Tausend Fragen einer ratlosen Mutter eines 1Woche alten Säuglings

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von nadi.ha 28.09.06 - 09:36 Uhr

Guten morgen..

Tagtäglich ändert sich hier alles.:-(#heul
Und ich fühle mich irgendwie manchmal total überfordert und weiss nicht so recht was gut und was nicht gut für die Kleine ist.#kratz#schwitz#schmoll
wann sollte ich besser wickeln?
Vor der Flasche?? Nach der Flasche?? Beides??
Wieviel Schlaf braucht die Kleine?? Schläft sie direkt nach der Flasche ein bin ich berunruhigt, ist sie mal 2,5 Stunden wach und nörgelt ein wenig rum, bin ich noch beunruhigter...
Abends steigert sie sich dann noch richtig rein, nicht dass sie dauernd schreien würde, bei besten Willen nicht, sie kämpft nur gegen den Schlaf und schreit sich mit kurzen schrillen Tönen selbst wieder wach... was kann ich da tun???#schmoll

Ratlose Grüße
von einer Neumami mit Julia auf dem Arm...

Beitrag von fjala 28.09.06 - 09:43 Uhr

Hi,

Wickeln würde ich, wenn dein Baby beim Trinken einschläft irgendwann zwischendrin.
Schläft dein Baby direkt nach dem Trinken ein, würde ich davor wickel, so ist es zum Trinken wach und wird danach nicht mehr "geärgert".

Was den Abend angeht, gib euch etwas Zeit, so dass ihr euch aneinander und an die neue Situation gewöhnen könnt. Das wird schon.

Liebe Grüße
Bente

Beitrag von stjdjj 28.09.06 - 09:54 Uhr

Beim großen Geschäft kannst du vor dem füttern wickeln. Aber meistens geht das beim stillen in die Pampers. ;-) Beim Wickeln schlafen sie aber meist auch weiter. Kein Problem. Wenn nur Pipi drin ist, kannst du sie ruhig beim nächsten mal wickeln. Das schadet nicht.
Zum Schlafen kann ich dir nur sagen: Sie ist noch ganz "neu" in dieser Welt!! Geh sie trösten und dann schläft sie schnell und zufrieden wieder ein. Wenn sie nach dem füttern mal nicht gleich schlafen will dann freu dich drüber! Die Zeit hast du mit ihr zum kennen lernen. Das ist doch super. Die Zeit kannst du zum schmusen, kuscheln und vielleicht auch baden nutzen.

lg cindy

Beitrag von ramona2405 28.09.06 - 09:56 Uhr

HI,

ersteinmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter. Ichhoffe die Geburt ist gut verlaufen....

Am Anfang ist das normal es ist alles neu und man fühlt sich auch noch schnell überfordert mit allem denn man will ja nichts falsch machen und man will dass es seinem Baby gut geht.

Also ich habe anfangs gestillt und habe immer nach dem Stillen gewickelt weil Aylin während dem Stillen immer ihr großes Geschäft erledigt hat, daher nachher. Ansonsten wird glaube ich empfohlen mitten drin zu wickeln also wenn du die Seite wechselst.
Jetzt seit Aylin die flasche bekommt wickel ich immer noch hinterher.

Deine Maus zeigt dir schon wieviel SChlaf sie braucht und wann sie nicht schlafen will. Anfangs schlafen sie noch recht viel und du wirst bald sehen wann deine Kleine müde ist und wann nicht.

Das die KLeinen beim Trinken einschlafen ist normal ist ja auch anstrengend und kein Problem. Und wenn du merkst dass sie nörgelt dann nimm sie auf den Arm und wiege sie ein bißchen dann findet sie vielleicht in den SChlaf oder genießt einfach nur deine Nähe.

Gib deiner Maus einfach ganz ganz viel Liebe Nähe und Wärme und nimm sie auf den Arm und wiege sie langsam. Ich bin mit Aylin anfangs stundenlang mit ihr in dem Arm gelaufen weil es ihr gut tat und sie sich dadurch beruhigen lassen hat.

Sie vermissen halt noch die Enge und die Wärme aus deinem Bauch und manchmal hilft es auch ihnen eine Grenze zu geben um sie herum damit sie merken dass nicht alles so offen ist um sie herum. z.B. hilft es eine Rolle um sie drumherum zu legen damit sie eine Begrenzung spüren.

Alles GUte euch und lebt euch gut ein du wirst sehen es pendelt sich alles ein und du lernst dein Kind ja auch noch kennen......

LG Ramona und Aylin (*18.05.2006)

Beitrag von sufu 28.09.06 - 09:56 Uhr

Hallo,

als erstes Mal: RUHE BEWAHREN!! Deine Unruhe überträgt sich auf Dein Kind und wenn Dir zum heulen zumute ist, wird Dein Kind Dich nicht anlächeln!!!

