Traurig

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von kreta_2006 27.09.06 - 23:08 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bin grad so unglaublich traurig. Mein Freund und ich sind seit fast neun Jahren (Wochenendbeziehung) zusammmen und zur Zeit ist es so schlimm zwischen uns. Wir streiten uns nur noch und wir verstehen uns einfach nicht mehr. Ich weiß nicht was los ist und was wir noch machen können. In der letzten Zeit habe ich immer versucht mit ihm zu reden, aber er wollte nie. Jetzt scheint es schon fast zu spät zu sein.
Ich habe auch schon über Trennung nachgedacht, aber ich finde denn Gedanken schrecklich ohne ihn sein zu müssen, plötzlich alleine zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nicht mehr bei mir ist. Aber so wie es jetzt ist kann es nicht weitergehen, irgendwann ist dann die Liebe durch die Streiteren weg. Ich bin auch so schrecklich eifersüchtig geworden und vermutete immer gleich eine andere dahinter. Mich macht die ganze Situation total fertig und es fällt mir schwer mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.
Danke fürs zuhören.
J#danke

Beitrag von aw1000 27.09.06 - 23:16 Uhr

steckt hinter der angst vor einer trennung vielleicht nur angst, vor einem neuanfang? oder angst, keinen mehr zu finden?

wenn eine beziehung zur gewohnheit wird, ist das besser, neu anzufangen.

Beitrag von tw.angel 28.09.06 - 20:54 Uhr

Hi, Kreta :-)

Ich denke auch, daß man sich nur nicht vorstellen kann, allein zu sein, weil man es so gewohnt ist. Es ist auch immer nur die Anfangszeit, die schwer ist.

Du mußt Dich selber fragen, ob Du lieber gewisse Dinge tolerierst, falls man sie nicht ändern kann, oder dann lieber alleine bist.

Ich denke mir auch oft, da es fast in jeder Beziehung nach den Jahren was am Partner auszusetzen gibt, daß man selbst eigentlich nur noch die Fehler, die unschönen Sachen sieht. Ist mir selber auch schon aufgefallen, daß ich mich mehr über Dinge an meinem Partner aufrege, als mich über etwas freue. Weil eben viel so alltäglich geworden ist.
Kleines Beispiel:
Meiner sagt sehr oft, daß er mich liebt, ist ein lieber Vater und kauft mir auch immer mal was Schönes, wenn ich ihn anzwinkere ("das würd mich aber gut gefallen ;-)"
Das sind Dinge, die man mit der Zeit oft nicht mehr zu schätzen weiß, am Anfang hat man sich noch sehr drüber gefreut. Deswegen denkt man wohl automatisch, daß die schlechten Zeiten überwiegen.

Setzt Euch mal zusammen und sprecht offen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, daß es immer wieder hilft, sich die Wahrheit zu sagen ;-)

Liebe Grüße und #klee
angel