FG! wieder ss:würdet ihr kostenpflichtige untersuchungen machen lassen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jessie04 28.09.06 - 14:49 Uhr

hi an alle!

ich hatte im juni (12ssw) ne FG, es hat sich rausgestellt das das baby behindert gewesen wäre, wenn das herz nicht versagt hätte.
nun meine frage steht ja schon oben!
da ich etz wieder ss bin über lege ich untersuchungen machen zu lassen.
was meint ihr!
lg tina

Beitrag von baby2008 28.09.06 - 14:52 Uhr

HI,

ich würde es vermutlich machen lassen! HAbe mein Baby am Mo. in der 11SSW verloren!
Hattest du danach nochmal wieder die Mens? Oder bist du direkt wieder ss geworden?

LG Arijane mit Eve+Nieke und einem Engel im Herzen

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:03 Uhr

das tut mir leid für dich, kann nachempfinden wie du dich fühlst!

also hatte am 28.6 termin für die ausschabung und bekomm dann am 30.6. blutungen, die hatte ich dann paar tage.
dann kam meine nächste regel am 01.8. wieder, da wußte ich dann, das sich mein zyklus nicht verändert hat.
von da an haben wir es dann wieder probiert und etz im 2 ÜZ hat es auch gleich wieder geklappt. hab da frauenmanteltee getrunken.

gruß tina

Beitrag von angel_eye 28.09.06 - 14:54 Uhr

also wir haben den triple-test und toxoplasmose machen lassen.
da du aber schon eine fg hattest, denke ich das sich das bei dir eh anders verhält.
meines wissens nach sollte man aber minimum 3 monate warten bis zur erneuten schwangerschaft, da sonst ein erhöhtes FG-risiko besteht. kann mich auch irren. hab das aber glaub ich mal gelesen.
manche untersuchungen können eh erst später gemacht werden,wo man dann schon über die 12woche hinaus ist und ich weiß nicht ob man dann noch eine abtreibung vornehmen könnte (von sicht der mutter aus).

lg
Angel_Eye (27 SSW)

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:05 Uhr

danke für deine antwort!
bei uns hat es 2 1/2 monate danach wieder geklappt.
mein arzt in der klinik hat gesagt ich muß net warten und kann gleich wieder loslegen, der körper lässt es eh erst zu wenn er wieder bereit dafür ist.
lg tina

Beitrag von finnya 28.09.06 - 14:54 Uhr

Ich hatte noch nie eine FG und noch dazu eine kerngesunde Tochter -und trotzdem lasse ich Zusatzuntersuchungen wie Ersttrimester Screening, Feindiagnostig/Organultraschall und zusätzliche Bluttests machen. Sicher ist sicher, falls was sein sollte, will ich ja, dass mein Kind die bestmögliche Hilfe und Behandlung bekommt.

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:08 Uhr

was hast du bei deinem arzt dafür zahlen müssen?
auf dem zettel den ich bekomme steht das net drauf, deine untersuchungen.
lg tina

Beitrag von finnya 28.09.06 - 15:29 Uhr

Ersttrimester Screening in einer Spezialpraxis mit Großleinwand und Präzisionsultraschallgeräten mit frühem Organschall, Echokardiographie und NT-Messung 260 Euro. Dafür aber auch viele super Bilder umsonst dazu, ein Outing schon in der 13. SSW und eine Stunde Baby gucken über Großleinwand.

Feindiagnostik bzw 3D und 4D Ultraschall in der 20. SSW bekomm ich bezahlt, sonst würde es 300 Euro kosten.

Bluttests habe ich bisher auch bezahlt bekommen, ansonsten 50 Euro für Toxoplasmose Test.

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:35 Uhr

schon ne menge geld!
werd da mal mit meinem doc besprechen, das nächste mal.
lg tina

Beitrag von steffi1808 28.09.06 - 14:54 Uhr

Hallo Tina!

Ich würde Dir dazu raten, sicher ist sicher es sei denn Du willst das Risiko eingehen ein behindertes Kind auszutragen.
Ich habe bis jetzt alle Untersuchungen machen lassen und meinem Baby im Bauch geht es gut.
Dieses Gefühl gibt ein viel Sicherheit und Glücksgefühle.


LG, Steffi + #ei (30W3T.)

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:09 Uhr

und was waren das dann für zusatzuntersuchungen?
was kosteten die?
lg tina

Beitrag von musikengel78 28.09.06 - 14:58 Uhr

Hmm, also ich glaube, es kommt darauf an, ob Du auch bereit wärest ein behindertes Kind "anzunehmen". Wenn das für Dich nicht in Frage käme, könnten die Untersuchungen Dir natürlich sehr weiterhelfen. Wenn es an Deiner Entscheidung das Kind zu bekommen sowieso nichts ändert, dann wären die Untersuchungen nicht so nötig, höchstens um Dich schonmal (falls sich eine Behinderung herausstellen sollte) seelisch darauf einzustellen und Dich besser vorbereiten zu können.

