Eltern schläft, eben wegen dem Kindstot. Aber wenn es nach dem ginge, dann könnte man sich diese Matte kaufen, wo die Herztöne verfolgt werden (sorry mir fällt gerade der Name nicht ein) und dann ist das im Prinzip ja noch sicherer. Ich stell mir das vielleicht irgendwie komisch vor, aber wenn man schläft und das Kind aufhört zu atmen, wie soll man das den mitbekommen? Ich weis ja nicht, ob das Baby dann nach Luft holt oder einfach aufhört zu atmen.

Liebe Grüße
Anna (32 SSW)

Beitrag von eimada 27.09.06 - 16:35 Uhr

Hallo Ines,
unser erstes Kind wird im Oktober drei. Er war von Anfang an in seinem Zimmer und es gab nie Probleme! Sicherlich haben wir mit ihm da auch Glück gehabt, aber ich würde es immer wieder so ausprobieren (bin jetzt SSW 18+3). Wir hatten immer das Baby-Phone an und für ihn hat das gereicht. Auch heute noch geht er gerne in sein Bett und hat nie gewünscht, bei uns zu schlafen. Klar habe ich am Anfang auch gedacht, dass das arme, kleine Würmchen so ganz alleine da schlafen muss... Aber für uns hat es sich bewährt. Er hat gelernt alleine einzuschlafen und kann auch nachst mal wach werden, ohne dass er "Panik" schiebt.
Mach es so, wie du denkst und mach dich vom Gedanken des plötzlichen Kindstodes frei. Meine Hebamme sagte damals, dass der Grund dafür im Kind selbst liegt. Wenn es passieren soll, dann kann es auch passieren, während du schläfst oder während des Mittagsschlafs, wenn du gerade die Wohnung putzt. Es ist schrecklich, aber man muss den Gedanken daran wegschieben.
Gruß, Sybille

Beitrag von emeliza 27.09.06 - 16:46 Uhr

Hallo Ines,

ich denke, das ist prinizipiell Einstellungssache. Ich kann Dir kurz erzählen, wie das bei uns gelaufen ist. Emeliza war ein Frühchen, wir konnten sie aber mit ca. 2 Wochen schon mit nach hause nehmen. Zuerst hatten wir sie im Stubenwagen im Schlafzimmer. Das war zwar nachts zum stillen (was allerdings nur ein paar Wochen klappte) ganz praktisch, aber die Kleine hat im Schlaf "gesprochen". Das hat uns total kirre gemacht. Wir waren ständig wach - und Madam hat geschlafen. Außerdem gefiel ihr die Enge in dem Stubenwagen überhaupt nicht (lt. Hebi sollte sie sich ja gerade so beengt toll fühlen). Als sie knapp 6 Wochen alt war, haben wir sie ausquatiert. Von dem Zeitpunkt an hat sie durchgeschlafen (allerdings konnte ich da schon nicht mehr stillen und sie bekam die Flasche). Das war für uns alle besser. Ihr gefiel das Bettchen von Anfang an gut. Ich bin froh, dass es so gelaufen ist und werde das mit dem 2. Baby auch so machen. Zumindest bei uns war das für alle entspannter. Viele finden es ja toll ihr Kind ewig lange mit im Schlafzimmer zu haben, aber mir geht es da ähnlich wie Dir, ich brauche ein wenig Freiraum. Unser Kinderzimmer ist auch direkt nebenan, wenn was ist, höre ich sie auch so. Ich glaube übrigens nicht, dass man den plötzlichen Kindstod dadurch verhindern kann, das man im gleichen Zimmer schläft. Wie soll man denn was hören, was keine Geräusche macht? Ich denke jeder sollte es so handhaben, wie er sich am wohlsten fühlt. Emeliza ist jetzt 7 Monate und alle beneiden mich, dass sie 12 - 13 Stunde nachts durchschläft (dafür ist sie tagsüber ein Wirbelwind).

LG und Du wirst das schon richtig machen, Sandra

Beitrag von pearl83 27.09.06 - 16:53 Uhr

Hallo Ines,

also, ich bin auch dafür die kleinen von Anfang an im eignem Zimmer schlafen zu lassen.
Wir haben es auch gemacht.
Gut, die ersten 2 Nächte hatten wir ihn noch in unserem Bett, aber bei jedem Mucks den er gemacht hat, oder bei jeder Bewegung waren wir sofort wach.
Wenn wir uns bewegt haben, oder noch geredet haben wurde unser kleiner wach.
Wir haben ihn dann ab dem 3. Tag in sein Bettchen gelegt.
Zuerst ist er super oft wach gewurden.
Meine Hebi hat uns dann den Tip gegeben, das Stillkissen mit in sein Bett zu legen, damit er nicht so viel Platz hat und es enger und kuscheliger für ihn ist.
Von da an hat er wunderbar geschlafen.
Nach ca. 3-4 Wochen haben wir das Stillkissen wieder heraus genommen, da er sich schon so viel bewegt hat.
Seid dem er aber in seinem eigenem Bett schläft, schläft er auch länger.
Jetzt (mit 7,5 Wochen) schläft er eigentlich jede Nacht ca. 10 Std. am Stück DURCH !!!
Es ist für ihn besser und auch für uns.

Zum Thema Kindstod.... wir können nur das Angel-Care empfehlen.
Wir haben es seid Anfang an und es ist so viel beruhigender!

