Schmerzen und Probleme beim Anlegen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von anne2009 28.09.06 - 08:53 Uhr

Hallo,

ich bin seit dem 23.9. Mami und stille meine kleine Maus.#freu

Soweit geht das auch gut. Hab auch viel Milch etc.

Jetzt mein Problem. Hab immer wieder Schwierigkeiten sie anzulegen. Sie kriegt die Brustwarze nicht zufassen(Brust ist auch oft sehr voll und daher straff). Wenns dann mehrere Versuche dauert, fängt auch meine Brustwarze wieder an höllisch weh zu tun. #heul

Die eine ist auch wieder nen Stück engerissen. Schmier schon immer nach dem Stillen PureLan 100 von medela drauf. Das hilft bissl.


Sie "schnallst" auch manchmal beim Trinken. Da rutscht die eigentlich gut sitzende Warze nen stück raus und dann saugt sie aber weiter. Das tut dann natürlich auch höllisch weh.:-[ Meine Hebi meinte, dass die Schmerzen daher kommen, wenn die Warze zwischen den Kiefer kommt.

Kann man da irgendwas machen. Hat jemand paar Tipps?

Wär ganz lieb. Bin langsam am verzweifeln.

LG + schonmal #danke

Anne + Clara, die noch schläft, aber langsam sicher wieder hungrig wird...

Beitrag von ann75 28.09.06 - 09:12 Uhr

Hallo Anne,

ich habe gestern weiter unten schon auf den Thread: "Anlegen trotz blutiger Brustwarzen" geantwortet, dass bei mir übergangsweise ein Stillhütchen geholfen hat. Ich bin aber nicht sicher, ob das das Problem deines Babys mit dem Ansaugen löst. Es tut zwar etwas weniger weh, aber ich denke, das Ansaugen ist mit dem Hütchen noch schwieriger, denn das Baby muss sozusagen die Warze durch das Hütchen hindurch nach oben ansaugen (normal endet das Hütchen ein ganzes Stück über der Warze und das Baby muss also die Spitze erstmal soweit ansaugen, dass sie bis oben hin reicht und dann die Milch kommen kann). Vielleicht probierst du es mal? Du stehst ja noch am Anfang, meine Maus kam am 08.09. und jetzt fängt es langsam an, nicht mehr weh zu tun... ist aber bei jedem anders.
Das Schnalzen kenne ich auch, da kann man glaube ich nur das Kind lösen und neu anlegen. Meine schnappt auch immer so schnell zu, dass es kaum möglich ist, zu korrigieren. Kopf hoch und viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir, es lohnt sich!
grüße von auch Anne!

Beitrag von mali2505 28.09.06 - 09:19 Uhr

Hallo Anne,

erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu deiner kleinen Maus! Es gibt doch nichts was einen glücklicher machen könnte, als eine Mama zu werden bzw. zu sein, oder?

Also zunächst einmal kann ich dir nur sagen - halte durch und beiß die Zähne zusammen. Ich habe "damals" (meine Süße ist mittlerweile 4 Monate alt) schon Panik geschoben, als sie nur angefangen hat wach zu werden, weil ich dann wusste gleich gehts wieder an die Brust. Ich bin ein heller und somit empfindlicherer Typ und die sind eh einmal mehr gebeutelt.

Mir hat damals Folgendes geholfen:

- kurz vor dem Anlegen schon mal etwas die Milch herausstreichen (dann muss die Kleine nicht so doll saugen bevor etwas kommt)

- auf die Brust vor/während des Stillens einen recht warmen Waschlappen legen (entspannt die Brust, macht sie weich und fördert den Milchfluss)

- unbedingt darauf achten, dass die Kleine den Mund richtig weit offen hat und sie erst in diesem Moment "andocken" lassen (je mehr sie vom Warzenhof mit erfasst, desto besser)

- die Brustwarzen nach dem Stillen mit etwas Muttermilch bestreichen und an der Luft trocknen lassen (egal bei welchen Weh-Wehchen - Muttermilch hilft immer!) Das ist auch ein Tipp falls deine Kleine Babyakne bekommen sollte - immer frische Muttermilch darauf streichen!

So, ich hoffe ich konnte dir zumindest etwas weiterhelfen.

Und wie gesagt - bitte nicht aufgeben und durchhalten auch wenns manchmal fast unerträglich zu werden droht.

LG Tina

Beitrag von napirai 28.09.06 - 09:29 Uhr

Hallo!
Ich stimme Tina zu!
Am besten sooft wie möglich,die Brust an die Luft!
Die Schmerzen lassen nach,das ist normal.Auch beim nächsten Kind hat man das wieder.
Da kann man die Brust abhärten wie man will.
Jetzt ist Dein Mäschen ja gerade mal ein paar Tage alt und die Schmerzen kommen vom ungewohnten.Das ist doch für alle ganz neu.Da muß sich erst mal Dein Körper und Deine Brust darauf einstellen.
Also Kopf hoch!#cool
Das wird besser.(14 Tage,3 Wochen)
Ich habe übrigens Wollfett genommen.
LG Napirai#sonne

Beitrag von floeckchen 28.09.06 - 10:01 Uhr

Liebe Anne,

DURCHHALTEN !!! Ich habe die ersten 2 Wochen vor Schmerzen jedesmal geweint, dann habe ich abgepumpt weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und dann habe ich es nach ca 4 Wochen nochmal probiert - und siehe da, es klappt besser. Es schmerzt nach wie vor etwas, besonders beim Ansaugen und auch beim "schnalzen"...es dauert zwar lange aber es wird! Mit Stillhuetchen habe ich es auch probiert am Anfang aber das war die reinste Folter da das Baby in diesem Falle nur die reine Brustwarze heraussaugt und nicht den Warzenhof mitnimmt. Probier es einfach, bei jedem ist es anders!

Ich drueck die Daumen!

Floeckchen mit Anton (8 Wochen)