Wenn Kopf fest im Becken, kann sich das Kind dann nochmal drehen?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von lenia 27.09.06 - 18:08 Uhr

hi #liebdrueck

hab eben schon im ss-forum gefragt, aber leider keine antwort bekommen... vielleicht weiß ja hier jemand bescheid?!

bin 39.SSW und letzte woche stellte die ärztin ja fest, dass der kopf fest im becken liegt... soweit schön und gut

HEUTE aber spüre ich die tritte nicht wie sonst immer auf der rechten seite unterhalb des rippenbogens, sondern auf der linken... geht das denn überhaupt?!

hab nun nämlich bammel, dass er jetzt doch nicht mehr fest im becken liegt (geht DAS denn überhaupt, wenn er einmal fest dringelegen hat?!) und ich mich im falle eines blasensprungs falsch verhalte

bin dadurch nun etwas beunruhigt...

lg leni (ET-10)

Beitrag von stehvieh 27.09.06 - 18:32 Uhr

Hallo!

Also: Meine zweite Tochter hat erst schon fest im Becken gelegen mit dem Kopf und sich dann plötzlich noch in Beckenendlage gedreht #schock, aber - das war schon in der 30. Woche #;-). Glaube wirklich kaum, dass das in der 39. Woche noch geht, da ist das Kind ja schon viel größer und hat kaum noch Platz. Aber auf dem Kopf rotieren kann es noch, also die Beine von der linken auf die rechte Seite bringen geht bis zum Schluss. Muss auch gehen, denn unter der Geburt muss es sich drehen, um durch das Becken zu kommen. #;-)

LG
Steffi

Beitrag von teufelinchen72 27.09.06 - 19:17 Uhr

Hallöchen,

also ich glaube kaum, dass Dein Krümel noch Platz hat, sich zu drehen geschweige denn, wenn der Kopf schon fest im Becken steht.
Er kann sich vielleicht noch um seine eigene Achse kullern, daher lassen sich vielleicht die Tritte auf der anderen Seite erklären.

100% Sicher bin ich mir zwar nicht, aber zu 99,9% ;o))

LG,
Wiebke

Beitrag von willow19 27.09.06 - 19:17 Uhr

Normal passiert da dann nichts mehr. Könnte höchstens sein, dass sich Dein Kind mit dem Gesicht in die falsche Richtung dreht und ein sogenannter Sternengucker wird, aber das ist auch kein Grund zur Panik. (hab 2 Sternenguckerkinder) #freu

Liebe Grüße

Beitrag von barbarella1971 27.09.06 - 23:05 Uhr

Hallo,
ich hab auch ein Sternguckerle. Aber diese Lage ergibt sich erst gegen Ende der Geburt beim Drehen durch den Geburtskanal. Zu Beginn der Geburt stellt sich das Köpfchen entweder mit der Nase nach links oder rechts ins Becken ein. Eine Seite ist dabei häufiger, weil die Leber auf der anderen so viel raum einnimmt. Erst auf halbem Weg drehen Sterngucker die Nase nach vorn.

Liebe Grüsse, Barbara

P.S: hatten Deine Kinder eine spezielle Kopfform? Bei meiner Tochter wurde vermutet, dass sie falsch kam, weil sie so eine kugelrunde Kopfform hatte, ohne Spitze am Hinterhaupt, und ihr daher der lenkende Punkt fehlte. Sie kam zusätzlich noch Stirn voran statt Hinterkopf voran.

Beitrag von willow19 28.09.06 - 01:43 Uhr

Also beim Kleinen war vorher schon klar, dass er ein Sternengucker wird, konnte man beim US sehr gut sehen. *lol*

Nein, die 2 hatten keine besondere Kopfform. Bei mir liegen die Vermutungen nahe, dass irgendetwas in meinem Becken stört, dass sich die Baby's einfach so drehen müssen. Hab das aber weiter noch nicht untersuchen lassen.
Unser Kleiner steckte vermutlich auch deshalb recht fest, weil er meinte, er müsse seinen Arm auch gleichzeitig mit seinen Kopf "durchbringen". Hattest Du dann auch eine Saugglocken- oder Zangengeburt?

Liebe Grüße

Beitrag von barbarella1971 28.09.06 - 21:45 Uhr

leider das volle Programm: Dammschnitt, Saugglocke viermal angesetzt und immer wieder abgeflutscht, 2 Züge mit der Zange, danach schwere Blutungen und Curettage mit Vollnarkose. Voll Sch***

Wie wars bei Deinen beiden? Und hattest Du hinterher das Gefühl, dass sie irgendwie unter der Geburt gelitten haben? Nuria war voll das Schreibaby, total überreizt und konnte kaum den Schlaf finden. Das erste halbe Jahr echt anstrengend und ein armes Kind. Ab da ein Sonnenschein ohnegleichen, aber weiterhin mit Schlafproblemen. Mit 1 Jahr dann absolut problemlos und easy.
Liebe Grüsse, Barbara

Beitrag von mrslucie 27.09.06 - 20:24 Uhr

Hallo,
ja, geht, meine Kleine hat sich während der Geburt noch gedreht. Musste während der Wehen auf allen Vieren rumhocken (PDA sei Dank...), und schwupps, hat sie sich gedreht. Die Ärztin meinte auch, dass das immer geht, also zehn Tage vorher, währenddessen, etc.
War auch gut so, denn so gings ganz reibungslos.
Liebe Grüße und alles Gute!
Katrin

Beitrag von lenia 27.09.06 - 21:27 Uhr

danke schonmal für die antworten #freu

aber wenn er sich um die eigene achse gedreht hat, bedeutet das dann, dass er nicht mehr fest im becken liegt?! oder verstehe ich das "fest im becken liegen falsch"? ...

kann er sich also noch um die eigene achse drehen, wenn der kopf fest im becken liegt und liegt dann immernoch fest im becken?! #kratz

.... meine FÄ meinte damals, dass wenn er einmal fest im becken liegt, er nicht mehr "rausrutschen" kann...

lg leni (ET-10)

Beitrag von stehvieh 27.09.06 - 22:01 Uhr

Hallo!

Nein, wenn er um die eigene Längsachse rotiert, springt der Kopf dadurch nicht mehr aus dem Becken hoch. Keine Angst!

LG
Steffi