Wickeln würde ich am besten vor dem Trinken, da sind sie zum Trinken schön wach und werden hinterher nicht wieder geweckt.

Schlaf holen sich die Kleinen meist nach Bedarf, mal mehr und mal weniger und das wird sich in den nächsten Monaten auch immer wieder ändern. Beobachte Dein Kind, dann wirst Du bald erkennen, wann es müde ist.

Unseren Großen hatten wir damals Punkt 8 Uhr hingelegt - und uns dann gewundern, weil er uns den Abend zur Hölle gemacht hat... Den Kleinen haben wir auf unserem Arm oder auf unserer Brust schlafen lassen, dann irgendwann in seinen Stubenwagen gelegt (bei uns im Raum) und erst mit ins Bett genommen, wenn wir selbst schlafen gegangen sind. Wir haben den Fernseher einfach etwas leiser gehabt. Das war für uns alle eine entspannte Situation. So mit ca. 4 Monaten haben wir dann begonnen, ihn zeitiger ins Bettchen zu legen, erst immer nach dem Baden, mittlerweile jeden Abend. Hat prima geklappt und ich weiß gar nicht, warum ich mir mit unserem Großen damals so einen Stress machen mußte...

Höre einfach auf Deine innere Stimme und Du wirst nicht falsch machen!!!

Viel Erfolg
Jenny

Beitrag von mara299 28.09.06 - 09:58 Uhr

Hallo, lass dich und deine Maus mal ganz fest #liebdrueck !

Sie ist echt eine ganz Süsse !
Ich gehör zwar nicht mehr hier ins Babyfourm, aber wenn man das alles mit etwas Abstand betrachtet, dann sieht man das es alles gar nicht so schlimm war.
Klingt altklug ? Neee, echt nicht. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich heut' vor einem Jahr (da war Til etwa so alt) völlig verzewifelt bin und nur noch heulen konnte weil mein Kleiner weint un dich nicht wusste wie und wo und was ich tun sollte.
Erst mal aber zum wickeln. Wenn sie bei / nach der Flasche einschläft, dann wickel sie vorher, ihren Schlaf wollen wir doch besser nicht stören. ... nach dem Motto : schlafende Hunde soll man nicht wecken ;-).
Und dann zum Rest.
Ich weiß, du fühlst dich vermutlich an den Rand des Wahnsinnins und der Verzweiflung getrieben, aber das wird echt besser. Die ersten Wochen (bei uns die ersten 3 Monate) sind die schwersten, ab dann wird alles einfacher.
Setz dich nicht unter Druck, Babys weinen aus allen Gründen weil sie sich sonst nicht zu helfen wissen.
Abend half es bei Til immer sehr gut ihn in der Fliegerhaltung (lang auf dem Unterarm) durch das Haus zu tragen ... am tollsten fand er es wenn wir Treppen liefen #schock (er wollt Papa und Mama doch mal gleich zum Sport annimieren ;-)). Dabei schlief er dann seelig ein.
Es ist am besten die Kleinen "sofort" hoch zu nehmen, bzw. erst mal versuchen im Bettchen zu beruhigen und wenn das nicht hilft, dann hoch nehmen. Es ist erwiesen das Babys sich so eher beruhigen als wenn man sie weinen lässt und es ist auch für das eigene und das Gefühl des Babys besser.
All deine Sorgen sind vollkommen normal und gerade weil du sie dir machst bist du eine klasse Mami !
Der Rest, die Ruhe und die Gelassenheit kommt in den kommenden Tagen und Wochen und dann wirst du sehen das alles von ganz allein klappt.

#liebdrueck, Mara

Ps. Das bekam ich von einer Freundin zur Geburt :