Unsrem kleinen hat es absolut nicht geschadet in seinem eigenem Zimmer zu schlafen.
Fotos von unserem süßen sind auf unserer HP (über die Vk zu erreichen)

Liebe Grüße

Irina mit Jean-Luca

Beitrag von katalin 27.09.06 - 19:48 Uhr

Ich finde es schade, dass in Deutschland die Babys immer sofort auf Selbständigkeit getrimmt werden. Das Baby hat in seinem eigenen Bett im eigenen Zimmer zu schlafen - das ist quasi ein allgemein anerkannter Grundsatz!
Ich konnte es gar nicht übers Herz bringen, mein süßes, bedürftiges Baby auszuquartieren, nachdem es 9 Monate lang so geborgen war. Er brauchte so viel Nähe und Kuscheleinheiten und ich bin ganz ehrlich: auch ich habe es total genossen, ihn ganz eng bei mir zu haben!! Die Babys werden von ganz alleine so schnell groß, da muss man ihnen nichts eigentlich total Unnatürliches aufdrängen (Babys sind Traglinge und Nesthocker). Mein Kleiner ist jetzt 5,5 Monate alt und schläft seit 2 Wochen im eigenen Zimmer - ganz ohne Probleme und Tamtam, nachdem er vorher meine ganze Nähe bekommen hat!
Will nur mal zum Nachdenken anregen, warum ist "Selbständigkeit" bei uns das höchste, erstrebenswerteste Gut? Werde das nie kapieren... da haben die Naturvölker uns einiges voraus!!
LG, Katalin

Beitrag von die.kleine.hexe 27.09.06 - 20:25 Uhr

hallo,

meine kleine ist jetzt 16 monate alt und schläft immernoch bei mir im schlafzimmer - in ihrem eigenen bett.
ich habe sie dann nachts auch zu mir gehlot - am anfang zum stillen und dann einfach nur so zum schlafen, wenn sie unruhig war. genau ab ihrem 1. geburtstag will sie garnicht mehr zu mir ins bett und schläft lieber im gitterbett.
ich bin natürlich bei jedem kleinem mucks wach, aber das stört mich nicht !

ich finde es auch viel schöner die kleine bei mir im zimmer zu haben...........ich hätte auch garkein platz für ein eigenes zimmer - das wird schon von ihrem großen bruder bewohnt :-p

ich denke, wenn sie 3 ist und in den kindergarten kommt müssen wir an einen umzug denken #kratz

lg,
hexe

Beitrag von stini1982 27.09.06 - 21:12 Uhr

Hallo!

Wenn das Baby im Elternschlafzimmer schläft,dann geht es nicht darum das man ja auch nix merkt wenn man schläft!!!
Es geht darum das dich dein Baby atmen hört und somit selbst zum atmen angeregt wird.

Also mein Kleiner wird im Elternschlafzimmer schlafen bis er ein Jahr ist allerdings im eigenen Bett (so haben wir es beim ersten auch gemacht).

Es wird einem halt im Krankenhaus geraten das das Baby im Esz schläft,aber wie du das machst mußt du für dich entscheiden.

#herzlich stini 35Ssw

Beitrag von schnuetchen1301 27.09.06 - 21:23 Uhr

Hallo Ines,
das müssen Du und Dein Mann selber entscheiden. Ob die Atmung aussetzt oder nicht, das bekommst Du auch nicht unbedingt im Schlafzimmer mit. Aber aus unserer kinderärztlichen Sicht raten wir dazu, dass das Baby bei den Eltern im Zimmer schläft ABER in seinem EIGENEN Bett. Es gibt eindeutige Daten dazu, dass das Risiko des plötzlichen Kindstodes damit reduziert wird. Scheinbar setzt die Atmung weniger häufig aus, wenn das Kind die Atemgeräusche der Eltern wahrnimmt. Aufgrund der Gefahr der Überwärmung im Elternbett aber unbedingt eigenes Bettchen. Weitere Schutzfaktoren sind: unbedingt Rauchen vermeiden, Schlafzimmer eher kühl halten, Rückenlage (auf jeden Fall Bauchlage vermeiden), keine Bettdecke (sondern Schlafsack), möglichst kein Nestchen und nicht zu viele Kuscheltiere ins Bett, möglichst stillen. Aus diesem Grunde (und auch weils praktischer war) haben unsere beiden und wird auch das Dritte im ersten Jahr bei uns schlafen, allerdings haben wir alle zum 1. Geburtstag rausgeschmissen. Ging auch ohne Probleme, wir hatten sogar das Gefühl, die haben ab da auch wieder ruhiger geschlafen, da sie gegen Ende des Jahres doch durch uns auch eher unruhiger gewesen sind.
Das war meine Stellungnahme als Kinderärztin, entscheiden müsst aber Ihr als Eltern.
LG Schnuetchen.

Beitrag von mrs.s 27.09.06 - 22:03 Uhr

Hallo Ines,

nun ,ich für meinen Teil fand es immer ganz schön Leni im Schlafzimmer zu haben.
Auch weil sie ja wirklich noch oft wach werden wenn sie gerade erst ein Paar Tage alt sind und man dann immerraus muss.
Ich glaub es ist für die Kleinen doch auch ganz schön, wenn Mami und Papa in der Nähe sind und sie nicht alleine schlafen#gruebel
"Mein" und "Dein" ist den #schreidoch echt egal, das lernen sie auch so.
Vielleicht wenigsten die ersten sechs Wochen bei euch#schein
Die Umquartierung bei Leni war übrigens kein Problem.
Es wird in der Tat in allen Ratgebern empfohlen, die Kleinen im Elternschlafzimmer schlafen zulassen, da hat deine Freundin schon recht.

LG Nicole & Leni 15 Monate