Mal ne Frage zum Nachnamen

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von alphafrau 28.09.06 - 15:34 Uhr

Hallo,

kann mir vielleicht einer sagen, ob es möglich ist, das mein Kind, wenn es bei der Geburt den Nachnamen des Vaters bekommen Hat (nicht verheiratet), später auch wieder in meinen nachnamen umgeändert werden kann??


#danke schon mal für eure Antworten

Beitrag von _justins_mama_torti_ 28.09.06 - 16:08 Uhr

Hi

also das Problem hatte meine Cousine und kämpft nun seit ca 3 Jahren dadrum. Das kind hatte nach der Geburt den Nachnamen des Kindsvatzers erhalten. als sie sich dann trennten lief alles übers gericht das war vor 3 jahren erst jetzt wurde der beschluss getroffen das das Kind jetzt den Nachnamen der Mutter hat ebenfalls kostete zuzüglich der Gerichtskosten ca 2500 euro meinte sie, habe gestern gerade mit ihr wieder gesprochen und endlich hat die kleine den nachnamen von der Mama.

ich persönlich würde meinem Kind nicht den nachnamen des Kindsvaters geben auser man ist Verheiratet bzw hat dies vor
aber ist ja jedem sein.

hoffe konnte dir helfen.

liebe grüße torti

Beitrag von pupsismum 28.09.06 - 16:10 Uhr

Also einfach so wieder ändern geht nicht, soweit ich informiert bin.

Der einzige Weg wäre, wenn du heiratest, dein Name Familienname wird und dann bei deinem Kind eine Namenserteilung vorgenommen wird, zu der du aber die Zustimmung des Vaters brauchst, weil das Kind ja bisher seinen Namen getragen hat.

Ansonsten gibt es da wohl noch ein öffentlich rechtliches Verfahren, das man auch anstreben kann, ob das allerdings auf deinen Fall auch zutrifft weiß ich nicht. Ruf doch einfach mal bei eurem zuständigen Standesamt an, die werden dich da beraten welche Möglichkeiten es gibt und welche nicht.

LG #blume
pupsismum

Beitrag von winterfee 28.09.06 - 16:44 Uhr

Da hast du leider ganz schlechte Karten.

Ich hab grad ein ähnliches Problem. War verheiratet und hab nen Doppelnamen.

Meinem Sohn, der nicht der Sohn meines Ehemann war, haben wir auch diesen Doppelnamen erteilt.

Nach der Scheidung wollte ich jetzt meinen Mädchennamen wieder annehmen...ich könnte das völlig unproblematisch tun, aber mein Sohn nicht. Er muss diesen Namen behalten und könnte ihn nur im Zuges eines teuren Verfahrens ablegen.

Jetzt solidarisiere ich mich halt mit ihm und behalte den Doppelnamen auch. Tut ja nicht weh, ist aber ärgerlich.

Ich würde das nie wieder machen.

Tut mir leid für dich, aber mit den unterschiedlichen Namen werdet ihr wohl leben müssen, so blöd das auch ist.

Beitrag von irmi182 28.09.06 - 16:52 Uhr

Habe auch einen Doppelnamen.
Meine Kinder heißen wie mein Ex.
Ich werde dieses Anhängsel ablegen wenn meine Kids volljährig sind.
Auch wenn ich dann einen ganz anderen Namen als meine Kids habe.
Hauptsache ich habe den Namen meines Exes nicht mehr am Hals.

Beitrag von winterfee 28.09.06 - 16:46 Uhr

Ups, grad seh ich, dein Baby ist ja noch gar nicht da...;-)...na dann ist mein Rat eindeutig...lass die Finger davon.

Verkompliziert alles unnötig. Und solltet ihr mal heiraten, dann könnt ihr eh alle gleich heißen, aber falls halt nicht, wirste nie diesen Ärger mit dem Namen haben.

Beitrag von chica_chico 29.09.06 - 18:39 Uhr

Das Mädel ist doch schon 4 Monate alt ;-)

Beitrag von elfenprinzessin 28.09.06 - 17:47 Uhr

hi

der kv muß dann bei einer namensänderung zustimmen --- würd ich also die finger von lassen und dem baby gleich deinen mädchennamen geben