Liebe Eltern,
ich komme zu Euch als ein kleines, unreifes Wesen mit der mir ganz eigenen Persoenlichkeit. Ich bin nur kurze Zeit bei Euch – geniesst mich.
Nehmt Euch Zeit herauszufinden, wer ich bin, wie ich mich unterscheide von Euch und was ich Euch geben kann.
Bitte gebt mir Nahrung, wenn ich hungrig bin. In deinem Bauch, Mama, habe ich keinen Hunger gekannt, und Zeit und Uhren sind mir noch fremd.
Bitte haltet mich nah an Eurem Koerper, liebkost mich, streichelt mich, kuesst mich, erzaehlt mir. In deinem Bauch, Mama, fuehlte ich mich auch immer getragen und ganz nahe bei dir. Ich war da nie allein.
Ich hoffe, Ihr seid nicht zu enttaeuscht, wenn ich nicht das perfekte Baby Eurer Traeume und Hoffnungen bin. Seid auch nachsichtig und grosszuegig mit Euch selbst, wenn Ihr nicht die perfekten Eltern seid, die Ihr so gern waert.
Erwartet nicht zuviel von mir neugeborenem Baby, und erwartet auch nicht zuviel von Euch als Eltern. Gebt uns beiden sechs Wochen – sozusagen als Geburtstagsgeschenk. Sechs Wochen fuer mich, dass ich reifen kann, mich stabilisiere und meinen Rhythmus finde, und sechs Wochen fuer Euch, wieder allmaehlich zu Euch zu kommen und mich in Euer Leben zu integrieren.
Bitte vergebt mir, wenn ich viel weine. Habt Geduld mit mir. Mit der Zeit werde ich immer weniger weinen und Euch mit meiner Gesellschaft erfreuen.
Achtet gut auf mich – schaut mir aufmerksam zu, denn ich kann Euch auch so ohne Worte sagen, was ich brauche, wie Ihr mich troesten koennt und was mich zufrieden macht. Ich bin wirklich kein Tyrann, der zu Euch gekommen ist, um Euch Euer Leben zu vermiesen. Aber der einzige Weg, wie ich Euch momentan zu verstehen geben kann, dass mir etwas fehlt, ist Weinen.
Bitte denkt daran, dass ich ganz schoen zaeh und widerstandsfaehig bin. Ich kann schon viele Fehler aushalten, die Ihr anfangs aufgrund Eurer Unerfahrenheit natuerlicherweise machen werdet. Solange Ihr mich lieb habt, kann eigentlich gar nichts schiefgehen.
Bitte achtet auch auf Euch. Seht zu, dass Ihr Euch ausgewogen ernaehrt und genuegend Ruhe und Bewegung bekommt, damit Ihr Euch in den Zeiten, in denen wir zusammen sind, gesund und kraeftig fuehlt. Versucht, zwischen “unwichtig” und “wichtig” zu unterscheiden, seht Dinge gelassener – dann koennt Ihr mich viel besser geniessen.
Und bitte hegt und pflegt auch Eure Beziehung zueinander, weil diese mein Naehrboden ist und mir zeigt, wie man Menschen liebhaben kann.
Wenn ich momentan Euer Leben ein bisschen durcheinander gebracht habe, so denkt daran, dass dies nur voruebergehend ist. Ich danke Euch beiden.
Euer Kind

War mir eine große Hilfe und Stütze.

Beitrag von lady35 28.09.06 - 09:59 Uhr

Guten Morgen Nadi

Erst mal #herzlichHerzlichen Glückwunsch #herzlich zur Tochter und Willkommen im Babyforum

Ich würde die kleine vor der Flasche Wickeln, wenn sie dann einschläft brauchst du sie nur noch ins Bettchen legen.
Am Anfang brauchen Babys noch viel schlaf also braucht dich das nicht zu beunruhigen.
Am Abend würd ich sie im arm wiegen bis sie eingeschlafen ist, auch wenn sie öfters mal jammert sie schläft dann irgentwann von selber ein. Babys müssen sich eben auch erst an die neue Umgebung gewöhnen, und das braucht seine Zeit.

Gruß Petra+ Angelina 4 Monate

Beitrag von britt.01 28.09.06 - 10:09 Uhr

Hallo!

ich kann dich seeeeeeeehr gut verstehen. Mir ging es auch so am Anfang ;-) Die ersten 3 Monate sind die unangenehmsten...

Also ich wickel Tim immer vor dem Füttern. Denn wenn er dann sofort einschläft kann ich ihn direkt ins Bett packen ohne ihn wach machen zu müssen.

Abends weinen sich viele Babys in den Schlaf. Mach aber bloß nicht den Fehler ständig hinzurennen. Du kannst sie auch abends im Bettchen ruhig mal 20 Minuten schreien lassen. Meist schlafen die Babys dann von alleine wieder ein. Wenn sie sich gar nicht beruhigt, nimm sie auf den Arm, wiege sie hin und her und sing ihr was vor. Wirkt meist wahre Wunder.

Aber das Wichtigste: immer cool bleiben. ich weiß, das ist sehr schwer, aber sich verrückt machen bringt gar nix. In ein paar Wochen findet die Kleine ihren eigenen Rhythmus und du findest heraus was sie von dir will und in welcher Tonlage sie dann schreit. Aber du musst dir und ihr Zeit geben. Das geht nicht von heute auf morgen.

Gruß, Anja + Tim *14.06.06

Beitrag von hebigabi 28.09.06 - 14:53 Uhr

Mit diesem-ersten-Kind wirst du immer unsicher sein, denn es ist ein "Prototyp" und du machst alles das 1. Mal.

Mein Tipp: Such dir eine Hebamme zur Nachsorge , dann kann sie dir zuhause alles in aller Ruhe zeigen und du kannst sie mit Fragen bombardieren - und bezahlen tut´s die KK ;-).

LG

Gabi

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&id=460673&pid=3033475