HILFE! Deutsche Bürokratie!

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von pusel_wusel 27.09.06 - 19:45 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich bin mit meinem Freund nicht verheiratet und haben es erstmal auch nicht vor bis das Kind da ist.
Welche Formulare müssen im Vorfeld ausgefüllt werden bzw muss er das Kind adoptieren um Sorgerechtsanspruch zu haben, obwohl er der Vater ist? Das Kind soll allerdings sowieso seinen Nachnamen bekommen!
Ich blicke da absolut nicht durch und wäre euch sehr dankbar wenn ihr es mir erklären könnt!

Lieben Dank und alles Gute euch Kugelbäuchen!
Kathrin

Beitrag von emelie.ylva 27.09.06 - 19:48 Uhr

öhm normal muß er nur die vaterschaftsanerkennung machen!!#gruebel

Beitrag von steffiiii 27.09.06 - 19:49 Uhr

Hm also ich arbeite beim Amt und soweit ich weiß,muss er beim Standesamt also nach der Geburt nur die Vaterschaft anerkennen und somit ist er dann gesetzlich der Vater.Vom "im Vorfeld" weiß ich nichts.
Gruß von Steffi + #ei (9.ssw)

Beitrag von xxnadinexx25 27.09.06 - 19:49 Uhr

hi,

nein er muss das kind natürlich nicht adoptieren, er ist ja der vater!
ihr müsst zum jugendamt und eine vaterschaftsanerkennung machen, und wenn ihr es wollt das gemeinsame sorgerecht.das erklärt die euch beim jugendamt aber dann noch genauer.

hoffe ich konnte ein wenig helfen.

lg nadine ks 25.10

Beitrag von aggro 27.09.06 - 19:51 Uhr

hi


wir waren gerade letze woche beim jugenamt und er hat die vaterschaft anerkannt und dann haben wir das gemeinsame sorgerecht beantragt... für beides gab es eine urkunde... den nachnamen meines partners bekommt es auch.. das gibst du dann einfach im krankenhaus mit an, wenn sie fragen wie das kleine heißen soll....


liebe grüße katrin 37 ssw

Beitrag von courtney13 27.09.06 - 19:59 Uhr

Sorry, dass ich mich das so einmische, aber hätt da grad auch mal ne Frage an dich!!!

Hättest du auch zum Jugendamt gemusst, wenn du gewollt hättest, dass das Kind nicht den Namen vom Vater bekommt???

Und muss man das im Voraus machen oder kann man das auch im Nachhinein machen?????

Danke

Courtney (23+3)

Beitrag von aggro 27.09.06 - 20:05 Uhr

ja... das mit dem namen war eigentlich gar nicht so die sache, wie ich das verstanden habe gebe ich das nach der geburt einfach an, wie den vornamen eben...

für den rest mussten wir aufs jugendamt.. also bei uns ist das so... zumindest für das sorgerecht, was wir ja gemeinsam haben wollten, die vaterschaftsanerkennung kann man in manchen städten auch auf dem standesamt machen, einfach mal nachfragen....

mmhh... also wir haben es vor der geburt gemacht, da nach der geburt eh schon so viel papierklram zu erledigen ist und für den nachnamen brauchten wir ja zumindest schon mal die vaterschaftsanerkennung und haben das gleich vermerkt auf dem jugendamt das das kind den namen meines partners bekommen soll...


mmmmhh.. hoffe du blickst da durch... ansonsten frag einfach#freu

Beitrag von pusel_wusel 27.09.06 - 19:52 Uhr

Danke,
habt mir schon sehr geholfen!!!

Kathrin#freu

Beitrag von waldfee99 27.09.06 - 19:58 Uhr

ABer es ist zu beachten, dass die Anerkennung dann nur mit einem Urteils des Familiengerichts wieder rückgängig gemacht werden kann.
Das heißt die Einräuming ist leichter als die Rückgängigmachung. Die Vaterschaft umfasst nur Unterhalts- und Erbansprüche.


Nur am Rande erwähnt. Nicht zum Panik verbreiten, ich habe meinem damaligen Lebensfgefährten (jetziger Ehemann) auch beides eingeräumt und niemals bereut.

Gruß



Beitrag von ninniya 27.09.06 - 19:56 Uhr

Ich würde die Vaterschaftsanerkennung auf jeden Fall rechtzeitig vor der Geburt machen:

1. Musst Du das so machen, wenn das Kind seinen Nachnamen tragen soll und

2. ...aber vielleicht noch viel wichtiger: Wenn mit Eurem Kind irgendetwas unter der Geburt sein sollte und Du bist nicht in der Lage, eine Entscheidung über die weitere Behandlung zu treffen, kann er nur so entscheiden, was getan werden darf oder auch nicht. Ansonsten hätte er die selbe Stellung zum Kind, wie jeder andere x-beliebige Mensch.

LG NinniYa (40.SSW)

Beitrag von emmalilly07 27.09.06 - 20:14 Uhr

Hallo,
du brauchst nur beim Jugendamt deiner Stadt anrufen, die erklären dir dann, welche Unterlagen Ihr alle vorlegen müsst. Vaterschaftsanerkennung und geteiltes Sorgerecht beantragen geht bereits vor der Geburt. Nur die Vaterschaftsanerkennung kannst du auch beim Standesamt deines Wohnortes beantragen. Wir sind auch nicht verheiratet und haben das schon vor der Geburt beantragt. Mir geht es mit dem Gedanken besser, auch wenn es höchst unwahrscheinlich ist, aber mir könnte als Mutter ja auch was passieren. Und ohne Vaterschaftsanerkennung ist in unserem Bürokratendeutschland dann ja alles so kompliziert.
Gruß Meike