Wer füttert in den ersten 6 Monaten zum Stillen zu?

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Beitrag von kathi80 28.09.06 - 10:36 Uhr

Ich wüsste gern, ob jemand von Euch in den ersten 6 Lebensmonaten des Babys nur teilstillt, also zufüttert zum Stillen. Wie geht es Euch dabei? Wart Ihr gezwungen dazu oder war es eine selbst gewählte Entscheidung?
Ich frage deshalb, weil ich nur 13 Tage voll stillen konnte, seitdem aber auf Anraten meiner Hebamme zufüttern muss, weil mein Baby nicht die richtige Trinktechnik drauf hat (Trinkfaulheit) und daher am Anfang bedrohlich abgenommen hat. Inzwischen hat sich die Art zu Trinken kaum gebessert, aber meine Milchproduktion ist stark zurückgegangen, durch häufigeres Anlegen lässt sie sich auch nicht genug steigern, da er eben nicht richtig saugt. So fot zu pumpen wie es nötig wäre, schaffe ich nicht, es ist sehr, sehr zeitaufwendig. Daher rät nun meine Hebamme zum Abstillen. Ich überlege aber, ob ich evtl. weiter teilstille, z.B. zweimal am Tag.

Beitrag von octobergirl 28.09.06 - 10:40 Uhr

Genauso hab ich's auch gemacht. Nach ca. 2 Wochen haben wir zugefüttert, sonst hätte ich fast jede Stunde stillen müssen, so schnell hatte ich gar keine neue Milch.
Laurin hat dann Pre-Milch bekommen, und ich hab 2-3 Mal am Tag gestillt, so ging das ganz gut.
Nach 2 Monaten hab ich nur noch 1 mal gestillt und nach 2 1/2 Monaten dann gar nicht mehr.
Wenn man zufüttert geht die Milch eben auch zurück, aber das war dann ok für uns.
Die Pre-Milch bekommt Laurin heute noch (6 Monate), bekam ihm immer sehr gut und er wird heute noch satt davon.

Liebe Grüße
Denise & Laurin :-)

Beitrag von sandrinchen77 28.09.06 - 10:46 Uhr

Hallo Kathi,

mein Kleiner wollte par du nicht von der Brust trinken, also habe ich schon im Krankenhaus mit Abpumpen angefangen. Mit meiner Hebamme habe ich das Stillen dann nochmals ohne Erfolg probiert. Jedenfalls habe ich dann immer abgepumpt, aber die Milch hat nicht gereicht und so habe ich auch zugefüttert. Gegen Ende wurde es immer mehr zufüttern und weniger Muttermilch, aber ich habe bis Ende des 4. Monats durchgehalten, obwohl es ein ganz schöner Zeitaufwand ist. Jetzt ist Tim fast 6 Monate und bekommt Mittag und Abends Brei und den Rest nun Folgemilch.

LG
Sandrinchen

Beitrag von picard 28.09.06 - 11:03 Uhr

Meine Kleine hatte auch eine Trinkschwäche wegen einer Muskelspalte am Bauch. Also habe ich von Anfang an pumpen müssen. Seit 2 Wochen reicht nun die Milch vom Pumpen nicht mehr aus und ich muss zufüttern.
Ich bin aber ganz stolz, dass ich bis heute mit Pumpen durchgehalten habe. Es ist viel Arbeit und ohne meine elektrische doppelseitige Pumpe hätte ich bestimmt schon aufgegeben.
Ich will noch 1-2 Monate durchhalten und mit Einführung der Beikost gebe ich dann auch das Pumpen auf.
Ich rate dir dazu zu pumpen solange Du Milch hast und es schaffst regelmäßig zu pumpen. Es ist nun mal doch das Beste für das Baby. Wenn Du aber nicht regelmäßig pumpen kannst, dann wird die Milch bald ganz ausbleiben.
Obwohl mir viele gesagt haben, dass sie sich die Arbeit nicht antun würden, würde ich es immer wieder so machen.
LG
Claudia und Josephine*22.05.06