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:11 Uhr

also ich glaube nicht das ich, wenn ích die möglichkeit noch hätte es abzutreiben, behalten würde!
schon wegen meiner tochter!
lg tina

Beitrag von tearsgone 28.09.06 - 16:25 Uhr

Naja... es ist doch laut Gesetz so, dass wenn das <Kind behindert wäre, man bis zum, ich glaube, 8. Monat noch legal eine Abtreibung machen lassen könnte...

demnach wärst du nach dem dritten Monat nicht plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt... wünsch dir auf jeden Fall, dass alles gut geht...

lg, tearsgone

Beitrag von kugelchennummer3 28.09.06 - 15:21 Uhr

Hallo,

nur weil du ein Baby verloren hast kannst du nicht davon ausgehen das deine jetzige SS auch wieder in einer FG endet oder das Kind behindert ist ......ich hatte 3FG und habe keine zusätzlichen Untersuchungen machen lassen.....

dem kleinen geht es gut
mach dich nicht verrückt das bringt doch nichts

lg

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:25 Uhr

man kommt da schon ins grübeln, die einen sagen so die anderen so!
danke für deine antwort
lg tina

Beitrag von s_a_m 28.09.06 - 15:32 Uhr

Wenn du dir Gedanken um die Wiederholungswahrscheinlichkeitmachst, ist es zunächst einmal wichtig zu wissen, ob das für die Behinderung deines verstorbenen Kindes überhaupt relevant ist. Es gibt Behinderungen, bei denen das einmalige Auftreten eine kalkulierbare Wiederholungswahrscheinlichkeit mit sich bringt, aber viele Besonderheiten entstehen schlicht und einfach zufällig und sind nicht mit einer Erhöhung der Auftrittswahrscheinlichket bei einem Geschwisterkind verbunden.

Dann ist es wichtig sich zu überlegen, was einem bestimmte Untersuchungen bringen können. Wahrscheinlichkeitsberechnungen wie man sie z.B. beim Triple-Test oder dem First-Trimester-Screening (Nackentransparenzmessung und Bluttest) bekommt, sind keine Diagnosen und geben einem nicht die Möglichkeit, eine Schwangerschaft abbrechen zu lassen.

Wenn es um eine chromosomale Besonderheit (z.B. eine Form der Trisomie) geht, muss man sich für eine pränatale Diagnose in den Bauch piecken lassen (z.B. Amniozentese) und das Risiko auf sich nehmen sein Kind durch eine Fehlgeburt zu verlieren. Dafür bekommt man aber was bestimmte (längst nicht alle!) Chromosomenbesonderheiten angeht, die größtmögliche diagnostische Sicherheit.

Wenn es um körperliche Behinderungen geht, ist immer der (Fein-) Ultraschall das diagnostische Mittel der Wahl.

Genaueres auf meiner Homepage in der Rubrik "Pränataldiagnstik" (siehe Visitenkarte).

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von jessie04 28.09.06 - 15:40 Uhr

der doc hat gesehn das ne nackenfalte zu sehen ist und die viel zu groß ist. wenn ich es richtig verstanden habe dann hätte es das down-syndrom gehabt.
meine erste tochter ist kerngesund!

Beitrag von s_a_m 28.09.06 - 15:59 Uhr

Die Nackentransparenzmessung ist ein Ultraschall und keine Chromsomenanalyse ;-) Wenn keine diagnsotische Analyse erfolgt ist, bleibt es wohl Vermutung, dass dein Baby ein Down-Syndrom hatte, aber gesichert ist das nicht, denn eine vergrößerte Nackentransparenz kann durchaus aus andere Ursachen haben; nachzulesen z.B. hier: http://www.regenbogenzeiten.de/nt.html

Down-Syndrom ist nur die häufigste Chromosomenbesonderheit und darum gilt das NT-Screening auch als einer der vielen mehr oder weniger sinnvollen „Down-Syndrom-Suchtests“, obwohl zwar gesucht, aber nicht diagnostisch gefunden werden kann. Und nicht jeder Fund nach diagnotischer Chromosomenanalyse lautet bei einer auffälligen Nackentransparenz "Down-Syndrom".

Ok, wenn man davon ausgeht, dass dein Keinchen ein Chromsom 21 mehr als üblich gehabt hat, wäre zur Wahrscheinlichkeitserhöhung bei Folgeschwangerschaften folgends zu sagen:
Es gibt nur eine Form der Trisomie 21 (Down-Syndrom), die manchmal (!) in gewisser Weise "vererbt" werden kann von Menschen die KEIN Down-Syndrom haben. Das ist die Translokations-Trisomie 21, bei der die Chromosomenlage der Eltern die entscheidende Rolle spielt. Nachlesen kann man das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom#Formen_des_Down-Syndroms Ansonsten steigt die Wahrscheinlichkeit, nochmal mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger zu werden nicht dadurch an, dass man es schon mal war, sondern dadurch, dass man älter geworden ist ;-)

Hier findest du eine Statistik zur Wahrscheinlichkeit, in einer bestimmten Altersstufe K-E-I-N Kind mit Down-Syndrom (Trisomie 21) zu erwarten: http://www.down-syndrom.org/inf/wahrsch.shtml

Liebe Grüße
Sabine

http://www.regenbogenzeiten.de/LinksErfahrungsberichte.html