mal meine meinung zu nackenfaltenmessung!!!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von catzyy 28.09.06 - 09:42 Uhr

huhu,

also als erstes möchte ich sagen das das jedem selbst überlassen ist ich hier niemandem reinreden möchte und ich jede andere meinung akzeptiere.


also ich bin jetzt in der 14.ssw und mein mann und ich haben uns entschieden diesen test nicht an unserem kind durchführen zulassen. warum auch ? falls es behindert ist, dann ist es so. wir werden es trotzdem lieben, eben genau weil es unser kind ist. ausserdem ist uns dieser test viel zu ungenau. studien haben ergeben das kinder die diesem test nach behindert sein sollen, das fast 80 prozent dieser kinder kerngesund sind, und nicht behindert.

da überlege ich doch, ok ich mache diesen test und mein arzt sagt mir das mein kind zb. unter trisomi 21 leiden wird. ich werde mir die ganze schwangerschaft gedanken machen unglücklichsein. und nachher kommt mein kind doch gesund zur welt. auch sind schwangerschaften durch diesen test schon gefährdet worden da frauen sich nachher solche sorgen gemacht haben das die schwangerschaft gefährdet war aber sie im nachhinein doch ein gesunden kind bekommen haben...

so wie dem auch sei manche mütter brauchen das wahrscheinlich sonst haben sie keine ruhe. jeder mensch ist anders darum gibt es auch viele verschiedene meinungen. hab heute einfach mal meine gesagt. nehmt mich nicht zu hart ran


lg catzyy

ps. (aussage nach schweizer studien )

Beitrag von yvi0279 28.09.06 - 09:47 Uhr

Ist doch ok. Ich hab auch keine machen lassen, eben aus den genannten Gründen.

Eine FU bei einem schlechten NT-Ergebnis wäre für mich nicht in Frage gekommen.

Alles Liebe Yvi 17+6

Beitrag von genoveva 28.09.06 - 09:49 Uhr

Hallo,
ich denke da wie du und hab den Test auch nicht machen lassen, weil mir das Risiko zu hoch war mit der Fruchtwasser-
untersuchung, dass meinem gesunden Kind dadurch was
passiert.
wenn was sein sollte mit dem Baby, dann ist es eben so und
punkt.

lg (bin in der 27. SSW) schöne Zeit noch

Beitrag von suri76 28.09.06 - 09:56 Uhr

ne, nicht hart rannehmen. ich sag nur meins dazu: nicht jede mutter würde ein krankes baby bekommen wollen. da ist NF der erste schritt, um sich dies oder das zu überlegen.

das muss man auch akzeptieren.

lg: suri ( 27.ssw )

Beitrag von cosmicbaby1982 28.09.06 - 10:00 Uhr

Huhu

Bei mri wurde gestern die Nackenfaltenmessung gemacht. Aber eher unbewusst, da ich nur fragte, was das sei und was es kostet.
der arzt gab mir nur ne kurze antwort und damit war gut. Am ende meinte er dann, dass die NT sehr gut ausgefallen wäre und dies normal 100 € bei ihm kosten würde, er dies aber jetzt kostenlos gemacht hätte.
Ich hätte es sonst auch nicht machen lassen, nicht wegen den 100 € sondern wegen den Gedanken, die danach in meinem Kopf rumgehen. Ich habe schonmal erfahren, dass ich ein behindertes Kind hätte. Damals habe ich mich da gegen entschieden, da ich grade erstmal 17 Jahre alt war. Jetzt könnt ihr gerne wieder wie Hyänen über mich herfallen, aber dies war meine entscheidung und mein Leben, was ich hätte bewältigen müssen.


lg mel + #baby inside 12+6

Beitrag von lina88 28.09.06 - 10:06 Uhr

ja ich denke man wird wegen allem viel zu verrückt gemacht, Nackenfalte, Kind zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, muss früher geholt werden weil...

mich persönlich interessiert die Nackenfalte von meinem Kleinen kein bisschen, was soll ich mich verrückt machen, wenn er irgendeine Krankheit haben sollte, dann werden wir das schon meistern, ich werde ihn behalten und mich um ihn kümmern, egal was ist, schießlich ist er ja mein Sohn.

Ich will jetzt aber keinen verurteilen der da anderer Ansicht ist.

LG Sylvia, 20. SSW

Beitrag von bienchen09 28.09.06 - 10:22 Uhr

Hallo,
da stimme ich dir voll zu.Ich sollte zur FU habe es aber nicht gemacht aus Angst einer Fehlgeburt und ausserdem käme eine Abtreibung eh nicht in Frage.
Und soo genau sind die Untersuchungen auch wieder nicht.
Ich würde jederzeit wieder so entscheiden.
Aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
Vera 25+5SSW

Beitrag von michback 28.09.06 - 10:37 Uhr

Hallo,

ich bin ganz deiner Meinung.

Ich hatte mal eine Kollegin, die ist mit 40 zum 5. Mal ss geworden.

Aufgrund ihres Alters schickte der Arzt sie zu Feindiaknostik. Herraus kam, dass das Kind wohl schwer behindert zur Welt kommt. Trisomie 21, offener Rücken etc.

Sie überlegte, dass Kind weg machen zu lassen. Da sie zu lange überlegte war sie über den Termin drüber und nun ging es nicht mehr. Sie machte sich die ganze SS übelste Gedanken. Zwei Wochen vor ET sollte das Kind in einer Spezialklinik per KS auf die Welt geholt werden. Aufgrund der Behinderungen.

Die Ärzte staunten nicht schlecht als sie ein kerngesundes Mädchen aus dem Bauch holten. Sie hatte keinerlei Behinderung. Sie war völlig normal entwickelt und wirklich kerngesund.

Da ich damals hautnah miterlebt habe wie meine Kollegin sich die ganze SS gefühlt hat und was sie durchgemacht hat, würde ich auch solche Untersuchungen ablehnen. Sie sagt heute, was wäre wenn sie ein gesundes Kind hätte weg machen lassen? Sie wäre nie darüber hinweg gekommen.

LG
Michaela

Beitrag von tula_75 28.09.06 - 11:06 Uhr

Hallo!
Ich habe mich auch gegen diese Untersuchung entschieden.
Ebenso wie der Triple Test (der ja nur einen statistischen Wert auspuckt- niemals Gewissheit), war mir das zu "riskant".....entweder man wird todunglücklich und in die schreckliche Situation einer furchtbaren Gewissens-Entscheidung getrieben, oder man wähnt sich in "vermeintlicher Sicherheit", die es NIE geben KANN (da im Übrigen die Meisten Behinderungen auch als Folge einer fatalen Geburt entstehen).

Zum Thema "Gewissens-Entscheidung": Das geht nur, wenn man schon vorher eine GANZ FESTE Meinung hat, z.B. "Ich kann mir ein Leben mit einem behinderten Kind auf keinen Fall vorstellen". Ich glaube nur dann kann man mit den Folgen eines "späten Abbruchs" fertig werden. Man muss sich 100%ig sicher sein.
Ich könnte das nicht, möchte daher nix wissen.

Trotzdem wird heutzutage ja sehr genau geschaut. Nach einer US Sitzung, als ich mich gerade gegen TripleTest und NF entschieden hatte, sagte die Ärztin zum Schluss dann doch (ungefragt), das die NF völlig unaufällig aussehe (sie hätte es sich mal angeschaut, routinemäßig). Tja, und rein routinemäßig checken die Ärzte heute so einiges! Viel mehr als noch vor 5 Jahren bei meiner 1. Schwangerschaft.

Viel Glück weiterhin, Jule (22.SSW)