Was haltet Ihr von Englisch für Kleinkinder (Helen Doron) ?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von hellmi 28.09.06 - 13:29 Uhr

Hallo Zusammen


Wir waren letzte Woche auf einer Probestunde für Kinder lernen Englisch nach Helen Doron.
Ich fand es total klasse und Lukas ist auch zu meinem Erstaunen ziemlich gut mitgekommen obwohl nur Englisch gesprochen wurde. Mein Schwiegerpa findet das total schlecht schon so früh mit Englisch bzw. einer Fremdsprachen anzufangen. Aber ich denke in dem alter lernen sich die Kiddis noch leichter. Wie seht Ihr das. Eher schlecht oder gut? Muß mich bis Freitag entscheiden ob ich mitmache oder nicht.

Vielen #danke schon mal

Lg Kerstin und Lukas *24.03.04

Beitrag von espirino 28.09.06 - 13:33 Uhr

Hallo Kerstin,

meine Meinung ist, daß das nicht verkehrt sein kann, weil doch so vieles womit wir täglich umgehen mit Englisch zu tun hat.
Da kann es nur von Vorteil sein, wenn man damit gleich aufwächst.

LG Jana + Jonas & Florian 10.06.05

Beitrag von mei_ling 28.09.06 - 13:34 Uhr

Hallo Kerstin,

wie oft und lange in der Woche findet das denn statt? Ich weiss nicht ob 1x die Woche wirklich was bringt und dann fragt sich, ob es das Geld wert ist.

Schaden kann es sicherlich nicht, aber dann musst du das auch wirklich durchziehen bis er Englisch auch in der Schule hat, sonst ist es wohl eher "Perlen vor die Saeue werfen", da er es auch ganz schnell wieder vergisst.

Bin gespannt was andere dazu sagen.

Liebe Gruesse!

Meichen + Lilly (die zweisprachig aufwaechst und trotzdem kein Wort English spricht) #blume

Beitrag von hellmi 28.09.06 - 13:55 Uhr

Hallo


Also es ist 1x die Woche 45 min. Für zu Hause gibt es CD die man 2x am Tag für 10 min. zu festen Zeiten im Hintergrund abspielen soll. Die Leiterin hat auch gesagt das man nicht erwarten kann das das Kind nach 14 Tagen fließend Englisch spricht. Es kann bis zu einem 1/2-1 Jahr dauern bis die ersten Wörter rauskommen. Aber was Kinder mal gelernt haben, besonders vor dem 4 Lebensjahr; vergessen Sie nie wieder. (Hoffe ich wenigstens) :-)

Lg kerstin

Beitrag von mei_ling 28.09.06 - 14:08 Uhr

Hallo Kerstin,

also das bezweifle ich, dass Kinder nichts verlernen was sie vor ihrem 4. Lebensjahr gelernt haben. Meine Freundin ist Spanisch/Deutsch aufgewachsen (bis zum ca. 4-5 Lebensjahr). Leider spricht sie heute kein Spanisch mehr. Allerdings bin ich mir sicher, dass sie es schnell(er) wieder lernen wuerde, wenn sie damit anfaengt.

Ich habe fuer meine Kleine viele Englische CD's und einige Englische Videos (auch wenn sie sehr sehr selten mal Fern sieht). Ich denke das kann deinem Kleinen dann auch noch zusaetzlich helfen sich in die Sprache rein zu hoeren.

Also mach es so lange es ihm Spass macht!

In diesem Sinne: All the best and warmest regards from the other side of the world!

Meichen

Beitrag von athena2004 28.09.06 - 13:36 Uhr

Hi Kerstin,
mein Mann ist Grieche und ich bin deutsch. Wir sprechen seit der Geburt der Kleinen jeder in seiner Muttersprache mit dem Kind. Englisch "so spät" finde ich völlig okay, habe aber keinen pädagogischen Hintergrund. Ist einfach nur meine Meinung. Wenn der Kleine Spaß hatte, ist es doch okay! Ich möchte soetwas auch machen, wenn meine Kleine soweit ist.

Alles Gute,
Athena

Beitrag von babybaer4 28.09.06 - 13:40 Uhr

Hallo,

das hört sich super an.Solange Kinder dabei Spaß haben.
Könnte ich gutes Englisch sprechen würde ich meine Kinder Zweisprachig aufziehen.
Da ich es nicht kann, überlasse ich es lieber der Schule,besser ist es.

Lg Sabine

Beitrag von sandryves 28.09.06 - 13:43 Uhr

kann denn dein kind gut deutsch?
wenn ja,dann würde ich es machen.

gruss
sandryves

Sabrina+Yves Cedric(2)+#ei(33+0)

Beitrag von hellmi 28.09.06 - 13:51 Uhr

na mei bua red nur boarisch. :-p

wir kommen halt aus Bayern und deshalb spricht Lukas auch kein Hochdeutsch sondern eben bayrisch. Das aber dafür sehr gut.
:-)

Lg Kerstin

Beitrag von luise.kenning 28.09.06 - 13:51 Uhr

Hallo Kerstin,

Kinder (besser gesagt, Kleinkinder) lernen nur dann schneller als Schulkinder, eine fremde Sprache, wenn sie quasi vom ersten tag an und dann auch täglich mit der Sprache zu tun haben: Deswegen kann zweisprachige Erziehung funktionieren. Dein Lukas ist ja jetzt schon 2,5 Jahre alt (meine Marie ist genau ein Jahr später geboren ;-) ) und damit hat sich das Zeitfenster für das ungluablich schnelle und sichere Sprachlernen geschlossen.

