Ohnmachtsanfälle oder Panik - Kennt das wer?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von sammy1 28.09.06 - 10:01 Uhr

Habe in letzter Zeit fast täglich das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Mir wird auf einmal schwarz vor Augen und mein Kreislauf sackt total ab. Bin aber fast der Meinung, dass es psychisch bedingt ist. Es sind schon regelrechte Panikattacken. Besonders schlimm ist es, wenn viele Menschen um mich herum sind. Z.B an einer langen Kasse, oder in Räumen. Da in letzter Zeit bei mir viel passiert ist, denke ich meine Seele streikt. Werde mich erst mal gesundheitlich checken lassen, wenn nicht muss ich wohl zu einem Therapeuten. Kennt das jemand von euch und wie geht ihr damit um? Bin im Moment total schockiert, was die Psyche so alles mit einem machen kann.
Danke für Eure Antworten
#herzlich Sammy

Beitrag von katzeleonie 28.09.06 - 10:20 Uhr

Hi,

das hatte ich über viele Jahre, dachte immer es sind Kreislaufbeschwerden. Bis gar nichts mehr ging und ich massive Angst bekam, nirgends mehr hin konnte und dann kommt raus: Ich habe mittelschwere Depressionen.

Ich nehme seitdem Medis und es geht mir gut, allerdings benötige ich keine Therapie, weil die Depressionen nicht von Problemen herrühren, sondern einfach so der Hirnstoffwechsel durcheinander ist.

Ja die feinen Fädchen können einem schwer zu schaffen machen.#augen

Alles Liebe
leonie

Beitrag von sammy1 28.09.06 - 10:34 Uhr

Hallo Leonie,
Danke für Deine Antwort. An Deressionen dachte ich auch schon. Wie findet man das heraus? Ich hab in 4 Wochen erst einen Termin um Langzeit-Blutdruck-Messen. Find ich aber noch ganz schön lange bis dahin. Welche Untersuchungen hast du denn machen lassen, bis du wusstest was du hast? Hab ich noch nicht gehört, den Begriff Hirnstoffwechsel. Du musst aber keine Antidepressiva für die Depressionen nehmen? Gruss Sammy

Beitrag von katzeleonie 28.09.06 - 10:49 Uhr

Bei mir hat es nach der langen Zeit eine Neurologin festgestellt. Nah einem EEG hat sie gesagt daß meine Hirnströme völlig i.O. sind (dachte immer habe einen Tumor im Kopf)#augen, und als ich ihr die Symptome Schwindel, Unwirklichkeit, Angst usw. geschildert habe sagte sie endlich das erlösende Wort: Depression. Endlich hatte das ganze einen Namen und es konnte was getan werden.

Langzeit Blutdruckmessen und Schilddrüsenuntersuchung und all den Kram bekam ich auch gemacht und es wurde nichts festgestellt. Bei Depressionen ist immer der Hirnstoffwechsel gestört, aber meist auf Grund irgendwelcher Probleme im psychischen Bereich, aber bei mir nicht, zumindest keine die per Therapie behandelt werden mußten.
Ich nehme Antidepressivas.

Geh einmal zum Neurologen, der wird direkt erkennen ob Du welche hast oder nicht.

LG
leonie

Beitrag von sammy1 28.09.06 - 11:07 Uhr

Liebe Leonie,
ich werd mich heut noch zum Neurologen überweisen lassen.
Bild mir nämlich auch schon ein, dass ich einen Tumor hab, wegen der schlimmen Kopfschmerzen. Ich bleib auf jeden Fall jetzt am Ball, es muss was passieren! Mein Arzt wollte mir schon Antidepressiva verschreiben. Davor hatte ich aber angst, weil die ganzen Medis so auf die Leber schlagen, oder?
Ausserdem hab ich gehört, dass man davon abhängig werden kann. Wie sind denn die Nebenwirkungen?
Danke für deine Tips
Sammy

Beitrag von katzeleonie 28.09.06 - 11:13 Uhr

Hab keine Angst. Du verwechselst AD mit Tranquillizern. Diese machen abhängig. AD nicht, auch bei langer Einnahme nicht.
Die Leberwerte müssen ab und zu mal geprüft werden. Ich muß Dir ehrlich sagen, ich finde das das geringere Übel, hauptsache mein Leben ist wieder lebenswert.#freu

Nebenwirkungen hab ich keine außer: Gewichtszunahme#augen, was bei AD üblich ist.

lg
leonie

Beitrag von sammy1 28.09.06 - 11:18 Uhr

Liebe Leonie,
DANKE für deine Tips und Ratschläge. Ich muss jetzt echt was dagegen tun und werd auch am Ball bleiben. Ich geh zum Neurologen und dann sehn wir mal was raus kommt. Ansonsten werd ich mir den passenden Therapeuten suchen, der mir vielleicht helfen kann.
Danke nochmals und lg Sammmy

Beitrag von katzeleonie 28.09.06 - 11:21 Uhr

Gerne geschehen.:-)

Hast Du Probleme die die Depris auslösen könnten?

Beitrag von sammy1 28.09.06 - 11:43 Uhr

Ja, denke schon. Mehrere sogar. Aber am schlimmsten find ich im Moment, dass meine Mutter vor 3 Monaten gestorben ist mit 54 Jahren. Das macht mir echt total zu schaffen.
Gruss Sammy

Beitrag von katzeleonie 28.09.06 - 11:57 Uhr

Schau mal Du hast Post.

lg
leonie

Beitrag von sammy1 28.09.06 - 12:32 Uhr

Du hast ebenfalls Post *g
lg Sammy