Was tun bei Verweigerung von "Hallo und Tschüss"

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von bemu13 28.09.06 - 11:30 Uhr

Hallo,
ich hoffe, jemand von euch weiß mir einen Rat. Unser Großer (wird im November 3) verweigert seit ca. 6 Wochen jegliche Begrüßung und Verabschiedung. Vorher war das nicht so, er hat sogar manchmal von sich aus die Hand zum Tschüss-Sagen gegeben. Anfangs wollte er nur nicht Tschüss-Sagen, wenn er es z.B. schade fand, dass die Oma schon geht. Aber mittlerweile sagt er generell zu niemandem mehr Hallo geschweige denn verabschiedet sich. Mir ist das manchmal ziemlich unangenehm, weil ich das selbst sehr unhöflich finde.
Habe ihn natürlich schon mehrfach darauf angesprochen, aber er sagt halt, er will nicht. Warum nicht, sagt er nicht. Es hilft auch keine Androhung von irgendwas oder Gummibärchen-Entzug oder so, er bleibt da absolut konsequent. Habt ihr eine Idee, warum er so ist und wie ich ihn wieder auf die "richtige Spur" kriege?
Tausend Dank schon mal für eure Tipps!


Beitrag von lady_chainsaw 28.09.06 - 11:35 Uhr

Hallöchen,

also wenn Luna nicht will, dann will sie nicht - und muss auch nicht. Sie wird schon ihre Gründe dafür haben, auch wenn sie sie vlt. nicht deutlich machen kann.

Ich zwinge sie zu nichts, frage höchstens, ob sie nicht Hallo/Tschüss sagen möchte. Aber wenn nicht, dann ist das auch okay.

Mehr als es selbst Vorleben kann man nicht.

Gruß

Karen + Luna (3 Jahre)

Beitrag von ayshe 28.09.06 - 12:04 Uhr

sehe ich auch so.
und so mache ich es auch.



ich würde mein kind nicht zwingen, nicht bestechen dinge zutun, die es nur für gegenwert macht.

ist doch auch völlig verlogen.


sch... auf die sen kniggekram ;-)

einfach weiter vorleben!

Beitrag von visilo 28.09.06 - 11:43 Uhr

Ich überlasse es Lukas ob er sich verabschiedet oder nicht, je mehr du von deinem Sohn verlangst das er es tut destoweniger wird er es machen. Ich finde es aber super das er konsequent bleibt wenn er was nicht will;-), das zeigt doch das er ein gesundes Selbstbewußtsein hat, das ist doch besser wie so einen Ja-Sager zu erziehen. Früher oder später wird er schon wieder grüßen.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von maupe 28.09.06 - 11:45 Uhr

Hi, mit drei kann man den Lütten schon erklären, dass auch alle Großen es so machen.

Wenn er bei Leuten eine Abneigung hat (die er haben darf und die auch berücksichtigt werden muss - auch in der Familie bzw. engeren Bekanntenkreis = Prävention), so reicht ja auch ein Wort beim Betreten des Raumes.
Ansonsten kann halt die Hand gegeben werden.

Wenn unser meinte mal herumzicken zu müssen, blieb er draußen vor der Tür.

LG maupe

Beitrag von mrs.s 28.09.06 - 12:35 Uhr

Hallo,

mhhh naja, so schlimm find ich das nun nicht;-)
Wenn er nicht mag#gruebel, ihn "zwingen" find ich ziemlcih blöde!
Das kommt schon wieder und bei einem Zwerg findet da, glaub ich, niemand unhöflich;-)

LG Nicole & Leni 15 Monate

Beitrag von didda79 28.09.06 - 12:59 Uhr

Hi,

ich halte es so, wenn mein Kiind nicht die Hand geben will, dann muss es das auch nicht.
Zwingen werde ich sie dazu sicher nie.
Ich finde, gerade für Mädchen ist es heutzutage sehr wichtig selbst bestimmen zu dürfen, wen sie anfassen sollen oder wen nicht.
Genauso mit diesem Küsschen geben, wenn sie nicht will, dann nicht.
Ich frage Anna, die bald zwei wird immer:
Willst du noch die Hand geben oder winken?
Dann macht sie das, was sie gerne möchte.
LG Birgit