Englischkurse für Kleinkinder sind insofern nicht sinnvoll, als dass sie vom richtigen Spracherwerb der Muttersprache (hier: deutsch) ablenken.

Sinnvoll sind sie natürlich insofern, als dass die Kids mit gleichaltrigen in Kontakt kommen, Sozialisation erfahren usw.

Tests ergeben: wenn kleinkinder solche Kurse machen hilft ihnen das später beim Englischlernen in der Schule nicht.

LG

Luise

Beitrag von 2fragezeichen 28.09.06 - 13:58 Uhr

Wir sind seit zwei Monaten auch in einem Helen Doron Englisch Kurs und wir sind beide total begeistert. Seit 3 Wochen geht Shawn alleine und das tut ihm richtig gut. er lernt auch unheimlich schnell und was ich total klasse finde: es sind maximal 5 Kinder in dem Kurs. Ein bis zwei fehlen zwischendurch mal.

Und so früh schon englisch zu lernen kann doch nicht schaden.
Es ist wirklich so, dss die Kinder gerade vor der Schule in einem Alter sind, wo sie viel aufnehmen und schnell lernen.


Bye
Verena

Beitrag von zwillima 28.09.06 - 14:04 Uhr

Hallo,

ich persönlich würde in dem Alter eher darauf Wert legen, daß mein Kind die Muttersprache lernt. Damit hat es genug zu tun.

L.G.
zwillima

Beitrag von paparince 28.09.06 - 14:19 Uhr

@zwillima: Der war heftig!

.......obwohl du nicht ganz unrecht hast.

Ich arbeite an einer Hauptschule und muss immer wieder feststellen das die wenigsten Schüler der deutschen Sprache mächtig sind.
Was den sozialen Aspekt betrifft ist es sicher von Vorteil. Aber das kann man auf dem Spielplatz günstiger erlernen.
Schule, und die damit verbundenen Pflichten fangen noch früh genug an. Und was den Spassfaktor betrifft: Klar sind die Kinder stolz, die ersten englischen Wörter zu beherrschen. Und klemmen sich dementsprechend dahinter. Ich für meinen Teil finde es erstrebenswerter wenn mein Sohn stolz ist, den ersten selbstgebauten Drachen fliegen zu lassen.

Stefan

Beitrag von hellmi 28.09.06 - 14:24 Uhr

Hallo Stefan

Aber das eine schließt doch das andere nicht aus oder? Klar wir Lukas stolz sein wenn Er sein 1 englisches Wort spricht, aber Er wird auch stolz sein wenn er das Fahrradfahren gelernt hat.

Kerstin

Und Lukas beherrscht unsere Muttersprach

Beitrag von hellmi 28.09.06 - 14:25 Uhr

Hallo

Das war auch mein 1 Ziel das Lukas deutsch kann. Nun das ist jetzt soweit und ich denke ich kann mit einer anderen Sprache weitermachen. Bayrisch hat Er ja auch gelernt. :-p

LG Kerstin

Beitrag von zwillima 28.09.06 - 14:44 Uhr

Hallo,

kein Kind lernt eine Fremdsprache, weil es einmal die Woche 45 min. lang einen Unterricht besucht.
Vielleicht schnappt es einige Vokabeln auf, die es aber nach kurzer Zeit wieder verlernt, weil sie nicht im Alltag verwendet werden.
Was soll es also bringen?

Die 45 min. wären wohl besser angelegt, um gemeinsam Bücher in deutscher Sprache zu lesen. Mit 2,5 Jahren wird ein Kind wohl noch nicht soweit sein, daß es in Punkto "Deutsch" nichts mehr dazu lernen muß.

Du hast gefragt, wie sinnvoll so ein Sprachkurs sei und das ist halt meine Meinung dazu.

L.G.
zwillima

Beitrag von manavgat 28.09.06 - 14:43 Uhr

Also ich finde, die Kinder sollten am besten schon im Mutterleib Englischunterricht bekommen...

ironie off

Gruß

Manavgat

Beitrag von hellmi 29.09.06 - 13:58 Uhr

Mann das ich das nicht vorher bedacht habe.... #cool

Hätte ich mich glatt angemeldet. :-p



Beitrag von lanzaroteu 28.09.06 - 14:50 Uhr

hallo ich hab keine ahnung, wie sich dieser unterricht gestaltet, aber robin wird auch mit zwei sprachen "konfrontiert".

wir leben in england sind beide deutsch und sprechen deutsch zuhause, aber wenn wir rausgehn, zur singgruppe, spielplatz usw gibt es natuerlich nur englisch.

es ist bestimmt nicht leicht fuer ihn (deshalb fangen zweisprachler ja auch spaeter an zu sprechen) aber ich denke wenn eurer schon mit deutsch und bayerisch klar kommt und ihm der unterricht spass macht...warum nicht?

lg ute

ps hab noch schnell geguckt:

Langjährige Studien amerikanischer Hirnforscher haben ergeben, dass das frühzeitige Erlernen einer weiteren Sprache deshalb so erfolgreich ist, weil bis zum Alter von ca. 7 Jahren beide (oder mehrere) Sprachen, die in diesen jungen Jahren erlernt werden, in derselben Hirnregion gespeichert werden. Später wird für jede erlernte Sprache ein eigenes sog. neuronales Netz gebildet, was ein Hin- und Herschalten (Übersetzen) zwischen den einzelnen Netzen erfordert – also eine zusätzliche Schwierigkeit.
Führende Sprachwissenschaftler empfehlen deshalb, mit dem Erlernen einer weiteren Sprache – neben der Muttersprache – so früh wie möglich zu beginnen. Dies hat auch auf die Aussprachefähigkeit einen entscheidenden Einfluss.
Train your brain!
Ein Vorsprung fürs Leben
Das Erlernen mehrerer Sprachen beeinflusst die Gehirnentwicklung besonders positiv. Man kann hier von „Body-Building“ für das Gehirn sprechen. Von diesem „besseren Ausschöpfen“ seiner geistigen Kapazitäten und den daraus resultierenden analytischen Fähigkeiten kann das Kind sein Leben lang profitieren. Ein Geschenk für das ganze Leben!

Beitrag von zwillima 28.09.06 - 15:06 Uhr

Hallo,

der springende Punkt ist doch, daß man mit 45min.Training /Woche keine Fremdsprache erlernt.
Es sein denn, man würde täglich die erlernten Vokabeln pauken und das kann ja wohl nicht als altersgerechte Freizeitgestaltung eines Zweijährigen bezeichnet werden.

"Ein Geschenk fürs ganze Leben" ist es sicherlich, wenn ein Kind die Möglichkeit hat, zweisprachig aufzuwachsen #pro.
Das hat aber auch nicht im entferntesten etwas mit einem Sprachkurs zu tun.

L.G.
zwillima

Beitrag von lanzaroteu 28.09.06 - 16:07 Uhr

hallo...da ich nicht weiss, wie der unterricht ablaeuft, koennte ich mir vorstellen, dass es mit liedern und geschichten funktioniert. die kann man dann auch zuhause singen oder erzaehlen...es geht ja gerade um das "spielerische lernen" und nicht das pauken

lg ute

Beitrag von hellmi 29.09.06 - 13:54 Uhr

Hallo.


Also wie du schon geschrieben hast dauert der Unterricht 45 min die Woche. Mann bekommt aber noch DC´s mit die man 2x mal am Tag zu festen Zeiten anhören soll. Nicht in voller Lautstärke nur im Hintergrund wenn sich das kind mit was anderem beschäftigt. Dann ist das Langzeitgedächtnis geöffnet und das kurzzeitige mit dem Spiel blockiert. Darum soll das Kind das erlernte nicht wieder vergessen. Ich sehe es jetzt einfach mal als Englische Spielegruppe an. Schaden kann es ja nicht.

Trotzdem danke für Dein Statement.

Lg Kerstin

PS: Wir lesen am Tag bestimmt 10 Bücher

Beitrag von sue1983 28.09.06 - 14:55 Uhr

also meine Kinder wachsen zwei Sprachig auf und wo wir in Deutschland gewohnt haben konnte meine Tochter (2j) viele Deutsche Woerter dann sind wir in die USA umgezogen und sie hat die ganzen D Woerter wieder verlernt und lernte neue (englische Woerter ) dazu . Jetzt wohnen wir wieder in Deutschland und sie spricht sehr wenig , nur einzelne Woerter und das gemischt in beide Sprachen .
Ich spreche nur Deutsch mit ihr und mein Mann nur Englisch
ich weiss ja nicht ob dieses Englisch training dein Kind in der Deutschen Sprache verwirrt !!!
alles Liebe Sue

Beitrag von ixama 28.09.06 - 21:31 Uhr

Ich habe neulich mal einen interessanten Radiobericht von einem Hirnforscher gehört. Er sagte, dass es am besten ist, wenn die Kinder eine Fremdsprache von einem Muttersprachler lernen. Und das regelmäßog.

Es ist egal, ob sie mehrere Sprachen gleichzeitig lernen. Die Kinder können sortieren.

Der Mann sagte weiterhin, es gibt weltweit keinen Menschen, der akzentfrei eine Sprache spricht, wenn er bis 16 Jahre keine Fremdsprache gelernt hat.

Ich denke nicht, dass es deinem Kind schadet. Besser ist jedoch wahrscheinlich, wenn er regelmäßiger mit der Fremdsprache in Kontakt kommt.

Aber ich würde es machen!

LG